Kriminal-Statistik: Das Pfeiffersche Phrasen-Fieber

In Kürze ist es wieder so weit. Während die jährliche Grippewelle langsam abebbt, befindet sich die Folgeseuche in den Startlöchern. Sie taucht seit geraumer Zeit zuverlässig im Jahresrhythmus auf, in etwa zeitgleich mit der Magnolienblüte und der Veröffentlichung deutscher Kriminalstatistiken. Letztere beginnt erfahrungsgemäß ungefähr Mitte Februar. Ab dann präsentieren die ersten der 16 Bundesländer ihre Auswertungen der Straftaten des Vorjahres. Die bundesweite PKS, die Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamtes, das alle Länderzahlen in einem Gesamtwerk zusammenführt, folgt üblicherweise zwischen Ende April und Ende Mai.

Ungefähr zu diesem Zeitpunkt erreicht die Epidemie, von der wir sprechen, ihren Höhepunkt. Trotz ihrer weiten Verbreitung hat die Krankheit bisher keinen Namen. Beheben wir diesen Mangel und benennen wir sie hiermit nach einem ihrer prominentesten Träger: Pfeiffersches Phrasen-Fieber. Christian Pfeiffer, Kriminologe und ehemaliger SPD-Politiker, von 2000 bis 2003 Justizminister des Landes Niedersachsen, gilt manchen sogar als „Patient Null“, also Ausgangspunkt der Seuche.

„Fieber“ nennen wir das PPF, weil es in vielen Fällen mit erhöhter Körpertemperatur einhergeht, was sich besonders häufig im Rahmen von Talkrunden zeigt. Nicht umsonst spricht der Volksmund von „hitzigen“ Debatten oder „aufgeheizter“ Stimmung. Tatsächlich handelt es sich beim PPF jedoch nicht um eine virale Infektion wie bei einer Grippe, sondern um eine schwere psychische Erkrankung.

Symptome wie bei Tourette

Das Pfeiffersche Phrasen-Fieber ist eine Zwangsstörung, die sich im unkontrollierten, reflexhaften Ausstoßen bestimmter Laute manifestiert. Diese Erscheinungen erinnern an das bekannte Tourette-Syndrom. Wie beim Tourette können beim PPF die Symptome manchmal für Wochen oder Monate verschwinden, aber auch unvermutet wieder auftreten. Regelmäßig bricht das PPF dort akut aus, wo über Kriminalität berichtet oder diskutiert wird. Genauer: über Ausländerkriminalität. Die Krankheitszeichen sind leicht erkennbar. Es handelt sich im Wesentlichen um die zwanghafte Ausscheidung dreier Phrasen, meist in kurzer zeitlicher Abfolge.

1. Die Jungmann-Phrase: „Junge Männer neigen eher zu Kriminalität als andere Alterskohorten ihres Geschlechts und eher als vergleichbare weibliche Alterskohorten.“ Kurz: Jungs sind krimineller als Babys, Frauen und alte Männer.

2. Die Sozialstatus-Phrase: „Menschen mit geringem sozialen Status (Bildung, Einkommen) neigen eher zu Kriminalität als Menschen mit hohem sozialem Status.“ Kurz: Hartz-Empfänger sind krimineller als Uni-Professoren.

3. Die Anzeigeverhalten-Phrase: „Menschen mit erkennbarem Migrationshintergrund (Aussehen, Sprache) werden häufiger krimineller Taten bezichtigt als optisch und akustisch Unauffällige.“ Kurz: Bunte werden öfter angezeigt als Weiße.

Die drei Phrasen treten nicht isoliert auf, sondern ausschließlich im Zusammenhang mit den übergreifenden Behauptungen „Ausländer sind nicht krimineller als Deutsche“ oder „Flüchtlinge sind nicht krimineller als Einheimische“. Diese sogenannten Master-Phrasen sind der eigentliche Ausdruck wahnhaften Relativierungszwanges, der das Pfeiffersche Phrasen-Fieber im Kern kennzeichnet.

„Flüchtlinge“ sind krimineller

Der Namenspate des PPF, Christian Pfeiffer, weiß natürlich, dass die Master-Phrasen objektiv falsch sind. Dies zeigen ausnahmslos alle Statistiken und Untersuchungen zum Thema Kriminalität in Deutschland. Wir wollen an dieser Stelle nicht näher darauf eingehen, das haben wir auf der Achse schon oft genug getan, zum Beispiel hier

Tatsache ist, dass Ausländer in Deutschland deutlich überproportional kriminell sind. Ganz besonders gilt dies für „Flüchtlinge“ (genauer: Migranten, die Asyl- oder Flüchtlingsschutz beantragen). Diese Gruppe wies zum Beispiel 2017 gegenüber der Gesamtbevölkerung einen gut viermal so hohen Anteil an Tatverdächtigen bei allen Straftaten auf und einen etwa siebenmal so hohen Anteil bei Straftaten gegen das Leben. Es gibt Hinweise, dass diese Zahlen sogar noch zu niedrig sind, denn die polizeilichen Kriminalstatistiken bilden nur einen Bruchteil aller Straftaten ab. 

Wenn etwa aufgrund von Personalmangel oder politischen Entscheidungen (vorwiegend ausländische) Drogendealer nicht kontrolliert werden, werden auch ihre Straftaten nicht erfasst. Außerdem gehen hunderttausende Straftaten ausländischer Täter bereits deshalb nicht in die deutsche Kriminalstatistik ein, weil der „Tatort“ im Ausland liegt. Dies gilt für aus Litauen operierende Internetbetrüger genauso wie für Callcenter-Banden, die aus südosteuropäischen Ländern oder der Türkei anrufen. Nach Erhebungen von Ermittlern haben sie bereits Millionen Deutsche geschädigt, unter anderem mit dem berüchtigten „Enkeltrick“ (den bevorzugt spezialisierte Roma-Sippen einsetzen).

Hätte, hätte, Fahrradkette

Wie gesagt, all das weiß der Kriminologe Pfeiffer – und zwar aus erster Hand, weil er über Jahrzehnte selbst in leitender Funktion an der Erstellung von Studien beteiligt war. Die „Welt“ schreibt über die jüngste Studie unter Pfeiffer-Ägide vom Januar 2018: 

„Den Autoren zufolge ist die seit 2014 eingetretene Zunahme der aufgeklärten Fälle von Gewalt zu 92,1 Prozent der Gruppe der Flüchtlinge zuzurechnen. […] All diese von den Autoren als ,Flüchtlinge‘ bezeichneten Zuwanderer über das Asylsystem waren 2016 für mehr als jede achte aufgeklärte Gewalttat in Niedersachsen verantwortlich (13,3 Prozent). Ihr Bevölkerungsanteil dürfte allerdings nur bei etwas über einem Prozent liegen. Die Kriminalität durch Deutsche geht indes seit vielen Jahren zurück. Damit fallen die Zuwanderer deutlich häufiger als Verdächtige bei einer Gewalttat auf, als es ihrem Anteil an der Bevölkerung entspricht.“

Trotzdem kann der Patient Pfeiffer nicht anders, als die eigenen Forschungsergebnisse schönzureden, zum Beispiel hier. Die zentrale Aussage ist dabei seit über einem Vierteljahrhundert gleich. Die „Zeit“ fasste bereits 1992 mit Pfeiffers Hilfe wie folgt zusammen: „Würde man den Vergleich auf ein deutsches Milieu mit demselben Sozialprofil beschränken, dann würde von dem populären Vorurteil: ,Ausländer sind krimineller als Deutsche‘ nichts mehr übrigbleiben.“

Es ist das klassische Hätte-hätte-Fahrradkette-Argument: Hätten wir andere Migranten als die, die wir haben, dann wären sie möglicherweise nicht krimineller als die Einheimischen. Das mag zutreffen. Die verständnisvollen Überlegungen zum Sozialprofil hypothetischer Zuwanderer dürften die realen Opfer der realen Zuwanderer allerdings kaum trösten.

Opfer waren doch nur Ausländer

So groß das Verständnis der PPF-Kranken für die Täter ist, so empathielos zeigen sie sich gegenüber den Opfern. Mehr noch, sie benutzen die Opfer, um die Migrantenkriminalität weiter herunterzuspielen. Bei „Maischberger“ (hier ab 1:09:32) fand Ende 2017 ein denkwürdiger Austausch statt. Auf den Vorhalt von Alice Weidel, die Anzahl an tatverdächtigen Asylbewerbern in der Kategorie Mord habe sich im Vorjahr verdoppelt, fiel dem Experten Pfeiffer nichts anderes ein, als aufgeregt dazwischenzugrätschen: „91 Prozent dieser Getöteten waren Ausländer!“ – ganz so, als ob das Leben eines Ausländers weniger wert wäre als das eines Deutschen. 

Um die Ungeheuerlichkeit dieses Einwandes zu erfassen, hilft ein Gedankenexperiment. Man stelle sich vor, Alice Weidel hätte rechtsextremistische Gewalttaten mit der Anmerkung verharmlost, die Opfer seien zu 91 Prozent Ausländer gewesen. Also alles halb so wild. Die Erschütterungen des (zu Recht) folgenden Shitstorms hätten Erdbebenfrühwarnstationen weltweit messen können. Und Weidel hätte einen solchen unerhörten Rausrutscher (zu Recht) politisch kaum überlebt.

An diesem Beispiel lässt sich ermessen, zu welch bizarrer Verschiebung des moralischen Koordinatensystems die Synapsenverklebung durch PPF führen kann. Im verzweifelten Bemühen, Migrantentaten zu relativieren, schreckt der PPF-Befallene nicht davor zurück, Opfer in eine Zweiklassengesellschaft einzuteilen. Bezeichnend dabei: Keiner der anderen „Maischberger“-Diskutanten nahm Anstoß an der Pfeiffer-Aussage.

PPF und Gutmenschsyndrom

Das ist leicht zu erklären, denn das Pfeiffersche Phrasen-Fieber weist unter Politikern und Journalisten eine besonders hohe Prävalenz auf. Es überrascht daher nicht, dass die Primärübertragung des PPF über herkömmliche  Medien stattfindet. Auch in kurzen Meldungen können sich dabei schwere Fälle von PPF zeigen, wie in diesem „Welt“-Beitrag, der die Hälfte der Nachricht den Relativierungsphrasen widmet. 

Besonders anfällig für PPF-Befall sind Linke und Grüne. Sie sind häufig stark vorgeschädigt, da sie zu einem hohen Prozentsatz an einer anderen gefährlichen Krankheit leiden, dem Gutmenschsyndrom. Dabei handelt es sich um Wahnvorstellungen, die mit Überlegenheitsgefühlen und Allmachtsphantasien einhergehen („Welt verbessern“, „Klima retten“, „Fluchtursachen beseitigen“). Das Gutmenschsyndrom ist eine Unterart des Gottkomplexes, auch Gottmenschkomplex genannt, und ist gekennzeichnet durch generelle Selbstüberschätzung, Realitätsverlust, vermeintliche Unfehlbarkeit und den unerschütterlichen Glauben, die einzig richtigen Werte und Ideale zu vertreten.

Nicht selten führen diese Erkrankungen zu ausgeprägt sozialschädlichem Verhalten, unter anderem zu besonderen Formen des Rassismus („umgekehrte Diskriminierung“). Im fortgeschrittenen Stadium halten Patienten in ihrem Wahn zum Beispiel Ausländer für grundsätzlich besser als Inländer. Klassisches Beispiel in der Fachliteratur ist die sogenannte KGE-Hysterie („Wir bekommen plötzlich Menschen geschenkt!“, „Unser Land wird sich ändern, und zwar drastisch. Und ich freue mich drauf!“, „… weil wir auch Menschen brauchen, die in unseren Sozialsystemen zu Hause sind“).

Diagnostische Schwierigkeiten ergeben sich zuweilen in der Abgrenzung zu Scheinerkrankungen. In bestimmten Fällen täuschen Personen Gutmenschsyndrom vor, um sich der Verantwortung für fehlerhaftes Handeln zu entziehen. Bekanntestes Beispiel in diesem Zusammenhang: die sogenannten Merkel-Märchen („Sie können die Grenzen nicht schützen“, „Es liegt nicht in meiner Macht zu bestimmen, wie viele Menschen hierherkommen“, „Das Volk sind alle, die hier leben“).

Die Achse-PPF-Therapie

Kommen wir zurück zum Pfeifferschen Phrasen-Fieber. Die schlechte Nachricht: Im Spätstadium ist PPF unheilbar, da es auf Dauer irreparable Hirnschäden zur Folge hat. Die gute Nachricht: In der Anfangsphase bestehen noch gute Chancen auf vollständige Genesung. Die Achse-Service-Redaktion hat deshalb eine Gesprächstherapie entwickelt, die in Kombination mit einer systematischen Stärkung des Immunsystems in ersten Tests erstaunliche Erfolge erzielte. Hier die Kurzanleitung.

Lassen Sie den PPF-Erkrankten zunächst reden, ohne ihn zu unterbrechen. Warten Sie insbesondere ab, bis er alle PPF-typischen Phrasen und unwillkürlichen Begleitausrufe („Generalverdacht!“, „Pauschalisierung!“, „Vorverurteilung!“, „Nazi!“) ausgestoßen hat. Anschließend antworten Sie verständnisvoll und bejahend. Sprechen Sie dabei ruhig, deutlich und langsam, um den Patienten nicht zu überfordern:

„Du hast vollkommen recht. Wenn nicht Ali zu uns gekommen wäre, sondern seine kleine Schwester oder seine Großmutter, dann hätte sich das positiv auf die Kriminalstatistik ausgewirkt. Dasselbe gilt, wenn Ali nicht ein teilalphabetisierter Grundschulabbrecher wäre, sondern ein erfahrener Gehirnchirurg. Aber wir wollen nicht übertreiben. Ein guter Anfang wäre, wenn es sich bei Ali tatsächlich um den 17-jährigen Ali aus Damaskus handeln würde und nicht um den 27-jährigen Hassan aus Marrakesch. Dummerweise haben wir aber nicht den Pfeifferschen Phantasie-Ali ins Land gelassen, sondern den realen Hassan. Und der ist nun mal ohne Genderwechsel, ohne Bildung und ohne Besserverdiener-Job im Schnitt deutlich krimineller als der einheimische Maximilian.“

Vorsicht bei fortgeschrittenem PPF

Nach einer kurzen, aber wirkungsvollen Pause fahren Sie fort: „Nun drängt sich eine Frage auf. Die lautet nicht vorrangig: Sind Angehörige bestimmter Staaten, Ethnien oder Religionen generell krimineller als Deutsche? Nein, die relevante Frage ist: Wenn wir so viel wissen über die kriminalitätssteigernden Faktoren bei bestimmten soziologischen Gruppen, warum lassen wir ausgerechnet zu Hunderttausenden die Problembären ins Land und nicht die Unproblematischen, vielleicht sogar fürs Gemeinwesen Nützlichen?“

An diesem Punkt können Sie die erste Sitzung beenden. Bedrängen Sie den Patienten nicht, lassen Sie das Gesagte wirken. Wiederholen Sie die Therapie in der Folgezeit nach Bedarf.

Zum Abschluss noch ein wichtiger Hinweis. Bei Erkrankten mit fortgeschrittenem PPF kann die Reaktivierung lange ungenutzter Hirnregionen zu neuronalen Kurzschlüssen führen und das Gehirn des Patienten explodieren lassen. Sie müssen deshalb nicht auf den Heilungsversuch verzichten. Aus hygienischen Gründen sollten Sie die Therapie jedoch im Zweifel telefonisch durchführen. Achten Sie außerdem darauf, dass sich der Patient in einem gefliesten Raum aufhält. Oder im Plenum eines Grünen-Parteitags.

Foto: wellcomecollection.org CC-BY 4.0 via Wikimedia Commons

Sie lesen gern Achgut.com?
Zeigen Sie Ihre Wertschätzung!

via Paypal via Direktüberweisung
Leserpost

netiquette:

Reinhard Schilde / 06.03.2019

Schön, dass ich impftechnisch immer auf dem neuesten Stand bin. Mit einer Schutzimpfung gegen PPS habe ich schon vor drei oder vier Jahren vorgebeugt. Der Impfschutz hält glücklicherweise ein Leben lang und wurde, weitblickend, in einer Kombination mit Schutz vor MSM angeboten.

M. Haumann / 06.03.2019

Man kann auch mal einen der zahllosen friedfertigen und nicht-kriminellen Bürger der beliebten Herkunftsländer der Völkerwanderer um seine Einschätzung bitten, wie er die Klientel einordnet, die unsere unkontrollierten Grenzen zum Umzug einladen. Unvergesslich, wie dazu schon 2015 ein langjähriger syrischer Studienfreund mit ein paar unmissverständlichen Bezeichnungen fast eine Weihnachtsfeier gesprengt hat. Er ist allerdings Christ und darf aufgrund der Geschichte seiner Familie Wahrheiten aussprechen, für die unsereins ein Gekreisch wie von Herrn Hofreiter einfahren und als Nazi aus der Gesellschaft der Guten ausgeschlossen würde. Vielleicht schämen sich ebenso liebenswürdige Marokkaner für das, was eine spezielle Klientel hier so anrichtet und damit den Ruf ganzer Länder in den Dreck zieht? Während sie gleichzeitig heilfroh sind, dass ihr schönes Land sich nicht länger mit denen rumschlagen muss?

Helmut Driesel / 06.03.2019

Ich vermute, die Regierung ist sich noch nicht ganz sicher, welche epidemische Dimension vorliegt. Davon würde nämlich abhängen, ob die Gesunden oder die Kranken in Quarantäne gesteckt werden müssen. Ist leicht daher gesagt, ich weiß.

Dr. Roland Stiehler / 06.03.2019

Wunderbar Herr von Loewenstern!  So habe ich das Pfeiffer´sche Drüsenfieber noch gar nicht gesehen. Eine wirklich unerwartete,  erweiternde Entdeckung.

Werner Schmidt / 06.03.2019

Hier noch ein Pfeiffer-Schwank: Ende der 80iger-Jahre war Pfeiffer Vorsitzender der Deutschen Jugendgerichtshilfe. Bei einer Tagung in Köln durfte ich selbst erleben, wie er mahnend seine Stimme erhob und vor der “Sogwirkung leerer Zellen” warnte. Der Hintergrund: Damals standen geburtenschwache Jahrgänge an und Pfeiffer ging allen Ernstes davon aus, dass Jugendrichter*innen nun vermehrt Freiheitsstrafen verhängen würden, um die vorhandenen Kapazitäten in den Jugendknästen auszulasten! Solche steilen Thesen sind in diesem unserem Lande durchaus karrierefördernd.

Karsten Paulsen / 06.03.2019

Wird nur noch durch die Presse getoppt, leider kann ich die Tourette Begriffe nicht markieren, das maches Sie dann bitte selber ;-): Emden. Am Samstagabend ist es zu einem Streit zwischen zwei Familien am Emder Hauptbahnhof gekommen, bei dem ein Mann mit einem Küchenmesser verletzt wurde. “Wie die Polizei mitteilte hatte es zunächst eine körperliche Auseinandersetzung zwischen einer 17-Jährigen und einer 29-jährigen Emderin in einem Regionalzug kurz vor dem Erreichen des Bahnhofs gegeben. Beide Frauen riefen noch aus dem Zug Verwandte an, die sich nach und nach am Bahnhof einfanden. Zwei Männer, der 39-jährige Lebensgefährte der 29-Jährigen, sowie ein 22-Jähriger der auf die 17-Jährige gewartet hatte, gingen am Bahnsteig ebenfalls aufeinander los. Der 22-Jährige schlug seinem Kontrahenten zunächst mit der Faust ins Gesicht und versuchte ihn anschließend mit einer aufgerissenen Getränkedose zu verletzen. Schließlich kam der Bruder des 22-Jährigen hinzu und stach dem 39-Jährigen mit einem Küchenmesser in den Rücken. Das Opfer trug dabei jedoch nur eine leichte Verletzung davon, da er dicke Winterkleidung trug. Letztlich hatten sich zwischen 20 und 25 Menschen beider Familien am Bahnhof versammelt. Mit einem Großaufgebot von elf Streifenwagenbesatzungen gelang es der Polizei die rivalisierenden Gruppen zu trennen. Drei Personen wurden in Gewahrsam genommen. Außerdem wurden vier Strafverfahren eingeleitet.” EZ 03.03.19

Andreas Spata / 06.03.2019

Auf Herrn Professor Pfeiffer trifft meiner Meinung auch das zu, mit dem viele Professoren des öffentlichen Dienstes zu kämpfen haben: Mit zunehmendem Alter leiden sie an fortgeschrittener Egozentrik. Dies kommt wahrscheinlich daher, dass ihnen in ihrer beruflichen und sozialen Hängematte kein Gegenwind der freien Marktwirtschaft entgegen weht. Wo der Kunde bezahlt und nicht der Steuerzahler. Diese Egozentrik hat dem Herrn Professor vermutlich auch juristischen Streitigkeiten mit der katholische Kirche eingebracht (2013).

Fritz Hoffmann / 06.03.2019

Phrase 3 ist besonders im Umfeld von Clan-Kriminalität eher als unwahrscheinlich einzustufen. Nur wenige sind so mutig, hier Anzeige zu erstatten, der Beschuldigte erfährt ja, wer ihn gemeldet hat. Und der Clan weiß, wie vorzugehen ist…

Joerg Haerter / 06.03.2019

@Arne Busch, vollkommen richtig, Epidemie ist nicht mehr umkehrbar, es folgt der Tod.

HaJo Wolf / 06.03.2019

Das von Ihnen, lieber Herr von Loewenstern, diagnostizierte PPF hat sich unter tätiger Mithilfe der MSM und der politisch korrekten Gut(Gott)menschen zu einer deutschlandweiten Pandemie entwickelt, die resistent gegen jede Behandlung ist. Wie bei einem Karzinom müsste man die befallenen Stellen weg operieren, ehe lebenswichtige Organe befallen sind. Wenn man sich allerdings die für eine freihetliche Demokratie lebenswichtigen Organe in Deutschland anschaut (freie, unabhängige Presse, Bundesgerichte, Parlament, Parlamentarier usw…), dann ist der Zeitpunkt für eine Operation wohl schon zu spät. Die PFF ist übrigens als auch als merkelsches Hirnzellensterben bekannt.

Weitere anzeigen Leserbrief schreiben:

Leserbrief schreiben

Leserbriefe können nur am Erscheinungstag des Artikel eingereicht werden. Die Zahl der veröffentlichten Leserzuschriften ist auf 50 pro Artikel begrenzt. An Wochenenden kann es zu Verzögerungen beim Erscheinen von Leserbriefen kommen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Verwandte Themen
Robert von Loewenstern / 07.09.2022 / 06:00 / 98

Hafer hat keine Hupen

Das für den Herbst angekündigte Selbstbestimmungsgesetz ermöglicht die Blitzkonversion von männlich zu weiblich und umgekehrt. Erfahren Sie hier, warum es egal ist, was im neuen…/ mehr

Robert von Loewenstern / 17.07.2022 / 06:00 / 82

Achgut bleibt auf Achse. Im gelben Auto

Lala-Land hat eine gute Verfassung, aber es befindet sich in schlechter. Zwischen Rechte haben und Rechte durchsetzen klafft eine gewaltige Lücke. Erfahren Sie, wie man…/ mehr

Robert von Loewenstern / 14.06.2022 / 06:15 / 62

Johnny, Amber und #MeToo: Jetzt mal die Wahrheit

Bernhard Lassahn schrieb, wer den Depp-Heard-Prozess verfolgte, habe wertvolle Lebenszeit vergeudet. Ich bekenne mich schuldig. Aber dafür kann ich den ganzen Quatsch aufklären, der über…/ mehr

Robert von Loewenstern / 09.03.2022 / 06:15 / 196

Läuft bei dir, Gospodin Putin!

Ein Brief an Wladimir P. mit Würdigung seiner Erfolge und Ausblick auf die Entwicklung in der Ukraine. Inklusive Geheimtipp für die nächste Eroberung! Sdráwstwujte, Wladimir…/ mehr

Robert von Loewenstern / 27.02.2022 / 06:00 / 80

Darf ich ohne Mumu als Frau gehen?

Identitätspolitik ist sehr modern und sehr kompliziert. Wer hat sie erfunden? Welche Fortschritte gab es? Was geht gar nicht mehr? Hier die Antworten. Bis auf…/ mehr

Robert von Loewenstern / 16.02.2022 / 06:00 / 130

Für Herden-Medien: Erste Hilfe gegen Long-Gehorsam

Die Durchseuchung bei Medienvertretern mit dem Virus „Regierungsnähe“ zog erhebliche Langzeitschäden nach sich. Zur Bekämpfung von Long-Gehorsam hier Anregungen aus unserem Service-Ressort! Zur Einstimmung eine…/ mehr

Robert von Loewenstern / 07.11.2021 / 06:20 / 84

Kinder, Hunde, Loser: Weg mit den Subventionen!

Die Ampelkoalitionäre wollen „klimaschädliche Subventionen“ abschaffen. Dazu zählen unter anderem Dieselprivileg und Pendlerpauschale. Da geht noch was, meint unser Autor. Ein Fahrbericht. Vor einigen Tagen auf…/ mehr

Robert von Loewenstern / 20.10.2021 / 06:00 / 163

Die Qual nach der Wahl

Wer sind die wahren Gewinner der Bundestagswahl? Warum standen sie bereits im März fest? Was war die große Lüge? Wie geht’s weiter? Hier Antworten auf…/ mehr

Unsere Liste der Guten

Ob als Klimaleugner, Klugscheißer oder Betonköpfe tituliert, die Autoren der Achse des Guten lassen sich nicht darin beirren, mit unabhängigem Denken dem Mainstream der Angepassten etwas entgegenzusetzen. Wer macht mit? Hier
Autoren

Unerhört!

Warum senken so viele Menschen die Stimme, wenn sie ihre Meinung sagen? Wo darf in unserer bunten Republik noch bunt gedacht werden? Hier
Achgut.com