Gastautor / 12.12.2019 / 06:00 / Foto: Pixabay / 81 / Seite ausdrucken

Konvertitin und Abtrünnige – Erfahrungsbericht einer Ex-Muslimin

Von Miriam Thérèse Sofin.

Als ich gebeten wurde, diesen Artikel zu schreiben, saß ich gerade mit einem Freund in meinem türkischen Lieblingsrestaurant und berichtete ihm davon, wie schmerzhaft es für mich war, Menschen nach meinem Ausstieg aus dem Islam den Rücken zu kehren, für die ich bis zum heutigen Tag nach wie vor eine tiefe Sympathie hege. Diese geht ja nicht einfach weg, nur weil man sich ideologisch auseinanderentwickelt hat. Ich schwelgte also gerade in Erinnerungen an meine früheren Weggefährten, von denen ich sicher weiß, dass sie größtenteils menschenverachtendes Gedankengut vertreten – nämlich solches, welches die deutsche Presse gern als „islamistisch“, „salafistisch“ oder „extremistisch“ betitelt, als ich plötzlich eine große Verwunderung in den Augen meines Gegenübers wahrnahm. 

Es war, als wollte er mich mit seinem verdutzten Blick fragen, wie ich so liebevoll und wohlwollend über Menschen sprechen konnte, die eine so verurteilungswürdige Sicht auf ihre nicht-muslimischen Mitmenschen, unsere westliche, liberale Lebensart und letztendlich vor allem auch auf mich selbst, als bekennende Apostatin, vertreten. Nun, ich kann das durchaus bis heute, denn ich weiß, dass Muslime von ganzem Herzen davon überzeugt sind, dass der Islam das absolut Beste für jede Gesellschaft und jeden Menschen dieser Welt darstellt und den einzigen Weg, der ewigen Verdammnis in der Hölle zu entgehen, sowieso. 

Nein, Muslime sind selbstverständlich per se keine bösen Menschen, die andere absichtlich schädigen oder die Welt in ein Chaos stürzen wollen. Selbst der sogenannte „Islamist“, der sich in einer Kirche in die Luft sprengt, um so viele „Götzenanbeter“ wie möglich mit in den Tod zu reißen, ist davon überzeugt, dass die Welt durch seine Tat eine bessere wird. Mit der Haltung, andere Menschen für ihre Ansichten zu hassen, kommen wir nicht weiter. Der Schlüssel liegt für mich vielmehr im Verstehen. 

Die Gefahr ohne Weichzeichner benennen 

Das heißt natürlich nicht, dass man verabscheuungswürdige Ansichten und die ihnen zugrunde liegenden Ideologien nicht vehement ablehnen oder öffentlich kritisieren dürfe. – Ganz im Gegenteil, dies tue ich seit geraumer Zeit sehr deutlich und ernte seitdem nicht nur Gewalt- und Morddrohungen von Muslimen, sondern ebenso Beschimpfungen und verächtliche Nachrichten von „Linken“, deren liebstes Schutzobjekt die muslimische Gemeinde in Deutschland zu sein scheint, sowie auch die islamische Ideologie an sich, die es stets in das bestmögliche Licht zu rücken gelte. Kein Aussteiger aus irgendeiner Sekte – sei sie nun groß oder klein – hat wirklich Lust oder gar Spaß daran, sich nach seinem Ausstieg, welcher meist ein langer und schwerer Kampf in die Freiheit bedeutete, noch weiterhin mit seiner Vergangenheit zu belasten. 

Aber die meisten tun es doch und das nur aus einem einzigen Grund: aus Verantwortungsgefühl. Ich sehe im Islam eine reale Gefahr für die Freiheit eines jeden Individuums sowie eine Bedrohung für jede liberale, tolerante und offene Gesellschaft, und sehe mich daher in der Pflicht, diese Gefahr ohne Weichzeichner zu benennen und die Menschen vor ihr zu warnen. Vor meinem Eintritt in den Islam, der mir damals ein völlig neues, klares und durchaus auch verführerisches Wertesystem bot, betrachtete ich Religionen als ziemlich harmlose Traditionen, die mehr oder minder alle gleichwertig für mich waren. 

Ich wuchs in einer eher atheistisch als christlich geprägten Familie auf, die mir, bis auf das Weihnachts- und Osterfest, keinerlei religiöse Traditionen oder Normen mit auf meinen Weg gegeben hatte. Ich sah in Religionen daher nie eine Gefahr für Freiheit, Gleichberechtigung oder Frieden. Ich war einer der wenigen Glückspilze, die das große Privileg hatten, in einer von humanistischen Werten geprägten Gesellschaft geboren und groß geworden zu sein, und so wuchs ich mit dem naiven Selbstverständnis auf, diese fundamental wichtigen Werte seien universal und gelten in allen Gesellschaften, allen Religionsgemeinschaften und allen Ländern dieser Welt. Leider ist diese kindliche Annahme genau das: ein Kinderglaube. 

Schweineohren im Briefkasten 

Die Wahrheit ist, dass die westliche Welt ein regelrechtes Utopia der Freiheit und Menschenrechte darstellt, einen Schutzraum für Individualisten, umringt von Ländern, in denen es wenig individuelle Freiheiten gibt. Ebenso unumstritten ist, dass sich keine freie Gesellschaft je auf ihren schwer erkämpften Rechten wird ausruhen können. Dieses kostbare Gut, die Freiheit des Individuums, gilt es stets gesamtgesellschaftlich zu beschützen, denn sonst kann sie morgen schon dahin sein. Aus dieser Motivation heraus befasse ich mich nach wie vor fast täglich mit dem Islam. 

Ich befand mich, als ehemalige Konvertitin, nach meinem Austritt in der privilegierten Lage, dass ich mich hätte in meinen nicht-muslimischen Freundeskreis zurückziehen können. Ich hätte den Islam weitgehend aus meinem Leben ausschließen können. Etwas, was Apostaten aus islamischen Familien nicht möglich ist. Ja, alles hätte so viel schöner und einfacher für mich sein können. Es hätte keine öffentlichen Shitstorms gegen mich gegeben, keine entwürdigenden Gerüchte, Diffamierungen, Gewaltandrohungen und auch keine Schweineohren in meinem Briefkasten. Vielleicht ginge es mir heute besser. Ja, der Impuls, meine Ängste und das Erlebte verdrängen zu wollen und vor den offenbaren Problemen einfach meine Augen fest zu verschließen, war oft verführerisch für mich. Ich konnte das jedoch nicht. Es wäre auch nicht richtig gewesen – nicht nach meinem moralischen Empfinden. 

So einiges fühlte sich rückblickend für mich, während meiner Zeit als gläubige Muslimin, nicht richtig an... Einen Gott zu verehren, zum Beispiel, der die Menschen nicht nach ihren Taten, oder ihrem Charakter zu bewerten pflegt, sondern einzig und allein nach ihrer Religionszugehörigkeit, welche zu 99,9 Prozent ja nicht selbstgewählt ist, sondern vom Geburtsort bzw. der Geburtsfamilie bestimmt wird. Einen Gott anzubeten, der die „Ehe“ mit Kindern und das Schlagen der Ehefrau für erlaubt, den Konsum von Schweinefleisch und Freundschaften mit Juden und Christen jedoch für verboten erklärt hat. Einen Gott zu lieben, der sich die Liebe seiner Schöpfung durch die Androhung ewig währender Folter zu erpressen versucht und dies auch noch als die gnädige Gewährung eines „freien Willens“ verkauft – ganz nach dem Motto: „Geld her, oder ich jage dir eine Kugel in den Kopf! Aber hey, die Entscheidung liegt ja ganz allein bei dir!“… 

Fast rein islamisches Umfeld 

Ja, hin und wieder gab es Zweifel, aber dem Schöpfer des Universums widerspricht man nicht mal eben. Wer ist man denn schon, als kleiner, bedürftiger Mensch? Gott sitzt nun mal ganz klar am längeren Hebel, dachte ich mir, also hieß es für mich, seine Regeln zu akzeptieren und zwar auch dann, wenn sie mir Bauchweh bereiteten. Und so ging ich weiterhin regelmäßig in die Moschee und trat darüber hinaus eine Arbeitsstelle in einem Unternehmen an, das sowohl unter muslimischer Führung stand als auch, mit kurzzeitigen Ausnahmen ab und an, nur muslimische Arbeitnehmer beschäftigte, so dass mein gesamtes privates wie berufliches Umfeld bald ein rein islamisches war – mit Ausnahme meiner nicht-muslimischen Familie natürlich. 

Es ist beachtlich, wie gut ich darin war, unliebsame Gedanken beiseite zu schieben, wähnte ich mich ja immerzu in der Gefahr, bei jedem „falschen“ Gedanken bereits mit halben Fuß in die Hölle zu schlittern. Solche Gedanken, im Islam „Waswas“ genannt, gelten für Muslime als Einflüsterungen des Teufels und sind mit aller Kraft zu bekämpfen. 

Dies sind wohl die destruktiven Inhalte, die in fast allen Religionen und Kulten, so oder so ähnlich, anzutreffen sind. Was mich jedoch mit voranschreitender Zeit während meines täglichen Umgangs mit Muslimen immer mehr zu belasten begann, war ihre vorherrschende Sicht auf die restliche Welt – die Andersgläubigen, die Aussteiger, die Abweichler und auch ihre Sicht auf die Frauen. Gern möchte ich an dieser Stelle vorbeugend auf die gebetsmühlenartige Wiederholung und das Lieblingsargument der Islam-Verteidiger eingehen, dass es die Muslime und den Islam ja gar nicht gäbe. So macht man es sich natürlich besonders leicht, denn was es nicht gibt, das ist auch nicht zu kritisieren, und so hat man mit diesem Argument im Handumdrehen jegliche Ideologien und ihre Anhänger vor Angriffen von außen immunisiert. So leicht ist es aber nun mal nicht. 

Kein Recht auf Selbstbestimmung

Denn auch wenn es selbstverständlich unterschiedliche Strömungen innerhalb des Islams gibt, so sind sie sich doch alle in den zwei wesentlichen Punkten einig und zwar darin, dass der Qu’ran Gottes direktes Wort an die Menschheit ist und Mohammed sein Gesandter war. Mohammed dient darüber hinaus als Vorbild für alle Muslime bis zum Eintreffen des jüngsten Tages und gilt als der beste und tadelloseste Mensch aller Zeiten. Seine Überlieferungen und Aussprüche sind für Muslime bindend, auch wenn diese sich je nach Strömung – die zwei wesentlichen stellen hier das Sunniten- und das Schiitentum dar – voneinander leicht unterscheiden. 

Doch auch hier gilt, dass sich bei allen Unterschieden, die sich vor allem um die Frage der rechtmäßigen Nachfolgerschaft Mohammeds drehen, die wesentlichen Punkte der islamischen Lehre konfessions- und textübergreifend wiederzufinden sind. Diese sind zum einen das erklärte Ziel des Islams, als einzig wahre Religion Gottes die gesamte Menschheit zu beherrschen, also sie unter einer islamischen Gesetzgebung zu vereinen, und zum anderen die damit verbundene Auslöschung aller anderen Religionen, Kulturen, Lebensweisen und Philosophien dieser Welt.

Das Recht eines jeden Individuums, über sich selbst, seine Weltanschauung, seinen Körper und seine Sexualität zu bestimmen, gibt der Islam nicht her. Jeder Mensch werde bereits als Muslim geboren und somit als Teil eines Kollektivs, nämlich als Teil der Ummah, der islamischen Gemeinschaft. Ein Ausstieg aus dieser wurde durch den Religionsgründer Mohammed, gefuchst wie er war, praktisch unmöglich gemacht, indem er die Todesstrafe für jeden Abtrünnigen befahl. 

Ein kräftezehrendes Doppelleben für Apostaten

Auch in säkularen Ländern ist der Abfall vom Islam meist mit dem Verlust der Familie, des zumeist muslimisch geprägten Freundeskreises und nicht zuletzt auch mit dem Verlust von Reputation verbunden. Nicht selten müssen auch in westlichen Ländern bekennende Apostaten um Leib und Leben fürchten, weshalb die meisten Ex-Muslime und Ex-Musliminnen, die mich über mein Facebook-Profil kontaktieren, ihre Apostasie im Verborgenen halten (müssen). Dies bedeutet für sie ein kräftezehrendes Doppelleben, das nie wieder unbekümmert sein wird. Allein dieser von ihnen betriebene Aufwand, ihre wahre Gesinnung zu verheimlichen, ist ein deutliches Zeichen für die immense Macht des Islams und seine erbarmungslose Dogmatik, die längst auch in westlichen Ländern ihr volles, unterdrückerisches Potenzial entfaltet hat. 

Als Ex-Muslimin, die sich sieben Jahre lang fast ausschließlich unter Muslimen bewegt hat, kann ich mit Gewissheit sagen, dass die künstliche Unterscheidung deutscher Medien zwischen dem Islam auf der einen und dem Islamismus (ersatzweise auch “Salafismus“, oder “islamischer Extremismus“ genannt) auf der anderen Seite, eine ganz und gar haltlose Differenzierung darstellt, die einzig und allein dazu dient, alle unliebsamen Inhalte des Islams aus diesem auszulagern. Die islamische Gesetzgebung (Schari‘a) gegenüber dem bürgerlichen Recht zu favorisieren, ist nicht „salafistisch“, sondern islamisch. Für die Einführung der Mehrehe – also der Heirat eines Mannes mit bis zu vier Frauen – einzustehen, ist nicht „islamistisch“, sondern islamisch und wird in Deutschland übrigens durchaus auch praktiziert. Homosexualität zu verteufeln, ist nicht „extremistisch“, sondern islamisch. Nicht-Muslimen und ihrer freiheitlichen Lebensweise verächtlich zu begegnen, ist nicht „wahabitisch“, sondern islamisch. 

All diese genannten Punkte entsprechen der islamischen Lehre vollkommen und zwar strömungsübergreifend. Sie sind bei fast jedem durchschnittlichen Moscheebesucher vorzufinden. Ich habe in meinen sieben Jahren als Muslimin zumindest nicht einen einzigen praktizierenden Muslim persönlich kennengelernt, der es akzeptiert hätte, wenn sich eines seiner Kinder als homosexuell geoutet, einen „Ungläubigen“ geheiratet, oder sich eine andere Religion und Lebensweise ausgesucht hätte als den Islam. Sicher gibt es Menschen, die sich aus rein kulturellen Gründen zum Islam bekennen, die mit all dem nicht das geringste Problem hätten, aber diese sind nun mal keine praktizierenden Muslime. Es sind Personen, die zufällig als Muslime geboren wurden, jedoch weder großes Wissen über noch Interesse an ihrer Religion haben. Nicht dass mich das stören würde, ganz im Gegenteil, von mir aus dürfte es gern noch viel mehr solcher „Muslime“ geben, jedoch darf man solche Menschen nicht als maßgeblich für den Islam oder bei der Beurteilung von Muslimen weltweit betrachten. 

Allgegenwärtiger Antisemitismus

Maßgeblich bei der Bewertung einer Ideologie und ihrer Anhänger sind zum einen die Theorie, also die Schriften, auf welche sie sich berufen und zum anderen die religiöse, allgemein vorherrschende Praxis. Und da muss ich sagen, dass die allgemein gelebte Praxis der Muslime weltweit zwar geradezu harmlos anmutet, verglichen mit der Theorie, also dem Leben und den Taten Mohammeds – welcher muslimische Mann, außer den ISIS-Kämpfern, hält sich heutzutage noch Sexsklavinnen, ganz nach dem Vorbild des sogenannten Propheten? – Nichtsdestotrotz ist der Islam durch und durch eine repressive und regressive Ideologie, die von der Mehrheit seiner Anhänger auch so ausgelebt wird. Auch in Deutschland. 

Der Islam lehrt ein Menschen- und Gottesbild, welches nicht gegensätzlicher zu unserer aufgeklärten und freiheitlichen Gesellschaft sein könnte. Darüber hinaus sind der Islam und seine aufrichtigen Anhänger durch ihren politischen Anspruch eine echte Gefahr für jede Demokratie, da die islamische Lehre eine andere Gesetzgebung als die göttliche vehement ablehnt. Was ich darüber hinaus ebenfalls als sehr prägnant während meiner Zeit als Muslimin empfand, war der alltägliche und geradezu normal empfundene Antisemitismus, der in meinem islamischen Umfeld allgegenwärtig war. Nie zuvor in meinen vorislamischen Leben war ich derart offen auftretenden Antisemiten begegnet. Dieser Hass auf Juden war etwas völlig Neues für mich und erschreckte mich sehr.

So bekam ich über die Jahre mit, wie jeder islamisch motivierte Terroranschlag, jeder in islamischen Ländern vorherrschende Missstand und eigentlich alles Unglück der Welt wie selbstverständlich immer den Juden, auch gern Zionisten genannt, untergeschoben wurde. Von 9/11 bis zum IS, den viele Muslime hämisch als „Israelischen Staat“ bezeichneten, war wirklich jede noch so krude Verschwörungstheorie dabei. Und das durchaus auch unter hoch gebildeten Muslimen und Musliminnen. Der Bildungsgrad hat mit diesem Phänomen – meiner Erfahrung nach – nichts zu tun.

Was ich mir wünsche

Wer jüdisches Leben, Homosexuelle und Ex-Muslime schützen möchte, so wie die allgemeinen Menschenrechte, sollte sich daher ganz klar gegen den Islam positionieren. Und auch wenn ich durchaus eine Gefahr darin erkenne, dies könnte zu einer pauschalen Feindseligkeit gegenüber allen Muslimen führen, darf es einfach nicht sein, dass aufgrund dieser Angst einer menschenverachtenden Ideologie freien Lauf gelassen wird, die so viele hart erkämpfte Rechte und Menschenleben gefährdet. Als Ex-Muslimin wünsche ich mir, dass sowohl unsere Gesellschaft als auch die Politik dieser Ideologie ganz klar ihre Grenzen aufzeigt. Daher unterstütze ich die Wahrung der staatlichen Neutralität (keine religiösen oder weltanschaulichen Symbole im Staatsdienst) sowie das Verbot des Kopftuchs in Schulen bei Kindern unter 14 Jahren. 

Ich wünsche mir, dass Moscheen, in denen die Überlegenheit der Muslime gegenüber anderen Menschen gepredigt wird, nicht nur vom Staatsschutz beobachtet, sondern für immer geschlossen werden. Ich fordere Politiker dazu auf, Migranten und Deutsche mit muslimischen Vorfahren nicht länger automatisch als Muslime anzusehen und sie dementsprechend zu behandeln. Ex-Muslime gibt es im Verborgenen nämlich unheimlich viele, und würden sie gestärkt, anstatt als „islamophob“, oder gar „rassistisch“ gebrandmarkt zu werden, könnten sie vielleicht eines Tages ihre Freiheit auch offen ausleben.

Foto: Pixabay

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S. Marek / 12.12.2019

@ B. Ollo, ich verstehe Sie, und dabei haben Sie auch vollkommen Recht.                                              .  @ Burkhard Mundt, auch Sie haben Recht, aber bereits Muslime anderer Abzweigung sind für den Anderen Ungläubige Feinde, und deswegen hätten wir diese sich selbst überlassen sollen bis sie es untereinander klären. Nur für die Verfolgten Christen und die weit vom Islam entfernte deren Sekten hätte der Schutz in westlichen Gesellschaften angeboten werden sollen.                                                                . @ Kostas Aslanidis, Sie haben vollkommen Recht im Bezug auf Konvertiten, Die, die dazu Übereden sind bereits eine Stufe Schlauer und wollen noch von dem Hiesigem so viel wie möglich genießen, bevor Sie selbst zu den 72 himmlischen Jungfrauen reisen.                                                                                          . @ H.Störk, ist mir schleierhaft warum nicht wenigstens diese grundlegenden Christlichen Werte der jungen Dame nicht von Ihren Eltern, bzw. sozialisierter Umgebung rechtzeitig vermittelt wurden.                                                . @ Volker Kleinophorst, ist auch meine Vermutung, aber so eine weibliche Verblendung ist immer tragisch.          . @ Dr. C. Menzel, klar, aber diese islamischen Individuen kommen sekundär w.g. der ökonomischen Vorteilen die in westlichen Ländern geboten werden. Primier kommen die w.g. der Hidschra (Übernahme des Landes welches nicht unter der islamischen Herschaft und Rechtsordnung, Sharia, steht) so wie es Mohammed vorgelebt hat. Islam ist eine barbarische faschistoide Ideologie mit Weltbecherschungs Drang unter Religionsmäntelchen.

Alexander Mazurek / 12.12.2019

Nun, ich halte den Islam genau so gering, wie die angebliche Aufklärung. Trotzdem hatte ich einen muslimischen Nachbarn (RIP), der ein Segen für seine Nachbarn war, wie ich es auch für mich hoffe. Er war Anstoß genug, mich gründlich auch mit dem Islam zu befassen. Es gibt etwas, was alle Menschen guten Willens verbindet - unerklärlich transzendent. Ohne Transzendenz gibt’s nr Unterwerfung, und die mag ich irgendwie nicht.

Mike Loewe / 12.12.2019

Über Kopftuchverbote in öffentlichen Einrichtungen hinaus sollte ein Gesetz erlassen werden, das es Unternehmen ausdrücklich erlaubt, ihren Mitarbeiterinnen gegenüber Kopftuchverbote auszusprechen. D.h. es sollte verboten werden, gegen Kopftuchverbote zu klagen, denn die Religionsfreiheit wird dadurch nicht beeinträchtigt. Jeder Mensch kann weiterhin glauben was er oder sie will, auch ohne eine Uniform wie das Kopftuch zu tragen. Glaube ist immer unabhängig von Äußerlichkeiten. Die vielen nichtmuslimischen Frauen, die sich heutzutage mit einem muslimischen Ehemann einlassen, sollten ausdrücklich gewarnt werden, was sie ihren Kindern antun, die automatisch zu Muslimen werden und den Islam mit hoher Wahrscheinlichkeit niemals lebend wieder verlassen können. Den meisten dieser Frauen scheint das nicht bewusst zu sein. In einem deutschen Text ergibt das Wort “Qu’ran” übrigens keinen Sinn. Es heißt “Koran”, so wie im Text auch richtig “Muslimin” steht und nicht “Muslima”.

Peter Schulze / 12.12.2019

Beim Stöbern im Internet bin ich auf eine Seite bei WordPress punkt com gestoßen. Sie heißt islamkritikblog. Diese Seite beinhaltet einen religionswissenschaftlichen und ideologiekritischen Überblick über den Islam. Sehr viele Links verweisen auf weiterführende Literatur und Informationsquellen.

Ralf Pöhling / 12.12.2019

@Ulrike Rotter Kommt drauf an, wer am Schluss in Europa die Mehrheit stellt und den Zugriff auf die bessere “Hardware” hat. Die Chinesen sind bei sich gerade deutlich im Vorteil und drücken den Islam eiskalt runter. In Russland war es im Rahmen des Krieges in Tschetschenien teils schon sehr wackelig. Sie erinnern sich vielleicht an die Geiselnahmen in Moskau und in Beslan. Allerdings haben die Germanen in Europa bisweilen so hart einen an der Waffel, dass man hier mit allem rechnen muss. Die beiden Weltkriege gingen nicht ohne Grund von uns aus.

Werner Kersting / 12.12.2019

Zuallererst gilt meine Achtung Frau Sofin. Danke für den Mut zu bekennen und schriftlich öffentlich zu machen, dass sie als ehemalig zum christlichen Glauben gehörend, zum Islam konvertiert und sich nunmehr nach dramatischen Erfahrungen dort, von dieser Religion losgesagt hat. Ja, diesen Artikel müssten die Mainstreammedien und die Politik in diesem Land zur Kenntnis nehmen und eine öffentliche Korrektur ihrer Fehleinschätzung dieser Religion vornehmen. Das christlich, jüdische Abendland, diese großartige Kultur - auch wenn es darin Etappen im Mittelalter und späten Mittelalter gab, derer man sich schämen muss -  bricht in sich zusammen. Noch 53 Prozent der deutschen Bevölkerung gehören einer Kirche an. Wie wenig attraktiv die beiden großen Kirchen sind, zeigt sich immer wieder an den Führungspersonen. Anders Dairie bringt in seinem Kommentar zum Ausdruck, dass ein Bedfort-Strohm als Leiter der ev. Kirche, in seiner politisich linksideologischen Position, und gemeinsam mit Marx, von der katholischen Fakultät, eine große Affinität zum islamischen Glauben haben. Jeder kennt die Geschichte, wo die drei großen Religionen vor drei Jahren in Jerusalem zusammen kamen, und die Repräsentanden des Christentums die Kreuze von ihrer Brust entfernten, um nicht anstössig zu wirken. Was für eine Feigheit. Anders Dairie und Ilona Grimm, es gibt auch noch Freie evangelische Gemeinden (FeG), wo man biblische Nahrung anlässlich von Gottesdiensten als Speise präsentiert bekommt. Meine Frau und ich haben diese Erfahrung gemacht. Michael Fasse, ich glaube mit Ihnen, dass der Islam in DE und großen Teilen Europas immer stärker werden kann, weil kaum noch jemand an Jesus Christus, den Schöpfer, Retter und Erlöser der Welt glaubt.  Und das hat auch gravierenden Einfluss auf die Klimahysterie. Also, lasst uns wieder beginnen das Neue Testament zu lesen. Darin finden wir Hinweise, wie wir eine persönliche Beziehung zu dem finden können, an dessen Geburt wir in wenigen Tagen erinnert werden.

toni Keller / 12.12.2019

Ja so ist es wohl, der Moslem ist allen anderen überlegen, weil er der Gute ist, damit gleicht er unseren wackeren Kämpfern gegen rechts, die sich auch für die guten halten, und deshalb ist ihnen erlaubt, was den anderen verboten ist. Allerdings weiß der gebildete Mensch, dass schon die alten Römer wussten, was dem Jupiter erlaubt ist, ist noch lange nicht dem Ochsen erlaubt. Ich denke, ernsthaft., das Problem des Westens ist, dass er seine eigene Dekadenz für erstrebenswert hält, und das Herbeiströmen der Völker als Zustimmung zur eigenen Dekadenz wertet. Damit macht er den gleichen Fehler wie weiland die alten Römer, auch in ihr Reich strömten, auf der Suche nach gefüllten Tellern und Wohlstand die Völker, allerdings fanden die die Römer durchaus verweichlicht und sich auf den Lorbeeren vergangener Größe gemütlich ausruhend. Man merkt an manchen Details, dass Frau Sofin den Islam durchaus durch die christliche Brille sieht, der Gott des Islam will nicht geliebt werden, der interessiert sich auch nicht für den einzelnen, der Gott des Islam thront unereichbar, unerreichtwerdenwollend, absolut souverän, und absolut unverstehbar über allem. Man hat im Islam keine Theologie zu treiben, man hat nicht über Gott nachzudenken, man hat zu gehorchen! Man hat sich nicht die Frage zu stellen, warum ein Gott der am Ende jeder Sure als der Allbarmherzige und stets bereit alles zu vergeben, benannt wird, gleichzeitig von den Menschen verlangt, in seinem Namen unbarmherzig zu sein, und nichts zu vergeben, sondern streng und herzlos zu sein. Wir als Deutsche sollten doch wissen wie es ist, wenn man wegen einer Ideologie alles hergibt, wie es ist, wenn man wegen einer Ideologie absolut unmenschlich wird. Aber vielleicht finden wir auch aufgrund unserer Geschichte den Schlüssel wie man da aussteigen kann.

Alexander Schilling / 12.12.2019

@P. Kiefer Sehen Sie es bitte einem alten Arabisten nach, wenn er den entsprechenden Begriff in der ihm geläufigen Form verwendet.—Im Übrigen bin ich bei Ihnen: wir Deutsche haben offenbar Hemmungen, die heimisch gewordenen Begriffe selbstbewusst zu verwenden, sie könnten ja durch Jahrhunderte der Polemik peiorativ konnotiert sein. Oder ob es etwa daran liegt, dass in jüngster Zeit eine Meute akademisch halbgebildeter Kindersoldaten und ihre medialen Nachäffer uns unsere Sprache neu erklären will? Ich gestehe offen, dass ich einen jeden “Bratling” so beanstande, wie “diverse Grün*innen” den “Flüchtling”—und ihm ein Schnitzel vorziehe). Hand aufs Herz: Würden Sie—angesichts der emsigen Bauarbeiten am ‘antifaschistischen Schutzwall’ quer durchs deutsche Lexikon—soweit gehen wollen, den Begriff “Neger” wiederaufleben zu lassen (eingedeutscht aus lat. ‘niger’, “schwarz”), oder den Begriff “Mohr” (eingedeutscht aus lat. ‘maurus’, letztlich griech. ‘μαῦρος’ “dunkel”)?

Karl Mallinger / 12.12.2019

Der Islam ist die EINZIGE MISSIONIERENDE Religion, welche schon von ihrem BEGRÜNDER mit Gewalt verbreitet worden ist. Das Judentum ist eine nicht-missionierende Religion, das Judentum will also niemanden “bekehren”, die vielzitierte Gewalt des alten Testamentes dient also NICHT der Verbreitung des Judentums, sondern beschreibt lediglich Kämpfe des jüdischen Volkes. Das Christentum ist eine missionierende Religion und zieht in seiner Geschichte auch unbestreitbar eine lange Blutspur der Gewalt hinter sich her, aber zumindest Jesus selbst, so, wie er in der Bibel beschrieben wird, übt keine Gewalt gegen Menschen aus noch ruft er dazu auf, seinen Glauben mit Krieg und Gewalt zu verbreiten, Aber nur Mohammed, der Begründer des Islam, ruft ausdrücklich zu Gewalt und zu Angriffskriegen auf, um letzten Endes weltweit die Herrschaft des Islam durchzusetzen. Christentum, Judentum oder auch der Buddhismus aber haben zumindest eine diskussionswürdige Ethik. Das allein “beweist” zwar natürlich noch lange nicht, dass andere Religionen wie Judentum, Christentum oder Buddhismus usw. “wahrer” sind als der Islam, es sind von einem logisch-wissenschaftlichen Standpunkt aus gesehen natürlich letzten Endes ALLE Religionen kritikwürdig. Aber es beweist, dass keine Religion so eindeutig falsch ist wie der Islam, denn der Islam ist, im Gegensatz zu anderen Religionen, auch ETHISCH GESEHEN falsch. Um den iranischstämmigen, jetzt in Kanada lebenden Islamkritiker Ali Sina zu zitieren: “(...) Christianity may be logically wrong but ethically it is not. (...) None of that can be said about Islam. (...)”

Brigitte Miller / 12.12.2019

@H.Roth Sie sagen da was Wichtiges : Wer z.B.  als Kind keine Leitplanken hatte, also zuviel “Freiheit” bekommen hat, weil die Eltern sich nicht gekümmert, oder wahrscheinlicher, die Verantwortung, ihr Kind zu erziehen und ihm einen inneren Kompass mitzugeben, nicht wahrgenommen haben, der sehnt sich später nach Führung und Leitplanken, und die verspricht ja der Islam. Freie Menschen haben immer auch die Qual der Wahl und müssen immerzu grosse und kleine Entscheidungen treffen, das kann auch sehr anstrengend sein. Da geben viele die Verantwortung lieber ab. @Anders Dairie Sie sprechen von Qumran und seine Versen. Sie meinen bestimmt den Koran?

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