Klagt der Bauer einmal nicht, ist er vielleicht nicht ganz dicht

Von Georg Etscheit.

Mit Bauernregeln ist das so eine Sache, sie können stimmen oder auch nicht. In der Regel dürfte die Eintrittswahrscheinlichkeit bei fünfzig Prozent liegen. Es gibt nur eine einzige Bauernregel, die fast immer zutrifft. Dass es keine oder sehr wenige Bauern gibt, die nicht über die Ernte klagen. Vor allem gibt es keine Bauernvertreter, die sich auch einmal rundum zufrieden zeigen, wenn sie nicht gerade eine unleugbare Megaernte vermelden können. Meist finden sie irgendeinen Halm in der Brennsuppe, oft gleich mehrere.

Erst vor kurzem hieß es wieder, die deutschen Landwirte würden 2020 die „dritte schwache Getreideernte in Folge“ einfahren. Grund seien „Wetterextreme“. In manchen Regionen habe es ausreichend geregnet, dort hätten die Bauern sogar „leicht überdurchschnittliche Ernten“ erzielt, in manchen nicht. Wie das so ist mit dem Wetter, es macht, was es will, es begünstigt die einen und schadet den anderen. Das Problem des Klimawandels verfestige sich, sagte Bauernpräsident Joachim Rukwied. Die ökonomische Lage sei „angespannt“, Betriebe seien in ihrer Existenz gefährdet.

Insgesamt rechnet der Deutsche Bauernverband in diesem Jahr mit einer Getreideernte von 42,4 Millionen Tonnen. Damit bleibe das Ergebnis um rund drei Millionen Tonnen hinter dem Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2019 zurück. Was nach viel klingt, ist in Prozenten recht überschaubar. Fünf Prozent weniger als im besagten Fünfjahresdurchschnitt, das bewegt sich im normalen Schwankungsbereich. Und das in einem Jahr, das als drittes extremes Trockenjahr in Folge gilt und die Klimaapokalyptiker einmal mehr auf die Palme bringt, wobei Palmen immer noch und vermutlich auch in Zukunft in unseren Breiten nur im Botanischen Garten wachsen.

Des einen Leid ist eben des anderen Freud'

Hitze, Starkregen, Corona: Dritte unterdurchschnittliche Ernte in Folge“ titelt die Tagesschau auf ihrer Internetseite, wobei die Auswirkungen der Corona-Pandemie, etwa ein zeitweiser Mangel an Erntehelfern, auf die Gesamtbilanz minimal ausfallen dürften, wenn man vielleicht vom Spargel absieht, dessen Anbaufläche (und mit ihm der Arbeitskräftebedarf) in den vergangenen Jahrzehnten explodiert ist. Aber Hauptsache, beim geneigten Leser und Fernsehzuschauer bleibt die Botschaft hängen, dass es ums täglich Brot schlecht bestellt ist, dass die Entwicklung, so Rukwied, „besorgniserregend“ sei. Eine Hungersnot, so meint man aus seinen Worten heraushören zu können, droht zwar noch nicht, trotzdem täte man sicher gut daran, sich ein paar hundert Dosen Brot einzulagern, als krisenfeste Notration für kommende Dürrejahre.

Vor acht Jahren, im Jahre 2012, lag die im Sommer prognostizierte Getreideernte mit 43 Millionen Tonnen nur um 0,6 Millionen Tonnen unter dem diesjährigen Horrorergebnis. Damals schrieb die Deutsche Welle, die Bauern seien mit der Ernte „zufrieden“ und rechneten mit einem Gewinnzuwachs. Grund: „Die Getreidepreise sind in der letzten Zeit auf dem Weltmarkt stark angestiegen. Nicht zuletzt auch wegen der schlechten Ernten in den USA und Russland.“ Dieses Jahr stelle sich die globale Versorgung mit Getreide dagegen „komfortabel“ dar, schreibt ein Fachmagazin. Das große Angebot und die „starke Konkurrenz“ an den Exportmärkten setze die Erzeugerpreise unter Druck. Jetzt ahnt man, woher der Wind weht. Aber des einen Leid, ist eben des anderen Freud’.

Noch mehr Subventionen abschöpfen

Besonders drastisch ist nach Angaben des Bauernverbandes der Ernterückgang beim Winterweizen, der bedeutendsten Getreideart im deutschen Ackerbau. Doch hier ist der Grund nicht in erster Linie das Wetter, sondern eine markant geschrumpfte Anbaufläche. Der Durchschnittsertrag über alle Getreidearten entspricht übrigens mit sieben Tonnen pro Hektar dem Mittel der Jahre 2015 bis 2019.

Es ist also nicht ganz einfach, sich ein Bild von den wirklichen Ernteergebnissen zu machen und der aktuellen Ertragssituation der Bauern. Dafür ist es sehr einfach, sich ein Bild vom Deutschen Bauernverband zu machen, der angesichts der angeblich mageren Ernte reflexartig um Hilfe ruft. Die Bauern sollen sich, mit staatlicher Unterstützung, gegen alle denkbaren Wetterunbilden absichern können, Dürre, Frost, Starkregen und was der Himmel sonst noch seit Menschengedenken an Geißeln bereithält. „Mehrgefahrenversicherung“ nennt sich das. Und am besten soll auch aus Brüssel noch ein schöner zusätzlicher Geldsegen auf die Bauern herabregnen, denn Geld ist ja genug da, in Form der Corona-Billionen, die die Gelddruckmaschinen gerade heiß laufen lassen. Da wäre es natürlich kontraproduktiv, wenn man sagen würde, dass die Ernte dieses Jahr TROTZ mancher Wetterkapriolen sehr anständig ausgefallen ist.

Wenn man dann noch bedenkt, dass ein erheblicher Teil der deutschen Ackerflächen zur Erzeugung nutzlosen „Ökostroms“ im Zuge einer gescheiterten „Energiewende“ missbraucht wird, verliert das ganze Gerede vom unzureichenden Erntesegen vollends seinen Sinn, außer dem, noch mehr Subventionen abzuschöpfen. Ein Fünftel der deutschen Anbaufläche dient heute der Kultivierung von Mais, der noch in den 1960er Jahren in manchen Bundesländern unbekannt war. Knapp 40 Prozent der Ernte landet in Biogasanlagen. Mais verbraucht Unmengen an Wasser und ist Gift für die Böden, die Monate lang brach liegen und der Erosion ausgesetzt sind. Vom chemischen Pflanzenschutz ganz abgesehen.

Immerhin einen Lichtblick gibt es im notorischen deutschen Agrar-Jammertal. Die Fruchtsaftindustrie freut sich über die Erträge der Streuobstwiesen. Man rechne mit einer Ernte von 850.000 Tonnen, viermal so viel wie 2019. Der Nachschub an naturtrübem Bioapfelsaft für die geneigte Öko-Bourgeoisie dürfte also gesichert sein. 

Foto: Bildarchiv Pieterman

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Wolfgang Richter / 31.08.2020

Es gibt wohl keinen Landwirt, der bezüglich “Wetter” nichts zu meckern hat. Daß die Erlöse aus der Getreideernte dieses Jahr niedriger ausfallen als sonst, soll nach den von mir gelesenen Quellen vor allem damit zu tun haben, daß weniger “Getreide” angebaut wird. Stattdessen wird auf Mais gesetzt, vornehmlich zur Erzeugung von “Energie” für die merkelsche Wendepolitik. Noch in den 1990ern konnte ich bei Fahrten in die ehemalige niedersächsische “Heimat” Felder mit den verschiedenen Getreidearten feststellen. Inzwischen wachsen dort fast nur noch Mais-Monokulturen. So geht staatlich gewünschte und geförderte Abkehr von Vielfalt in Landwirtschaft und Kulturlandschaft. Und die dafür Verantwortlichen bejammern vor jeder Wahl das Verschwinden von Arten, die nur durch Vielfalt eine Lebensgrundlage haben. Ist das der Preis, den “wir” u.a. zur Rettung der Welt nach merkelscher Philosophie (für die auch Söder und nahezu alle Linksgrünen stehen) zu zahlen haben?

Volker Kleinophorst / 31.08.2020

Noch eines zu Bauern. Aus persönlicher Anschauung kann ich nur sagen: Bauer ist noch echte Arbeit, ein sehr harter, arbeitsreicher Beruf, den kein “Schreibtischtäter” wie ich, so einfach hinkriegen würden. Fitness, Ausdauer, Selbstdisziplin, blöd darf man aber auch nicht sein, die Natur muss man kennen…  handwerkliche Begabung unabdingbar Alles damit “Ganz einfach Schlaumeier” unter Vegan irgendeinen Riegel im Supermarkt finden.  Also mal ein bißchen den Ball flach halten beim Bauerbashing. Und: Nicht jeder fährt Mercedes. Traktoren, Erntemaschinen… sind auch viel teuerer. Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal…

Steffen Huebner / 31.08.2020

Die vier Hauptfeinde des deutschen Bauernverbandes: Frühling, Sommer, Herbst und Winter.

Volker Kleinophorst / 31.08.2020

Ich wohne im ländlichen Raum und habe aus vielen Gesprächen mit meinen “landwirtschaftsschaffenden” Nachbarn mitgenommen, dass gerade in der Landwirtschaft die irrsinnigen und auch heute schon teilweise planwirtschaftlichen Vorstellungen der Politik das Hauptproblem sind. Ist jetzt nicht extrem hinterfragt von mir, weil es mir eigentlich extrem glaubwürdig erscheint. Wir haben ein Politikproblem vom Lokalen bis hin zu Bund und EU. Realitätsferne Ideologie davon wächst nix.  Der Sozialismus hat nur vier Probleme: Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Das viel Bauern dennoch CDU bzw. CSU wählen, ist allerdings “nicht hilfreich”.

Andi Nöhren / 31.08.2020

Es ist schon sehr merkwürdig. Landwirte lernen ihren Beruf, sie besuchen Fachschulen, viele von ihnen absolvieren Studiengänge, genauso wie Menschen, die in anderen Wirtschaftsbereichen arbeiten auch. Kein Landwirt wird aber so tun, als hätte er Ahnung von den Jobs der Leute, die in anderen Bereichen arbeiten. Umgekehrt jedoch glauben viele Leute heute, die den Job des Landwirts nicht gelernt haben und ihn auch nicht ausüben, dass sie besser darüber Bescheid wissen, wie man Landwirtschaft betreibt, als ein Landwirt. Die dümmste Äußerung, die man oft hört, ist die, dass Landwirte die Natur zerstören, den Boden auslaugen. Kein Landwirt ist so doof, dass er die wichtigste Basis für sein Unternehmen zerstört.  Es ist z.B. haarsträubend, wenn man bei Wanderungen Eltern zuhört, was sie ihren Kindern erzählen, wenn sie durch eine landwirtschaftlich geprägte Landschaft wandern. Man hört stets, dass die Leute über alles Bescheid wissen, obwohl sie keine Ahnung haben. Sie erzählen ihren Kindern den größten Mist, In Wirklichkeit haben die meisten Nichtlandwirte aufgrund von Scheinwissen ein gestörtes Verhältnis zur Natur - sie glauben aber, dass sie besser besser Bescheid wissen, als die Leute, die den Job gelernt haben.

Frances Johnson / 31.08.2020

Herr Rüther: Sie haben natürlich Recht, aber es muss auch gelacht werden. Wo gelacht wird, wird auch geliebt, natürlich nicht die Verbände. Aber den Bauern, den mag man schon.

Ludger Rüther / 31.08.2020

Ich bin selber Landwirt, baue Getreide, Raps, Leguminosen und auch Mais an und habe in diesem Jahr trotz Trockenheit eine recht anständige Ernte eingefahren. Sicherlich müssen wir Landwirte uns mit zunehmenden Wetterextremen auseinandersetzen, aber wir sollten uns einfach auch mal auf die Grundlagen eines nachhaltigen Ackerbaus besinnen: Anbau möglichst vieler Früchte in weiten Fruchtfolgen, wasserschonende Bodenbearbeitung und Mulchsaat, Anbau von Zwischenfrüchten zur Erosionsvermeidung und Humusanreicherung (so kann man übrigens auch Mais nachhaltig anbauen). Auch ich bin dieses reflexartige Rufen des Bauernverbandes nach staatlicher Unterstützung sowas von leid. Lasst uns Bauern einfach Unternehmer sein, die cleveren und nachhaltig wirtschaftenden Betriebe werden sich dann auch langfristig am Markt behaupten, dazu gehört allerdings auch, dass wir zumindest EU-weit die gleichen gesetzlichen Bestimmungen und Vorschriften haben. Ich bin übrigens weder Öko-Landwirt noch Mitglied im Deutschen Bauernverband, da sitzen mir zu viele Lobbyisten und Ideologen. Zum Schluss noch meine Bauernregel: Hat der Bauer Geld, hat’s die ganze Welt.

Andi Nöhren / 31.08.2020

1. Das Wetter ist der größte, gleichzeitig auch ein unbeeinflussbarer Faktor für den wirtschaftlichen Erfolg eines Landwirts. DasWetter gehört allerdings zum normalen unternehmerischen Risiko des landwirtschaftlichen Unternehmers. Man muss sich aber einmal vorstellen bei einem Büromensch wäre die Höhe des Gehalts wetterabhängig. Da wäre das Geschrei ebenso groß, wie bei den Bauern, wenn das Wetter nicht passend wäre. Wer ein wetterunabhängiges Gehalt bezieht, kann die Situation eines Landwirts nicht nachvollziehen. 2. Ein Bäcker backt Brot nicht, damit die Menschen nicht verhungern, sondern, weil er damit Geld verdienen will. Ein Landwirt macht seinen Job, nicht um die Ernährung der Bürger zu sichern sondern, weil er damit Geld verdienen will. Und um Geld zu verdienen muss er solche Pflanzen anbauen, die ihm Geld in die Kasse bringen. Wenn das Mais ist, dann muss er eben Mais anbauen. 3. Es sind nicht nur die Landwirte, die stets nach Subventionen rufen. Auch die Industrie wird überall subventioniert. Die Lobbyverbände arbeiten hier allerdings dezenter, als der Bauernverband. Selbst die Autoindustrie, die bisher jährlich zig milliarden Euro Gewinne machte, schämt sich nicht, staatliche Subventionen zu kassieren. 4. Die Landwirtschaft ist praktisch eine sozialistische Planwirtschaft, weil alles staatliche geregelt ist, ähnlich wie unser Gesundheitssystem. Und es ist ja längst bekannt, dass Planwirtschaft nie funktioniert.

K.Bucher / 31.08.2020

Hahahihii Klasse Titel Bild ...wie war das mit dem Spruch ? +++Der /Die Dümmsten Bauern haben die Größte(N) Kartoffel (n ) .und weiteres brauche ich nicht schreiben wurde eh schon alles gesagt .

Herbert Priess / 31.08.2020

Die Ausbildungszeit eines Bauern dauert 4 Jahre. 3 Jahre Theorie und Praxis 1 Jahr Klagemauer. Nein ernsthaft, vorhin im TV Wetterbericht dieses Jahr der August 3,8 Grad über normal. Zu trocken war es auch, das kann jeder bestätigen dessen Keller ausgepumpt wurde. Wir hatten an der Küste einen normalen Sommer, eher zu frisch als zu warm.  Im Mai noch Bodenfrost tat den Kirschblüten nicht gut aber die Apfelernte wird hervorragend. Wenn sich erregt wird so liegt das auch an den Monokulturen, Pflanzen die eigentlich der Ernährung dienen sollten wo doch noch viele hungern auf der Erde, wird zu Strom verarbeitet. Aber es gibt eben mehr Geld für die staatlich subventionierten Energieträger. Mal sehen wie der Winter wird, ich hoffe richtig Schnee und viel viel kalt.

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