Jochen Ziegler / 07.09.2021 / 06:25 / Foto: Pixabay / 120 / Seite ausdrucken

Kontrolle ist besser: Wie die Toxizität der COVID-Impfung kaschiert wird

Eine neue, in den Medien vielzitierte Studie mit Daten aus Israel bewertet den Impfstoff von Pfizer BNT162b als sicher. Was ist von dieser Studie zu halten? Ein akribische Analyse ergibt: nicht viel.

Das Paul-Ehrlich-Institut, welches für die Zulassung und Freigabe von Geräten der Medizintechnik, Impfstoffen und biomedizinischen Arzneimitteln zuständig ist, berichtete eine Zeit lang regelmäßig zur Sicherheit der SARS-CoV-2-Impfstoffe. Der letzte Bericht, der den Zeitraum bis zum 31.7.2021 behandelt, findet sich hier.

Aus diesem Bericht, dessen Daten sich aus dem System für spontan gemeldete Arzneimittelnebenwirkungen speisen, folgt, dass etwa jeder 50.000. Impfling nach der Impfung im vermuteten Kausalzusammenhang mit der Impfung stirbt und jeder 5.000. Impfling ein schweres Impfsyndrom entwickelt, von dem sich mindestens 20 Prozent nicht erholen.

Erfahrungswissen ist auch, dass spontan gemeldete Nebenwirkungen im Vergleich mit einer vollständigen Erhebung im Rahmen einer Kohortenstudie die Häufigkeit um den Faktor 5 bis 10 untertreiben. Daher ist davon auszugehen, dass mindestens jeder 25.000. Impfling an der Impfung stirbt und mindestens jeder tausendste Impfling schwere Nebenwirkungen erduldet.

Das System des PEI misst im Wesentlichen einen Teil der akuten Toxizität der Impfstoffe.

Und was sagt eine große Pfizer-Studie?

Angesicht dieser Zahlen verwundert es, dass eine neue Studie mit Daten aus Israel den Impfstoff von Pfizer BNT162b als sicher bewertet. Wie kann das sein?

Kurz gesagt, wurden für die Studie über 800.000 Geimpfte mit genau der gleichen Anzahl (zunächst) Ungeimpfter verglichen, um die Häufigkeit schwerer Nebenwirkungssyndrome im Zusammenhang mit der Impfung mit BNT162b zu ermitteln. Die Studie untersucht aber auch das Risiko schwerer Syndrome bei SARS-CoV-2-Infektion im Vergleich mit Nicht-Infizierten. Sie vergleicht die Kaplan-Meier-Risikoschätzer für beide Untersuchungen miteinander. Ich komme auf die Methodik noch einmal zurück, doch vorher die wichtigsten Ergebnisse.

1. Die Studie meldet keine Todesfälle unter Ungeimpften oder Geimpften.

2. Die Gesamthäufigkeit schwerer Nebenwirkungen betrug 3,15 von 1.000, bei den Ungeimpften waren die schweren Syndrome mit 3,37 von 1.000 aber insgesamt in etwa gleich häufig (siehe Anhang).

3. Unter den schweren Syndromen kommt nur bei Myokarditis und Fazialisparese ein erhöhtes Risiko durch die Impfung heraus.

4. Die Risikoschätzer der retrospektiven Untersuchung zur Sicherheit der Impfung werden mit denen der retrospektiven Untersuchung der Infektionsrisiken verglichen. Dabei wird gezeigt, dass die Risiken für die schweren Syndrome bei der Impfung fast immer gleich hoch oder sogar niedriger liegen als bei Ungeimpften, die sich infizieren.

Wenn diese Ergebnisse korrekt wären, wäre die Impfung im Vergleich mit der SARS-CoV-2 Infektion sehr sicher. So sieht es auch Grace Lee im Editorial des New England Journal of Medicine, wo die Studie erschienen ist.

Viele methodische Probleme

Doch das stimmt nicht, die Studie weist so viele methodische Probleme auf, dass nur ein sehr geringer Teil der Ergebnisse valide ist.

Gehen wir der Reihe nach vor und betrachten zuerst die Methodik der beiden Untersuchungen zu den Impfnebenwirkungen einerseits und den Folgen von SARS-CoV-2 andererseits.

Da es sich um eine retrospektive Studie handelt, konnten die Autoren vollkommen frei die Einschlusskriterien der Studie zum retrospektiven Startzeitpunkt (24.5.2021) gestalten. Jeder mindestens 16-jährige Geimpfte (das Kriterium ist richtig), der nicht eines der folgenden Ausschlusskriterien aufwies, war für die Auswertung verwendbar: Mitarbeiter des Gesundheitssystems, positiver SARS-CoV-2-PCR-Test vor der Studie (Reduktion der Teilnehmer um 50%), Altersheimbewohner (Reduktion 1%), keine kontinuierliche Mitgliedschaft in der Krankenversicherung, fehlende Daten zum Körpergewicht, fehlende demographische Daten, Kontakt mit dem Gesundheitssystem 7 Tage vor der Erstimpfung (Reduktion 27%), nicht mit Ungeimpftem vergleichbar (Reduktion 28%, korrektes Kriterium). 

So blieben von 3,4 Millionen Geimpften nur 1,2 Millionen, die mit Ungeimpften verglichen werden konnten. Da bei Anwendung der Kriterien auf die Ungeimpften aber lediglich 848.000 Probanden übrig blieben, befanden sich in den Datensätzen zur Auswertung nur jeweils 848.000. Probanden. Es wurde jeweils ein Geimpfter mit einem demographisch gut vergleichbaren Ungeimpften paarweise verglichen (matched-pair-design), ein an sich gutes Design, das bei retrospektiven Studien häufig verwendet wird, um Effektvermischung durch Kovariablen zu vermeiden. 

Da aber im Beobachtungszeitraum (42 Tage, jeweils 3 Wochen nach der ersten und der zweiten Impfung) aus der Gruppe der Ungeimpften zahlreiche Probanden geimpft wurden, schrumpfte die Vergleichsgruppe zusammen. Anstatt nur die bis zum Ende des Beobachtungszeitraums bestehenden Paare auszuwerten, wodurch bei einer Impfquote von 60 Prozent der zu Beginn des Beobachtungszeitraums Ungeimpften immer noch eine riesige Vergleichsstichprobe von gut 300.000 Paaren auszuwerten gewesen wäre, wurde die Impfung als Zensurereignis im Sinne des Kaplan-Meier-Schätzers aufgefasst, ebenso eine nach der Impfung auftretende SARS-CoV-2 Infektion oder Tod eines der beiden Vergleichspatienten sowie das eigentliche Auftreten des Risikoereignisses eines Nebenwirkungssyndroms im Sinne eines Outcomes. Wohlgemerkt wurde der Tod als Zensurereignis und nicht als Risikoereignis bewertet. Dies geht insbesondere aus dem Appendix hervor, den man auf der oben verlinkten NEJM-Seite herunterladen kann. Im Appendix wird der Tod nicht als Outcome berechnet. Da aber Matched-Pairs zensiert wurden, wenn einer der Probanden ausfiel, muss der Tod als Zensurereignis behandelt worden sein; der Text (Hauptartikel und Appendix) erwähnt das nicht explizit.

Bei Zensur durch Impfung wurde der nun Geimpfte einem neuen Matching-Pair mit einem Ungeimpften zugeordnet und floss erneut in die Studiendaten ein, was ebenfalls zu Verzerrungen führen kann. Die Autoren reflektieren den Ansatz der Zensur SARS-CoV-2-Infizierter immerhin, im Appendix schreiben sie: "conditional on the matched covariates, uncensored individuals are assumed to have a risk similar to that of the censored individuals had they not been infected". Doch sie gehen nicht davon aus, dass dies ein Problem darstellt. Derartige Verzerrungen durch die Nutzung zensierter Daten ist jedoch eine der Kernschwächen der Studie, die durch die Nutzung der vollständigen Paare leicht hätte vermieden werden können (siehe unten).

Das Risiko eines Nebenwirkungssyndroms für Geimpfte im Vergleich mit Ungeimpften wurde dann mit einem Kaplan-Meier-Schätzer als relatives Risiko (bezogen auf 100.000 Probanden) berechnet.

Bei der Untersuchung der COVID-Syndrome in der zweiten Untersuchung gingen die Autoren ähnlich vor. Allerdings wurden hier auch Patienten zugelassen, die 7 Tage vor dem Startzeitpunkt Kontakt mit dem Gesundheitssystem hatten, nicht ausgeschlossen.

Fundamentale Probleme

Design und Auswertung der Studie haben folgende fundamentale Probleme:

1. Die sehr willkürlichen Ausschlusskriterien, von denen bis auf das Kriterium der Krankenversicherungsmitgliedschaft und der fehlenden Daten keines medizinisch nachvollziehbar ist. Sie führen zu einer hochgradig artifiziellen Patientenpopulation, die Ergebnisse sind nicht auf die normale Population übertragbar (etwa zwei Drittel aller Geimpften wurden ausgeschlossen). Insbesondere ist es vollkommen unverständlich, warum vor der Impfung PCR-Test-Positive und Menschen mit Kontakt zu dem Gesundheitssystem vor der Impfung ausgeschlossen wurden. Die Begründungen, die die Autoren dafür liefern, sind nicht plausibel und klingen nach typischen ex-post-Begründungen, die man finden musste, nachdem man so lange mit den Ausschlusskriterien gespielt hatte, bis das erwünschte Ergebnis herauskam.

2. Ungleichheit der Kriterien in den beiden Untersuchungen hinsichtlich eines wesentlichen Punkts (Kontakt mit dem Gesundheitssystem vor Beginn der Untersuchung).

3. Die vollkommen unsachgemäße Auffassung der Daten als zensierte Daten mit Verwendung von Kaplan-Meier-Schätzern und (essenziell schwacher) Bootstrapvalidierung.  

4. Die Nutzung des Ereignisses Tod als Zensurereignis ohne Risikocharakter.

5. Die Verwendung des PCR-Tests als Kriterium für die Erkrankung anstatt der von der WHO empfohlenen Serokonversion (Vorhandensein von Antikörpern gegen SARS-CoV-2) oder besser noch des Vorhandenseins von Anti-SARS-CoV-2-Epitop-T-Zell-Rezeptoren (Elispot-Test). Nachweislich führt die Verwendung des PCR-Tests zu schlechten Daten, da der Test recht unspezifisch und wegen seiner lückenhaften, unsystematischen Verwendung als Kriterium unbrauchbar ist.

Was sind die Ergebnisse wert?

Durch die Würdigung dieser methodischen Fehler lassen sich zahlreiche Unstimmigkeiten der Studienergebnisse verstehen.

1. Es hätten laut PEI-Daten in der Impfgruppe mindestens 2 bis 4 Menschen mehr pro 100.00 Personen sterben müssen als in der Vergleichsgruppe, wenn der Tod als Risikoereignis gewürdigt worden wäre. Ihn nur als Zensurereignis zu würdigen, ist unzulässig. 

2. Die Gesamthäufigkeit schwerer Nebenwirkungen erscheint mit etwa 3 von 1.000 plausibel, wenn man davon ausgeht, dass bei den PEI-Daten nur jede zehnte schwere Nebenwirkung erfasst wird (dann käme man bei PEI 1:5000 mal zehn auf 1:500 = 2:1000, was nah an 3:1000 liegt). Jedoch erscheint es vollkommen unplausibel, dass die Gesamthäufigkeit bei den Nichtgeimpften leicht höher ist, bei einzelnen Nebenwirkungen sprechen die Autoren gar von einem „protektiven Effekt” der Impfung, was angesichts des Designs nicht zulässig ist. Diese Unstimmigkeit muss sich aus den Auswahlkriterien und der Interpretation der Daten als zensierten Daten ergeben. Sie ist das Kernproblem der Studie. Bei anderen Auswahlkriterien und einer statistisch validen Testung wäre das nicht herausgekommen, die Ergebnisse sind mit den vorhandenen Daten zur Sicherheit der Impfstoffe nicht vereinbar. Die Autoren diskutieren das nicht.

3. Die Risiken, die bei der Untersuchung der Infektionssyndrome ermittelt wurden, erscheinen durch die Aussonderung von Patienten, die vor dem Startdatum PCR-Test-positiv waren, verzerrt, da die Basisimmunität der Bevölkerung dadurch verschleiert wird und schwerere Verläufe in den Daten häufiger auftreten als in der Population. So erscheint die Krankheit schlimmer, als sie ist.

4. Die beiden Untersuchungen der Studie sind nicht im geringsten vergleichbar, der in der Studie durchgeführte Vergleich ist unzulässig, da die Gruppen sich hinsichtlich eines wichtigen Selektionsmerkmals, Kontakt mit dem Gesundheitssystem vor dem Startdatum, unterscheiden. Dennoch wurde der Vergleich durchgeführt und genutzt, um die Nebenwirkungen der Impfung zu relativieren. Diesem Narrativ hat sich auch der Autor des Editorials von NEJM angeschlossen.

Insgesamt ist die von NEJM hoch gelobte Studie ein typischer Fall von Data Dredging (Datenbaggern, bis das richtige Ergebnis herauskommt) über die willkürlichen Ausschlusskriterien und der Verwendung einer bestimmten statistischen, der Situation vollkommen unangemessenen Methode (Kaplan-Meier), um ein erwünschtes Ergebnis zu erzielen.

Es ist erschreckend, dass NEJM dies zulässt. Genauso empörend ist es, dass solche Studien von unseren Kollegen der Wissenschaftsredaktionen nicht angemessen untersucht werden. Dadurch entsteht in der Öffentlichkeit der Eindruck, die Impfstoffe seien sicher. Sie sind es jedoch mit großer Wahrscheinlichkeit nicht, wie die hier besprochene Studie unfreiwillig ergeben hat.

Des Weiteren ist anzumerken, dass die Studie lediglich die akute Toxizität der Impfung (mit Ausnahme des Todes) untersucht, nicht aber die chronischen Wirkungen (Autoimmunerkrankungen oder ADE). Wir werden sehen, welches Ausmaß diese chronischen Wirkungen entfalten werden.

Anhang

Die Häufigkeiten der schweren Syndrome von etwa 3 auf 1.000 in beiden Gruppen habe ich errechnet, indem ich die Häufigkeit der folgenden Nebenwirkungen in Tabelle 2 aufaddiert und dann den Bruch auf einen Nenner von 1.000 gekürzt habe: Akuter Nierenschaden, Facialisparese (Bell’s palsy), Zereborvaskuläres Ereignis, tiefe Beinvenenthrombose, Hirnblutung, Herzinfarkt, Myokarditis, Perikarditis, Lungenvenenthrombose.

Foto: Pixabay

Sie lesen gern Achgut.com?
Zeigen Sie Ihre Wertschätzung!

via Direktüberweisung
Leserpost

netiquette:

Sabine Schönfelder / 07.09.2021

Tom@Tom, nomen est omen. Mein Navigerät trägt den gleichen Namen und sucht auch ständig nach ORIENTIERUNG. „Was macht Sie denn so sicher,“, bei Herrn Keller, daß es NICHT die Impfung war? Thromben und Schlaganfälle sind häufige Nebenwirkungen DIESER IMPFUNG und Herr Keller hat in seinem Leben garantiert nicht zum ersten Mal „tüchtig“ zugegriffen. In einem Interview über SPÄTFOLGEN kann es sich nur um medizinische Spekulation und vage Anhaltspunkte handeln, Tom-Tom, denn auch wenn Lauterbach schon seit zwei Jahren von Long- Covid visioniert, obgleich zu Beginn das Virus noch nicht auf dem Radar war, ist auch jetzt der Zeitraum, um Langzeitfolgen seriös zu evaluieren, viel zu kurz. AUCH Astra-Zeneca ist ein genetischer Impfstoff. AUCH im inneren des Vektors, eines neutralen Virus, sind Gene eingebaut. Verkaufen Sie die Leute nicht für blöd. Kein Impfstoff schützt vor irgendeiner Variante. Viele SARS-CoV-2-Tests geben in den Beipackzetteln an, daß nicht einmal Covid- 19 von anderen Vertretern der Coronafamilie unterschieden werden kann. Und selbstverständlich könnten Sie auch gezielt Influenza feststellen, aber das wurde bewußt vermieden, um dem Corona-Narrativ zu dienen. Das wissen Sie ganz genau. Übrigens, gestern sprachen wir bei Ikea nicht über Fair-Trade-Firmen, Allerwertester, sondern von Heuchelei. Haben Sie wieder einmal falsch verstanden. Sich auf den Umwelt- Multi- Kulti- Zug setzen und selbst ausbeuten. Auch das ist Ikea. Wo haben Sie denn Ihre medizinischen Erkenntnisse erworben? Lagen die bei Kallax in der Schublade? Übrigens, kennen Sie Dof Nesher? Schrieb hier mal und erinnert mich soooo an Sie.

A. Ostrovsky / 07.09.2021

@Karl Neumann : Absolut richtig: Nicht vergleichbar!! Vor allem leben in Israel vorwiegend Menschen mit der falschen Religion. Das kommt noch dazu. Wären Sie Gläubige der Religion des Friedens, würden sie ja vor Kraft nur so strotzen, selbst wenn sie die Sprache nicht verstehen. In der Schweiz hat jetzt der Bund eine Sendung in albanischer Sprache aufbereitet, um den Muslimen zu erklären, wenn sie aus dem Heimaturlaub aus Bosnien oder Albanien in die Schweiz zurück kommen, sollen sie zuerst mal einen Test machen und Abstand halten und sich die Hände waschen. Die Sendung wurde auch in Bosnien von einem Privatradio ausgestrahlt. Ob das nun endlich die Rechtgläubigen erreicht, würde ich bezweifeln. Dem Rechtgläubigen geht das rechts am A… vorbei, sagt man bei uns. “Hat ein “Retter” den Katharrr, damals warrn die Mittell rarr, hat er der Errkältung trrotzt, hat er geräusperrt gschnieft und grotzt”.

Dominik Kaufmann / 07.09.2021

@Sabine Schönfelder: klar habe ich registriert, dass nur eine Meinung zugelassen wird, mich ängstigt die de facto-Notwendigkeit dieser Impfung ja auch sehr; durch einen positiven Coronatest im August habe ich jetzt Gnadenfrist bis Februar. Was die Briefwahl betrifft, erstaunt mich hingegen das Misstrauen etwas; ich habe (in der Schweiz) seit ca 20 Jahren nie anders als brieflich gewählt/abgestimmt. Soviel ich weiss, sind bei uns auch die “politisch unkorrekten” Abstimmungsergebnisse hauptsächlich per Briefwahl zustande gekommen (zuletzt im Juni die Ablehnung des CO2-Gesetzes). Aber ich will nicht ausschliessen, dass es in anderen Staaten heikler ist mit der Briefwahl. Betreffs der retrospektiven Studien ist mir einfach aufgefallen, dass der Autor dieses Beitrags schon mehrfach dargelegt hat, warum sie weniger Aussagekraft haben als prospektive Studien, und darum wollte ich wissen, warum er bei der retrospektiven Studie zum Thema Vergleich Genesene/Geimpfte eine Ausnahme gemacht hat.

Stanley Milgram / 07.09.2021

n-tv: “Drei Tage nach einer Auffrischungsimpfung in einer Pflegeeinrichtung in Oberhausen mussten in der vergangenen Woche bei drei Bewohnern Wiederbelebungsmaßnahmen vorgenommen werden. Eine der drei Personen sei gestorben…”

Steffen Lindner / 07.09.2021

@ Lilith Diess: Erschreckend, was Sie da aus Ba Wü  berichten. Gab es früher nicht mal Gewerkschaften, die sich für die Interessen der Arbeitnehmer einsetzten? Ein Streik wäre doch in diesem Fall die einzige Antwort.

Paul Greenwood / 07.09.2021

Judith Panther. - aber Dr Josef Mengele hat September 1956 seinen deutschen Reisepass bei der Deutschen Botschaft in Buenos Aires erneuert

Lilith Diess / 07.09.2021

In Baden-Württemberg sind wir dank Kretschmann und Strobel schon einen entscheidenden Schritt weiter zur Steigerung der Impfungquote: Seit der Aktualisierung der CoronaVO am 24.8.2021 sind alle Krankenhäuser, Pfege- und Altenheime verpflichtet, den sog. Immunstatus ihrer Mitarbeiter; und zwar ALLER Mitarbeiter zu erfassen und zu dokumentieren. Das heißt, Impfnachweis und Genesenennachweis sind auf Verlangen dem Betreiber (=Geschäftsleitung) vorzulegen. Wer weder das eine noch das andere hat, ist laut CoronaVO verpflichtet, sich ARBEITSTÄGLICH einem Schnelltest zu unterziehen und das Ergebnis VOR Arbeitsaufnahme dem Vorgesetzten für die Erlaubnis arbeiten zu dürfen vorzulegen. Wer sich weigert wird umgehend ohne Lohnfortzahlung freigestellt. Datenschutz? Fehlanzeige! Respekt vor der Würde des Menschen? Fehlanzeige! Verbot der Diskriminierung GG? Fehlanzeige! Recht auf Unversehrtheit des Körpers? Fehlanzeige! Hier wird mit Wonne diskriminiert und gemobbt und es gibt tatsächlich keinerlei rechtliche Handhabe, um diese Vorgehensweise abzuwehren. Was bleibt ist die Notbremse - oder den Arbeitsplatz aufzugeben. Hier wird der Mensch auf geimpft/ungeimpft reduziert und im zweiten Fall drangsaliert. Wo sind die Verfassungsrichter, die die Herren Kretschmann und Strobel als das verurteilen, was sie sind, nämlich Verfassungsfeinde und Verbrecher gegen die Menschlichkeit.

A. Iehsenhain / 07.09.2021

Nach all diesen Erkenntnissen würde ich für die deutsche Impfkampagne die Neuauflage eines Robert Lembke-Klassikers vorschlagen, natürlich mit angepasstem Titel: “Was impf ich?” Getreu dem Motto: ‘Welchen Schaden hätten Sie denn gern?’ Für den Showmasterposten gäbe es viele Bewerber: Von Laborratte Lauterbach bis Olaf Paloma Blanca vom Versuchskaninchenzüchterverein SPD. Volker Beck von den Giftgrünen findet ja, dass Impfverweigerer “Terroristen” seien, die man am besten zur Spritze zwingt. Er ist (nach eigenem Verständnis) natürlich im Recht - schließlich hat er den vollen Impfschutz durch Crystal Meth. (P. S. : Herr Dr. Ziegler - werden Sie irgendwann auch ein Buch zum Thema “Corona-Impfung” verfassen? Es würde sich lohnen!)

Andreas Mertens / 07.09.2021

Werter Autor. Ihr Worte und Rechnungen sind klar, bestechend und beängstigend. Aber glauben sie wirklich das auch nur Einer aus unserem derzeit verfügbaren Politpersonal ansatzweise ihrer Analyse versteht? Sofern er/sie/divers überhaupt in der Lage ist mehr als die Menükarte in der Bundestagskantine zu lesen. Aber mal angenommen unsere politischen Winkmittelträger, Diätenclaqueure und die GEZehnt finanzierten nach-dem-Mundschreiberlinge würden wirklich verstehen, was hier geschrieben steht. Glauben sie wirklich, die würden zugeben das sie Millionen Menschen ruiniert, Alte vereinsamt, Familien und Gesellschaft gespalten und Kinderseelen verheert haben ... einfach um der puren Macht willen? Niemals. Eher betreibt der Teufel die Hölle mit Ökostrom.

Judith Panther / 07.09.2021

@Arthur Dusznski - Soweit ich weiß haben die Geschwister Scholl die Pamphlete, die sie seinerzeit in der Münchener Universität heimlich verteilten, auch nicht namentlich unterschrieben. Und die französische Résistance hat die Namen ihrer Mitglieder vermutlich auch nicht regelmäßig an nazizentraledeutschland.de gemailt. Und das lag ganz sicher nicht daran, daß es damals ja auch noch keine Mail-Automaten gab.

Weitere anzeigen Leserbrief schreiben:

Leserbrief schreiben

Leserbriefe können nur am Erscheinungstag des Artikel eingereicht werden. Die Zahl der veröffentlichten Leserzuschriften ist auf 50 pro Artikel begrenzt. An Wochenenden kann es zu Verzögerungen beim Erscheinen von Leserbriefen kommen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Verwandte Themen
Jochen Ziegler / 04.10.2021 / 06:00 / 185

FDA-Impf-Hearing: Es wird ernst. Sehr ernst.

Wie Alexis de Tocqueville bereits 1835 beobachtete, ist den Amerikanern Gewaltenteilung und Kontrolle staatlicher Akteure wichtig, sie sind traditionelle Rechtsstaats- und Freiheitsfanatiker. Daher ist auch…/ mehr

Jochen Ziegler / 30.09.2021 / 06:00 / 49

Erzeugen die zugelassenen Impfstoffe einen Nettoschaden?

Gerade ist eine wichtige Re-Analyse der Zulassungsdaten der SARS-CoV-2-Impfstoffe erschienen. Sie widmet sich der Frage: Könnten die Impfstoffe unterm Strich mehr schaden als nützen? Gerade…/ mehr

Jochen Ziegler / 24.09.2021 / 12:00 / 99

“Lymphozyten-Amok” nach Impfung

Am Institut für Pathologie in Reutlingen haben einige Pathologen aus tiefer Sorge eine Pressekonferenz durchgeführt. Obduktionsergebnisse von verstorbenen Impflingen sind mehr als beunruhigend. Es ist…/ mehr

Jochen Ziegler / 22.09.2021 / 06:12 / 79

Mit Passivimpfung gegen COVID und ADE?

Gegenwärtig steht die Zulassung weiterer Arzneimittel im “Kampf” gegen das Corona-Virus an. Die EU-Kommission will im Oktober mindestens drei neue Arzneimittel gegen COVID zulassen. Das ist die…/ mehr

Jochen Ziegler / 09.09.2021 / 11:00 / 95

Oberhausen: Das Schreiben der Ärzte

Im gestern, am 08.09.2021, veröffentlichten Artikel „Reaninmationen und ein Toter nach Massendrittimpung in Oberhausen“ über die Vorfälle in Oberhausen berichteten wir von einer akuten schweren Schädigung bei 10 Prozent der…/ mehr

Jochen Ziegler / 08.09.2021 / 06:25 / 206

Reanimationen und ein Toter nach Massendrittimpfung in Oberhausen

Eine Meldung des WDR am gestrigen Dienstag verbreitete sich auf Facebook wie ein Lauffeuer. Wie der Sender meldete, gab es in Oberhausen „Probleme nach Drittimpfung”. Der…/ mehr

Jochen Ziegler / 31.08.2021 / 06:00 / 225

Und nochmal: Verschlimmert die Impfung womöglich COVID?

Man nennt das Phänomen “antibody dependent enhancement” (ADE), dabei führt die Impfung dazu, dass eine Neuinfektion mit dem Erreger viel schlimmer verläuft als ohne Impfung.…/ mehr

Jochen Ziegler / 17.08.2021 / 06:00 / 166

COVID-Impfung: Kleines Lexikon zu häufigen Leserfragen

Mich erreichen täglich Ihre Fragen zu COVID, in den Kommentaren zu meinen Artikeln, aber auch in Form direkter E-Mails an die Redaktion, die dann an…/ mehr

Unsere Liste der Guten

Ob als Klimaleugner, Klugscheißer oder Betonköpfe tituliert, die Autoren der Achse des Guten lassen sich nicht darin beirren, mit unabhängigem Denken dem Mainstream der Angepassten etwas entgegenzusetzen. Wer macht mit? Hier
Autoren

Unerhört!

Warum senken so viele Menschen die Stimme, wenn sie ihre Meinung sagen? Wo darf in unserer bunten Republik noch bunt gedacht werden? Hier
Achgut.com