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Die Kritik an unsachgemäßen, inflationären Hitler-Vergleichen von Links und Rechts teile ich. Wenn man aber wie der Autor schon annehmen muss, dass auch eine rechnerische Mehrheit einer möglichen AfD-geführten und parlamentarisch beschlossenen Landesregierung gewaltsam verhindert werden würde (wofür in diesen Tagen einiges spricht), kann man schlecht behaupten, noch sei „alles im Lot“. Eher könnte man einwenden, das Phänomen „Putsch“ selbst habe quasi einen „Modernisierungsschub“ erfahren, wenn der Staatsstreich inzwischen sogar ganz ohne Polizei und Militär auskommt.
Sehr geehrter Herr Eisleben, was wollen Sie uns mit diesem Artikel sagen? Dass die Intervention einer Kanzlerin gegen einen juristisch und demokratisch gewählten Ministerpräsidenten normal und gesetzeskonform ist? Haben Sie schon mal was von Föderalismus und den dahinter stehenden Regeln gehört? Merkel darf Ihre Meinung sagen, aber das ist es dann auch. Empfehlungen, eine solche Wahl rückgängig zu machen, ist ein Schritt zu weit! Dass die Kanzlerin mit dem abgewählten Kandidaten Ramelow anschliessend telefonierte, verbietet sich ebenfalls, was immer in dem Gespräch auch gesagt wurde! Die Erpressung eines Parteivorsitzenden (FDP), seine Partei zu schädigen, wenn er nicht spurt, verbietet sich ebenso. DAS nennen Sie regelkonform? Was in Thüringen passiert ist, bringe ich so auf den Punkt: einer Partei, die ein Viertel aller Wähler repräsentiert, wird ihr aktives Wahlrecht abgesprochen. Was kommt als nächstes? Dass dies auch in der Bundestagswahl 2021 passiert? Dass dann die Wählerstimmen für die AfD einfach nicht gezählt werden und auch noch das passive Wahlrecht abgesprochen wird? Cave canem sage ich nur, und Wehret den Anfängen. Ducinella Merkel muss endlich aus dem Amt. Der von ihr angerichtete Schaden für unsere Gesellschaft, unsere Demokratie und unsere Wirtschaft ist schon groß genug. Es wird mindestens zwei Generationen dauern, dies wieder in Ordnung zu bringen. Da helfen auch die Nebelkerzen eines Herrn Ziemiak nicht, der heute morgen in n-tv sagte, man müsse unterbinden, dass die AfD den Parlamentarismus weiterhin verächtlich macht. Dabei übersieht er geflissentlich, dass es gerade seine Partei im Verein mit den anderen Parteien ist, die den Parlamentarismus durch die Ausgrenzung der AfD verächtlich macht, indem der AfD verfassungsmäßige und parlamentarische Rechte vorenthalten werden.
Niemand konnte auch dem Genossen Stalin verwehren, als „einfaches Parteimitglied“ in aller erdenklichen Bescheidenheit einen Rat oder einen Wunsch zu äußern. Und diesem nachzukommen, lag es ja auch im freien Ermessen der Funktionäre. Besser für ihre Gesundheit und das Wohl ihrer Lieben war das wenigstens…
Es kann, sein, dass ich mich irre, aber m.W. muss die Wahl komplett - mit allen drei Wahlgängen- wiederholt werden. Und da reicht in den beiden ersten Runden keine relative Mehrheit. Die absolute Mehrheit ist jedoch durch die AfD leicht herstellbar. Da reichen ein paar Stimmen, von denen dann später keiner mehr sagen kann, wo sie überhaupt herkamen. Und dann ist die Wahl vorbei, Sollte ich mich irren, bitte ich um entsprechende Hinweise. P.S.: gerade erfahre ich, dass AKK zurückgetreten ist…sollten Thüringer gerade auf der ACHSE unterwegs sein: Respekt!
Sorry, aber dem dargestellten kann ich nur vehement widersprechen. Die in der letzten Woche nach der Demokratischen Wahl eines Ministerpräsidenten in einem eigenständigen und hoheitlich selbständig agierenden Bundesland mit nur dem eigenen Gewissen Verantwortlichen Landtagsabgeordneten stattgefundene Hatz in den Medien vor allem von den Parteien aus dem linken Spektrum gegen den gewählten MP übertraf alles was es bisher jemals in diesem Land gegeben hat. Dies zum Thema neutralen(angeblich) Journalismus. Was sich aber die altparteien und allen voran die derzeitige Kanzlerin geleistet haben widerspricht allem was in einem demokratischen Staat erlaubt ist. Und mit diesem Verhalten zeigten alle das wir nicht mehr in einer Demokratie leben. Dies ist nur noch Schein. Wenn wir von einer inzwischen faktischen Gleichschaltung der Abgeordneten einer Partei ausgehen müssen und nichts anderes ist es wenn die Kanzlerin und ihre Schergen den thüringern sagen was sie zu wählen haben, dann sind wir lange im Range einer parteiendiktatur. Und wenn auf das Wort einer Kanzlerin rechtmäßig stattgefundene Wahlen eingestampft werden dann sind wir bei einer Diktatur angelangt. Aber ich gebe dem Autor recht, lassen wir es sich rauswachsen. Bloß Schrei keiner hinterher das er das alles nicht gewollt habe, das gewisse Parteien an die Macht kommen. Dies ist dann nur ein Ausfluss aus dem was die letzten Tage geschehen war. Was allen Menschen in diesem Land zeigte, dass die altparteien keinen Wert auf den Willen des Volkes legen sondern alles nur so gestalten wie sie es sich vorstellen. Und dies ist, um es nochmals zu erwähnen, keine Demokratie mehr!
Ihr wichtigster Satz, Herr Eisleben, muß ganz dick unterstrichen werden: „Sie (die Politiker, Anm. G.D.) agieren für eine in den Leitmedien verzerrt-vergrößert dargestellte radikale Minderheit.“ Das betrifft alle Themen der Gesellschaft, wirklich alle, und bei den meisten dieser Themen, die unsere Werte berühren bzw. sie zerstören, ist die MEHRHEIT durch die MINDERHEIT, stellvertretend durch Parteien und Regierung, schon mundtot gemacht worden. Diese Politiker, von denen Sie sprechen, hatten meiner Meinung nach NIE ausreichend Urteilskraft, sondern nur ZEITGEIST, wie man das so schön nennt. Mit der Lebenswirklichkeit des Volkes hat das aber gar nichts zu tun.
Fundierter Artikel. Danke.
Habe ich das richtig verstanden: Das Schiff geht erst unter, wenn es unter geht. Solange die wachhabende Besatzung nur Löcher in den Rumpf bohrt, gibt´s keinen Grund zur Panik? Für einen Leserbrief wäre der Artikel ganz ok, aber so…..das übliche Liberalenwischiwaschi, Tenor: es wird schon alles gut gehen.
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