„Fridays for Future“ zeigt: Mit fehlenden Argumenten, dafür aber einer breiten medial-politischen Unterstützung, schicken Eltern Kinder in ihre Schlacht. „Fridays for Future“, die betreute Demonstration von, mit und für sich in Entwicklung befindende Menschen bekommt Unterstützung vom eigenen Fleisch und Blut.
„Parents for Future“ heißt die neue Bewegung, bei der Eltern endlich ihren Sprösslingen freie Hand gewähren. Wie der Gründer Thomas Stegh in einem Interview für den WDR sagte: „Irgendwann wollten wir aber unsere Kinder bei dem, was sie auf die Beine stellen, nicht mehr stören.“ Statt von innen aushöhlen, wird nun von außen untergraben.
Das ist auch eine Taktik, aber eine hinterhältige: Kinder an die Front schicken, um für die eigenen Belange zu kämpfen. Die kleinen Menschen sind das letzte Ass im Ärmel der Verzweifelten, das Totschlagargument der argumentativ Unterlegenen, das letzte Hemd der Multifunktionsjackenträger. Denn welcher gegnerische Erwachsene kann ein „unschuldiges“ Kind beleidigen, ohne als moralischer Unhold gescholten zu werden? Und wer will einem „schutzbedürftigen“ Kind auf Augenhöhe Paroli bieten? Nur ein Barbar, Banause, Brutalo oder, allgemeiner gesprochen, ein Kinderhasser wäre hierzu imstande. Schließlich wissen alle, dass Kinder keine Experten sind.
Deswegen müssen die Schutzbefohlenen den Kampf ihrer Eltern austragen. Sie werden zum Demonstrieren, zu Vorträgen und zu Politdebatten chauffiert und wie Mini-Erwachsene behandelt. Wie die Schwedin mit den Zöpfen, „die, deren Name nicht genannt werden sollte“. Sie wurde am diesjährigen Weltfrauentag von zwei schwedischen Zeitungen zur wichtigsten Frau des Jahres gekürt. Selbst sieht sich der Schwedenzopf als Kind, wie der „Tagesspiegel“ zitiert: „Und dass ich so jung bin, ist auch lustig, ich bin ja weiterhin ein Kind.“
Ein Riss im Zeitkontinuum?
Seit wann dürfen Kinder wieder arbeiten? Gab es neben den nationalistisch gestimmten Heimatsängern auch bei den „Ach-So-Progressiven-Weltrettern“ einen Riss im Zeitkontinuum? Zur Erinnerung: Grundsätzlich ist Kinderarbeit seit 1960 durch das Jugendarbeitsschutzgesetz verboten. Dazu gehören nach Angaben von UNICEF auch Tätigkeiten, „(…) die Kinder vom Schulbesuch abhalten.“ – dazu gehört auch das freitägliche Schulschwänzen der kleinen Weltretter. UNICEF, wo bleibt ihr, wenn man euch braucht?
Wenn die feigen Erwachsenen mit solchen unfairen Waffen kämpfen, bleibt nur eine einzige Möglichkeit offen: den Gegner mit den eigenen Waffen schlagen. Soll heißen: jede soziale Gruppe organisiert zur Durchsetzung ihrer eigenen Interessen eigene Kindermärsche. Sechs Tage stehen noch zur Verfügung. Wie wäre es also am Montag mit einem Marsch für die Heimat, dem „Mondays for Bio-Germans“, dienstags ein „Tuesdays for Hartzer“ und mittwochs ein „Wednesdays for Men“? Dem schließen sich ein „Thursdays for Chihuahas“, ein „Saturdays for Trees“ und ein „Sundays for Genderstars“ an.
Schule wäre nur noch etwas für Langweiler, für Uncoole. Und das beste daran: Sowohl Mutti Angela als auch Tante „Kati“ Barley würden das Ganze, wie bei „Fridays for Future“, unterstützen. Wie lange dauert es noch, bis sich die Kleinsten engagieren? In Kindergartengrüppchen machen diese mit ihren Erzieherinnen als Mini-Gelbwesten schon die Straßen unsicher. Haben auch hier wieder Erwachsene ihre Finger im Spiel? Wenn das so weitergeht, werden irgendwann die Kinder die Macht an sich reißen. Was das bedeutet, weiß der „Kinderexperte“ Herbert Grönemeyer:
Gebt den Kindern das Kommando sie berechnen nicht was sie tun
Die Welt gehört in Kinderhände dem Trübsinn ein Ende
wir werden in Grund und Boden gelacht....
Ich sehe dieses Treiben mit großer Belustigung. Es gibt bereits genug Gründe, warum ich diesen Teil der Gesellschaft aufgegeben habe. Was denen woll noch alles einfällt? Warum ziehen die eigentlich nicht alle auf einen Acker, kauern sich hin und warten?
Das ist leider ein weiterer Ausfluß der anti-autoritären 68er und ihrer schwabbeligen Nachfolger. Sie behandeln die Kinder wie Erwachsene, setzen keine Grenzen, so dass die Kinder irgendwann keine Autorität mehr anerkennen und nur noch das tun, was sie für richtig halten, also gar nichts. Willkommen bei der Generation Hartz IV.
Man weiß wie die Kinderkreuzzüge endeten. Nicht gut für die Kinder.
Herr Simonis: Wer leugnet eine "vom Menschen verursachte Klimaerwärmung"? Und wen meinen Sie mit "denen, die der Wissenschaft folgen"? Vor allem: welcher Wissenschaft? Auch scheinbar wissenschaftliche Aussagen müssen nicht unbedingt die objektive Realität widerspiegeln! Der Ideologie widersprechende Fakten werden umgedeutet oder einfach ignoriert. So geht grüne Wissenschaft. Und dann kommt so ein Schwachsinn heraus, das Elektroenergie "im Netz gespeichert werden kann", was sogar berechnet worden sein soll. Aus meiner beruflichen Praxis weiß ich, dass ein Ergebnis erst dann und nur dann als wissenschaftlich erwiesen gilt, wenn gleiche Versuche unter gleichen Bedingungen an verschiedenen Orten zum gleichen Ergebnis führen. Eine These muss also erst mehrfach bewiesen werden, ehe sie in die wissenschaftlichen Annalen eingeht. Stetes Wiederholen von Behauptungen ist niemals Wissenschaft. Und die allerorten geforderte Unparteilichkeit von Labors/Forschungseinrichtungen ist in Hinblick auf die Finanzierung dieser Einrichtungen mehr als fragwürdig! Im Übrigen sollten die Kinder in einem ideologiefreien Unterricht mit erwiesenen Kenntnissen unterrichtet werden und vor allem lernen, Gehörtes bzw. Gelesenes kritisch zu hinterfragen. Und diese Fähigkeit setzt ein gewisses Alter und Erfahrungen voraus. Alles andere ist Propaganda! Um nicht weiter an den Symptomen des Klimawandels herumzubasteln und nutzlos Unmengen an Geldern zu versenken, sollten sich die Menschen an ihren Vorfahren orientieren: nicht das Klima verändern wollen, was sowieso nicht möglich ist, sondern sich den neuen bzw. zu erwartenden Veränderungen anpassen. SO wird ein Schuh draus...
Greta d`Arc war nicht lustig genug. Das nächste mal bitte eine mit Turette-Syndrom. Herrlich, wenns dann Fick-Klima Rufe oder anderes gibt. Das macht es halt noch unterhaltsamer
Bei den Aktionen mit den Schülern im Alter um 15-16 muss ich immer öfter an den Film "Die Brücke" von Bernhard Wicki aus 1959 denken. Wer den Film nicht kennt, hier eine kurze Inhaltsangabe aus Wikipedia: "Im April 1945 geht der Krieg in die letzte Phase. Während die alliierten Truppen auf breiter Front im Vormarsch sind, zieht das Nazi-Regime sein letztes Aufgebot zum `Volkssturm' ein. Darunter befinden sich sieben Gymnasiasten, deren ganzes bisheriges Leben von der NS-Propaganda bestimmt war. Ihr Lehrer Stern erreicht durch Intervention beim zuständigen Hauptmann, dass man seine Schüler statt in den Kampf zur weniger gefährlichen Bewachung einer Brücke in ihrer Heimatstadt schickt."
Sektenspinner. Weltuntergangsszenario und nur sie wissen, wie man das Ende abwenden kann. Deren heilige Johanna heißt Greta und bekommt demnächst dann auch den Friedensnobelpreis. Irgendwie ein Szenario welches klar gegen die freie Verfügbarkeit von Drogen spricht...