Thomas Petersen / 19.07.2013 / 08:31 / 10 / Seite ausdrucken

Klopfzeichen aus der Welt der Sozialwissenschaften (Folge 19)

Schlagt ihn tot, den Hund! Er ist ein Demoskop!


Manchem Leser mag es übertrieben vorgekommen sein, wenn ich in den früheren Blogeinträgen wieder und wieder auf die Kommunikationsprobleme zwischen Sozialwissenschaftlern und weiten Teilen der Bevölkerung hingewiesen habe, etwa auf den Drang, Umfrageforschern lieber Unfähigkeit und Manipulationsversuche zu unterstellen, als ihre Ergebnisse zur Kenntnis zu nehmen, oder die seltsame Überzeugung, man wisse aus Gesprächen am Gartenzaun besser, was ein Millionenvolk denkt als die Wissenschaftler, die nicht mit ein paar Dutzend persönlich Bekannten, sondern mit tausenden Menschen sprechen, die nach systematischen Kriterien ausgewählt wurden. Glücklicherweise ist am letzten Mittwoch, dem 17. Juli, ein Artikel von mir in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung über die Einstellung der Deutschen zur Europäischen Union erschienen, der bei Lesern der Internetausgabe der Zeitung derart massive Reaktionen ausgelöst hat, dass man an ihrem Beispiel die ganze Bandbreite der üblichen Reaktionsmuster wunderbar, geradezu wie in einem Lehrbuch, studieren kann.

Eigentlich hat der Artikel gar nichts besonders Ungewöhnliches zu berichten. Er zeigt, dass sich die Aufregung der Bevölkerung über die EU-Schuldenkrise und die Kosten der diversen Rettungsschirme seit dem Höhepunkt der Verunsicherung im Jahr 2011 wieder weitgehend gelegt hat. Das ist kein Wunder angesichts der Tatsache, dass die meisten Deutschen von der Krise in ihrem Alltagsleben zumindest bisher nicht betroffen sind, und niemand jahrelang in einem dauernden mentalen Alarmzustand leben kann. Am Ende des Berichts wird die Annahme geäußert, dass diese Situation vermutlich der Grund dafür ist, dass die Erfolge der neuen eurokritischen Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) bisher recht bescheiden geblieben sind, und dass es vermutlich am ehesten der CDU/CSU nützen würde, wenn die Lage in Europa zu einem Wahlkampfthema würde.

Der Artikel erschien am frühen Morgen des 17. Juli auf der Internetseite der FAZ. Gegen 8:30 gab es bereits 42 Leserkommentare, einen Tag später, am Vormittag des 18. Juli, waren es 325. Wenn man Doppelungen herausrechnet, kommt man auf 285, das sind ungefähr zehnmal so viele Reaktionen wie normalerweise, genug für eine kleine Inhaltsanalyse: In 57 Beiträgen wurden explizite Aussagen über die Qualität und Glaubwürdigkeit der Umfrage gemacht, die dem Artikel zugrunde lag. In 50 dieser Beiträge - 88 Prozent - hieß es, die veröffentlichten Ergebnisse seien falsch. In 86 Prozent der Fälle wurde absichtliche Manipulation unterstellt, 37 Prozent der Kommentare behaupteten, es handele sich um gekaufte Wunschergebnisse. In 25 Prozent der Fälle hieß es ausdrücklich, die Zahlen seien von der CDU/CSU, der Bundesregierung oder von Bundeskanzlerin Merkel bestellt worden. 26 Prozent meinten, die Umfrage sei nicht repräsentativ, weil die falschen Menschen befragt worden seien, 21 Prozent begründeten das damit, dass sie selbst oder ihre eigenen Freunde ganz anders dächten und nahmen als selbstverständlich an, dass diese Personen natürlich viel repräsentativer seien als die Befragten einer fachgerecht ausgeführten Bevölkerungsumfrage. 23 Prozent verglichen die berichteten Ergebnisse mit DDR- oder Nazi-Proaganda,  14 Prozent unterstellten dem Allensbacher Institut, es habe die falschen Fragen gestellt, 12 Prozent behaupteten, die Interpretationen seien falsch. Vier Prozent zitierten den unglaublich originellen Satz „Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast“, fünf Prozent stellten die Frage, wer denn die Studie in Auftrag gegeben habe - und offenbarten damit, dass sie den Artikel nicht richtig gelesen hatten, denn dort steht ausdrücklich, das die FAZ der Auftraggeber war.

Gab es irgendein spezifisches Hintergrundwissen, das die Kommentatoren zu ihren außerordentlich selbstsicher vorgebrachten Urteilen über die Umfrage veranlasste? Offensichtlich nicht. Die Beiträge erschöpfen sich falschen Mutmaßungen. Anscheinend gab es nur einen Grund für die Reaktionen: Die Autoren haben sich über das Ergebnis maßlos geärgert. Fast jeder zweite, der glaubte zu wissen, dass die Umfrage nichts taugte, gab sich als Anhänger oder Mitglied der AfD zu erkennen. Statt aber, wie es vernünftig wäre, die aus ihrer Sicht unerfreulichen Ergebnisse zur Kenntnis zu nehmen und zu überlegen, welche Schlussfolgrungen daraus zu ziehen sind, gaben die Kommentatoren sich die größte Mühe, die Wirklichkeit nicht zur Kenntnis nehmen zu müssen. Geradezu verzweifelt wurde versucht, das Feuerchen niederzutrampeln, bevor es etwas beleuchten kann - und denjenigen, der es angezündet hat, nach Möglichkeit gleich mit. Er hat das Vorurteil nicht bestätigt, also schlagt ihn tot, den Hund! Er ist ein Demoskop! Offenbar ist für viele Menschen kaum etwas unerträglicher als die Erkenntnis, dass die eigene Meinung eine Minderheitenposition ist.

Dr. Thomas Petersen ist Projektleiter beim Institut für Demoskopie Allensbach

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Leserpost

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Martin Silenus / 20.07.2013

Ein ganz entscheidender Punkt wurde gar nicht erwähnt. Bestätigt die Untersuchung meine Sicht der Dinge, dann habe ich kaum das Verlangen einen Leserkommentar zu schreiben. Oder andersherum, widerspricht das Ergebnis meiner persönlichen Sicht der Dinge, wittere ich “Betrug!!!” und möchte unbedingt meinen Senf dazu geben.

Georg Parastatidis / 19.07.2013

Dass die meisten Menschen in diesem Land solchen Umfragen keinerlei Vertrauen mehr entgegenbringen ist durchaus verständlich. Für mich zumindest. Dass Herr Dr. Petersen das natürlich anders sieht, ist auch verständlich. Ich persönlich hege auch schon lange meine Zweifel an der Unabhängigkeit der sogenannten Demoskopen. Wenn derjenige wenigstens mit einer Glaskugel auf dem örtlichen Jahrmarkt auftreten würden, dann würde ihr Erscheinungsbild auch zum eigenen Image passen.

Klaus Holbers / 19.07.2013

Sehr geehrter Herr Petersen. Richtig, sehr viele dieser Einwendungen sind völlig haltlos. Aber als Demoskop wissen Sie ja auch, daß die Demoskopie keine harte Wissenschaft ist. Die damit produzierten Zahlen sind immer sehr schwammig und weniger aussagekräftig, als es die Auftraggeber gerne hätten. Auch sind die Möglichkeiten der unbewußten und auch eventuell gewollten Beeinflussungen der ‘Ergebnisse’ zahlreich. Hinzu kommt, daß sehr viele Umfragen schlichtweg statistisch falsch ausgewertet werden. Natürlich nicht von Ihnen, aber in vielen anderen Gebieten läßt es sich immer wieder beobachten. Aber auch in Allensbach irrt man manchmal; Beispiele für fehlgeschlagene ‘Prognosen’ aus Umfragergebnissen gibt es zahlreich. Deswegen finde ich es nicht richtig, daß Sie sich - wie es zwischen den Zeilen zu lesen ist - jegliche Kritik an Ihren Ergebnissen verbitten. Vielleicht ist das aber der Unterschied zwischen Demoskopie und Wissenschaft, daß erstere keine Kritik erlaubt, zweitere sie geradezu verlangt. Damit steht die Demoskopie mehr der Religion näher - und über Glaubensfragen läßt sich nunmal prächtig streiten.

Hermes Conrad / 19.07.2013

Über die Anwürfe von Personen, denen die Ergebnisse nicht gefallen, braucht man gewiss nicht zu streiten. Einige der Kritikpunkte, die in den Kommentaren zum Artikel erhoben werden, sind aber dennoch bedenkenswert. Als da wären: 1. Die Wahrnehmung der Krisenkompetenz der EU-Organe hängt stark mit der aktuellen Berichterstattung zusammen. Wenn also einige Wochen lang in diesem Bereich nichts passiert oder in den Medien andere Themen höher gewichtet werden, ist selbstverständlich davon auszugehen, dass die kurzfristigen Einstellungen der Bürger sich ändern. Im Kontext der NSA-Affäre können die in die Kritik geratenen Institutionen trefflich ‘Haltet den Dieb!’ rufen, was sich kurzfristig positiv auf ihre eigenen Umfragewerte auswirkt, sei es nun, weil die Probleme anderswo gesehen werden, oder weil sie durch die Feindbildpflege an Ansehen gewinnen. 2. Wenn 1. gilt, braucht in der Tat kein Mensch manipulierte Umfragen. Es reicht schon aus, wenn die Berichterstattung gewisse Akzente setzt, also etwa asymmetrisch über die Verfehlungen von Personen und Organisationen berichtet, um die öffentliche Meinung in einer bestimmten Weise zu beeinflussen. Hier wäre interessant, die Umfrage um ein Item zu erweitern, nämlich: ‘Woher beziehen Sie Ihre Informationen zum politischen Tagesgeschehen?’ Möglicherweise könnte man daraus interessante Rückschlüsse über die Hebelwirkung der Berichterstattung z.B. im öffentlich-rechtlichen Rundfunk und Fernsehen ziehen. 3. Hinsichtlich der AfD trifft Punkt 2. wiederum vollumfänglich zu. Die öffentlich-rechtlichen Medien wissen ebenso wie viele - aber nicht alle - großen Tageszeitungen sehr wenig über die Partei zu berichten, und wenn, dann meist Übles. Das war bei den Piraten zu Beginn ähnlich. Es scheint in den Rundfunkräten und bei den großen Tageszeitungen mithin eine Art Parteienkartell zu geben, das kein Interesse an weiteren Markteintritten hat. Bei den Piraten hat sich bei den ersten Landtagswahlen gezeigt, wie dramatisch falsch die Umfrageergebnisse waren. Das dürfte auf zwei Effekte zurückzuführen sein: Einerseits ist die Stichprobenselektion der Meinungsforschungsinstitute gleichfalls nicht auf den Eintritt einer neuen Partei ausgerichtet, die womöglich andere Wählerschichten anspricht oder Wähler zu aktivieren vermag, die ansonsten in der Gruppe der Nichtwähler verbucht wären. Im Falle der Piraten dürfte der Umfragemodus ein erhebliches Kalibrierungsproblem mit sich gebracht haben, da deren Anhänger deutlich unterproportional unter zufällig ausgewählten Festnetztelefonnummern erreichbar sein dürften und somit in der Erhebungsgesamtheit klar unterrepräsentiert gewesen sein dürften. Andererseits führt eine überwiegend negative Berichterstattung oftmals dazu, dass die Befragten sich nicht trauen, ihre Wahlpräferenz preiszugeben. In den letzten Jahren hat sich die FDP zunehmend zum Paria der Medien entwickelt und wurde von öffentlich-rechtlichen Anstalten und vielen Zeitungen und Magazinen regelrecht boykottiert bzw. nur dann ins Scheinwerferlicht gezerrt, wenn Peinlichkeiten zu berichten waren, etwa die Brüderle-‘Affäre’. Eine so feindselige Stimmung, die in den Medien geschürt wird, lässt die Wähler dieser Parteien natürlich vorsichtig werden. In der geheimen Wahl können sie ihre Präferenz offenbaren, in Wahlumfragen unterlassen sie das lieber. Besonders deutlich wurde das etwa bei dem Wahlergebnis der Republikaner 1996, das weit über den Prognosen lag. Analoges war bei der Partei Rechtsstaatlicher Offensive, der sogenannten ‘Schill-Partei’, in Hamburg 2001 zu beobachten. Ich könnte mir vorstellen, dass derlei Verzerrungen sehr schwer schätzbar sind und möglicherweise der Modus der Wahlumfrage wiederum angepasst werden müsste, um sie zu reduzieren.

Hubert Appenrodt / 19.07.2013

Die Bürger haben also in ihrer Mehrheit Vertrauen in die deutsche EU-Finanzpolitik ihrer Regierung! Ich glaube Ihnen das, Dr. Petersen, weil tatsächlich noch nichts von dem zu spüren ist, was auf den Bürger eines Tages in der Zukunft zukommen wird. Und zwar dann, wenn die zugesagten Bürgschaften, Targettitel in Deutschland für den deutschen Bürger haushaltwirksam eingestellt werden müssen, wenn dann Steuererhöhungen unumgänglich sein werden und eine populäre Reichensteuer, mithin Neidsteuer nicht ausreichen wird. Wie sähe die Zustimmung aus, wenn das den Bürgern bewußt wäre, wenn danach seriös gefragt würde. Den Kommentatoren Ihres Beitrages in der FAZ ist das durchaus bewußt. Die Leser der FAZ sind nicht die Leser der FR oder SZ.  Ich bleibe dabei, wie wäre das Ergebnis wohl ausgefallen, wenn Sie danach gefragt hätten: Sollen weiterhin Rettungs-Milliarden zugesagt werden, obwohl keines der Länder je etwas wird zurückzahlen können? Griechenland wird nicht einen Euro zurückzahlen können. Im Gegenteil, inzwischen ist von einem zweiten Schuldenschnitt, diesmal ist der deutsche Steuerzahler dran, die Rede. Wurde danach gefragt? Fragen Sie doch einmal danach! Die Bürger sind dafür, daß deutsche Steuerzahler mit ihrem Privatvermögen Banken retten, europaweit! Wurde danach gefragt? Fragen Sie doch einmal danach! Die deutschen Bürger begrüßen die europäische Bankenaufsicht, die notfalls deutsche Konten zur Sanierung europäischer Banken heranziehen kann! Wurde danach gefragt? Fragen Sie doch einmal danach! Die Schulden der Wirtschaftsgiganten Spanien, Portugal, Griechenland, Irland, Frankreich und Spanien sollen vergemeinschaftet werden, und wir sollen dafür haften! Wurde danach gefragt? Fragen Sie doch einmal danach! Die deutschen Bürger begrüßen also den Weg in die Schuldenunion, für die sie mit ihren Steuern und Privatvermögen aufzukommen haben! Wurde danach gefragt? Fragen Sie doch einmal danach! Manipulation! Doch nicht Allensbach! Ich erinnere mich noch lebhaft an die Landtagswahlen im Jahr 1996 in Baden-Württemberg. Allensbach sagte für die Republikaner 4,5 Prozent Stimmenanteil vorher. Das tatsächliche Wahlergebnis der Republikaner lag bei 9,1 Prozent. Gefunden auf Wikipedia: „In einem Interview zu dem Vorfall räumte Renate Köcher ein, daß sie der Partei keine Plattform bieten wolle und daher im Vorfeld der Wahl nicht von dem ihr bekannten höheren Wert berichtet hatte.“ Soviel zu Ihrer Klage, Dr. Petersen, Allensbach wäre immer wieder ungerechtfertigt der Manipulation verdächtig. Seit Renate Köchers Bekenntnis ist Allensbach einfach verbrannt, tut mir leid für Sie! Sie mögen ein redlicher Wissenschaftler sein, das räume ich gern ein, Sie arbeiten jedoch in einem Institut, das im Kampf gegen Rechts ganz vorn mitwirkt. Euro-Gegner, EU-Zweifler – alle Rechts, wenn nicht sogar rechtsradikal, schlimmer als NPD und NSU zusammen. Allensbach liefert den Beweis, daß alles ganz, ganz toll ist in Europa. Die befragten Bürger empfinden das so, und dann ist es eben auch so! Jedenfalls empfinden sie das so bis zu ihrer Enteignung, wenn die Eurozone den Stand der Rubelzone des Jahres 1993 erreicht hat. Viel EU-Spaß noch bis dahin, auch bei den Spaßumfragen Allensbachs!

Eberhard Schulz / 19.07.2013

Dass sich Herr Dr. Petersen als Mitarbeiter von Allensbach für sein Unternehmen zu rechtfertigen sucht, ist allzu verständlich. Das nützt aber wenig bis sehr wenig, wenn der Eindruck beim politisch interessierten und seine Umwelt erlebenden Bürger der ist, dass die von ihm gewählen Eliten mit allen Mitteln ihre Pfründe verteidigen - auch mit Hilfe von “angefertigten” oder “bestellten” Gutachten und Umfragen. Warum werden von Allensbach nicht die Fragen zu ihren Umfragen veröffentlicht? Warum wird nicht mal nach Vorschlägen der Allensbach Kritisierenden gefragt? Warum sind diese Umfrage bzgl. der Wahlen überhaupt nötig, wenn nicht der Wählermanipulation? Aus welchen Mitteln finaziert sich Allensbach und die anderen “renommierten” Umfrageinstitute eigentlich?

Steffen Frank / 19.07.2013

Es ist wohl eher die politische Interpretation der Umfrage, die die Aufregung verursacht hat. Es wurde ja nicht explizit nach Zustimmung oder Ablehnung der Programmatik von CDU/CSU und AfD gefragt, sondern mir relativ “weichen” Fragen die Einstellung zur EU erhoben, quer durch alle politischen Lager. Der Artikel suggeriert aber das Ergebnis, dass die Politik der Union befürwortet, die der AfD jedoch abgelehnt wird. Für eine kleine Partei, die sich im Wahlkampf befindet, ist das natürlich nicht hilfreich. Interessant wäre eine Umfrage zu den politischen Kernforderungen der AfD (aber ohne Nennung der Partei).

Werner Horst / 19.07.2013

Das mit der anscheinend geringen Akzeptanz der AfD ist für mich keine Überraschung. Abgesehen von der Ablehnung des Euro -worüber ich persönlich mir noch gar keine Meinung gebildet habe- und einem damit verbundenen grundlegenden EU-Skeptizismus sind die Differenzen zu den anderen Parteien für mich nur marginal oder nicht erkennbar. Besonders eklatant wird das für mich in der Energiepolitik: Statt den Irrsinn der sogenannten erneuerbaren Energien rundweg abzulehnen und die ersatzlose Streichung des EEG zu fordern, wird lediglich eine alternative Finanzierung über Steuern vorgeschlagen- das ist kein Grund, aus dem ich die AfD wählen würde.

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