Wenn es um das Corona-Virus geht, das ja immerhin Anlass für die in der Nachkriegsgeschichte des Westens größten Eingriffe in die Bürgerrechte und eine bis dato unvorstellbare staatliche Bevormundung der Bürger ist, dann ist es trotz seiner Bedeutung schwer, die Aussagekraft offizieller Zahlen einzuschätzen.
Die Zahl der sogenannten Neuinfektionen, also genauer gesagt die Zahl positiver Testergebnisse, ist immer abhängig davon, wieviel und wo getestet wurde und nur von äußerst begrenzter Aussagekraft. Da sind die Zahlen der im Krankenhaus wegen Covid-19 behandelten Patienten schon aussagekräftiger, wenn es darum geht, wie bedrohlich dieses Virus aktuell ist. Und noch unbestechlicher sollte die Zahl der Toten sein. Wenn auch unklar ist, ob sie an oder nur mit Covid-19 gestorben sind – sie hatten sich mit dem Virus infiziert und sie sind tot. Das immerhin steht fest. Und in Deutschland werden ja Tote traditionell ordentlich registriert, insofern hat man da eine klare und unbestechliche Zahl. So sollte man zumindest meinen.
Unsere Redaktion hatte nun am Freitagmorgen interessiert, wie viele Menschen in Deutschland bisher an Covid-19 gestorben sind. Und weil hier ja mit verlässlichen Quellen gearbeitet wird, ist es ja das Beste, zuerst beim Robert-Koch-Institut nachzuschauen. Dort konnte man allerdings lesen, dass sich die Gesamtzahl der bisherigen Corona-Toten binnen eines Tages um zwei verringert hat. Wie das? Selbst gläubige Christen in unseren Reihen nahmen nicht an, dass es sich hierbei um Fälle von Auferstehung handelte. Gab es also Ungenauigkeiten in der Toten-Registratur? Sind die zwei ursprünglich als Verstorbene einsortierten Menschen an etwas Anderem gestorben oder gar nicht? Oder sind sie mehrfach gezählt worden? Was will man lange spekulieren, man kann das RKI ja fragen:
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir würden unseren Lesern gern erklären, wie es möglich ist, dass die von Ihnen angegebene Zahl der Covid-19-Toten von gestern 9321 auf heute 9319 gesunken ist. Wurde im Nachhinein in zwei Fällen eine andere Todesursache festgestellt?
Und gegen Mittag kam dann die freundliche Antwort:
„Aufgrund technischer Probleme wurden gestern am RKI nach 16 Uhr keine Daten, die aus den zuständigen Landesbehörden übermittelt worden sind, mehr eingelesen. Daher werden mit Datenstand 04.09.2020 0 Uhr mehrere hundert Fälle zu wenig ausgewiesen. Auch die Zahl der Todesfälle könnte sich noch ändern. Wir bitten um Geduld bis morgen die neuen Fallzahlen mit Todesfällen im Dashboard zu finden sind, ggf. wird das auch heute im Situationsbericht schon erwähnt: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Gesamt.html"
Nun gut, damit wäre allenfalls erklärt, dass Todesfälle fehlen, die eigentlich noch hinzukommen würden. Aber dass zwei Tote verschwunden sind, erklärt diese Fehlermeldung noch nicht. Doch dann kommt die erschöpfende Antwort:
„Grundsätzlich kann es schon passieren, dass die Zahl der Todesfälle mal abnimmt, wenn ein Fall vom Gesundheitsamt bzw. dem Bundesland korrigiert wird. Das fällt bei kleinen Fallzahlen auf.“
Also wird ab und an mal ein Todesfall korrigiert. Natürlich, Fehler werden überall gemacht. Bei Zahlen, mit denen tiefgreifende Entscheidungen begründet werden, sollte man sich dessen aber wohl wieder stärker bewusst werden.

Anfrage an den Sender Jerwan: Stimmt es, dass in Absurdistan ein gewisses RKI seit kurzem eine Detektei beschäftigt, die die Corona - Todeszahlen evaluiert? Antwort des Senders Jerewan: Ja, die Detektive sammeln landesweit die Sterbeurkunden ein und müssen eine abgeschlossene Grundschulbildung vorweisen können.
Ich werde die Todesfälle/ mit oder an Corona bis zum nächsten Februar/März nicht mehr beachten. Irgendwann wird das Bundesamt für Statistik die ganzen Toten für das ganze Jahr zusammengerechnet haben. Hoffentlich zählen die dann jeden Verstorbenen nur einmal, dann kann man mal vergleichen was nun war... aber vermutlich zählen Coronierte dann zweimal damit die Statistik stimmt... schönes Wochenende allen Achsianern.
Laut OurWorldInData kam es am 25. Mai in Spanien zu –1918 Corona-Toten. Da sieht man einmal, was ein fester Glauben alles bewirken kann. – Ich möchte nicht wissen, wie viele Todesfälle in Spanien, Italien und Frankreich reine Artefakte sind, um deutsche Milliarden abzugreifen. Und ob die Maßnahmen dort nicht die abgewirtschafteten Regierungen von Sánchez, Conte und Macron künstlich an der Macht halten sollen. Denn in allen drei Ländern wackeln die Regierungsmehrheiten. – Zum Glück ist unser Meldesystem mit Fax und Telefon und dreieinhalb Wochen Meldeverzug der ehrliche Ausdruck einer im System gescheiterten Digitalisierung und kein Zeichen punktuelles Regierungsversagen.
"Dort konnte man allerdings lesen, dass sich die Gesamtzahl der bisherigen Corona-Toten binnen eines Tages um zwei verringert hat." Ganz einfach, die waren nur SCHEINTOT. Ich hoffe, die waren noch nicht begraben, denn ausbuddeln geht alleine schlecht, vor allem mit einem Sarg aus deutscher Eiche !! Hat man denn die Angehörigen schon informiert ?? Nicht daß die schon das Erbe aufteilen ! Also liebe Leute, falls Ihr mal erfahren solltet, daß Ihr schon tot seid, bitte nachfragen, denn vielleicht lebt Ihr noch ?
Im DÄB 33/34 S.1300ff wird in einer Kohortenstudie id Hochphase (26.2-19.4.20) bei 10.021 stat. behandelten Patienten eine Gesamtmortalität von insges. ca. 22% = 2.205 angegeben , 6% nicht invasiv +, 53% invasiv beatmet +, unterteilt in Altersgruppen, dazu einige Angaben über Vor-/Begleiterkrankungen wie Hypertonie, Diabetes, Herzrhythmusstörungen..., leider keine Angaben über den Impfstatus der Patienten gegen Pneumo-Kokken(!) die oft als Ko/Superinfektionen Probleme machen, va. mit Multiresistenzen gegen Antibiotika... Dazu auch meine Frage: 1.) DIVI berichtet am 4.9.20 von 16.756 abgeschlossenen intentsivmed.(?) Behandlungen von wieviel insgesamten Covid19 KH-Behandlungen, und 4.049 Verstorbenen. Leider hier keine Angaben über Alter u. Vor-/Begleiterkrankungen. 2.) das RKI berichtet am 4.9.20 von 9.319 Verstorbenen. Woher kommt die Differenz? Werden auch häusliche Todesfälle dazugezählt, wo/wie/wann getestet? wo/wie/wann vor/erkrankt, gestorben?
Ein weiteres Beispiel, dass wir diese Regierung zum Teufel jagen sollten. Diese geplante Transformation muss gestoppt werden, so oder so. Eine Impfpflicht darf es auf keinen Fall geben! Wenn doch, dann, wie ein Achse-Kommentator schon festgestellt hatte, nur wenn zu allererst alle Politiker und deren Kinder, von einem vom Volk bestimmten Arzt geimpft wurden. Natürlich nach Identifikation des Impfstoffs und nach anschliessender, über mehrere Jahre kontrollierter Gesundheitsüberwachung. Erst danach, darf dann dieser Stoff an weitere Gruppen gegeben werden. Ich frage mich wie lange ein Volk sowas noch mit sich machen lässt, wie lange es noch dauern wird, bis die kritische Masse erreicht ist, dass hier und dort die Dinge aus den Angeln gehoben werden. Je früher desto besser. Danke Herr Grimm für die Veröffentlichung dieser vielleicht ehrlichen Antwort, die allerdings wie Sie sagen, an Dilettantismus kaum zu überbieten ist. Aber eben, in EUtschland wird seit langer Zeit täglich überboten. b.schaller
Lieber Autor seien Sie nicht so kleinlich, bei diesen „ kleinen „ Fallzahlen von Toten kann das alles doch mal passieren, das RKI macht doch einen super Job...