Kultur-Kompass: „Die unheimlichen Parallelen“

Die Einschränkung unveräußerlicher bürgerlich-individueller Rechte, die Verfolgung irrationaler Ziele im Namen der Wissenschaft und die zunehmende Intoleranz gegenüber Andersdenkende („Cancel Culture“): Irgendetwas läuft gehörig schief in Deutschland. Wie so etwas zustande kommt, kann man bei Leonard Peikoff lernen.

„Cancel Culture“, eine aktivistisch-aggressive Jugend- und Studentenbewegung, die von der älteren Generation in ihrem Verhalten bestärkt wird und eine prorussisch ausgerichtete Politik sind nichts Neues. Man könnte auch sagen: Die Geschichte wiederholt sich. Eben das ist die Kernaussage Leonard Peikoffs Buch, „Die unheimlichen Parallelen. Das Ende der Freiheit in Amerika“.

Aber wer ist eigentlich Leonard Peikoff? In Deutschland eher unbekannt, ist er in den Vereinigten Staaten als Schüler Ayn Rands bekannt. Anhänger des Objektivismus, Verfechter des Individuums, Freund der Vernunft. Und weil er individualistisch und vernünftig ist, begegnete ihm dasselbe Schicksal wie Ayn Rand und Jordan Peterson in Deutschland: der Stempel als „rechts“, die Etikettierung als persona non grata. Der vernünftige Leser weiß sofort: Nichts wie zugreifen!

Das gilt auch für die „Die unheimlichen Parallelen“. Obwohl das englischsprachige Original, „The Ominous Parallels“, bereits im Jahre 1984 erschien, kam dieses Jahr abermals eine deutsche Version heraus. Der Zeitpunkt könnte nicht besser für Deutschland sein. Die temporäre Einschränkung allgemeiner unveräußerlicher bürgerlich-individueller Rechte während der Coronapademie, die Verfolgung irrationaler Ziele im Namen der Wissenschaft („follow the science“) und die zunehmende Intoleranz gegenüber Andersdenkende („Cancel Culture“): Irgendetwas läuft gehörig schief in Deutschland. Nicht nur in Deutschland, sondern in weiten Teilen westlicher Länder.

„Intellektuelle Baumeister von Auschwitz“

Genau hier setzt Peikoffs kritische Auseinandersetzung an. In der Hauptsache möchte er die Ursachen für das Erstarken des Nationalsozialismus und der Machtergreifung Hitlers in Deutschland darlegen. Übersieht man Peikoffs pessimistische Prognose, dass Amerika und die westlichen Staaten in eine eigene nationalsozialistische Form der Diktatur münden würden, bietet Peikoff eine brillante Analyse der damaligen politischen, kulturellen und geistigen Verhältnisse.

Die Parallelen zum heutigen Deutschland sind erschreckend: Der Schulterschluss zwischen Politikern und Ökonomen, Kulturschaffenden und Journalisten, Universitätsangehörigen und Intellektuellen und ihre apokalyptische Stimmung. Einerseits. Andererseits die Verachtung der Vernunft, heute eher bekannt als ad absurdum geführter Dekonstruktivismus und Poststrukturalismus, der sich hinter dem Gewand des Intellektualismus versteckt.

Um diese Prozesse verständlich darzulegen, geleitet Peikoff den Leser im Flanierschritt durch die Geschichte der deutschen und amerikanischen Philosophie. Besonders Plato, Kant und Hegel sind ihm ein Dorn im Auge. Plato, der das Gemeinwesen über das Individuum stellte. Kant, der den Glauben über das Wissen stellt. Und Hegel, der Staatshörigkeit als Bürgerpflicht ausrief. Diese drei beziehungsweise die falsch kollektivistisch interpretierten Schlussfolgerungen einiger halb-intelligenter Personen ebneten den Weg für weitere anti-individualistische Theorien und ihre entsprechende praktische Umsetzung. „Die drei sind mehr als alle anderen die intellektuellen Baumeister von Auschwitz“, schlussfolgert er.

„Toxische Emotionalität“

Deswegen führt Peikoff den Leser auch durch die Ära der Weimarer Republik. Durch das „Goldene Zeitalter“, mit seinen kulturellen Errungenschaften in Literatur (um Beispiel Gerhart Hauptmann) und Philosophie (zum Beispiel Martin Heidegger), Physik (zum Beispiel Werner Heisenberg) und Theologie (zum Beispiel Martin Buber). Aber auch durch die politisch dunklen Zeiten, wie etwa den Spartakusaufstand bis hin zum Ermächtigungsgesetz der Nationalsozialisten im Jahre 1933. „Hass auf Werte und auf deren Wurzel – die Vernunft“, waren das entscheidende Charakteristikum dieser Zeit.

Ebendiese Vorherrschaft aus Irrationalität und Hass sieht Peikoff zunehmend auch in den Vereinigten Staaten der 1990er Jahre. Der Hang vieler junger Menschen zur Astrologie und zur Esoterik, die Überhöhung des je eigenen Standpunktes aus emotionaler Sicht und das Versagen der Intellektuellen. Heute würde er wohl von „toxischer Irrationalität“ oder „toxischer Emotionalität“ sprechen, die im Land grassiert.

Doch Peikoff lässt den Leser nicht mit diesem Problem allein. Ein Gegenmittel gegen diesen „Virus der Irrationalität“ bietet er an. Eine neue, rationale Philosophie, den Objektivismus, wie ihn Ayn Rand vertrat: einen vernünftigen Egoismus. Fälschlicherweise interpretieren diese Annahme viele als Freibrief, alles zu machen, was man möchte. Das ist mehr als falsch. Vielmehr beruht dieser vernünftige Egoismus auf einem System objektiver moralischer Werte in Kombination eines rationalen Eigeninteresses. Eine notwendige Bedingung hierfür: weniger staatlicher Dirigismus, mehr individuelle Freiheiten. Nur das kann uns vor etwaigen selbstgemachten gesellschaftlichen Katastrophen schützen.

Peikoff schafft es, diesen komplexen Sachverhalt sachlich und verständlich, aber nie langweilig darzulegen. Die knapp 400 Seiten vergehen wie im Fluge. Gekonnt versteht es Peikoff, mittels gut ausgewählter Beispiele und anschaulichen Darstellungen, trockene Inhalte auf spannende Weise zu vermitteln. Das große Wissensrepertoire aus dem er schöpft, von Geschichte über Philosophie bis hin zu Politik, tun ihr Zusätzliches. Seine Quintessenz: Die Geschichte wiederholt sich. Doch lernen wir daraus?

 

„Die unheimlichen Parallelen. Das Ende der Freiheit in Amerika“ von Leonard Peikoff, 2022, Jena: TvR Medienverlag. Hier bestellbar.

Foto: Leonard Peikoff CC BY 3.0 via Wikimedia Commons

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Stanley Milgram / 24.04.2022

Leider glaubt die Masse dem Mainstream, und der verbreitet täglich im Dauerfeuermodus Lügen und Propaganda. Geh in den Supermarkt und schau Dir doch die Maskenfetischisten an. Alles Tagesschau-Konsumenten, 10 Mio. täglich. Die Masse ist dumm wie Brot… (siehe 1933-45)

Arne Ausländer / 24.04.2022

Bei der Gelegenheit Dank an Herrn Luhmann für den Hinweis gestern zum WaPo-Artikel von 1922 zur dramatischen Erwärmung der Arktis. (Ich fand auf den genannten Wiki-Seiten zum Tag der Erde allerdings nichts dazu, aber mit dem von Ihnen zitierten Text war es natürlich leicht, anderswo fündig zu werden, z.B. bei Snopes.) Man sollte all das wohl in eine Reihe mit den traditionellen Ende-der-Welt-Prophezeiungen stellen. Die manchmal wirklich gefährliche Panik auslösten. - @Boris Kotchubey: Um das von Ihnen gemeinte Amerika zu kennen, muß man wohl mit einfachen Mitteln durchs weite Land gefahren sein. Was offenbar selbst viele Amis, die sich für klug halten, nie getan haben. Für Rußland gilt das übrigens ähnlich. Je größer die Länder, desto weiter der Abstand zwischen Regierung und Menschen. Nur aus China, wo ich selbst nie war, habe ich von Reisenden auch Gruseliges, zur offiziellen Politik Passendes über Alltagsbegegnungen gehört, nur selten moderat Optimistischeres (von puren Apologeten mal abgesehen).

Arne Ausländer / 24.04.2022

Peikoff mag - ähnlich wie Ayn Rand - anspruchsvolle Denkanstöße liefern. Seine Schlüsse, wie sie hier skizziert werden, überzeugen so wenig, daß da wohl manch andere Lektüre wichtiger erscheint. Die irrationale antagonistische Gegenüberstellung von Emotionalität/Glauben und Rationalität erinnert an Georg Lukacz. Auch er Lieferant produktiver Denkanstöße, trotz untauglicher Antworten. Man könnte sagen, es werden falsche Gegenpositionen zu falschen Gegebenheiten konstruiert. Mit anderen Worten: Irrwege, irrige Auswege aus Verirrungen. - Gefühl wie Verstand sind Wege, Realität zu erfassen. Idealerweise wirken sie Hand in Hand. Ebenso wie idealerweise Glaube und Verstand einander nicht ausschließen, sondern ergänzen. Vielleicht passend zu dem, was Heisenberg mit seiner Unbestimmtheits- (Unschärfe-)Relation mit physikalischen Mitteln entdeckt hat: objektive Grenzen objektiven Erkennens. - Ideologisch sehe ich in der Gegenwart weit mehr Parallelen zum Stalinismus als zum Faschismus. Aber beides waren ja Variationen eines Gesellschaftsexperiments. Beim Ausdruck “Baumeister von Auschwitz” sollte man doch weniger an die genannten, relativ unschuldigen Philosophen denken, als eben an die selbsternannten Baumeister der Menschheit. Da jedenfalls lassen sich klare Entwicklungslinien ziehen, von “Spartacus” (=Adam Weishaupt, ex(?)-Jesuit) zu den Spartakisten, von Freimaurern über Theosophen, Crowleys OTO und Thule recht direkt nach Auschwitz, von den klassischen Eugenikern zu Hararis “Homo Deus” und der transhumanistischen Agenda der im WEF gebündelten “Weltelite”, einschließlich der KP Chinas und Putins Rußland (siehe Cyber-Polygon). Baumeister eben, alle miteinander.

Boris Kotchoubey / 24.04.2022

(1) Wer über “das Ende der Freiheit in Amerika” redet, kennt kein Amerika. Er kennt nur das (pseudo)intellektuelle Amerika der entarteten Universitäten. Aber es gibt Gott sei Dank ein anderes Amerika, in dem Freiheit nie verloren geht, (2) Dass Kant “den Glauben über das Wissen” stellte, da hatte er vollkommen Recht. Jakobiner und ihre russischen Affen (Bolschewiken), sowie Eugeniker im Westen haben das Wissen über den Glauben gestellt - mit Hekatomben von Menschenopfer als Ergebnis. (3) @Benedikt Diller: Wette um 100 €, dass Sie “Sein und Zeit” nicht gelesen haben, jedenfalls nicht über das Vorwort.

Rolf Lindner / 24.04.2022

Wurdemir von einer lieben E-Mail-Korrespondentin zugesandt: “Ich lese gerade A. Eschbach, „nsa“ (Nationales Sicherheitsamt). Ein Roman, der die fiktive Geschichte einer Programmiererin schildert. Deutschland besitzt im 2. Weltkrieg bereits Computer, Fernsehen, tragbare „Votels“ - Volkstelefone, die abgehört werden, und es existieren „Tagebuchgruppen“ (entsprechend den heutigen Facebook, Instagram, Twitter, WhatsApp, und all dem anderen Mist, dem ich niemals angehörte), wo Texte zwar „gelöscht“ werden können, aber ohne Wissen der Verursacher gespeichert und kontrolliert werden, um Staatsfeinde zu überwachen. Eschbach hat ein untrügliches Gespür für bedrohliche Entwicklungen. Alle seine Romane erschienen längst bevor sich das ereignete, wovor er indirekt warnte.”

Benedikt Diller / 24.04.2022

Sehr geehrte Frau Ryszka, ab der Lobhudelei auf den Mitläufer Hauptmann und den Nazi Heidegger habe ich aufgehört zu lesen. Schließlich waren es ausgerechnet Heideggers französische Adepten Lacan, Derrida und Foucault ,die jene postmoderne Ideologie produzierten, deren Export über den großen Teich aus den amerikanischen Universitäten jene woken Jauchegruben und BDS-Hochburgen erst gemacht haben, über die Sie sich jetzt beklagen.

S. Wietzke / 24.04.2022

Da ist überhaupt nichts “komplex” und man braucht auch keine 400 Seiten um das zu verstehen. Da reicht ein Wort:  Feudalfaschismus. Wobei sich Geschichte nicht widerholt, aber sie hat schlechte Angewohnheiten, denn der Mensch ist immer noch der Mensch. Und das einzige was man aus der Geschichte lernen kann ist das man nichts aus der Geschichte lernt. Es gibt übrigens keine “objektiven moralischen Werte”. Die sind immer axiomatisch, also letztlich willkürlich gesetzt. Das einzig sinnvolle zivilisatorische Ziel ist die Maximierung individueller Autonomie (insofern liegt Rand da völlig richtig). Jede andere Form der Welt ist schlicht vollständig entbehrlich.

Frank Box / 24.04.2022

“Übersieht man Peikoffs pessimistische Prognose, dass Amerika und die westlichen Staaten in eine eigene nationalsozialistische Form der Diktatur münden würden…” ● Wieso sollte man das übersehen? Das ist hier die einzige, in die Zukunft weisende Aussage, die für uns relevant ist! Hitler und Goebbels sahen den NationalSOZIALISMUS als linke Bewegung. Und die sozialistischen Staaten in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts hatten auch alle einen Alleinherrscher (Stalin, Mao, Castro, Tito, Hodscha, Honecker), dem man sich unterordnete. ● Und das wird auch im 21. Jahrundert so sein: Irgendwann verliert die Verzichtspropaganda der (Öko-) Sozialisten ihre Wirkung. Die Menschen akzeptieren es nicht mehr, dass es ihnen immer schlechter geht. Es kommt zu Unruhen. Die muss man niederschlagen, will man nicht die Kontrolle verlieren. ● Das ist dann die Stunde, in der ein neuer Anführer die Macht ergreift. ● Der (Öko-) Faschismus beginnt…

RMPetersen / 24.04.2022

„Toxische Emotionalität“ Sehr schön getroffen.

Ludwig Luhmann / 24.04.2022

Dass der linke Martin Buber, der Politik nicht von Theologie trennen wollte, im Buch gelobt wird, lässt mich hinsichtlich des Buches nichts Gutes ahnen.

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