Die Kölner Oberbürgermeister-Kandidatin der Grünen will Kinder aus Gaza nach Deutschland holen. Dort ist der Hass jedoch kein Betriebsunfall, sondern Erziehungsziel. Die Kinder tragen daran keine Schuld, aber ihre Sozialisation ist nun einmal Fakt.
In Köln will die Oberbürgermeister-Kandidatin der Grünen ein Zeichen setzen: Kinder aus Gaza nach Deutschland holen – und, zur Beruhigung der öffentlichen Nerven, auch „Kinder aus Israel“. Wahrscheinlich, damit es auf dem Papier nicht ganz so einseitig aussieht. Politische Kosmetik, wie man sie aus dem grünen Fundus kennt. Man will ja nicht nur gut sein – man will auch dabei gut aussehen.
Aber wer sich traut, hinter das grüne Schaufenster zu blicken, merkt schnell: Es geht hier nicht um Hilfe, sondern um Haltung. Wieder einmal. Um das Ritual der moralischen Selbstveredelung: Seht her, wir tun was. Für den Frieden. Für die Kinder. Für das eigene Weltbild. Dass es sich bei den „Kindern aus Gaza“ nicht um neutrale Wesen handelt, sondern um junge Menschen, die in einem Umfeld groß wurden, in dem Judenhass zur Grundausstattung gehört – wird natürlich ausgeklammert. Wer das anspricht, ist sofort „herzlos“, „rechts“ oder „nicht weltoffen genug“.
Aber Realität lässt sich nicht wegpädagogisieren. In Gaza ist der Hass kein Betriebsunfall, sondern Erziehungsziel. Schulbücher, Predigten, Propaganda – die Dämonisierung Israels beginnt früh. Und nein: Die Kinder tragen daran keine Schuld. Aber ihre Sozialisation ist eine Tatsache, kein Vorurteil. Was also passiert, wenn man sie ohne Konzept nach Deutschland holt? In ein Land, das bereits überfordert ist mit der Integration hunderttausender junger Männer aus ähnlichen Milieus? Glaubt irgendjemand ernsthaft, dass ein paar Integrationskurse reichen werden, um diesen Hass zu neutralisieren? Oder geht es ohnehin nie um das Danach – sondern immer nur um das Jetzt? Um den Applaus? Um das gute Gefühl, mal wieder auf der richtigen Seite zu stehen?
Politische Gefühlsduselei mit Langzeitfolgen
Und wo bleiben eigentlich die israelischen Kinder, die man in einem Nebensatz gleich mit erwähnte? Kommen die wirklich? Oder stehen sie nur auf dem Papier, damit das Ganze nicht ganz so absurd aussieht? Als symbolisches Gleichgewicht, das keines ist. Denn wer aus Regionen in Israel fliehen muss, flieht in der Regel nicht nach Köln – sondern wird vom eigenen Staat geschützt. Da funktioniert etwas, was man in Deutschland längst verlernt hat: Verantwortung.
Am Ende steht also ein Vorschlag, der nichts löst, aber alles verschiebt: Probleme werden importiert, Belastungen kaschiert, Kritik moralisch diskreditiert. Das nennt sich dann „Humanität“. In Wahrheit ist es politische Gefühlsduselei mit Langzeitfolgen – für ein Land, das längst genug Herausforderungen hat, aber noch immer glaubt, es könne durch Migranten-Aufnahmen die Welt erlösen.
Ein Vorschlag: Vielleicht sollten wir uns erst um die Kinder kümmern, die schon hier sind – bevor wir neue holen, deren Trauma man hier mit freundlichen Slogans und Willkommenskultur überschminken will. Denn Deutschland braucht keine Symbolpolitik. Es braucht Realitätssinn. Und Mut zur Ehrlichkeit. Beides leider Mangelware – besonders in Köln.
Ahmet Refii Dener ist Türkei-Kenner, Unternehmensberater, Jugend-Coach aus Unterfranken, der gegen betreutes Denken ist und deshalb bei Achgut.com schreibt. Mehr von ihm finden Sie auf seiner Facebookseite und bei Instagram.
Beitragsbild: Bernard Spragg. NZ from Christchurch, New Zealand - The empty playground., CC0, via Wikimedia Commons

Die Kinder müssen dann in die Haushalte, die hier so ihre Fresse auftun.
Nicht einmal die umliegenden Staaten wollen ihre Brüder und Schwestern aufnehmen, das sagt ja wohl alles. Was fängt man mit denen auch an die ihr ganzes Leben über Generationen hinweg nichts anderes kennen ausser Krieg,Tod,Leid und Hunger?
Das muss leider alles vom Kopf auf die Füße gestellt werden. Die Masseneinwanderung der Gaza-Kinder (selbstverständlich zusammen mit ihren Eltern und Großeltern, Tanten, Onkeln, Großtanten, Großonkeln, Geschwistern und Halbgeschwistern) ist eben DAS ZIEL NUMMER EINS der Gaza-Hysterie, der Judenhass ist dagegen nicht das Hauptziel, sonder nur das gerne in Kauf genommene Nebenresultat. Das Ziel der gesamten, milliardenscheren Gaza-Kampagne ist NICHT die Vernichtung des jüdischen Volkes (obwohl sie auch dazu führen könnte); nein, es ist die Vernichtung DEINES Volkes.
@Herr Luhmann: Aber, die Kriterien der Zulassungsstudien wurden aufgeweichlicht…
Zur Frage „Und dann“: Sobald über die Zulieferindustrie durch Ersatzteile mit, ja auch nicht alleinreisenden, Ankerkindern Nachschub organisieren konnte, greift dann ja die Bunt-Betütelungsindustrie.
Die Johanniter ja dauerhaft – vom Kriegspflasterchen über Sozialarbeiter bis hin zum später zertrümmerten Krankenwagen. Die Pozilei auch. Dann noch die Psüschotherapeuten – Die sogar doppelt, also für die angeblichen Traumata der Träumer und für die mittlerweile echten Kriegstraumata der aufnehmenden Bevölkerung. Dann die für auch behördlich reibungslosen Ablauf sorgenden Beamten und deren, Herr Dener, privaten Helfer und ‚Zuarbeiter’. Dann noch die Schul-Security, die Bauchgürteltaschenindustrie und der Frisör!
Privat einquartieren bei Wolfgang Niedecken. Et hätt noch immer jot jejange.
Man will „nur“ z.B. zehn Kinder holen. Die können aber nicht alleine kommen. Da müssen die Mütter mit und die jeweils zehn Geschwister und die Tanten und die Großmütter etc., ohne Bezugspersonen werden die zehn Kinder hier in Dtl. ja traumatisiert, weil sie aus ihrem gewohnten Umfeld und Leben herausgerissen werden. Und dann kümmern sich Sprachmittler, Sozialarbeiter, Psychologen, etc. um diese Leute, sie werden verpflegt, medizinisch betreut, bekommen eine „angemessene“ Unterkunft – und auch hier – etc., natürlich alles auf Staatsknete. Oder werden die Leute, die auf diese Idee gekommen sind, das alles aus eigener Tasche bezahlen? Nein, natürlich nicht, es ist ja „Aufgabe des Staates“, sich darum zu kümmern …
… und ann Familiennachzug der Mörder!