
@Matthias Braun, jeder Journalist weiß (das sollte er gelernt haben wie die fünf „W“ in einer Nachricht - Was?, Wer?, Wo?, Wann?, Warum?), daß Totschweigen (Schweigen, Verschweigen) auch Lüge ist. Das sollten übrigens auch Politiker verinnerlicht haben, die sich z.B. vor „schlechten“ Bildern fürchten. Nebenbei: schlechte Bilder gibt es nicht. Bilder sind Abbilder der Wirklichkeit, es sei denn, sie sind gefakt.
Ich habe gestern Abend seit langer Zeit (eineinhalb Jahre) ins Fernsehprogramm geschaltet. Angesichts der Berichterstattung drehte sich mir der Magen um. Seichte, substanzlose Berichterstattung, reißerisch aufgemacht… Irgendwie erinnert das alles an das römische panem et circenses! Seichte Unterhaltung und billiges Essen! Allerdings war da noch eine Meldung, die Mehrzahl der schon länger hier Lebenden wünsche sich eine Erhöhung der Lebensmittelpreise. Voila, wir erhöhen die Mehrwertsteuer auch für Lebensmittel auf 19 Prozent und schon haben alle was davon: Die Bürger, die endlich von der Regierung erhört werden, die Presse, die ihrem Erziehungsauftrag nachgekommen ist und die Regierung, die nun endlich ihre Wohltaten an Bedürftige verteilen kann. Im Übrigen bin ich der Meinung, daß wir eine andere Regierung bräuchten!
Sie haben es auf den Punkt gebracht. Ich bin der Meinung, dass dieses Geseiere und die Rotlichtbestrahlung von der aktuellen Kamera bis zur Zeit nur deswegen so gut funktionieren, weil die Deutschen sich mehrheitlich mit Begeisterung fanatisieren und verarschen lassen. Aus diesem Grund erkennen die eine Lüge selbst dann nicht, wenn die an der Haustür klingelt und sagt: ich bin eine Lüge! Annalena, Robert und die Journos haben von Chemie, Mathematik und Physik null Ahnung, weil sie in der Schule bei dem Unterricht in diesen Fächern nicht anwesend waren. Die Leistungskurse Labern und K & K (Kiffen und Knutschen) sind ja auch lustiger, als sich mit Naturgesetzen, Kurvendiskussion, Algorithmen oder der Periodentafel zu befassen.
Wuerde man alles, was in der Merkelaera bei den Medien und den unqualifizierten und somit deutlich ueberbezahlten Politikern falsch laeuft erfassen und aufschreiben, so wurde ein Werk entstehen, gegen das ” der grosse Brockhaus ” als bescheidene Ansammlung vonTaschenbuechern wirken wuerde. Ich greife nur eine Aussage des RND auf : ” Auch wenn die Wahrheit immer nur ein Naeherungswert sein kann”. Welche Massstaebe legen diese Phrasendrescher bei der Definition eines Naeherungswertes an ? Sind es noch irdische oder schon galaktische Dimensionen? Merkt diese heuchlerische Bande eigentlich nicht, dass sie sich ihrer Glaubwuerdigkeit als 4. Macht im Staat schon laengst entledigt hat? Fragen ueber Fragen und selbst Herr Precht sucht noch nach einem philosophisch korrekten Erklaerungsansatz fuer den ” Wahrheitsnaeherungswert”.
Über den deutschen ÖR und die flankierenden Lückennetzwerke kann man mittlerweile mehrere Promotionen verfassen, solch eine unglaubliche Dichte an Framing, Propaganda und (ganz paradox) Leere bietet dieser Sektor in Deutschland. Alleine was das ehemals ehrwürdige „heute journal“ unter Claus Kleber für das System Merkel und die Klimasozialisten fast täglich produziert ist Stoff für eine Arbeit alleine.
Bei ihrer nächsten Regierungsbildung wird die Grökaz (größte Kanzlerin aller Zeiten) ja vielleicht den Herrn Seibert durch den Herrn Überall ersetzen.
Die Abhängigkeit des Abhänigjournalismus vom jetzigen Parteien- und Staatssystem kann, nein muss, noch mehr steigen! Um so schneller ist Feierabend, wenn der Geld- und Regierungsstecker mal gezogen wird! Siehe DDR-Medien! Kleines Denk-Experiment in Zeiten der Corona gefällig? Zwei große Tische mit Waren for free: auf einem Rollen mit Toilettenpapier und auf dem anderen Zeitschriften und Zeitungen der aller-, aller-, allerwichtigsten Vertreter der „kritischen Infrastruktur“, unser aller Notstromaggregat quasi. Welcher Tisch ist zuerst leergefegt und welcher wird für das nächste vergleichende Experiment wieder eingepackt werden müssen? Als Nächstes schlage ich ganz locker Teigwaren oder Desinfektionsmittel vor! Zur Arroganz der Schreibtischtäter gegen Berufsgruppen, die oft körperlich und psychisch schwere Arbeit am und mit Menschen ausüben, wurde schon viel geschrieben. Die Flucht aus diesen Berufen und die oft erfolglose Suche nach gutem Personal war nie ein Umdenken der Politik wert. Hier hat u.a. die ehemalige Partei der „Kleinen Leute“ versagt. Ich bin froh, dass es die Kohle, Gas und Kernkraft noch gibt. Und eigentlich finde ich die Entwicklung im Journalismus sehr traurig. Früher haben wir gerne Geld für Zeitungen und politische Journale ausgegeben. Heute werden unabhängige Blogs und Journalismus unterstützt. Und da muss auch nicht jede Meinung die unsere widerspiegeln.
Und damit man die Systemrelevanz der bereits schon jetzt mit Steuermillionen unterstützten sogenannten privaten, unabhängigen Medien auch dem letzten kritischen Bürger als alternativlos „verkaufen“ kann, darf Mathias Döpfner hier auf achgut.com schluchzen und menscheln. Warum eigentlich? Auf Welt online verschwand der Artikel des Springer Chefs sehr schnell hinter der Paywall. So sehr lag Ihm die Verbreitung seiner Ängste und Gedanken, der Diskurs am Herzen, dass nur der illustre Teil der Bezahlenden auf Welt online darauf Zugriff hatte? Wenn es denn schon so systemrelevant war, was er zu sagen hatte, warum dann nicht einfach frei zugänglich belassen? Lieber veröffentlicht man als Gastbeitrag bei der kostenlos zugänglichen und von systemrelevanten Seite arg angefeindeten Achgut Media GmbH, vermutlich um die Reichweite dieses systemrelevanten Gedankenguts zu erhöhen. Es war mir ein Genuss hier die zahlreichen Kommentare zu lesen, die leider und mir unverständlich noch am gleichen Tag bei 120 gedeckelt wurden. Anders als in seinem systemrelevanten Medienunternehmen mit seiner gnadenlosen Zensur blies ihm hier allerdings ordentlich Gegenwind ins systemrelevante Gesicht.
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