Wer sich in Deutschland Islamisten zu Gegnern macht, die in Sachen Imperialismus, Antisemitismus und Zivilisationsfeindschaft die wahren Erben der historischen Nationalsozialisten sind, steht trotzdem recht alleine da. Einer Konservativen bleibt es nun überlassen, für eine Linke einzutreten, die einen Islamisten enttarnte und dafür mit Schmutz beworfen wird. Achgut.com dokumentiert im Folgenden den Beitrag Sylvia Pantels (Bundestagsmitglied der CDU), in dem sie den Verlauf der bisherigen Geschehnisse zusammenfasst:
Liebe Blog-Leserinnen und liebe Blog-Leser,
nach ihren Enthüllungen zum „Kita-Imam” wird der Islamismus-Expertin Sigrid Herrmann-Marschall vorgeworfen, bei einer Anhörung zur Ahmadiyya-Gemeinde kurzfristig für eine erkrankte AfD-Sachverständige eingesprungen zu sein. Eine groteske Debatte, denn tatsächlich müssen wir über das Frauenbild der Ahmadiyya-Gemeinde reden. Und die Diakonie muss sich endlich zu den radikalen Facebook-Beiträgen des Kita-Imams Asmer U. äußern.
Dass Kinder auch andere Religionen kennenlernen, finde ich grundsätzlich gut, werden dadurch doch Verständnis und Toleranz im Miteinander gefördert. Ich freue mich immer, wenn Kinder, egal welcher Herkunft und Religion, sich mögen und gerne miteinander spielen. Allerdings sehe ich mit großer Sorge, was sich vor kurzem im Zusammenhang mit dem Diakonieprojekt des „Kita-Imams” in Kooperation mit dem Kreis der Düsseldorfer Muslime (KDDM) ereignet hat.
Der bosnische Imam Asmer U. war vom KDDM ausgewählt worden, um in der evangelischen Tagesstätte an der Steubenstraße in Düsseldorf-Reisholz Kinder über den Islam aufzuklären. Mitte März jedoch hatte die Islamismus-Expertin Sigrid Herrmann-Marschall öffentlich gemacht, dass Asmer U. auf seiner Facebook-Seite radikal-fundamentalistische und antisemitische Inhalte teilt. Daraufhin löschte Asmer U. alle entsprechenden Beiträge von seinem Facebook-Profil.
Beschimpfungen und Verunglimpfungen der Islamismus-Expertin
Kurz darauf veröffentlichte er einen Beitrag, in dem er Herrmann-Marschall vorwarf, einen „denunzierenden” und „hetzerischen” Blog-Beitrag über ihn veröffentlicht zu haben. Außerdem diffamierte das jahrzehntelange SPD-Mitglied in wüster Form als „bekannte AfD-Gutachterin”. Der Artikel hatte weitere Beschimpfungen und Verunglimpfungen der Islamismus-Expertin im Internet zur Folge, die sich schnell zu einer regelrechten Hetzkampage entwickelten.
Dabei hatte Sigrid Herrmann-Marschall nichts anderes gemacht, als im Januar im Landtag kurzfristig in einer von der AfD-Fraktion beantragten Anhörung zur Ahmadiyya-Gemeinde für eine erkrankte Sachverständige einzuspringen. Das war auch richtig so, denn das von den Ahmadiyyas propagierte Frauenbild sehe auch ich sehr kritisch. Meiner Meinung nach verträgt es sich nicht mit der in unserem Grundgesetz festgeschriebenen Gleichberechtigung von Mann und Frau.
Da frage ich mich, was hier eigentlich passiert? Soll vielleicht von dem eigentlichen Problem, nämlich dass der KDDM einen Imam in einen christlichen Kindergarten entsendet, der öffentlich sichtbar Extremisten gut gefunden und deren Inhalte verbreitet hat, abgelenkt werden?
Dabei müssen wir in Düsseldorf dringend über den Kita-Imam reden. Denn dass Asmer U. radikal-fundamentalistische Inhalte, ein Bild von einem fast vollständig verhüllten knapp zweijährigem Mädchen und nicht zuletzt auch noch antisemitische Karikaturen auf seiner Facebook-Seite veröffentlicht hat, ist eine Tatsache. Aber anstatt das Problem beim Namen zu nennen, wird dieses kleine Kinder gefährdende Problem verleugnet – und diejenige, die zum Schutz der Kinder auf deren Gefährdung hingewiesen hat, wird beschimpft und verleumdet.
Mich enttäuscht auch, dass die großen Düsseldorfer Medien bis jetzt mit keinem einzigen Wort über diesen Skandal berichtet haben. Auch finde ich es bedrückend, dass sich bislang weder der KDDM noch die Diakonie dazu geäußert haben. Denn das, was uns am meisten am Herzen liegen sollte, kann nur das Wohl der Kita-Kinder sein. Und das ist alles andere als gewährleistet, solange deren Eltern nichts vom Hintergrund des Imams wissen – und damit keine Entscheidung im Sinne ihrer Kinder treffen können.
Herzlichst
Ihre Sylvia Pantel
Sylvia Pantels Website mit weiteren ihrer Positionierungen findet sich hier.
Sigrid Herrmann Marschalls Artikel zum „Kita-Imam“ lesen Sie auf ihrem Blog hier, ihre Verteidigung bei den „Ruhrbaronen“ hier.
NRW.direkt bildet eine löbliche Ausnahme und berichtete hier.
Beitragsbild: Foto-AG Gymnasium Melle CC BY 3.0 via Wikimedia Commons

" Ein Mensch ohne Aufrichtigkeit ist ein Gefährt ohne Achsen, unbeweglich und unverwendbar." ( Konfuzius )
Ein KITA-IMAM??? So etwas gibt es jetzt schon in Deutschland? Sind wir schon soweit gesunken, bzw. islamisiert, dass wir unseren Kindern so etwas antun? Oder wollen wir sie nur allseits für ihr zukünftiges Schicksal vorbereiten. Übrigens, hat das Kennenlernen einer Religion nichts mit dem Islam zu tun, weil dieser eben nun gerade keine Religion ist oder, wenn man es freundlich ausdrücken will, eine Weltanschauung mit religiösen Zügen. Die Frage sollte nun gestattet sein: Wer soll sich worin integrieren? Das ist eine rein rethorische Frage von mir, weil die Antwort klar ist: Wir in den Islam. Deshalb auch ein Kita-Imam. Mir graust schon allein, wenn ich das Wort schreibe.
Fakt ist doch und mittlerweile überdeutlich, in diesem unserem Land FINDET DIE ISLAMISIERUNG STATT, und zwar nicht mehr verdeckt und schleichend, sondern für alle deutlich sichtbar und zügig. Wehret den Anfängen! Wobei man schon nicht mehr von Anfängen reden kann, ich fürchte, dafür ist es schon zu spät. Unserer Greta-Fan-Kindergemeinde stehen heißere Zeiten bevor als die 2°-Klimaerwärmung!
Die Ahmadiyya werden uns ja gemeinhin als liberal verkauft. Wenn das wirklich so ist, dann möchte ich mir die Vorgänge in konservativen Gruppierungen des Islam nicht im Ansatz vorstellen. Die Ahmadiyya-Gemeinde ist in sich abgeschlossen, unerwünschte Kontakte der Frauen "nach draußen" werden drakonisch verfolgt, selbst innerhalb der Gemeinde herrscht ein Kastendenken, Verstöße werden bestraft. Nach dem "Ehren"-Mord in Darmstadt - bei Interesse sind die schrecklichen Umstände zu ergoogeln - konnte ein Einblick in die Gemeinde dann doch nicht komplett unter dem medialen Deckel gehalten werden.
Sylvia Pantel hat recht. Aber andererseits gilt doch auch, was meine Bekannten schon seit längerem sagen: Das von ihr beklagte Verhalten ist inzwischen in Deutschland absolut üblich. Weiß sie das etwa nicht? Dem gebildeten Bürgertum, also denen, die in der Schule über Demokratie, die Verwerflichkeit von Pogromen, die Wichtigkeit der eigenen Meinung, Respekt vor Frauen, usw. gelernt haben, geht das alles am Allerwertesten vorbei. Kanzlerin und unserem #NichtMeinPräsident ist das alles kein Wort wert. Frau Pantel muss jetzt aufpassen, dass die Antifa ihr nicht einen Besuch abstattet – die Täter werden bei sowas nie gefasst –, und zwar unter der schweigend-hämischen Zustimmung des gutmenschlichen Zeitgeistes. Sie sollte schon einmal ein Spendenkonto einrichten.
"Aber anstatt das Problem beim Namen zu nennen, wird dieses kleine Kinder gefährdende Problem verleugnet – und diejenige, die zum Schutz der Kinder auf deren Gefährdung hingewiesen hat, wird beschimpft und verleumdet." - Dazu fällt mir nur Kurt Tucholskys berühmtes Zitat "Im übrigen gilt ja hier derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht." ein. Deutschland wird immer mehr ein Fall zum Fremdschämen.
Ich habe immer gedacht, Religion ist in unserem Staat privat Sache?