
Sehr geehrter Herr Dr. Petersen, Ihre Argumente zum So Sein einer EU, die sich von der Idee zur Realität formte, eine EU die gleichwohl sowohl innerhalb ihrer Gemeinschaft aber, und das wird mehr und mehr ihre Herkulesaufgabe sein, sich erfolgreich gegen die ökonomischen Herausforderungen einer globalisierten Weltwirtschaft zu behaupten haben wird und muss, eine EU die kein statisches Gebilde sondern ein Prozess innerer und äußerer Fortentwicklung durchlebt, also Ihre Argumente für ein Europa, für den Euro, sind schlüssig und für den Gebildeten nachvollziehbar. Nicht so für EU Hasser. Aus dem ‘Füllhorn” der Beiträge hier in Achgut zeugt dem Grunde nach nur ein Beitrag davon, dass begriffen wurde, was Sie darlegten. Es ist der Beitrag eines Dr. mit “Adelsherkunft”. Na ja, Adel und Bildung verpflichten eben:-)
Der Volkspädagoge Dr. Thomas Petersen möchte scheinbar den sorglosen Deutschen für die EU-Vorteile sensibilisieren. Das Volk ist schlauer wie der Akademiker aus der Propagandaabteilung des Brüsseler ZK ! Petersen in die Produktion !
Hallo Herr Petersen, einige meiner Kenntnisse als “Kenntisfreier” zur EU sind diese: 1) Der Maastricher Vertrag wurde gebrochen; es wird Geld aus dem Nichts auf Teufel komm raus erfunden. 2) Die Inflation ist nicht gefühlt, sondern real (Beispiele: Butter, Teigwaren, Strom; kommen Sie mir jetzt nicht mit billiger gewordenen TV-Geräten, die zum sogenannten “Warenkorb” gehören, um die Leute mit getürkten Zahlen zu beruhigen). 3) Die Haftungsobergrenze für Bankguthaben wurde “harmonisiert” und auf 100 000 Euro reduziert. Ein Freiberufler, welcher selbst seine Rente angespart hat, kann pro Monat bei dieser Summe immerhin 100 000 / 20 Jahre * 12 Monate = 417 Euro verprassen - wirklich beeindruckend und ein Zeichen immensen Reichtums. 4) Durch EU-Gesetze wurden Brandschutzvorschriften derart verschärft, dass in Dresdner Schulen für zehntausende Euro Brandschutzanlagen eingebaut werden müssen, während der Putz von den Wänden fällt und Fenster verrotten, weil dafür deshalb kein Geld übrig ist. Das hat mir nicht Nigel Farage, sondern ein Landtagsabgeordneter der CDU in Dresden erzählt. 5) Um fabrikhallenartige Beleuchtung in Wohnräumen zu erzwingen, wurde Quecksilber als gesund eingestuft, während Jahre zuvor Quecksilberthermometer verboten wurden. Ihr Vergleich, dass auch in Deutschland Verschwendung vorkommt, erinnert an einen Erstklässler, der seine Eltern bei einer Mathe-4 beruhigt, sein Banknachbar habe eine 5. Was Sie von der EU halten, ist Ihre Sache - andere Menschen zu beschimpfen, die anderer Ansicht sind, ist nicht gerade ein Zeichen von Pluralität und Meinungsfreiheit. Ja, Sie hatten den richtigen Impuls - wären Sie doch bei Ihrer Profession geblieben statt als EU-Propagandist den Oberlehrer zu geben.
Ich sehe mir das kleine Bildchen links oben an und frage mich: sitzt dem Herrn Dr. vielleicht nicht ein klein wenig der “deutsch-gute Michel-Schalk” im Nacken? Na ja ... dem modernen, visionären Europäer sollten solche äußerlichen Plänkeleien ohnehin WURST sein… Ansonsten möchte ich dem Autor dieses wackeren Pro-Brüssel Exkurses (wo findet man sowas schon noch!!) für seinen Sinn für Humor gratulieren.
Danke für die klaren Worte zur EU und zu der schönsten Gegend der Welt, Europa. Es muss noch viel getan werden in der EU, aber die Flucht in primitiven Nationalismus ist die falsche Richtung. Viele EU Gegner sind im Moment zu Putinfans geworden. Dies sagt schon genug!
Da bewirbt sich wohl jemand als Pressesprecher von Martin Schulz….... Viel Erfolg mit dieser Bewerbung…..
Ja Herr Dr. Petersen die Idee der EU ist so zu sagen ein Ideal. Leider ist bekannt, dass ein Ideal unerreichbar ist. Die Kräfte die die Erreichung des Ideals verhindern sind hier bestens bekannt. Wirtschaftlich starke Nationen profitieren von starken Euro, die schwächeren leiden da drunter. Die politische Elite, die Kommissaren sind nicht demokratisch gewählt. Der Parlament ist von den Politikern der zweite Reihe besetzt. Man hat das Gefühl, dass sie hauptsächlich wegen der Diäten ihre Posten besetzt halten. Man nennt eine solche Verhaltensweise Raffgier. Mit anderen Worten gesagt, die Idee eines Marktes mit mehr als 300 Millionen Einwohner ist sicherlich wirtschaftlich richtig, aber die eingeschlagenen Ziele zu erreichen - vorsichtig ausgedrückt- ohne richtig ausgebildetes Personal unmöglich.
Sehr geehrter Herr Dr. Thomas Petersen, vielen Dank für diesen Artikel, den ich umstandlos unterschreiben würde. Sie sind eine wirkliche Bereicherung für diese Seite. Mit freundlichem Gruß, Siegfried Bauer
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