Zehn Jahre später bin ich just an dem Ort, wo die Flugezeuge immer wieder in die Hochhäuser flogen, weit weg von deutschen Befindlichkeiten, die darüber spekulieren, ob man sich beim Tod eines Massenmörders freuen darf oder – durch Steuergelder finanziert – ob die Anschläge nicht doch irgendwie von der amerikanischen Regierung organisiert wurden. An diesem Tag nicht in Deutschland sein zu müssen, ist eine Erleichterung. Am Sonntag werde ich jedenfalls auch an den fernen Spätsommertag zurückdenken und der vielen Menschen, die von den Welt-Verleumdern feige ermordet wurden, gedenken. Kein Vergeben, kein Vergessen.
http://geniusloci.blogsport.de/2011/09/09/ein-tag-der-ewig-bleibt/