Nahezu unbemerkt von der Öffentlichkeit sind in dieser Woche die letzten Opfer des Attentats von Würzburg wieder nach Hause nach Hongkong gereist. Eine kleine Gruppe Chinesen, unscheinbar, auf dem Flughafen München. Die Uni-Klinik gab eine kurze Pressemitteilung darüber heraus:
Erfreulicherweise konnten kürzlich die letzten Opfer die Kliniken und Reha-Kliniken verlassen und die Heimreise antreten. Für einzelne müssen sich noch weitere Rehabilitationsmaßnahmen anschließen, die schlimmen Verwundungen haben ihre Spuren hinterlassen. Die seelischen Verletzungen werden nachwirken, ihre Folgen sind nicht in vollem Umfang absehbar, aber sicher schwerwiegend. Den Opfern gilt unser vollstes Mitgefühl.
Leider hat kein deutscher Politiker in den vier Monaten seit dem Attentat am 18. Juli 2016 die Zeit gefunden, die Familie zu besuchen und das Mitgefühl jenes Landes auszudrücken, in dem die Familie heimtückisch von einem Attentäter während einer Bahnfahrt überfallen wurde. Es gab keine Selfies und kein Bedauern, dass man sie nicht habe schützen können. Nur die Präsidentin des bayrischen Landtags, Barbara Stamm, CSU, schaute für eine halbe Stunde vorbei und sprach danach von einer bedrückenden Stimmung, Mutter und Schwester des Opfers Edmund Au Yeung hätten kaum gesprochen und wären in einer Art Schockstarre verharrt.
Vier Monate haben die völlig unschuldigen Urlauber im Krankenhaus verbracht. „Es liegt noch ein langer Weg vor mir“, sagte der Verlobte der Tochter der Familie, der zu den Opfern gehörte, der „Main-Post“. „Ein weiter Weg zurück zu meinem normalen Leben.“ Der 31-Jährige hatte mehr als einen Monat im Koma gelegen. Seine Verlobte, die Tochter der betroffenen Familie, bedankte sich bei allen, von denen die Familie Unterstützung bekommen habe.
Ein 17 Jahre alter Flüchtling hatte die Opfer Mitte Juli mit einer Axt und einem Messer attackiert und sich zur Terrormiliz IS bekannt. Polizisten erschossen ihn, als er sie auf der Flucht angriff.
Lasset uns schämen.
Beitragsbild: Tim Maxeiner

Ich kann das nicht glauben, was sie hier schildern. Falls es tatsächlich so sein sollte, dann habe ich den letzten Respekt, den ich noch vor den Offiziellen hatte, nun endgültig verloren. Es ist nicht nur beschämend, es ist auch traurig, sehr traurig.
Es ist einfach ein SKANDAL! Aber Merkel musste gleich nach Dresden reisen, um nach einem "Attentat" auf eine Moschee bie den Bewohnern ihr Mitgefühl auszudrücken. Die Frau MUSS weg. Zurücktreten ist viel zu einfach, rausgeschmissen aus dem Amt muss die werden!
Nun sind die Deutschen Politiker politisch korrekten Egoisten, die nur das tun, was ihnen opportun erscheint. Einen sog. Flüchtling zu besuchen, der von Skinheads zusammengeschlagen wurde, besuchen Gabriel, Merkel und Co. immer gerne. Chinesen sind nicht die Bevölkerungsgruppe die für neues Volk ausgewählt wurde
Ob sich unsere deutschen Politiker auch so teilnahmslos verhalten hätten, wenn die Opfer Muslime gewesen wären?
Danke Herr Schuler, dass Sie daran erinnert haben. Vielleicht haben diese Opfer nicht die "richtige" Nationalität oder den falschen Glauben um das Mitgefühl der "besseren" Menschen in diesem Land zu erlangen. Andernfalls wären sie sicher in einer Talkshow des ö. r. Fersehens aufgetaucht. Dies schreibt ein "alter weisser Mann", derzeit identifiziert als einer der gefährlichsten Gegner des Systems... Gruß, Günter Hölzer
Es läuft irgendetwas falsch in unseren Gesellschaften - und vor allem bei unseren politischen Eliten.
Danke für diesen wichtigen Hinweis. Von der etablierten Lügen- oder Lückenpresse bringt das ja keiner. Das zeigt nur mal wieder wie degeneriert und kaputt diese Land ist.