Peter Grimm / 15.07.2020 / 16:00 / 15 / Seite ausdrucken

Kleine Flaggenkunde vom Auswärtigen Amt

Was unterscheidet die Fahne Taiwans von der Flagge der Palästinenser? Wer kann erklären, warum erstere vom offiziellen Deutschland nicht anerkannt wird, letztere schon? Natürlich der Sprecher des Auswärtigen Amtes. Oft sind die Auftritte der Sprecher der Ministerien vor der Bundespressekonferenz nur mit Textbausteinen gepflastert, doch manchmal gibt es aufschlussreiche Momente, wie diesen. Sehen Sie hier selbst diese klare Erklärung, denn mit ihren Fernsehgebühren haben Sie ja schon dafür bezahlt, dass der gemeinsame ARD und ZDF-Kanal Phoenix solche Glanzleistungen dokumentiert.

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Max Wedell / 15.07.2020

Die menschenrechtspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Margarete Bause, scheint kein besonders helles Köpfchen zu sein. In der Homepage-Flaggenfrage vermutet sie, die Bundesregierung hätte auf Druck nachgegeben und “gekuscht”. Daher bohrte sie jetzt bei Außenmini Maas nach, um darüber Klarheit zu erlangen. Petra Sigmund, Direktorin für Asien und Pazifik im Auswärtigen Amt, wurde von der tagesschau schon Anfang des Jahres mit folgendem Satz zitiert: “Eine Abkehr von der deutschen Ein-China-Politik würde die deutsch-chinesischen Beziehungen schwerwiegend beschädigen. Und das liegt nicht in unserem Interesse.” Mit anderen Worten: Das AA höchstselbst hat doch schon zugegeben, daß es vor China kuscht. Ob es nach Konsultationen mit Peking oder präemptiv gekuscht hat, ist sekundär.  Wie begriffsstutzig muß man sein, wenn man nicht merkt, daß die eigene Frage schon beantwortet wurde, bzw. nicht zu begreifen scheint, daß das deutsche Festhalten an der Ein-China-Politik eine ganz andere Signifikanz hat als irgendwelche Bildchen auf Homepages des AA. Was die palästinensische Flagge angeht, gibt es ja nur zwei Möglichkeiten: Ihre Präsenz auf der AA-Homepage beschädigt entweder die deutsch-israelischen Beziehungen nicht, oder sie beschädigt sie, aber dem AA ist das egal.

Nico Schmidt / 15.07.2020

Sehr geehrter Herr Grimm, die Erklärung vom Auswärtigen Amt ließ doch nun wirklich keine Frage offen. Wußten Sie, dass China noch jedes Jahr 300 Millionen Euro von Deutschland als Entwicklungshilfe bekommt? So ein Spaß! MFG Nico Schmidt

Christian Feider / 15.07.2020

tja,damit gibt der Mann unumwunden zu,das er wie die KP China’s auf das “Ein-China-Prinzip” setzt und wie das real funktioniert,kann man ja gerade am fehlenden Aufschrei gen Hongkong beobachten… die machen da übrigens exakt das Gleiche,was mit dem Sudetenland und besetzten vormals deutschen Gebieten nach 39 in Polen geschah… aber,schon Merkel’s Vorbild Honnecker hat ja 91 schon von China geschwaermt als letzter echter kommunistischer Kraft..

Peter Petronius / 15.07.2020

In der Motivation gibt’s keinen Unterschied, in beiden Fällen ist’s die Angst: Flagge der Republik China (“Taiwan”) zeigen, das bringt Ärger mit dem kommunistischen Regime im unfreien Teil Chinas, und die Anerkennung der Flagge der so genannten “Palästinenser” (Anm.: Hat sich diese konstruierte Völkchen eigentlich schon für München und die Landshut bei Deutschland entschuldigt? Ich war damals Kind und wurde durch die TV-Bilder hochgradig traumatisiert!) soll die islamische Gemeinschaft in Deutschland besänftigen und milde stimmen. Erfreuliches berichtete der SWR am 10.7.2020: “Tibet-Fahne soll wieder am Heidelberger Rathaus wehen”, wenn auch nur an einem Tag im Jahr.

Peter Holschke / 15.07.2020

Mich wundert, dass der Typ bei seinem Geschwafel nicht in Flammen aufgeht, sich der Boden nicht unter ihm auftut und er in der Hölle verschwindet oder ihm wenigstens eine lange Nase wächst. Was für Injektionen bekommt er, um das durchzuhalten? Flüssiges Geld? Bekommt er Gratis-Schnaps in großen Kisten? Ist es gar eine mechanische Sprechpuppe? Ein Hologramm?

Wolfgang Kaufmann / 15.07.2020

Es handelt sich um ein Versehen der IT-Abteilung. Eigentlich zeigt das Feld die Flagge Deutschlands, den weißen Adler auf weißem Grund.

Fritz kolb / 15.07.2020

„Wie der Herr, so s Gscherr“, das alte fränkische Sprichwort passt auch auf das Gestammel dieses Herrn. Der ja auf gar keinen Fall den Zorn seines übergroßen, überaus attraktiven, unfassbar klugen obersten Dienstherrn auf sich ziehen will.

Christian Wimmer / 15.07.2020

@ Frank Stricker Ich glaube nicht, daß dieses Land im Besitz eines roten Knopfes ist, der mehr bewirkt, als beim nächsten Lieferdienst zehn Pizza Grandiosa zu ordern. Na ja, obwohl, eventuell rückt ja die Feuerwehr per rotem E-Mobil aus, um die Reste des Kanzleramts zu löschen - falls der Akku reicht ...

Wilfried Cremer / 15.07.2020

Hauptsache, die Regenbogenfarben prangen überall. Denen, die das Laster Stolz als Tugend feiern, in den Arsch zu kriechen, macht die kleine Kränkung Taiuans wieder gut. Ua, ua, ua!

Harald Unger / 15.07.2020

Als gelernter Marxistin fällt es der Despotin natürlicherweise leicht, sich der Anordnung der Chefabteilung der CCP zu fügen. Zumal sie um jede Stimme kämpft. Zunächst im UN Sicherheitsrat, von dem sie nächstes Jahr als Kandidatin für die angestrebte Anschlussverwendung vorgeschlagen werden will. Schließlich denkt sie “die Dinge vom Ende her”.

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