Die Pläne der EU-Kommission für den Emissionshandel werden teuer: Energiewirtschaft und energieintensive Industrie müssen sich in der dritten Emissionshandelsperiode auf Kosten in Höhe von 84 Milliarden Euro einstellen. Davon entfallen allein 66 Milliarden Euro auf die Stromproduktion.
Das geht aus Berechnungen des Verbandes VIK hervor, die dem Handelsblatt vorliegen. Die im VIK zusammengeschlossenen Unternehmen stehen für 80 Prozent des industriellen Energieeinsatzes in Deutschland. Die Unternehmen rechnen mit massiv steigenden Strompreisen und sehen daher Millionen Arbeitsplätze in Gefahr. Auch die Stromrechnungen der Privathaushalte dürften sich erheblich erhöhen.
