Russlands Krieg gegen die Ukraine verändert sich – nicht durch neue Offensiven, sondern durch die Instrumentalisierung des Friedens. Diplomatie wird zur Taktik, Verhandlungen zur Kriegsführung.
Der folgende Befund ist historisch beispiellos: Zwei Kriegsparteien geben sich verhandlungsbereit – ohne Einigungswillen, ohne Vertrauen in den Dialog. Ihre Gesprächsangebote sind keine Friedensinitiative, sondern Teil ihrer jeweiligen Kriegsstrategie. Frieden wird nicht gesucht, sondern inszeniert – als rhetorische Figur, nicht als politisches Ziel.
Die entscheidende Betrachtungsebene ist nicht das diplomatische Parkett – sondern das Schlachtfeld. Während Außenminister Lawrow Gespräche anbietet, um Russlands Friedenswillen zu demonstrieren, rückt die Armee in der lange vernachlässigten Grenzregion Sumy vor – mit einem klaren Ziel: der Einrichtung einer zehn Kilometer tiefen „Sicherheitszone“. Es ist ein klassischer cordon sanitaire – ein Begriff, den Wladimir Putin bereits mehrfach ins Spiel brachte.
Erstmals äußerte der russische Präsident die Idee einer solchen Zone im Juni 2023 – zunächst vorsichtig, als Reaktion auf Angriffe auf russisches Grenzgebiet. Seither wiederholte er das Konzept in immer kürzeren Abständen: auf dem Petersburger Wirtschaftsforum, bei Regierungssitzungen, in Interviews und Pressekonferenzen in China, Usbekistan und Vietnam. Mal sprach er von einer „demilitarisierten Zone“, mal von einem „sanitären Korridor“, doch stets mit demselben Ziel: einen Distanzraum zu schaffen, der Angriffe mit westlichen Waffen unmöglich machen soll.
Im Frühjahr 2025 wurde aus Rhetorik Realität: Generalstabschef Gerassimow meldete den Vorstoß russischer Truppen in die Oblast Sumy und die Ausweitung der dortigen Sicherheitszone. Putin kommentierte lakonisch: „Wir tun genau das, worüber wir gesprochen haben.“
Eine Zangenbewegung auf Zeit
In Kiew weist man das entschieden zurück. Das eigentliche Problem, heißt es aus Regierungskreisen, sei die von Moskau betriebene Umkehr von Ursache und Wirkung: Nicht die Ukraine bedrohe Russland – sondern Russland die Ukraine. Die wirksamste Methode, Angriffe auf russisches Territorium zu verhindern, bestehe darin, den Krieg zu beenden und die Besatzungstruppen abzuziehen.
Präsident Selenskyj, sich der Brisanz des russischen Vorstoßes bewusst, spricht von mehr als 50.000 eingesetzten Soldaten. Analysen bestätigen den Vormarsch: Dörfer wie Wladimirowka und Belowody sind gefallen, über 60 Quadratkilometer ukrainischen Staatsgebiets stehen de facto unter russischer Kontrolle. Vor dem Hintergrund des ukrainischen Vorstoßes in die Oblast Kursk markiert die Offensive in Sumy ein neues Kapitel in der Dynamik dieses Frontabschnitts.
Wie schon im August 2024, als ukrainische Truppen überraschend russisches Gebiet betraten, handelt es sich auch diesmal nicht um eine klassische Offensive. Vielmehr vollzieht sich eine Zangenbewegung auf Zeit – ausgelegt auf territoriale Zermürbung statt operativen Durchbruch. Ziel ist nicht die Einnahme, sondern die politische Einfassung. Russland schafft Geländegewinne, die später als Verhandlungsmasse dienen sollen.
Dies folgt einem bekannten Kalkül, das Moskau bereits 2008 in Georgien verfolgte: zuerst Gelände, dann Angebote – stets aus der Position faktischer Dominanz. Raumgewinn gilt nicht als Ziel, sondern als Vorleistung. Die Wirkung entfaltet sich in der Diplomatie – als Androhung, Verhandlungsmasse, taktisch reversibler Hebel.
Auch in Sumy handelt es sich nicht um eine lokale Episode. Der Angriff folgt einer strukturellen Logik. Die angekündigte „Sicherheitszone“ ist kein Schutzwall, sondern ein geopolitisches Statement: ein künstlich geschaffener Distanzraum zwischen russischer Staatsgrenze und westlicher Einflussprojektion – nicht zur Verteidigung gedacht, sondern als territoriales Signal. Und er soll demonstrieren: Wer russisches Gebiet angreift oder besetzt, muss einen Preis zahlen.
Nutzbarmachung des Raums
Diese Strategie wurzelt in einer imperialen Denktradition, die das russische Weltbild seit Zarenzeiten prägt – und heute in asymmetrischer Kriegsführung fortlebt. Ob in Georgien, Syrien oder der Ostukraine: Moskau strebt keine vollständige Kontrolle an, sondern fragmentierte Dominanz. Ziel ist die taktische Nutzbarmachung des Raums – als Hebel politischer Einflussnahme.
Dass der Kreml über 50.000 Soldaten für eine lediglich zehn Kilometer tiefe Zone mobilisiert, verweist auf strategische Absicht. Der Vorteil liegt in der Reversibilität: Die Zone kann jederzeit zur Verhandlungsmasse erklärt werden. Was militärisch begrenzt erscheint, entfaltet diplomatische Wirkung – flexibel, kalkuliert, langfristig.
Folgte Putins Sicherheitsbegriff zu Beginn seiner Präsidentschaft noch dem Prinzip der Einbindung – wie sein damaliges Werben um eine Assoziierung mit der NATO belegt –, so liegt ihm heute ein autoritärer Territorialismus zugrunde: Sicherheit bedeutet nicht Verlässlichkeit, sondern Distanz. Wer Abstand erzwingt, schafft Vormacht. Kooperation wird in dieser Logik strukturell ausgeschlossen. Frieden ist kein Ziel, sondern taktisches Mittel.
Vor diesem Hintergrund wirkt die von Bundeskanzler Merz angekündigte Rüstungskooperation mit der Ukraine wie eine gezielte Gegenmaßnahme: Sie verschafft Kiew operative Tiefe – und unterläuft den russischen Grundsatz strategischer Abschottung.
Bei einer Pressekonferenz in Berlin kündigten Merz und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj an, Deutschland werde den Aufbau einer ukrainischen Langstreckenwaffenproduktion unterstützen. Eine entsprechende Absichtserklärung sollten noch am selben Tag die Verteidigungsminister Boris Pistorius und Rustem Umjerow unterzeichnen. Ziel sei eine enge Zusammenarbeit beider Länder – sowohl bei der Fertigung als auch bei der Finanzierung laufender Rüstungsprojekte.
Zur von Kiew geforderten Lieferung des Marschflugkörpers Taurus äußerte sich Merz erneut nicht und verwies auf die Vertraulichkeit laufender Gespräche. Abschließend stellte er klar: Die russische Weigerung, einen Waffenstillstand zu akzeptieren, habe nun Konsequenzen.
Merz manövriert Deutschland in die Rolle des Statisten
Moskau reagierte umgehend mit scharfen Tönen auf die Berliner Ankündigung. Außenminister Sergej Lawrow warf Deutschland vor, sich mit der geplanten gemeinsamen Entwicklung weitreichender Waffensysteme direkt am Krieg zu beteiligen. Die Entscheidung baue „Spannungen auf“, so Lawrow im russischen Staatsfernsehen.
Noch drastischer äußerten sich Kreml-nahe Propagandisten: RT-Chefin Margarita Simonjan sprach offen von einem möglichen Angriff auf Berlin, sollte die Ukraine mit deutschen Waffen russisches Territorium beschießen. TV-Moderator Wladimir Solowjow bezeichnete Bundeskanzler Merz als „Nazi-Abschaum“ und drohte im Fall eines Taurus-Einsatzes mit Gegenschlägen gegen Regierungszentren in Kiew und militärische Ziele in Deutschland. Ein Angriff auf die Krim-Brücke, so Solowjow, werde „der Beginn des Dritten Weltkriegs“ sein.
Die Entscheidung von Friedrich Merz markiert daher nicht nur eine sicherheitspolitische Zäsur, sondern wird in Moskau klar als Zeichen westlicher Eskalationsbereitschaft verstanden. Sollte Russland seine Drohungen wahr machen und im Fall eines Taurus-Einsatzes etwa ein deutsches Rüstungswerk ins Visier nehmen, wäre Deutschland darauf militärisch kaum vorbereitet. Ein solcher Schlag würde nicht nur eine neue Eskalationsstufe markieren – er würde zeigen, wie angreifbar das Land in der Dimension strategischer Verteidigung tatsächlich ist.
Merz’ Solidaritätspolitik erweist sich als taktisch unklug: Sie treibt die Eskalationsspirale an, delegiert die Verantwortung an Kiew – und öffnet dem Kreml die Möglichkeit, Zeitpunkt und Ausmaß der Reaktion zu bestimmen. Berlin will handeln – und manövriert sich gerade dadurch in die Rolle des Statisten. Schwerer wiegt jedoch ein anderes Defizit: Noch immer fehlt eine strategische Gesamtlinie. Denn es gibt kein gemeinsames Zielverständnis des Westens. Die zentrale Frage bleibt unbeantwortet: Welche Ordnung soll eigentlich verteidigt werden?
Die USA berufen sich auf das Selbstverteidigungsrecht nach Artikel 51 der UN-Charta. Großbritannien betont, die Entscheidung liege bei Kiew. Frankreich bleibt taktisch vage. Deutschland äußert sich zwar neu, aber ohne strategische Kohärenz: Friedrich Merz spricht von „notwendiger Verteidigung“ – ohne zu sagen, was konkret verhindert, ermöglicht oder hingenommen werden soll.
Form ohne Substanz
Diese Unschärfe ist gefährlich – weil sie das Risiko einer militärischen Eskalation in Europa erhöht. Zugleich erlaubt sie Moskau, den Westen als reinen Waffenlieferanten zu inszenieren: ausrüstungsstark, aber orientierungslos. Und sie zwingt die Ukraine, zwischen militärischer Effizienz und politischer Rücksicht zu balancieren – eine Position, die auf Dauer Vertrauen kostet.
Auch wenn westliche Staatschefs überzeugt sind, das Richtige zu tun, bleibt offen, ob ihre Haltung strategisch getragen ist – oder bloß reaktiv. Vielleicht ist es genau dieses Vakuum, das Moskau überhaupt erst zur Initiative veranlasst hat.
Am 2. Juni sollen die Gespräche in Istanbul fortgesetzt werden – angeblich als Friedensgipfel. Doch wer genau hinsieht, erkennt: Es geht nicht um Entspannung, sondern um Deutungshoheit. Nicht einmal der angekündigte Memorandumstext wurde übermittelt. Ein bekanntes Muster russischer Politik: Form ohne Substanz.
Bereits 2022, nach dem Rückzug aus Kiew, zeigte Moskau Gesprächsbereitschaft. Doch ging es um Frieden – oder nur darum, Zeit zu gewinnen, Kräfte neu zu ordnen und das eigene Narrativ zu schärfen? Wie auch immer die Antwort lautet: Im Frühjahr 2025 ist dieses Muster perfektioniert. Der Anschein von Diplomatie ersetzt die diplomatische Absicht.
Kiew durchschaut das Spiel – und begegnet ihm mit strategischer Transparenz. Präsident Selenskyj fordert die Vorabübermittlung russischer Positionen, spricht offen über Formate – und schlägt einen Dreiergipfel mit Trump und Putin vor, wohl wissend, dass Moskau ein solches Format ablehnen wird. Die Ukraine inszeniert sich damit als Friedensakteur – nicht kompromissbereit, sondern kommunikativ überlegen. Jeder Verhandlungstermin wird zur Bühne, nicht zum Lösungsraum. Ziel ist nicht, Moskau zu überzeugen – sondern den Westen zu binden.
Kein Zurück zum Status quo ante?
Die USA schwanken zwischen verbaler Eskalation und strategischer Zurückhaltung. Präsident Trump nannte Wladimir Putin zuletzt „verrückt“ und sprach davon, „viel mit ihm durchgemacht“ zu haben. Außenminister Marco Rubio lobte indes den Gefangenenaustausch und rief zu „ehrlichen Gesprächen“ auf. Doch eine zentrale Aussage bleibt aus: Wie will Washington diesen Krieg beenden?
Diese Ambivalenz ist Ausdruck einer neuen US-Verhandlungsrationalität: harte Rhetorik, offene Form. Doch sie birgt Risiken. Moskau testet systematisch die Reaktionsgrenzen – diplomatisch, militärisch, psychologisch.
Dazu gehört auch die Forderung nach schriftlichen Zusagen: kein NATO-Beitritt für die Ukraine, Georgien oder Moldawien. Es geht nicht um Sicherheitsgarantien, sondern um die Rückabwicklung westlicher Ordnungsvorstellungen im postsowjetischen Raum. Wer darauf eingeht, verliert nicht nur ein Land – sondern die normative Architektur Europas.
Moskau geht aufs Ganze: Gefordert werden vier ukrainische Regionen – auch solche, die nicht vollständig kontrolliert werden –, eine Neutralitätsgarantie, ein dauerhafter NATO-Verzicht, Schutzrechte für russischsprachige Minderheiten, die Aufhebung aller Sanktionen und die Freigabe eingefrorener Staatsvermögen.
Diese Forderungen sind maximalistisch, aber kalkuliert. Es geht nicht um einen Waffenstillstand – sondern um die Anerkennung einer autoritären Einflusszone als Teil europäischer Ordnung. Kein Zurück zum Status quo ante, sondern ein Systemwechsel unter Zwang.
Verhandeln, um den Krieg zu kontrollieren
Für die Ukraine käme ein solches Abkommen einer Kapitulation auf Raten gleich. Für den Westen wäre es ein Bruch mit dem eigenen Verständnis von regelbasierter Ordnung. Doch was, wenn genau das die neue Realität ist? Und was, wenn niemand bereit ist, den politischen Preis dafür zu benennen? Wären dann nicht gerade die europäischen Staatschefs verpflichtet, das sinnlose Blutvergießen zu beenden? Zumindest diese Frage müsste sich eine Europäische Union stellen, die 2012 mit dem Friedensnobelpreis geehrt wurde.
Carl von Clausewitz verstand Frieden nicht als moralisches Ideal, sondern als Resultat eines momentanen Kräftegleichgewichts. Er war für ihn kein Selbstzweck, sondern eine taktische Etappe im fortlaufenden Ringen um Einfluss. Frieden tritt ein, wenn Ziele erreicht oder vorübergehend unerreichbar sind – und endet, sobald sich die Verhältnisse erneut verschieben.
Nach drei Jahren Krieg scheint mindestens eine dieser Bedingungen erfüllt: Russland kann die Regierung in Kiew nicht stürzen, Kiew die besetzten Gebiete nicht befreien. In dieser Einsicht liegt der Schlüssel zu einem möglichen Frieden – in nüchterner Abwägung und dem politischen Willen zu einem Abschluss, der das Machbare anerkennt. Frieden ist in diesem Verständnis kein Ideal, sondern eine Funktion strategischer Einsicht: erreichbar nur, wenn beide Seiten erkennen, dass der Preis für einen Teilsieg geringer ist als der für einen endlosen Konflikt.
Dass der Friedensprozess bislang scheitert, liegt an einem grundlegenden Paradox: Russland verhandelt, um den Krieg zu kontrollieren. Die Ukraine, um ihn politisch zu gewinnen. Der Westen liefert – doch seine Politik bleibt reaktiv, nicht strategisch.
Der Gipfel in Istanbul kann nur dann Erfolg bringen, wenn alle Beteiligten diese Konstellation anerkennen. Das Argument, eine neue europäische Ordnung müsse verhindert werden, überzeugt nicht. Europas Geschichte war stets eine Geschichte von Umbrüchen – durch Kriege, Verträge, Machtverschiebungen. Entscheidend ist nicht, ob eine neue Ordnung entsteht, sondern wer sie definiert.
Der geschichtsträchtige Verhandlungsort Istanbul könnte zur Plattform werden – nicht nur für Bedingungen, sondern für Prinzipien: Was soll geschützt, was verhindert, was ermöglicht werden? Voraussetzung dafür ist, dass der Westen aufhört zu reagieren – und beginnt, eigene Ordnungsvorstellungen zu entwickeln, die im Dialog mit der Ukraine auch gegenüber Moskau tragfähig sind.
Prinzipien statt Konzessionen
Gerade das Fehlen strategischer Kommunikation in den 1990er- und 2000er-Jahren gehört zu den Wurzeln des heutigen Zerwürfnisses zwischen Russland und dem Westen. Es begünstigte jenes westliche Selbstverständnis, das Jack F. Matlock, letzter US-Botschafter in Moskau, später als gefährlichen Triumphalismus kritisierte: „We acted as if Russia no longer mattered. That was a dangerous illusion.“
Heute steht Europa erneut davor, denselben Fehler zu begehen – unter anderen Vorzeichen, aber mit ähnlichen Folgen. Es handelt, aber ohne strategische Kohärenz. Es unterstützt, ohne Zieldefinition. Und es verhandelt mit der Ukraine, ohne zu führen.
Istanbul könnte zur Plattform werden – nicht für Konzessionen, sondern für Prinzipien. Doch das erfordert mehr als Handlungsfähigkeit: Es verlangt den politischen Mut, Ordnung wieder als strategisches Projekt zu begreifen – und zu gestalten, bevor andere sie definieren.
Dr. Christian Osthold ist Historiker mit dem Schwerpunkt auf der Geschichte Russlands. Seine Monographie über den russisch-tschetschenischen Konflikt ist in der Cambridge University Press rezensiert worden. Seit 2015 ist Osthold vielfach in den Medien aufgetreten.
Nehmen Sie lieber das Europäische Pearl Harbour, den Deutschen Bomber-Angriff auf Bari am 02.12.1943 … der war im Grunde effizienter als das originale Pearl Harbour, weil das Liberty-Schiff John Harvey & weitere Schiffe Senfgas-Munition & auch andere Giftgas-Munition gebunkert hatten. In beiden Fällen war die jeweiligen Regimes in Japan & Deutschland vor die Frage gestellt, ob sie ihre Souveränität durch erzwungene Handelsabkommen einbüßen oder den Krieg wählen. Japan drohte ein Öl-Embargo & Deutschland der Verlust seiner Territorien (ähnlich heute der Ukraine).
„Noch drastischer äußerten sich Kreml-nahe Propagandisten: RT-Chefin Margarita Simonjan ….“
Gibt es im angelsachsennahen Westen auch Propagandisten ?
„Die USA berufen sich auf das Selbstverteidigungsrecht nach Artikel 51 der UN-Charta.“
Nachdem Deutschland am Hindukusch erfolgreich mit vielen Toten verteidigt worden ist, werden die USA nun mit sehr viel mehr Toten in der Ukraine verteidigt.
Ein guter Arzt kann da hilfreich sein.
@Christiane Neidthardt: Ja, leider darf man heutzutage seinen Augen nicht mehr glauben. Siehe KI-generierte Videos. Da kochen Putin, Trump und Kokainskyj zusammen. Eine unfassbare Qualität. Wenn man nicht vor Ort ist, weiß man gar nichts, letztendlich… LG
Herr Probst, mit Ihrer Definition der kriegswilligen und kriegsunwilligen Staaten haben Sie, wahrscheinlich unfreiwillig, für den Lacher des Tages gesorgt. Und was soll bitte das „Puppennstadium der kommunistischen und Kapitalistenstaaten“ sein???
@Sam Lowry: gibt aber Videos, und das sogar bei RT. RT ist im Internet immer noch verfügbar, zum Beispiel auf Odyssee. Könnte allerdings auch eine False Flag Operation der Moskowiter sein, genauso wie die Anschläge auf Brücken in Belarus und Russland. Und zwar mit der Zielrichtung den Krieg brutal auszuweiten. Insoweit sind die Videos aus Moskowien möglicherweise auch Fakes, auf die die Nato Qualitätsmedien hereingefallen sind und weiter hereinfallen.
In seinem Vortrag in einem „feindlichen Land“ habe er (Emmanuel Todd) Europa von außen betrachtet und deutlich dessen Irrweg in die Selbstzerstörung erkannt. In der zumindest „rhetorischen Kriegsbereitschaft Europas“ sieht er eine „Sehnsucht nach Selbstmord“ wirken. „Das zeigt sich an den Sanktionen, die Europa selbst am meisten schaden. Deutschlands Ausstieg aus der Atomenergie zeugt von suizidären Tendenzen, ebenso die unkontrollierte Masseneinwanderung. Auch der Wille, auf das russische Gas zu verzichten, ist selbstmörderisch.“ transition-news / Todd bringt das dunkle Gefühl, welches mein ständiger Begleiter ist, auf den Punkt. Sein neues Buch empfehle ich dringend.
Der britische Premierminister hat heute erklärt, daß sich das Vereinigte Königreich kriegsbereit macht. Da kommt dann wohl auch was auf Deutschland zu. Aber bevor Deutschland kriegsbereit ist, muß es sich ja erst einmal kriegsertüchtigen.