Henryk M. Broder / 19.01.2019 / 16:00 / 38 / Seite ausdrucken

Klima, Klima über alles!

Dass junge Leute alles Mögliche unternehmen, um die Alten zu ärgern, ist nicht neu. Dass sie jeden Grund nutzen, um nicht zur Schule zu gehen, auch. Dass sie aber den Unterricht verlassen, um gegen den Klimawandel zu demonstrieren und dabei so reden wie Claudia Roth und Peter Altmaier, das zeigt nur, wie gut die Gehirnwäsche wirkt, der die "Zeichensetzer" unterzogen wurden. Ihr Vorbild ist nicht Janis Joplin oder Lady Gaga, es ist eine altkluge 16-jährige Schwedin, ein Missbrauchsopfer der anderen Art. Das Beste aber ist, wie die Tagesthemen darüber berichten, ganz im Stil der "aktuellen kamera", die "Junge Pioniere" bei ihren Einsätzen begleitet und angefeuert hat. 

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Gidon David / 19.01.2019

Ich find’s so herrlich komisch und skurril - wie kann man einerseits, z.B. als christliche Partei oder als Studienabbrecher(in) gleichgelagerter Frömmigkeit, an die Schöpfung glauben, und dann auf der anderen Seite behaupten, der zu konstatierende Klimawandel sei ¿menschengemacht? Erwärmen wir Menschen jetzt etwa schon das gesamte Sonnensystem? Leute, hört auf zu transperieren und flatulieren! Denn auf dem Mars schmelzen - ohne Mist jetzt - schon die Polkappen, selbst vor dem am weitesten entfernen Pluto macht die Universalerwärmung keinen Halt, 2°C Plus in den letzten 14 Jahren - und das alles in einer 1A Umweltzone, ohne Verkehr, Feinstaub und Diesel! Ich plädiere dringend dafür, den Kuipergürtel enger zu schnallen! Ja selbst der Saturn verliert unseretwegen schon seine Ringe und steht bald nackt da, genau wie unsere Kaiserin! Wir müssen dringend etwas tun!!! Katrin, Robert, Annalena, Ska & Co., bitte übernehmen! Lasst uns hier alles runterfahren, dafür aber das Universum retten!

Dr. Inge Frigge-Hagemann / 19.01.2019

Zu Sonja Bauch: Exakt! Das wäre die logische Konsequenz und nicht einfach nur Unterricht ausfallen lassen und wirkungslose Plakate hochhalten sowie unwissenschaftliche Volksreden halten. In ihrem ureigenen Interesse sollten sich die Schüler u. Schülerinnen mit konkreten Problemen und deren Lösung beschäftigen wie zunehmende Islamisierung, Moslemmorde, Mißachtung der Gleichberechtigung und sich abzeichnende Deindustrialisierung. Da Deutschland ‘know how’ für wirtschaftliche Erfolge dringend braucht, sollten junge Menschen möglichst viel Wissen erwerben und nicht ihre Schulzeit durch wenig sinnvolle Demonstrationen verkürzen.

Andrèe Bauer / 19.01.2019

Oh Mann, da kommt eine Generation - 100% politically correct, 100% vegan und total aktivistisch, sowie völlig humorfrei.  Für sie wir dann über die strenge schlagen bedeuten , einmal heimlich an einer nicht biologischen Karotte zu nagen, mit einem nicht E- Taxi zu fahren und wahrscheinlich Artikel „ der Achse „ zu lesen. Sie sind so gut, so ökologisch- diktatorisch, dass es mir wirklich schlecht wird. Gleichzeitig können sie keine längeren Sätze bilden, ihre geschichtskenntnisse sind zum grausen und ihre Allgemeinbildung beschränkt sich auf die Suche in Google und Wiki. Nachdem sie „ Aktivisten „ sind bestehen sie auf work-life- Balance, sind ständig gestresst und die Umverteilung , da alle Reichen ganz böse sind.  Natürlich ist auch alles böse was nicht in ihr beschränktes kleines Weltbild passt. Also ehrlich, wenn es Leben außerhalb der Erde gibt und die bisher scharf auf einen Trip auf die Erde wahren - die suchen sich ganz schnell ein anderes Ziel.

Peter Wachter / 19.01.2019

Ich sah auch am Freitag den Bericht im SWR über die Demo in Freiburg, da wurde ein Schüler Cevin oder so ähnlich, auf jeden Fall Waldorf-Salat, äh Schüler, und Geschlecht wahrscheinlich Divers, interviewt! Der muss in die Politik, unbedingt! Der schafft das, was Mutti nicht geschafft hat!

P.F. Hilker / 19.01.2019

Allein schon dieser krankhafte Egoismus dieser Generation…

Lars Schweitzer / 19.01.2019

Würden sie in der Schule naturwissenschaftliche Grundlagen lernen, gingen sie den Weltuntergangspropheten nicht auf den Leim. Aber wahrscheinlich sind ihre Lehrer gleich mitgekommen…

Michael Jansen / 19.01.2019

Übrigens wurde bei der Heiligsprechung des schwedischen Mädchens durch die offiziellen deutschen Medien ganz gepflegt vergessen, wie ihr Vortrag bei der Klimakonferenz in Kattowitz wirklich ablief. Es wurde der Eindruck erweckt, sie habe tausenden Kongressteilnehmern die Leviten gelesen und die ganze Truppe sei vor Rührung und Betroffenheit unter Tränen zusammengebrochen und habe Besserung gelobt. Wenn man denn einmal das komplette Video ansah, dann konnte man bewundern, wie das Mädchen ans Rednerpult in einem fast leeren Saal geführt wurde, dort vor leeren Stuhlreihen mit höchstens zwanzig Zuhörern ihre Rede hielt und danach einige Journalisten sich auf dem Flur an sie heranschmissen. Später kam dann der bekannte Rummel. Es handelte sich also von Anfang an um das Instrumentlisieren eines sicher sehr engagierten aber eben auch naiven Mädchens durch die üblichen Verdächtigen.

Marcel Seiler / 19.01.2019

Links-grüne Bildungspolitik: das Ersetzen von Wissen durch Überzeugungen.

toni Keller / 19.01.2019

Ich werde nie verstehen können was an dem angedachten Klimawandel so schlimm sein soll. Da wird es an der Nordsee halt wärmer und die Badesaison dortselbst länger, die Winter werden milder, damit haben wir zwei Erdbeerernten im Jahr usw usw . Unsere Vorfahren haben mit dem Klimawandel gelebt und sich angepasst und das ohne all die technologischen Möglichkeiten zu haben, die wir habern. Mir kommt es immer so vor, als traute man den eigenen Möglichkeiten genau nicht.

Frank Volkmar / 19.01.2019

Vielen Dank für den Hinweis ! Auch ich wandele mich langsam zum Phobiker. Aufgrund des Klimawandels wird ja der Meeresspiegel ansteigen, der natürlich dann auch entsprechende Maßnahmen im Bereich des Hochwasserschutzes erfordert. Ich bete darum, das Sandra Pennekamp und Birgit Haupter ihre bahnbrechende Arbeit an der TU Darmstadt ( Anm :TU steht für Technische Universität !) zum Thema “Hochwasserschutz und Gender” endlich abschließen können, denn diese beiden WissenschaftlerInnen konstatieren eine beunruhigende Differenz in der “Risikowahrnehmung von Männern und Frauen” und beschreiben unter Punkt 2.1 “Partizipation und Gestaltungsmacht” die Wurzel des Übels folgendermaßen : “Aus Untersuchungen über Planungs- und Entscheidungsprozesse in der Gesellschaft ist bekannt, dass in den entsprechenden Disziplinen hauptsächlich Männer (Architekten, Planer, Bauherren, Politiker) tätig sind und es überwiegend männliche Lebensbedingungen sind, die die entstehenden Strukturen und das Erscheinungsbild der Umwelt prägen. Die Lebenswelt dieser planenden Männer, charakterisiert als erwerbstätig, unabhängig, gut verdienend, im besten Alter, gesund und mobil, (vgl. Zibell 1995) unterscheidet sich sehr von der von Frauen oder auch anderen gesellschaftlichen Gruppen. “. Man kann nur hoffen, das wir mit einer verbesserten Risikowahrnehmung unserer gestaltenden WissenschaftlerInnen auch das Problem des Hochwasserrschutzes endlich in den Griff bekommen !

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