EU-Krisenkommissarin Lahbib will der Jugend im Rahmen des "Erasmus"-Programms beibringen, wie sie auf Angriffe, Katastrophen, Pandemien, Terrorismus und Desinformation reagieren können. Bisher stand Erasmus für Freiheit, Lebensfreude und Neugier.
Hadja Lahbib, neue EU-Kommissarin für Resilienz, humanitäre Hilfe und Krisenmanagement sowie Gleichstellung, hat in einem Interview mit der nationalen Nachrichtenagentur der Ukraine (Ukrinform) vorgeschlagen, ein „Erasmus“ für 16- bis 18-Jährige im Bereich Krisenmanagement einzuführen.
Bislang ermöglichte das europäische Förderprogramm „Erasmus“ vor allem Studenten, im Rahmen ihres regulären Studiums einzelne Semester im Ausland zu verbringen. Die Abkürzung steht für „EuRopean Community Action Scheme for the Mobility of University Students“. Mittlerweile wurde das Programm erweitert und richtet sich auch an Schüler, Lehrlinge, Lehrkräfte, Pädagogen, Jugendliche sowie allgemeines Verwaltungspersonal.
Dazu steht zwischen 2021 und 2027 ein Gesamtbudget von rund 26 Milliarden Euro zur Verfügung. EU-Krisenkommissarin Lahbib ist nun davon überzeugt, dass es wichtig sei, Jugendlichen Fachwissen für Risikomanagement und -prävention zu vermitteln. Ziel sei es, jungen Europäern beizubringen, wie sie auf Angriffe von außerhalb, Cyberangriffe oder hybride Angriffe, aber auch auf Brände, Überschwemmungen, Pandemien, Terrorismus und Desinformation reagieren können. Galt Erasmus bisher als Sinnbild für Freiheit, Lebensfreude und Neugier, sollen junge Menschen jetzt also auf Krisenmodus eingestimmt werden. Hurra!
Martina Binnig lebt in Köln und arbeitet u.a. als Musikwissenschaftlerin (Historische Musikwissenschaft). Außerdem ist sie als freie Journalistin tätig.
Beitragsbild: © European Union, 2025, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

Liebe Frau Binnig, die staatlich vorgeschriebenen konkreten Ängste vor der Klimakatastrophe und dem Seuchentod gerinnen jetzt zu einer Grundbefindlichkeit des Lebens, jedenfalls derjenigen, die an die gegenwärtigen Autoritären in Europa glauben, deren widerlichstes Maul der Zwangsfunk ist. Man denke nur an das Gebiss von Lauterbach.
Mit Ängsten lenken. Kein neuer Trick, doch für den Wähler noch immer zu hoch. Angsthas*Innen sind leicht zu lenken. Wer das weiß, kriegt den Kalergipreis. PS. Der Kalergi war ja für Weiße weg, „Mehr Mischlinge wagen“, weil die so schön dumm sind und daher einfach zu lenken. Merkel bekam den Europa Preis, der diesen Rassisten würdigt, 2010.
Im Gegensatz zu den Rifkabylen unter Ahmed ben Mohammed el-Raisuli ( siehe auch „ The Wind and
the Lion “ von John Milius , brandneu !!! auf YouTube ) sollen die Kabylen Algeriens Erfahrung haben im Widerstand gegen islamischen Fundamentalismus . Das könnte noch nützlich werden in der EU , wenn Frau Hadja Lahbib das „ etwa “ genauso sieht , – Zwinker Zwinker .
„…Mittlerweile wurde das Programm erweitert und richtet sich auch an Schüler, Lehrlinge, Lehrkräfte, Pädagogen, Jugendliche sowie allgemeines Verwaltungspersonal…“ Subventionierte Urlaube für Bürokraten?
Man ist ja unter den heutigen Gesinnungspäpsten ebenso hemdsärmlig-selbstsicher, wie die Ideologen der DDR – was die Vereinnahmung von geschichtlichen Personen, edlen fortschrittlichen Bestrebungen und zivilisatorischen Errungenschaften für die eigene Tradition angeht. Desiderius Erasmus, dieser vornehme, rundumgebildete, feinsinnige und humorbegabte Viel- und Querdenker, würde in dieser bornierten linksgrünwokistischen Welt Platzangst, Depressionen und Ekelpickel bekommen. In seiner Welt gab es noch „echte“ Katastrophen – angesichts derer es wirklich großer Kunstfertigkeit bedurfte, um lebensfroh, optimistisch und menschlich zu bleiben. Was dagegen haben die klimabewegten Schneeflöckchen gegen Rechts zu erdulden, was haben sie geleistet und was ist von denen zu erwarten…
Das ist der Unterschied zwischen Erasmus und Nutella. Nutella wird nicht schlecht, nur ungenießbar.
Auch das ein ( psychologischer) Teil der Transformation, genauer der passenden Konditionierung. Aehnlich wie z. B. in der Mathematik, frueher auch in den Geisteswisschenschaften sollte man es kaum glauben, wie leicht alle Aktivitäten der Politmischpoke zu begreifen sind, wenn man deren Sinn und Zweck versteht, naemlich die permanente Triggerung und Aktivierung der Amygdala bzw des limbischen Systems. Es gilt, um jeden Preis, kognitive Prozesse zu unterbinden, die werden schon heute ausgelagert, und das Gehirn auf das Finale der Transformation einzustimmen sprich funktional zu reduzieren. Man nennt es auch Regression. Eine posthumanistische natuerlich. Hilft aber nichts, denn ueber die Zeit, qua medialer Dauerbeschallung und entsprechender neurologische Vorbereitung ab Kleinkind wird es funktionieren. Widerstand, der selbstredend nur von den Hellsichtigen kommen kann, ist selbst bei diesen unerwuenscht. Sonst wuerden sie z. B. nicht nur sehr viel deutlicher werden, sondern aehnlich Musk zur Wahl der AfD aufrufen. Nichts von alldem ist in Sch’land auch nur ansatzweise zu erkennen. Man haengt in der Beschreibung des Prozesses fest und verweigert beharrlich den intellektuellen Ausbruch aus System und Prozess. Die innere Verbindung zu den Taetern ist uebermächtig, der Opportunismus und die Feigheit leisten wie gewohnt ihren Beitrag. Rationalisiert durch das ( ebenfalls erfolgreich konditionierte) spezialdeutsche „ gegen rechts“.