Am 29. und 30. Mai 2026 gab es in Berlin eine „grüne“ Strategiekonferenz mit dem Namen „Forum für Zukunft“. Mit so manchen in dieser Szene gehuldigten Gastrednern: Frauke Brosius-Gersdorf, Marcel Fratzscher, Michel Friedman, Albrecht von Lucke.
Highlight sollte eine 35-Minuten-Rede der Co-Vorsitzenden Franziska Brantner sein. Ein rhetorisches Highlight wurde die Rede nicht, dafür war sie viel zu aufgesetzt gefühlig. Aber ideologisch war sie höchst verräterisch. Nun kann man Franziska Brantner (*1979) nicht vorhalten, dass sie an der Wiege der Grünen stand, als diese in den 1970er Jahren von Maoisten und Kommunisten gegründet wurden. Aber man sollte erwarten, dass die in Politikwissenschaften promovierte Franziska Brantner ideologiehistorisch wenigstens ein bisschen bewandert ist und die ideologischen Wurzeln ihrer Partei kennt.
Lassen wir das von Brantner ausgewalzte neue „grüne“ Dogma wirken. Sie sagte: „Niemand ist frei allein. Frei sind wir nur als wir.“ Sie hätte in Orwellscher Big-Brother-Manier auch sagen können: Kollektiv ist Freiheit. Homogenität ist Heterogenität. Gleichschaltung ist Vielfalt. Brantner kommt sich auch nicht zu dumm vor, wenn sie Hannah Arendt bemüht. Brantner: Hannah Arendt habe „Freiheit als Tätigkeit“ beschrieben, die nur existiere, „solange sie ausgeübt wird“ und „dort, wo Menschen gemeinsam handeln“. Nun ja, von Arendts Analysen des Totalitarismus scheint Brantner keinerlei Kenntnis zu haben. Ergo: Einfach mal Arendts „Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft“ (1951 bzw. 1955) lesen. Dort zeigt Arendt auf, dass es ein autoritäres Regime darauf anlegt, Individualität auszumerzen und an deren Stelle ein von oben definiertes Wir zu setzen. Wie gesagt, einfach mal lesen. Oder gilt Brantners Aussage, die sie als Parlamentarische Staatssekretärin am 19. Oktober 2023 auf einen polemischen Zwischenruf von Stephan Brandner (AfD) tat? Brantner sagte: „Selbst wenn eine deutsche Staatsbürgerin, ein deutscher Staatsbürger des Lesens nicht mächtig sein sollte, hat sie oder er alle Möglichkeiten, auch in diesem Deutschen Bundestag zu sein.“
Franziska Brantner hätte bei etwas tieferschürfender Lektüre wissen können, dass das Individuum (das Ich) in autoritären Systemen systematisch dem Kollektiv (dem Wir) untergeordnet ist. Dass Kollektivismus immer Einschränkung und Missachtung der Bürgerrechte ist. Dass Kollektivismus alle aus dem Wir ausgrenzt, die nicht dazu passen, und diese heute qua „cancel culture“ den sozialen Tod erfahren.
Die Grünen als Verbotspartei und als Diskurswächter
Dazu passt: Die Grünen gehören zu den vehementesten Verfechtern solcher Methoden. Nicht umsonst machen sie sich stark für den „Digital Service Act“ (DSA) der EU, mit dem im Endeffekt die Meinungs- und Informationsfreiheit eingeschränkt wird. An einer wichtigen Schaltstelle zu diesem Zweck sitzt der „grüne“ Klaus Müller: Habeck-Vertrauter, vormals grüner MdL in Schleswig-Holstein und grüner MdB, vormals grüner Ministerkollege von Habeck in Schleswig-Holstein. Seit März 2022 ist er Präsident der Bundesnetzagentur. Damals war sein Förderer und Dienstherr Wirtschaftsminister Robert Habeck; nun ist seine Dienstherrin Katherina Reiche von der CDU. Klaus Müller hat qua Bundesnetzagentur die Fäden in der Hand, wenn es darum geht, bestimmte Denunziationsstellen offiziell als „trusted flagger“ zu adeln, zum Beispiel die seltsame Plattform HateAid.
Es ist jedenfalls Rabulistik, was Brantner mit ihrem “Wir“ betreibt. Sie als Co-Vorsitzende einer Verbotspartei, die die Menschen stets gouvernantenhaft gängelt, wie sie zu reisen, zu heizen, zu essen, zu lieben und zu leben haben! Nicht ganz abwegig ist von einer von den Grünen angestrebten „Klimadiktatur“ die Rede. Die Grünen wollen auch vorgeben, wie sich die Menschen – öffentlich-rechtlich! – zu informieren haben! Was sie an Majestätsbeleidigungen zu unterlassen haben! Was sie über grüne Ex-Ikonen öffentlich posten dürfen! Man erinnere sich an die insgesamt rund 1.500 Strafanzeigen, die Habeck und Baerbock losgelassen haben. All das verdrängt Brantner als Co-Vorsitzende einer Partei, die sich als neue Bürgerrechtsbewegung verkauft. Brantner strickt gar an grünen Legenden: „Wir kommen aus Bewegungen, die der staatlichen Belehrung eigentlich immer misstraut haben.“ Nein, die Grünen sind mittlerweile genauso staatsgläubig wie die beiden roten Parteien.
Gleichheit schlägt Freiheit
Dann toppt sich Brantner ideologisch selbst und behauptet: „Freiheit braucht Gleichheit“. Siehe Orwell: Freiheit ist Sklaverei. Siehe auch Rousseau und in der Folge die Jakobiner, die von der „heiligen Gleichheit“ schwärmten und im Gleichheitseifer die Kirchtürme schleifen ließen, da diese ungleich seien.
Nein, Freiheit ohne Ungleichheit, ohne Individualität gibt es nicht. Goethe oder auch Schiller wird das Bonmot zugeschrieben: Wenn die Menschen frei sind, sind sie nicht gleich, und wenn sie gleich sind, dann sind sie nicht frei. Dazu ein weiterführender Lektüretipp: Alexis de Tocqueville (1805 – 1859) schrieb im Kapitel „Weshalb die demokratischen Völker die Gleichheit leidenschaftlicher und beharrlicher lieben als die Freiheit“ seines Buches „Die Demokratie in Amerika“ (1835): Freiheit versickere in Gleichheit, Freiheit erliege der Gleichheit, weil Freiheit mit Opfern erkauft werden müsse und weil Gleichheit ihre Genüsse von selbst darbiete, Freiheit dagegen Anstrengung verlange. Der Mensch verliere in der Gleichheit die Fähigkeit zum selbständigen Denken, Fühlen und Handeln. Am Ende sei den Menschen die Gleichheit in Knechtschaft lieber als die Ungleichheit in der Freiheit. Tocqueville erahnt damit einen „Termitenstaat“, der geprägt sei von „Verähnlichung“ und „Uniformität“. Am 12. September 1848 fügt Tocqueville hinzu: „Demokratie erkennt jedem einzelnen seinen Eigenwert zu, Sozialismus degradiert jeden einzelnen zu einem Funktionär der Gesellschaft, zu einer bloßen Nummer.“ Bitte lesen, Frau Brantner!
Man beachte hier auch Grundgesetz Artikel 2: „Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.“ Ein „Wir“ gibt es im Grundgesetz nicht. Das einzige Wir, was im Grundgesetz implizit vorkommt, ist das Volk. Aber daran würgen die grünen Multi- und Diversity-Apostel schier bis zum Erbrechen.
Dann sagt Brantner auch noch den Satz: „Was Menschen heute fehlt, ist Zugehörigkeit. Das Gefühl, Teil von etwas Größerem zu sein.“ Teil der grünen Sekte? Rädchen in einem grünen Totalitarismus, der das Kollektiv, das Wir, überwacht, kontrolliert, gängelt, einschüchtert, entindividualisiert. Orientiert an der „Klima“-Ersatzreligion? Teil der exklusiven (!) linksschiefen „Zivilgesellschaft“ mit ihren mit Millionen Steuergeldern gepamperten Nicht- bzw. Semi-Staatlichen Organisationen? Ist es das, was Brantner mit dem Begriff „unsere Demokratie“ meint, den sie sonst so gerne bemüht? Wobei mit „unser“ kein allumfassendes, inklusives „wir“ gemeint ist, sondern ein exklusives „wir“: das „wir“ der „Woken“, das mittlerweile die Hälfte der Wähler und alle Nicht-Mainstream-Publikationen ausschließt. Exklusive und zugleich „totalitäre“ Demokratie könnte man es auch nennen.
Der alte Kollektivismus – verkleidet als gefühliges „Wir“
Die jetzt von Brantner beschworenen Dogmen haben ihre kollektivistisch-totalitären Wurzeln bei den Prä-Grünen der 1970erJahre. Sie verbinden sich mit Namen, die den Marsch durch die Institutionen und durch die Definitionen sehr erfolgreich beschritten haben. Vor allem aus dem Lager der maoistischen K-Gruppen, etwa aus dem Kommunistischen Bund Westdeutschland (KBW) ging die Partei der Grünen hervor.
Das waren in den 1970er Jahren Leute, denen Maos zerstörerische Kulturrevolution nicht weit genug ging. Leute, die sich vom aktiven Morden der Roten Khmer in Pol Pots Mordlager Tuol Sleng in Kambodscha angezogen fühlten. 17.000 Menschen durchliefen dort grausamste „Verhöre“, bevor man sie auf den Killing Fields erschlug. Dem Pol-Pot-Regime galt bis 1980 die Solidarität des ZK des KBW, obwohl 1980 in Kambodscha bereits Massengräber entdeckt und exhumiert wurden. Zuvor hatte es seitens des KBW Glückwünsche an den Massenmörder Pol Pot und Delegationsreisen ins erzkommunistische Nordkorea gegeben.
Winfried Kretschmann, „grüner“ Ministerpräsident in Baden-Württemberg von 2011 bis 2026, ist eines der Exemplare dieser KBWler: Die linke GEW half dem angehenden Gymnasiallehrer ins Beamtenverhältnis - gegen den Radikalenerlass der Ministerpräsidenten und des Bundeskabinetts unter Kanzler Brandt vom 28. Januar 1972. Ab Herbst 1978 durfte Kretschmann am Theodor-Heuss-Gymnasium in Esslingen unterrichten. Ein Jahr später war der verbeamtete Kretschmann bei der Gründung der Grünen in Baden-Württemberg dabei, dem ersten Landesverband seiner Partei. 1980 zogen die Grünen dort in den Landtag ein. Kretschmann wurde Abgeordneter. 1987 wurde ein Joseph „Joschka“ Fischer für die Grünen Umweltminister in Hessen. Vorher war der „Sponti“ Chef der gewalttätigen Frankfurter „Putztruppe“, Kretschmann wurde sein Mitarbeiter. Cohn-Bendit, zuvor Radikalinski an der Sorbonne, wurde Dezernent des neu eingerichteten Amts für multikulturelle Angelegenheiten in Frankfurt am Main.
Im Jahr 1985 stellte der Verfassungsschutz noch fest, dass rund ein Zehntel der 94 Mitglieder der Landesvorstände, ein Achtel der 35 Landtags- und ein Drittel der damals 27 Bundestagsabgeordneten ebenso Wurzeln im KBW und anderen K-Gruppen hatten, wie die Hälfte aller Bundesvorstandsmitglieder. Den vormaligen Maoisten Reinhard Bütikofer, Ralf Fücks, Jürgen Trittin, Krista Sager, Joscha Schmierer, Antje Vollmer, Joschka Fischer und natürlich Winfried Kretschmann konnte das nichts anhaben.
Der Regierungswechsel im Jahr 1998 und die bis 2005 andauernde rot-grüne Ära brachte sie an die Macht. Der Marsch durch die Institution war mit zum Teil mäßigen Bildungsabschlüssen gelungen. Die Folge ist seitdem ein geistiger, politischer, moralischer, sozialer, rechtlicher und wirtschaftlicher Niedergang des Landes – fortgesetzt über 16 Jahre hinweg von einer in der Wolle grün-rot gefärbten Kanzlerin.
Später übrigens beschwichtigte Kretschmann, er habe sich „in einer Art Sekte“ befunden. Seine Informationen über das damalige China seien „höchst dürftig“ gewesen. Aber: Man war angekommen und streute in alle möglichen Kabinette hinein. Heute regieren die Grünen mit der CDU in NRW, in Baden-Württemberg (seit 2011 als Seniorpartner) und Schleswig-Holstein: Ferner regieren sie unter Führung der SPD mit in Hamburg, Bremen und Niedersachsen. Man kann sich auf ein stabiles Wählerpotenzial von 14/15 Prozent aus dem gutsituierten Durchblicker-Milieu verlassen.
Diese Leute huldigen der Quasi-Neointellektuellen Brantner. Dass Brantners Rede implizit einen faschistischen Aspekt in sich hat, entgeht ihren Anhängern. Vielleicht hilft den letzten kritischen unter ihnen eine Aussage des großen Bonner Historikers Karl Dietrich Bracher (1922–2016). Er prägte die europäische Geschichtsschreibung vor allem als Autor des sechsten Bandes der berühmten Propyläen Geschichte Europas. Am Beispiel des Faschismus in Italien schreibt er auf Seite 120: „Dementsprechend sollten dem Individuum nur die Interessen zustehen, die mit denen des Staates übereinstimmten.“
Die Fortsetzung dieses Kollektivismus heißt jetzt „Wir“. Das ist das neue „wording“.
Siehe dazu auch das Buch des Autors: Josef Kraus: 50 Jahre Umerziehung. Die 68er und ihre Hinterlassenschaften. Manuscriptum Verlagsbuchhandlung 2018.
Im Achgut-Buchshop erhältlich:
„Schwarzbuch Staatsfunk“ von Josef Kraus und Walter Krämer, LangenMüller Verlag 2026, hier bestellbar.

@Thomas Szabó: ja, die Verachtung der Demokratie als Herrschaft des Mobs seitens Aristoteles‚ war der Zeit geschuldet: das demos war halt ungebildet. Aber das Verständnis von UnsereDemokratie ist halt so oberflächlich, daß die keinen Unterschied mehr zwischen den vielen Varianten der Demokratie sehen und Mehrheit als gut ansehen. Der Österreicher und seine Fans, die Azteken, Maos Mob, usw. sind die Mehrheit und somit gut. Anscombe hatte recht: Ethik ohne ewige Werte ist eine ethische Katastrophe. Es gibt die Person nicht mehr in den Köpfen der Neuen Vollpfosten; es gibt nur noch den Mob. Und der hat immer recht. Deswegen bin ich aus Europa geflohen.
F. Brantner ist wie Janine Wissler und Susanne Hennig-Wellsow, die ein paar Monate lang Die Linke führten, intellektuell und charakterlich bestens geeignet, um eine Partei zu versenken.
Die Windräder waren eine Idee Adolf Hitlers. Hitler war nicht nur ein Faschist, sondern auch ein Öko und ein Wortverdreher, das, was die Grünen heute sind, oder für sich in Anspruch nehmen.
Als die Grünen an Fahrt gewannen, die ja immer begleitet war von Gewalt und bösartiger Kritik an der Energie, sahen die Kritiker darin der braunen Wandvögel Rückkehr. Das wird unterschlagen. Wir haben die Umweltschutzgesetze der Nazis übernommen, und die Grünen reiten darauf herum, als seien es die eigenen. Rauchen verbieten, Fleisch verbieten, Geschichte zerstören, das Bürgertum zerstören, dumm halten – wie viel Nazi steckt in den Grünen?
Der Kollektivismus ist ein Symptom des Totalitarismus, von welchem man sich in einer selbstbestimmten Gesellschaft keine rechte Vorstellung macht.
Das Völkerrecht sollte genau diesen kollektivistischen Ungeist vereiteln zum Beispiel mit der Formel des Selbstbestimmungsrechts der Völker und der „Gewissensfreiheit“.
Hitler war militanter Nichtraucher, Vegetarier, wollte alle Bauern mit Windmotoren beglücken und getrieben von unbändigem Haß auf das liberale Bürgertum.
Die Windräder waren bereits erfunden, Hitler wollte sie zur Energieversorgung durchsetzen.
Auch die EU ist ein Nazi-Produkt. Gibt’s ja auch ein Buch drüber: Er ist wieder da!
Der Kollektivismus erzwang in der Sowjetunion die permanente Suche nach Verrätern, das System wollte Bekenntnisse zu Atheismus, Internationalismus und Kommunismus und forderte jeden heraus, „Verräter“ preiszugeben.
Im 3. Reich war das der Volkskörper und gesetzliche Pflicht zur „Reinhaltung des Blutes“.
Kollektivistische Gesellschaften zwingen ihre Bürger zum „Selbstverrat“. Man muß etwas tun, was mit der eigenen Würde sich nicht verträgt. Das beginnt unscheinbar und wird langsam gesteigert, weil Diktaturen immer Spiralen ohne Ende sind, denn sonst sind sie verloren.
Rot ist der Klassenkampf, Braun ist der Rassenkampf.
Die Grünen haben keine Zukunft. Nach dem Klima ist das Nichts.
„SPD-Fraktionschef Oppermann fordert mehr Klartext zu den Regeln von Einwanderung und Integration. Er stellt klar, warum Deutschland nur als Einwanderungsgesellschaft eine Wachstumsgesellschaft bleiben kann.“ SPD-Seite
Aha. Das ist jetzt leider das genaue Gegenteil, was die SPD früher beschworen hat, nämlich die Weltbevölkerung zu reduzieren, Abtreibungen zu forcieren, Frömmse zu verteilen und so der Überbevölkerung zu begegnen. Man war auch ständig empört über die katholische Kirche, die in Afrika gegen die Freigabe von Frömmsen positioniert war. Leider ist das Faschismus, was der Herr Oppermann hier postuliert, das Volk wird entmündigt, anonymisert, entrechtet und gleichgesetzt mit einem willenlosen Objekt, welches Gottvater Oppermann zum Teil einer Wirtschaftsmaschine degradiert. Daher stammt auch der Begriff aus dem Maschinenbau – Integration. Oppermann setzt sich selber an die Stelle des Volkswillens.
Besonders geschichtsinteressiert scheinen mir nur die wenigsten Autoren zu sein und vom Arbeiter- und Bauernparadies haben sie meist gar keine Ahnung? Man scheint die Glaubenssätze entweder abgesprochen, oder voneinander abgeschrieben zu haben? Denn im Sowjetkommunismus gab es weder Bestrebungen, noch eine Agenda für Multikulti, das ist ein Relikt aus dem Faschismus des Römischen Reich.
Stalin hat alle homosexuellen Verdachtsfälle sich im GULag zu Tode arbeiten lassen, und die DDR hat den scharfen Paragraphen der Nazis übernommen. Homesexuelle blieben bis zum Ende ein sicherheitspolitisches Problem der Stasi und darum unter strenger Beobachtung.
Stalin hat sogar die Souveränität der Völker betont, den Volksgruppen ihre regionalen Sprachen zugestanden und die Marionettenrepubliken zu SSRs gemacht.
Auslöschungsphantasien sind ein braunes Menetekel, Auslöschungsphantasien hatte Stalin nicht.
Der Wahn zur Verschmelzung des Volkskörpers geht von der EU aus. Der Lissabon Vertrag ist durchzogen von Solidaritätsgeschwätz und dem Zwang zum „Wir“.
Eltern gehen jedem Individum voraus. Ein ‚Ich‘ existiert ja nicht aus sich selbst heraus. Nimmt man das Grundgesetz als Bezug, dann stehen dort die Freiheitsrechte eines Einzelnen [jeder] im Gegensatz zu Freiheitsrechten von (mehreren) anderen Einzelnen. Die ‚Freiheit‘ von Ultraliberalen ist andererseits immer nur die Freiheit von Eliten. Freiheit ist immer die Freiheit zu etwas und von etwas. Natürlich steht das Grundgesetz gegen sozialistischen Kollektivismus wie auch gegen autoritär-obrigkeitsstaatlich-totalitaristischen Paternalismus. Der gouvernantenhaft erhobene und gängelnde Zeigefinger der Grünen offenbart sie als selbstgerechte, selbstgefällige und bornierte Kleinbürger, die – gemäss Ignazio Silone – eine faschistische Bewegung hervorbringen können.
Die größte Leistung der maoistischen Studenten war die Erkenntnis, daß sie als Maopartei so enden würde, wie die KPD-AO. Sich grün zu verkleiden, im Volk zu schwimmen und dem sozialistischen Untergang entgegen zu streben, war erfolgreich. Erst nach dem Untergang, wie damals, merkt die Mehrheit des Volkes, daß es wieder einmal verarscht worden ist. Wis sagt auch der ÖRR: „Das Wir gewinnt“.