Peter Grimm / 27.09.2016 / 17:32 / Foto: Marc St. Gil / 15 / Seite ausdrucken

Kein Schutz für die unislamische Liebe?

Eine junge Frau verliebt sich in Deutschland in einen Mann. Der Mann hat nicht den gleichen Glauben wie die Familie der Frau und auch nicht die gleiche ethnische Herkunft. Das sollte eigentlich hierzulande im 21. Jahrhundert kein Problem sein. Nur leider importieren wir gerade verstärkt die Sitten und Bräuche früherer Jahrhunderte. Und wenn sich eine junge Frau arabischer Abstammung aus einer muslimischen Familie in einen „Ungläubigen“ und Nicht-Araber verliebt – was in einem nichtarabischen Land mit „ungläubiger“ Mehrheit nichts Außergewöhnliches sein sollte – dann geht der Vater der jungen Frau mit Todesdrohungen und Gewalt gegen die Liebenden vor, weil er denkt, seine Religion schreibt ihm das vor. Darin kann er sich sogar von den Muslim-Verbänden in Deutschland bestätigt fühlen, die die Bundesregierung für Stützen der Gesellschaft hält.  Der entsprechende Fall, der dieser Tage vor dem Landgericht Frankfurt (Oder) verhandelt wurde, spielt in Fürstenwalde bei Berlin.

Der Gerichtsberichterstatter schreibt:

„Laut Anklage sollen beide Eltern im Mai 2014 in Fürstenwalde ihre Tochter und deren Freund mit dem Tod bedroht haben, weil sie ihre Beziehung zu dem weder arabischen noch muslimischen Mann ablehnten. Es kam zu Handgreiflichkeiten, bei denen der Vater mit einem Kantholz auf den Freund der Tochter losging. Das Mädchen soll gewürgt worden sein. Eine Verabredung zu einem Tötungsverbrechen ließ sich vor Gericht nicht nachweisen, so die Sprecherin.“

Was heißt das konkret? Die Mutter muss 1800 Euro und der Vater 1500 Euro Geldstrafe wegen versuchter Nötigung und versuchter gefährlicher Körperverletzung zahlen. Reichlich billig, aber Gewalt, die mit der Einhaltung islamischer Glaubenslehren begründet wird, stößt offenbar auf rücksichtsvolles Verständnis. Kein Wunder, denn das Verbot der „Mischehe“ vertreten ja auch die Muslimverbände, die die Bundesregierung inzwischen als Partner in der Deutschen Islamkonferenz hofiert und mit denen manche Landesregierung Staatsverträge geschlossen hat, um ihnen u.a. den Weg zur Mitbestimmung bei Lehrplänen für islamischen Religionsunterricht an staatlichen Schulen zu ebnen. Heute feierte die Islamkonferenz, bei der diese konservativen Islamverbände den Ton angeben,  gerade zehnjähriges Jubiläum.

Einer muslimischen Frau ist auch in Deutschland keine Beziehung zu einem ungläubigen Mann gestattet

Da ist beispielsweise der Zentralrat der Muslime mit seinem medienpräsenten Vorsitzenden Aiman Mazyek. Der erklärt ganz klar, dass der muslimischen Frau keine Beziehung zu einem ungläubigen Mann gestattet ist. Zu „Mischehen“ hat Mazyeks Verband klare Regeln aufgestellt: Ein Mann darf zwar eine Nicht-Muslimin heiraten, aber nur unter einer Bedingung: „Die Kinder einer Mischehe zwischen einem Muslim und einer Jüdin, Christin und Muslima müssen islamisch erzogen werden.“ Frauen die weder Jüdin, Christin oder Muslima sind kommen für eine Paarung nicht in Frage.

Muslimische Frauen dürfen nach Mazyek nur unter Glaubensbrüdern auf Partnersuche gehen:

„Der Islam unterstützt nicht die Ehe einer muslimischen Frau mit einem Nicht-Muslim. Die Frau stünde in diesem Falle nicht mehr unter dem Schutz des Islam und ihre freie Religionsausübung sowie ihre Rechte in der Ehe (wie zum Beispiel die Versorgung und die gerechte Behandlung seitens des Ehepartners) sind nicht gewährleistet. Da der Mann nicht zur islamischen Gemeinschaft gehört, ist es auch nicht möglich ihm jegliche Pflichten aufzuerlegen, die es in seiner Religion möglicherweise nicht gibt.“

Wer solche Regeln aufstellt und propagiert, der muss sich nicht wundern, wenn Muslime darin bestärkt werden, diese entsprechend ihrer Heimattradition durchzusetzen. Wer diejenigen, die solche Regeln aufstellen, ohne Not als offizielle Gesprächspartner hofiert und sogar noch finanziell fördert, damit sie sich um „Flüchtlinge“ kümmern, unterstützt den Geist, der hinter solchen Gewalttaten gegen ein unislamisch liebendes Paar steckt. Das rücksichtsvoll milde Urteil tut ein Übriges.

Und die Opfer? Die unislamisch Liebenden sind nun in Deutschland in Gefahr. Das junge Paar lebt seit dem Vorfall in einem Zeugenschutzprogramm. Die Opfer müssen sich also verstecken und die Täter kommen frei. Hätten sie im Sinne einer anderen Ideologie zugeschlagen, wären sie wahrscheinlich nicht so billig davongekommen.

Quelle: Rundschau-online

Die zitierten Aussagen des Zentralrats der Muslime finden Sie hier.

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Leserpost

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Lew Bronstein / 28.09.2016

Hallo, wieso wird hier Mazyek kritisiert? Er vertritt das was im Koran (über allem stehend und ewig gültig) steht: Zitat: “Sure2 Vers 221 Und heiratet nicht Götzendienerinnen, ehe sie gläubig geworden; selbst eine gläubige Sklavin ist besser als eine Götzendienerin, so sehr diese euch gefallen mag. Und verheiratet (keine gläubigen Frauen) mit Götzendienern, ehe sie gläubig geworden; selbst ein gläubiger Sklave ist besser als ein Götzendiener, so sehr dieser euch gefallen mag. Jene rufen zum Feuer, Allah aber ruft zum Paradies und zur Vergebung durch Sein Gebot. Und Er macht Seine Zeichen den Menschen klar, auf daß sie sich ermahnen lassen. “ Ende Männer können aber sehr wohl “ungläubige” Frauen heiraten weil Kinder muslimischer Männer -automatisch- Muslime sind. Der Vater hat dafür Sorge zu tragen dass die Kinder islamisch erzogen werden. Wohingegen die Kinder eines z. B. christlichen Vaters mit einer Muslima Christen sind. Deswegen das Heiratsverbot mit “Ungläubigen” für Muslimas. Was sich auch im Straßenbild widerspiegelt. Jeder der sehen und zählen kann wird ein Ungleichgewicht von mindesten 1:9 feststellen. Es gibt einen klaren Rassismus gegen Einheimische / “Nichtgläubige”. ICH nenne es Besatzerverhalten.

Werner Liebisch / 28.09.2016

Ja und die Ungerechtigkeiten nehmen jeden Tag zu… Aber ein Kriminologe im Düsseldorfer Landtag meinte es wäre alles nur gefühlt, alles Einbildung mit unserem Vertrauen in die innere Sicherheit. Der normale Steuerzahler muß richtig bluten bei kleinsten Vergehen. Versuchen sie mal schwarz zu fahren, wenn auch ohne grobe Absicht. Sie werden löhnen müssen, manch anderer nach mehr als 55 Vergehen nicht. Heiraten sie ihre 13jährige Cousine. Sie werden Folgen spüren, manch anderer nicht. Und und und, aber der feste Wohnsitz reicht. Sowie die Tage in Köln wo ein 37jähriger Eritreaer ein 10jähriges Kind geküsst hat. Er lebt schon lange hier, deswegen auf freien Fuß.... Gute Nacht, ich denke an Herrn Sarrazin.

Frank Schlünsen / 27.09.2016

Und ein sogenannter Bundesinnenminister biedert sich bei den Mohammedanern in geradezu ekliger Weise an. Die islamische Zuwanderung bringt Deutschland Zustände wie in den Ländern wo die Mohammedaner her kommen. Haß und Terror werden offenen Auges importiert!

Bernhard Freiling / 27.09.2016

Das ist der tägliche Wahnsinn, der uns umgibt. Und Jeder, der dagegen anschreibt, hat der veröffentlichten Meinung nach einfach nur die verkehrte Einstellung gegenüber unseren Kulturbereicherern. Vielleicht hat er auch nur unserer Kanzlerin nicht aufmerksam genug zugehört, als sie versuchte, ihm die Vorteile der Kulturbereicherung zu erklären. Oder war er nur zu tumb, der überlegenen Argumentation der Kanzlerin folgen zu können? Wie auch immer. Laßt uns im merkelschen Geiste fortfahren und in 20 Jahren, wenn sich die moslemischen Ehen als so fruchtbar erwiesen haben unser Überalterungsproblem zu lösen, können die Reste von uns noch mal zurück schauen. Wehmütig vielleicht, mit dem altbekannten Satz auf den Lippen: “Ach ja, früher war Alles besser”.

Uwe Pflügl / 27.09.2016

Wie kann es sein das eine Religion mit solchen Ansichten überhaupt hier ausgeübt werden darf? Das ist eindeutig rassistisch und verstößt gegen das Grundgesetz. Jede Partei mit solchen Aussagen würde als verfassungsfeindlich verboten.

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