Die jüngsten Forderungen um Aufmerksamkeit seitens der Verbände mit Migrations- und Ethnohintergrund zeigen, die Defizite liegen auf unserer Seite. Wir nehmen die Funktionäre und damit die von ihnen repräsentierte Hintergrundsbevölkerung nicht ernst.
Jeder sonst, der mit einer Forderung nach Änderung einer Fußballvereinshymne oder einer beleidigenden Historie herauskäme, würde sich lächerlich machen. Die nicht. Die sind es schon.
Nähmen wir sie ernst, würden wir die Angelegenheit als das einordnen, was sie ist, großmäulige Schaumschlägerei. Aber aus Schaum kann Realität werden, deshalb tun wir so, als handelte es sich um eine auf Augenhöhe zu regelnde Anregung.
Kolat galt Medien zufolge als gemäßigt. Gemäßigt was, gemäßigt blöd? Klingt jedenfalls nach Problemkind mit günstiger Prognose bei einem von drei Gutachtern.
Die braven Kinder reagieren verunsichert. Mit denen legt man sich nicht an, es könnte ja sonst einer vor der Tür stehen.
Dann befassen wir uns lieber mit weiteren pädagogischen Konzepten, die wir mangels Kinder auf die Migranten übertragen können.