Klima-Wissenschaft: Psst, irren muss menschlich bleiben

Wissenschaft und Technik erlauben es uns heute, extrem schwierige Aufgaben zu lösen. Manche dieser Aufgaben sind dienlich oder lebensnotwendig, andere sind Selbstzweck, ähnlich einem schönen Kunstwerk oder einem sportlichen Weltrekord. Notwendig für den Erfolg sind in jedem Fall Geld, fachliche Kompetenz und wissenschaftliche Ethik. Wenn letztere fehlt, dann sieht es schlecht aus, dann wird aus der Wissenschaft eine Machenschaft. Dazu zwei Beispiele.

Die Statistik spricht dafür, dass Sie, lieber Leser, liebe Leserin, sich nie für Physik interessiert, die Schule trotzdem gemeistert und im Leben bisher Erfolg hatten. Der zweite Hauptsatz der Thermodynamik oder Schrödingers Gleichung können Ihnen gestohlen bleiben.

Die Physik aber hat etwas mit der Rechtsprechung gemeinsam: Ihre Gesetze gelten, egal, ob wir sie kennen oder nicht. Im Gegensatz zur Rechtsprechung haben sie allerdings keine Ausnahmen. Alle Elektronen in allen Atomen im Weltall gehorchen in jedem Moment denselben Regeln. Nicht eines tanzt aus der Reihe.

Vielleicht entgegnen Sie jetzt, die Wissenschaft sei keineswegs unfehlbar und hätte nach den Entdeckungen von Einstein & Co jedes Mal neu geschrieben werden müssen; dass durch Relativitätstheorie und Quantenmechanik die klassische Physik auf dem Müllhaufen gelandet sei.

Das ist nicht der Fall. Die von Newton im 17. Jahrhundert formulierten Gesetze erlaubten es, den Lauf der Planeten zu erklären und vorauszuberechnen. Die Gestirne haben ihren Lauf aber nicht an dem Tag im 20. Jahrhundert geändert, als Relativitätstheorie und Quantenmechanik erfunden wurden. Saturn, Jupiter und Venus ziehen ihre göttlichen Bahnen wie eh und je. Der Götterbote Merkur allerdings tanzt jetzt so ein kleines bisschen aus der Reihe, aber das ist eine andere Geschichte.

Wir teilen uns dann den Nobelpreis

Es gibt natürlich Abläufe, die nicht vorhersehbar sind – etwa, wenn wir eine Münze werfen, dann wissen wir nicht, ob es Kopf oder Zahl wird. Das heißt aber nicht, dass hier die Physik außer Kraft wäre. Wenn das Stück Metall auf der Tischplatte landet, dann gelten die Regeln für Erhaltung von Energie und Impuls genauso wie im übrigen Universum.

Und falls Sie, liebe Leserin, eine Beobachtung gemacht haben sollten, die der Physik widerspricht, dann lassen Sie es mich wissen. Bitte kommen Sie mir aber nicht mit Ihren Jack Russel Terrier, dessen Zugkraft an der Hundeleine allen Naturgesetzen spottet.

Physik ist ein Haus aus soliden Quadern, an dem fortlaufend gearbeitet wird. Es ist noch nicht vorgekommen, dass einer der tragenden Steine sich als marode herausgestellt hätte, auch wenn er gelegentlich etwas verstärkt werden musste. Diesen Erfolg verdanken wir der wissenschaftlichen Methode, mit der das Gebäude geschaffen wurde.

Zur Erklärung ein Beispiel aus eigener Erfahrung. Ich besuchte vor vielen Jahren einen befreundeten Wissenschaftler am Argonne National Laboratory. Wir fuhren abends im Auto auf verschneiten Straßen durch Chicago, und er erzählte mir, so nebenher, dass er in einem Experiment die Verletzung der Heisenbergschen Unschärfe-Relation gemessen hätte.

Dieses Gesetz ist der heilige Gral der Quantenphysik, und ich wunderte mich über die Nonchalance, mit der er diese revolutionäre Mitteilung machte. Ich reagierte, so wie jeder andere Physiker es auch getan hätte, indem ich fragte: „Und was habt ihr in dem Experiment falsch gemacht?“ Er versicherte, dass alle möglichen Fehlerquellen x-mal überprüft wurden, dass Irrtümer ausgeschlossen seien, und dass diese brisante Sache schnell veröffentlicht werden soll.

So geschah es, und bald wurde das Experiment weltweit an anderen Instituten wiederholt – allerdings mit anderem Resultat: Die Verletzung der Unschärferelation wurde nicht gemessen. Es kam zu intensivem Gedankenaustausch zwischen den Forschern, und bald sah mein Bekannter ein, dass der Hund bei ihm begraben war. Über seinen Irrtum schrieb er dann auch eine Veröffentlichung. Damit war alles geklärt, und der heilige Gral der Quantenphysik blieb unangetastet.

Das Haus bleibt sauber, ohne Leichen im Keller

Da haben wir also die Methode: Der Forscher gewährt dem Rest der Welt totale Transparenz darüber, was er wie gemessen und gerechnet hat. So können Kollegen weltweit seine Resultate prüfen und entweder bestätigen oder infrage stellen. In letzterem Fall werden sie sich gegenseitig nicht als Leugner schmähen, sondern als nützliche Gesprächspartner willkommen heißen, und die Chancen stehen gut, dass man gemeinsam den sachlichen Grund für den Widerspruch findet. Dieses Ergebnis wird der Welt dann mitgeteilt; das Haus bleibt sauber, ohne Leichen im Keller.

So läuft Qualitätssicherung in der Wissenschaft. Und der Forscher, der den Fehler gemacht hatte, wird weder verspottet noch geächtet, denn Irren ist menschlich, aber auf dem Irrtum beharren, ist idiotisch – zumindest in der Wissenschaft. Die Ansammlung solcher geprüfter Erkenntnisse ist unser Wissen. Ist es auch die Wahrheit? Das ist eine Frage für den Semantiker oder den Philosophen. Auf jedem Fall wäre es töricht, bei der Lösung von Problemen das existierende Wissen nicht einzusetzen – in der Medizin wäre das sogar sträflich.

Einen phantastischen Erfolg erzielte man im Jahr 2015, als zum ersten Mal Gravitationswellen gemessen wurden. Dieses Phänomen tritt auf, wenn schwere Massen beschleunigt werden. Vielleicht denken Sie jetzt an Ihre 300-Kilo-Kawasaki, die einen Wheelie macht, wenn Sie aufdrehen – die erzeugt bestimmt Gravitationswellen! Im Prinzip ja, aber hier ging es um andere Kaliber, die nicht in Kilogramm, sondern in Sonnenmassen und deren Speed in Prozent der Lichtgeschwindigkeit beschrieben wird.

Folge dieser Wellen ist, dass sich der umgebende Raum in ihrem Takt ausdehnt und zusammenzieht; das hat Einstein jedenfalls behauptet und dafür auch eine Gleichung hinterlassen. So konnte man in recht anspruchsvollen Rechnungen abschätzen, wie sehr sich der Raum verändert, wenn so eine Welle von weit her bei uns auf der Erde einfällt. Man kam darauf, dass es hier um den Bruchteil des Durchmessers eines Atomkerns geht. Das wollte man nun messen.

Manchmal ist es schon schwierig, die Löcher für eine Gardinenstange auf ein paar Millimeter genau in die Wand zu bohren, und die ist nur zwei Meter lang. Hier nahm man eine Strecke, die mehrere Kilometer lang ist und wollte kleinste Längenänderungen messen, für die es keinen Vergleich gibt. Wie soll das gehen?

Es ist tatsächlich gelungen, die Forscher bekamen den Nobelpreis, und auch die Medien nahmen sich des Falls an.

Ein Triumph moderner Technik und wissenschaftlicher Ethik

Eine Apparatur mit solch grotesker Messgenauigkeit wird natürlich auf viele andere Einflüsse reagieren, die dann von den Forschern versehentlich als echtes Messsignal interpretiert werden könnten, wie vielleicht das Knattern der Kawasaki – also die Schallwellen, nicht die Gravi-Wellen. Um solche Fehlinterpretationen zu bekämpfen, gab es ein eigenes Team mit der Aufgabe, Störungen zu erzeugen, die von den Forschen vielleicht irrtümlich für eine echtes Ereignis gehalten würden. Die beiden Teams durften keinen Kontakt zueinender haben. So lernte man bei den Messungen die Spreu vom Weizen zu trennen und hat inzwischen mehrere Ereignisse beobachtet, deren gewaltige Energien selbst die erfahrensten Astronomen zu leichtem Kopfschütteln motivierten.

Das erste, welches Schlagzeilen machte, stammte von zwei Schwarzen Löchern mit jeweils mehreren Sonnenmassen, die sich umkreisten und dabei gegenseitig aufsogen wie zwei riesige Vampire, um schließlich einen einzigen Himmelskörper zu bilden. Die Gravitationswellen der letzten halben Sekunde dieses Tanzes wurden aufgezeichnet in dieser Graphik, und sie entsprachen den Rechnungen gemäß der allgemeinen Relativitätstheorie. 

Konnte man diesem Ergebnis trauen? Die Tatsache, dass die beiden Zwillingsapparaturen, die eine in Louisiana und die andere im Staate Washington, identische Messungen machten, war ermutigend. Dennoch ließ man sich mit der Veröffentlichung ein halbes Jahr Zeit, in dem man selbstkritisch alle Möglichkeiten eines Irrtums ausschloss – mit Erfolg. Es war ein Triumph moderner Technik und wissenschaftlicher Ethik.

Es gibt ein weiteres interessantes Experiment, welches derzeit auf der Erde läuft, und wieder geht es um die Bestätigung einer wissenschaftlichen Theorie durch Messungen. Hier die Fakten:

Die Konzentration von CO2 in der Erdatmosphäre hat in den vergangenen 50 Jahren um etwa ein Viertel zugenommen. CO2 in der Atmosphäre absorbiert gewisse Teile der infraroten Strahlung, welche die Erdoberfläche dank ihrer Temperatur von durchschnittlich 15°C abgibt. Die durch Strahlung abgegebene Leistung ist proportional zur vierten Potenz der Temperatur, gemessen in Kelvin. Eine Erwärmung von 15 auf 16°C würde die Wärmeabstrahlung um ca. 1,4 Prozent erhöhen.

Die Erdoberfläche nimmt eine solche Temperatur an, dass die abgestrahlte Leistung im Mittel gleich der von der Sonne empfangenen ist (Wärmequellen im Inneren der Erde vergessen wir mal).

Die Abschirmung der Abstrahlung durch CO2 (d.h. die Tatsache, dass durch mehr CO2 die Erde immer weniger einem „schwarzen Strahler“ gleicht) wird also spontan ausgeglichen durch eine Erhöhung der Temperatur.

Wenn wir nur diese Fakten betrachten, dann sollte es auch in diesem Fall möglich – wenn auch nicht ganz einfach – sein, den Temperaturverlauf theoretisch zu berechnen, das theoretische „Modell“ an Temperaturdaten der Vergangenheit anzupassen (zu „fitten“) und für die Zukunft Prognosen zu machen. Wie bei den Gravitationswellen, so gibt es aber auch hier zahlreiche „Störfaktoren“, welche Einfluss auf die Temperatur haben, sodass CO2 nur einer der Akteure ist.

Insgesamt kein überzeugendes mathematisches Modell

Tatsächlich zeigt der gemessene Temperaturverlauf kaum Korrelation mit dem CO2-Anstieg. Es gibt lange Jahre mit fast konstanter Temperatur und dann vorübergehende Erhöhungen, die El Niño zugeschrieben werden. Aber insgesamt gibt es kein überzeugendes mathematisches Modell. Wie wollen jetzt hier keinesfalls in die wissenschaftliche Diskussion einsteigen, sondern „Meta-Wissenschaft“ betreiben, also die Art und Weise beurteilen, in der die Klimawissenschaft betrieben wird. Und da scheint es doch einige Mängel zu geben: Es fehlt nicht an Geld, aber an Ethik. 

Die Klimaforschung ist nicht frei auf ihrer Suche nach der Wahrheit, ihre Arbeit ist nicht „ergebnisoffen“. Ihre Finanzierung hängt von der Produktion politisch opportuner Ergebnisse ab. Die Erkenntnis „Wir haben uns getäuscht, es ist alles halb so schlimm“ wäre a priori ausgeschlossen.

Auch die Praxis, dass eine Mehrheit der Forscher – die viel zitierten 97 Prozent – über richtig oder falsch entscheidet, ist in der Wissenschaft absurd. Vielleicht haben die 3 Prozent ja gute Gründe, wenn sie anderer Meinung sind. Auch das Dogma, die Forschung sei abgeschlossen, ist sehr verdächtig. In der Wissenschaft muss auf alle Einwände reagiert werden. Wenn sie trivial sind, dann ist das mit einem Satz erledigt. Wenn sie nicht trivial sind, dann könnten sie ein wertvoller Beitrag sein. 

Der Behauptung, dass die Unschärferelation verletzt sein könnte, wurde nachgegangen, und sie stellte sich als Irrtum heraus. Die herrschende Klimawissenschaft aber wehrt jegliche Einwände gegen ihre Thesen mit dem Argument ab „The Science is settled.“ (hier ein Beispiel).

Und was haben eigentlich die zigtausend Klimaforscher noch zu tun, wenn die Forschung abgeschlossen ist?

Sehr befremdlich sind auch die häufigen Pannen, bei denen Unkenntnis über elementarste Zusammenhänge zutage tritt. Immer wieder wird offensichtlich, dass wichtige Mitspieler keine Ahnung vom Thema haben. Nicht nur der Präsident des Sierra Clubs, auch Al Gore. Auf dem Umschlag von seinem neuem Buch „Our Choice“ waren zusätzliche Hurrikane mit Photoshop in ein echtes Foto gemalt worden. Gut, das ist künstlerische Freiheit. Einige davon drehten sich aber falsch rum: mit dem Uhrzeiger statt dagegen. War denn da wirklich niemand in Gores Stab, dem das aufgefallen wäre? Kein Lektor, der schon mal von Tiefdruckgebieten gehört hatte? Das ist wie ein Reiseführer von London, auf dessen Umschlagsbild die Autos rechts fahren.

In Wirklichkeit ein riesiges Potemkin’sches Dorf

Die Prognosen der Klimawissenschaftler sind immer wieder falsch. Die Vorhersagen für Temperaturanstiege lagen von Anfang an völlig daneben. Es begann mit der berüchtigten „Hockey Stick“ Kurve, dann kamen kryptische – und irrelevante – Prognosen vom Typ „mit 86,7% Wahrscheinlichkeit wird der Temperaturanstieg bis 2030 zwischen 0,62 und 3,17°C liegen“. Der Himalaya sollte demnächst schneefrei sein, und auch die Kassandra-Nachricht, der Montana Glacier National Park hätte bis 2020 seine Gletscher verloren, bewahrheitet sich nicht. Da waren vor zehn oder fünfzehn Jahren Schilder ins Eis gesteckt worden „Dieses Eis wird 2020 geschmolzen sein.“ Man stellte Ende 2019 fest, dass die Schilder noch immer solide im Eis steckten…

Kritiker werden von der Klima Community persönlich angegriffen. Es wird ihnen die Qualifikation abgesprochen, mitreden zu können. Auch Physik-Nobelpreisträger werden nicht geschont, weil sie keine „Klimawissenschaftler“ seien. Dabei kann ein Physiker ohne Klimawissen vermutlich mehr beitragen als ein Klimaexperte ohne Kenntnisse in Physik.

All diese Beobachtungen legen es sehr nahe, dass die globale „Scientific Community“, die vorgibt, den Planeten retten zu wollen, in Wirklichkeit ein riesiges Potemkin’sches Dorf ist, durch das Menschheit und Medien getrieben werden, und hinter dessen Fassaden ein Konglomerat aus NGOs, UN-Ablegern und Emissären nationaler Regierungen ein Geschäft nie dagewesenen Ausmaßes betreibt, finanziert von den Steuerzahlern dieser Welt.

Die Tatsache, dass die Bemühungen der vergangenen 25 Jahre das erklärte Ziel – die Reduktion des CO2 Ausstoßes – total verfehlt haben, führt nicht zu Besinnung oder Selbstkritik, sondern zum Aufruf „Jetzt erst recht“.

So wird diese gigantische Geldmaschine zum Perpetuum mobile, welche im Dezember 2019 immerhin 27.000 Teilnehmer – so viele Einwohner hat Garmisch Partenkirchen – zur UN Klimakonferenz COP25 nach Madrid gelockt hat. Und niemand rechnet damit, dass das CO2 jetzt tatsächlich reduziert wird. Darum hat man sich auch schon auf die nächste Konferenz geeinigt: November 2020 in Glasgow.

Es erinnert an einen Klub von Übergewichtigen, die seit 25 Jahren vergeblich versuchen abzunehmen, und die bei ihren jährlichen Treffen jedes Mal voller Empörung feststellen, dass sie weiter zugenommen haben. Aber die Zahl der Mitglieder steigt, nicht zuletzt, weil die Gastronomie bei den Treffen erste Klasse ist. Und bei der Abschlusskonferenz mit reichlich Speis und Trank heben alle das Glas und prosten sich zu: „Jetzt erst recht“.

 

Dr. Hans Hofmann-Reinecke studierte Physik in München und arbeitete danach 15 Jahre in kernphysikalischer Forschung. In den 1980er Jahren war er für die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) in Wien als Safeguards Inspektor tätig. Er lebt heute in Kapstadt. Dieser Artikel erschien auch in Hofmann-Reineckes Blog www.think-again.org

Foto: Pixabay

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Ilona Grimm / 24.01.2020

@Gunter Frank zur Adipositas-Forschung: »Viel eher handelt es sich bei der Ausprägung des subkutanen Fettgewebes um ein genetisch definiertes Thermoregulations-Körperbaumerkmal.«—- Das finde ich ziemlich interessant, und vielleicht gibt es tatsächlich Dicke, die nicht mehr essen als ich. Aber die Dicken, die ich kenne (und mag!!), essen ganz erheblich viel mehr als ich – und sie geben es sogar zu! Eine adipöse Frau (>Merkel) in einem Unternehmen, wo ich vor mehr als drei Jahrzehnten als IT-Beauftragte arbeitete, beneidete mich stets um meine Schlankheit und behauptete, sie äße garantiert nicht mehr als ich. Eines Tages sah ich dann einen Teil ihrer opulenten Essensvorräte für den Tag (die mir eine Woche gereicht hätten), als ich an ihrem Computer während ihrer Pausen-Abwesenheit Einstellungen zu verändern hatte und ihre Schreibtischschublade auf der Suche nach einem Kugelschreiber öffnete. Der Anblick ist mir bis heute im Gedächtnis geblieben, und seither fällt es mir schwer, an „schwere Knochen”, ein „Drüsenproblem“ oder ein „Thermoregulations-Körperbaumerkmal” zu glauben. Mein schlanker Körper ist ausschließlich diszipliniertem Essen zu verdanken. Bis Mitte 30 konnte ich alles in mich hineinstopfen, ohne auch nur ein Gramm zuzunehmen. Später wurde Essensdisziplin unverzichtbar zum Erhalt meiner Gestalt.

Tom Walter / 24.01.2020

@G. Unseld / 24.01.2020; “Wäre es nach der Rede von Merkel auf Davos nicht einmal an der Zeit, all die verschiedenen Kritiker der gegenwärtigen Politik unter einem Motto zusammenzufassen und die Botschaft gemeinsam nach außen zu tragen?” Den Versuch gibt es ja: Suchen Sie mal: “Wir stellen daher sechzehn Klimafragen an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages. Diese werden am 31. Januar 2020 eingereicht. Bis dahin suchen wir Mitzeichner.” Bisher leider nur erbärmliche 26410 Unterzeichner.

Karla Kuhn / 24.01.2020

Jorg Schluter (oder wie Sie heißen) SIE veröffentlichen einen Artikel, den ich als Laie erst einmal überprüfen muß, genau so wie ich den Artikel von Herrn Hofmann Reinecke überprüfen werde. Auch nach einer sehr guten Schulbildung reichen meine Kenntnisse für ein Urteil nicht aus. Allerdings reicht mir Ihre Art zu kommentieren aus,  um festzustellen, daß Sie offensichtlich voreingenommen sind. Und wenn Sie den Artikel als blödsinnig einschätzen, dann müßen Sie aber HANDFESTERE   Argumente dagegen bringen als daß Sie selber schon mehrere Projekte geleitet haben….....  “Forscher ändern ständig ihre Meinung…. Ständig zwar nicht aber das ist eben so, heute ist der Stand der Forschung eben anders als in paar Monaten, bzw.  Jahren!  Meine Schwester hat als leitende Ärztin nebenbei noch geforscht und sie hat natürlich dann ihre Meinung, bzw, die Ergebnisse revidieren müssen, wenn andere Forscher zu einem anderen Ergebnis gekommen sind. Dann haben sie sich ausgetauscht.  In der Forschung gibt es keinen Stillstand !!  “Ich habe noch nie jemand gehört, der behauptet dass das Himalaya schneefrei sein wird. ”  Das bedeut aber nicht, daß es jemand gesagt haben könnte ! “Des weiteren bin ich gespannt, ob dieser Kommentar veröffentlich wird. Sind ja normalerweise nur Jubelkommentare au dieser Webseite erlaubt.”  Sehen Sie, schon aus diesem Grund zweifle ich alle Ihre Aussagen an. Sie urteilen subjektiv, jedenfalls sehe ich das so !  JUBELKOMMENTARE sind hier äußerst selten, weil diese Politik, die z. Z. von Merkel mit Unterstützung der meisten Politiker uns buchstäblich aufs Auge gedrückt WIRD,  weil wir in vielen Fällen gar nicht gefragt werden, was eigentlich in einer Demokratie durch VOLKSABSTIMMUNGEN gang und gäbe sein MÜßTE !  Das ist bestimmt kein Grund zum Jubeln, das ist ein Grund um endlich mal auf die Straße zu gehen !

Martin Landvoigt / 24.01.2020

@ Hagen Müller - Danke, dass Sie auf meinen Beitrag eingeangen sind. Haben sie den auch zu ende gelesen? Wir stimmen beide darin überein, dass es verlässliche Aussagen zum Klimawandel, die einen Alarmismus auf Faktenbasis stellen würde, nicht gibt. Und auch keinen Konsens, der dies hergeben würde. Tatsächlich kann man bereits sehr viel wissen - siehe die informative Seiten von Dr. Joachim Dengler:  klima-fakten.net - aber das reicht bei weitem nicht, um zu einem wissenschaftlich begründeten Alarmismus zu kommen.

Michael Stoll / 24.01.2020

“Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind so sicher und die Gescheiten so voller Zweifel.” (Zitat von Bertrand Arthur William Russell) +++ Wer in einer wissenschaftlichen Diskussion, dümmlichste politische Kampfbegriffe (“Klimaleugner”) benutzt, hat sich disqualifiziert, finde ich. Mich erinnert der Klimafanatismus immer mehr an die Inquisition. Eine offene Diskussion konnte auch damals nicht geführt werden, da die Kirche die “Wahrheit” pachtete und sich fast alle (wie heute mehr oder weniger freiwillig) “einig” waren, dass sich die Sonne um die Erde dreht. Das konnte auch jeder “Normalsterbliche” sehen, man brauchte nur zum Himmel schauen. Heute wird den Leuten der CO2-Wahn per agitatorischem Dauerfeuer eingetrichtert.

Martin Landvoigt / 24.01.2020

@Jorg Schluter : Sie scheinen in der Filterblase zu leben, und nehmen noch nicht mal wahr, welchen Unsinn die Leute aus ihrem Lager verzapfen. RP-Online meldete schon 2010: ‘In seinem 2007 veröffentlichten Bericht hatte der Klima-Rat unter Berufung auf die Umweltschutzorganisation WWF vorausgesagt, dass die Gletscher im Himalaya bis zum Jahr 2035 von 500.000 auf 100.000 Quadratkilometer zusammenschmelzen, sollte die Erderwärmung ihr Tempo beibehalten.’ Das war nicht korrekt: In Abschnitt 10.6.2 von Teil II des Vierten Sachstandsberichts aus dem Jahr 2007 hieß es über die Gletscher im Himalaja: „… die Wahrscheinlichkeit, dass sie bis 2035 und vielleicht schon früher verschwinden, ist sehr hoch, wenn die Erde sich weiterhin mit der aktuellen Geschwindigkeit erwärmt“. Laut Fahrhan et al. 2015 sind die Gletscher im Karakoum recht stabil. Aber jüngst werden wieder Säue durchs Dorf getrieben ...

Klaus Kalweit / 24.01.2020

Die Absorption von Strahlung in Medien, also etwa der Atmosphäre, folgt einem logarithmischen Gesetz. Wenn also eine gewisse Menge (Schichtdicke) die Hälfte der Strahlung absorbiert, dann wird bei Verdoppelung der Schichtdicke erneut die Hälfte “verschluckt”, nun also drei Viertel. Das geht dann immer so weiter. Die Konsequenz ist, daß eine bestimmte Menge mehr CO2 immer weniger Auswirkungen hat. Wenn ich nun lese, daß die Absorption der Hauptbanden im betroffenen IR-Spektrum bereits gesättigt sind, also 100 % absorbiert wird, dann kann zusätzliches CO2 lediglich noch die Flanken der Banden steiler ansteigen lassen. Mit anderen Worten, ich kann nicht erkennen, warum mehr CO2, als sich heute in der Atmosphäre befindet, noch einen wirksamen Klimaeffekt haben kann. Das zeigen auch die Satellitenmessungen der Erdstrahlung, die seit 1978 stattfinden, die bis heute keine parallel zur CO2-Zunahme veränderte Strahlung messen konnten. Wenn man nun noch bedenkt, daß Temperaturmeßwerte quasi laufen “angepasst” wurden und die Hälfte (welche und wer bestimmt das?) der terrestrischen Meßpunkte nicht mehr einfließen zur Berechnung der Erdtemperatur, dann fällt es sehr schwer, nicht an eine gigantische Manipulation zu glauben.

Ilona Grimm / 24.01.2020

Sehr geehrter Herr Dr. Hofmann-Reinecke, Ihr Aufsatz ist eine echte „Offenbarung“ und der letzte Absatz herrlich süffisant! Nur leider, leider, lässt sich ein echter Klimaschisser (© Klonovsky) von Ihren Tatsachen, der Ernsthaftigkeit von wissenschaftlicher Forschung und offenem Erkenntnisaustausch und der hinter allem stehenden ETHIK überhaupt nicht beirren. Denn 97% aller Klima-Wissenschaftler dieser Erde können schließlich nicht irren. Wenn ich aufgrund meines erworbenen Laien-Wissens zu argumentieren versuche, werde ich schon nach wenigen Sätzen glatt gebügelt. Mein verstorbener Ehemann war Physiker, und der ist heute noch schuld an meinem verqueren und vernebelten Klima-Leugner-Geist. Tja. Ihren Beitrag werde ich natürlich trotzdem so weit es geht verbreiten. Mindestens ein Empfänger (Jurist) wird wie folgt antworten: »Rechtspopulistische Fake News aus dem AfD-Umfeld sind nicht meine Welt.«

Perseida Theodora / 24.01.2020

“Und falls Sie, liebe Leserin, eine Beobachtung gemacht haben sollten, die der Physik widerspricht, dann lassen Sie es mich wissen.” Mit Verlaub, sagt man nicht, dass Hummeln den Gesetzen der Aerodynamik widersprechen und trotzdem fliegen könnten? Zumindest kann ich mich erinnern, dass dies eine Anekdote in unserem Physikunterricht war :)

Martin Landvoigt / 24.01.2020

@Dieter Kief:  ‘Man muss sich für einen plausiblen Weg entscheiden, und sehen, was daraus praktisch folgt. In Summa: Hier herrschen unweigerlich Versuch und Irrtum.’ Leider haben wir aber nur einen Versuch: Die Alarmisten sagen: Wenn wir nicht die große Transformation betreiben, sterben wir und es ist dann zu spät. Das war es auch den verschiedenen Auguren zufolge bereits seit Jahrzehnten. Skeptiker fürchten, dass die ergriffenen Maßnahmen aber unweigerlich ins Chaos und wirtschaftlichen Zusammenbruch führt. Keiner der beiden Varianten lässt einen zweiten Versuch zu.

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