Seit rund 50 Jahren – dem sogenannten Pillenknick – ist bekannt, dass die Rente im Umlageverfahren nicht funktioniert. Die Politik hat dieses Problem nicht gelöst, sie hat es im Gegenteil durch mehrere falsche Weichenstellungen verschärft. Als Beispiele seien genannt: eine Familienpolitik, die Familie verächtlich macht, den Wert eines Menschen nur an seinem beruflich erwirtschafteten Profit bemisst und meint, durch Geldleistungen den erhöhten Stressfaktor abmildern zu können (eine untaugliche Maßnahme, weil sie nicht an der Ursache ansetzt). Die Politik hat durch hohe Wegnahme des selbst erwirtschafteten Einkommens die Spielräume des Einzelnen/der Familie zusätzlich verengt und durch den Ausbau des Sozialstaats die Illusion erzeugt und erhalten, dass der fürsorgende Staat letztlich alles abfedern kann. Damit wurde der Staat zum Versicherungsunternehmen. Nimmt man hinzu, dass der „Antikapitalismus“ weit verbreitet war und ist, ist das Rezept des Niedergangs geschrieben.
Tatsächlich waren bei Gründung der BRD Rente, Krankenversicherung und Arbeitslosenversicherung bewusst keine staatlichen Aufgaben; die Menschen sollten sich staatsfern selbst organisieren und eigenes Vermögen aufbauen. Dies wurde durch vermögenswirksame Leistungen unterstützt. Der mündige Bürger sollte weitgehend frei entscheiden können – eine bewusste Abkehr aufgrund der Diktaturerfahrung. Lenkungsabgaben waren undenkbar, weil der Staat Diener der Bürger war und sich niemals über sie erheben durfte als ihr Erzieher. Kapitalismus und Marktwirtschaft, in denen der Bürger frei entscheiden kann, was er kauft und was nicht, waren demgegenüber die Grundlage des Staates.
Immer neue falsche Versprechungen
Das Wirtschaftswunder war kein Wunder, sondern logische Folge dieser Weichenstellungen.
Dieses Prinzip war starkem Gegenwind ausgesetzt. Diejenigen, die die Diktatur gut gefunden hatten, gab es ja noch. Und dann kamen die Sozialreformen der 70er Jahre, die von der SPD – schon grundsätzlich kein Freund von Marktwirtschaft und freiem Bürger – umgesetzt wurden.
Was aber in all den Jahren nicht geschah: Niemand sagte den Bürgern, dass der Sozialstaat in dieser Form nicht funktioniert, zwangsläufig zu hohen Schulden führt und zu einem Primat des Staates. Alle hatten Angst vor dem Wähler, der lieber falschen Versprechungen glaubt als der oft bitteren Wahrheit. Zumindest unterstellen sie ihm dies.
Hätte man vor 40 Jahren die Rente auf eine Kapitaldeckung umgestellt, hätten wir heute keine Probleme, sondern wohlhabende Bürger. Ich habe die KI gebeten, mir verschiedene Varianten auszurechnen:
Beispielrechnung 1:
Einzahlung 250 €/Monat:
„Ich rechne zuerst den Vermögensendwert aus 250 € monatlicher Einzahlung über 40 Jahre. Danach leite ich daraus die jährlichen und monatlichen Erträge je Anlageart ab. Annahmen für die Beispielrechnung Einzahlung: 250 € pro Monat Dauer: 40 Jahre = 480 Monate Zinseszins monatlich. Beispiel-Renditen p.a.:
a) Tagesgeld 2 %, b) Anleihen 3 %, c) Dividenden-ETF 6 %, d) MSCI World 7 %, e) Immobilien 4 % (netto, ohne Hebel) Formel Endwert Sparplan: FV = R × [((1 + r)^n − 1) / r], mit R = 250, r = Jahreszins/12, n = 480
Endvermögen nach 40 Jahren (gerundet) a) Tagesgeld 2 % p.a.: ca. 183.000 € b) Anleihen 3 % p.a.: ca. 223.000 € c) Immobilien 4 % p.a.: ca. 274.000 € d) Dividenden-ETF 6 % p.a.: ca. 465.000 € e) MSCI World 7 % p.a.: ca. 590.000 €
Abgeleitete Erträge aus dem Endvermögen Hinweis: „Erträge“ sind hier als laufende Jahresrendite auf das Endvermögen gedacht; bei Aktien/ETFs stammt ein Teil aus Kursgewinnen (nicht laufend). Zahlen brutto, ohne Steuern/Gebühren.
a) Tagesgeld 2 % p.a. auf 183.000 €: jährlich ≈ 3.660 €, monatlich ≈ 305 € b) Anleihen 3 % p.a. auf 223.000 €: jährlich ≈ 6.690 €, monatlich ≈ 558 € c) Immobilien 4 % p.a. auf 274.000 €: jährlich ≈ 10.960 €, monatlich ≈ 913 € d) Dividenden-ETF 6 % p.a. auf 465.000 €: jährlich ≈ 27.900 €, monatlich ≈ 2.325 € e) MSCI World 7 % p.a. auf 590.000 €: jährlich ≈ 41.300 €, monatlich ≈ 3.440 €“
Zwischenfazit: Mit nur 250 € pro Monat könnte man eine auskömmliche Rente erzielen (wenn man das Geld entsprechend anlegt), welche die 3.589 € Höchstrente (ebenfalls brutto), die derzeit gezahlt wird, fast erreicht. Dafür müssen aber derzeit 1.571,70 € (brutto) eingezahlt werden, nicht € 250!
Beispielrechnung 2:
Anlage des Durchschnittsbeitrags des Arbeitnehmers von 430 €/Monat 40 Jahre lang:
„Okay – wir rechnen erneut sauber mit 430 € monatlicher Einzahlung über 40 Jahre und leiten daraus die jährlichen und monatlichen Erträge für die genannten Anlagearten ab. Annahmen Sparrate: 430 € pro Monat Dauer: 40 Jahre = 480 Monate Zinseszins monatlich
Beispiel-Renditen p.a.: a) Tagesgeld: 2 % b) Anleihen (breit, IG/Global): 3 % c) Dividenden-ETF (gesamt): 6 % (Dividendenanteil typ. 2–3 %) d) MSCI World ETF: 7 % (Dividendenanteil typ. 1,5–2 %) e) Immobilien (netto, ohne Hebel): 4 % Formel Endwert Sparplan: FV = R × [((1 + r)^n − 1) / r], mit R = 430, r = Jahreszins/12, n = 480
Endvermögen nach 40 Jahren (gerundet) nach Höhe des Vermögens: a) 2 % p.a. (Tagesgeld): ca. 315.000 € b) 3 % p.a. (Anleihen): ca. 384.000 € e) 4 % p.a. (Immobilien, netto): ca. 471.000 € c) 6 % p.a. (Dividenden-ETF, gesamt): ca. 800.000 € d) 7 % p.a. (MSCI World): ca. 1.015.000 €
Abgeleitete Erträge aus dem Endvermögen (brutto, ohne Steuern/Gebühren). „Erträge“ = p.a.-Rendite × Endvermögen; bei Aktien/ETFs ist ein Teil Kursgewinn, nicht laufend. a) Tagesgeld 2 % p.a. auf 315.000 €: jährlich ≈ 6.300 €, monatlich ≈ 525 € b) Anleihen 3 % p.a. auf 384.000 €: jährlich ≈ 11.520 €, monatlich ≈ 960 € e) Immobilien 4 % p.a. auf 471.000 €: jährlich ≈ 18.840 €, monatlich ≈ 1.570 € c) Dividenden-ETF 6 % p.a. auf 800.000 €: jährlich ≈ 48.000 €, monatlich ≈ 4.000 € d) MSCI World 7 % p.a. auf 1.015.000 €: jährlich ≈ 71.000 €, monatlich ≈ 5.920 €“
Damit könnte man also Millionär sein und hätte allein von den Erträgen ein schönes, sorgenfreies Leben. Aus der Rentenkasse bekäme man in diesem Fall laut KI 570 bis 595 €. Nimmt man die Durchschnittseinzahlung Arbeitgeber (!) und Arbeitnehmer (rund 900 €) zusammen, erhält man laut KI ca. 1.700 €. Bei einer Anlage im MSCI World käme man in diesem Fall auf 2.055.000 €, d.h. jährlich ca. 143.900 €.
Keine Unabhängigkeit von der staatlichen Wohlfahrt
Fazit: Der Staat macht uns als Bürger arm, wenn er uns in die Rentenversicherung zwingt. Er macht uns außerdem von sich abhängig, denn da das Umlagesystem mangels Kindern nicht funktionieren kann, hängt die Rente von Bundeszuschüssen ab. Im Jahr 2024 waren das ca. 94 Milliarden €, ein Viertel der Gesamteinnahmen der Rente. Flapsig formuliert: Der Staat macht Rentner zu Sozialhilfeempfängern.
Wir alle könnten vermögend sein und über die Generationen auch reich – ohne Staat. Das würde uns vom Staat und seiner Wohlfahrt unabhängig machen. Und genau das will die Politik nicht.
Was jetzt dringend nötig wäre, wäre ein wirklicher Paradigmenwechsel. Die Politik müsste das Wohl und den Wohlstand der Bürger priorisieren, was zugleich ein Super-Boost für die Wirtschaft wäre. Mit einem Bruchteil der Kosten könnte man Wohlstand generieren – aber das wird nicht gemacht. Wer mehr, z.B. auch Unternehmer, in die Rentenkasse einzahlen lässt und jungen Leuten nicht eine voll kapitalbasierte Rente nach eigenem Risikoprofil bei geprüften, unabhängigen (!) Vermögensverwaltungen ermöglicht, wurschtelt nur weiter vor sich hin.
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@Jacobs: die Beamten zahlen nicht in die Rentenkasse ein und entnehmen nichts. Für Sie wahrscheinlich erstaunlich: die meisten Beamten müssen für ihr Salär arbeiten. Wo genau ist das Problem? Wenn sie in die Rentenkasse einzahlen müssten, müsste ihnen der Staat den Differenzbetrag obendrauf legen. Wer hat dann noch darauf Bock? Ich erinnere an Streikverbot, Zwang bezüglich Arbeitsort und politische „Mäßigung“. Und eine weitere neue Information für Sie: auch die Pensionsfonds hat der Staat geleert.
Von den Skandis halte ich ja nicht so viel, da sie bevölkerungspolitische Probleme bekommen werden (Islamisierung in Schweden und Norwegen). Aber durch das System einer kapitalgedeckten Rente sind deren „Altersruhegeldbezieher“ steinreich – verglichen mit den oftmals jämmerlichen Prötteln in Deutschland (verbeamtete Minderleister und diverse Gestalten aus dem Ö.Dienst mal ausgenommen, denn die Bande kassiert ja viel zu viel). Vor allem der Norwegische Stastafonds macht es vor, wie man kapitalgedeckt für seine Bürger sorgt. Chapeau! (dann gibt es aber linke Dummerchen, die picken sich z.B. eine Strecke von 5 Jahren heraus, in denen so ein Staatsfonds auch mal negativ „rentierte“ – bei der Sicht auf 10 Jahre, 15 Jahre, 20 oder 30 Jahre ist die Kritik natürlich kompletter Schwachsinn, da hat sich der Aktienanteil mit im Durchscnitt 8-10 % p.a. bestens rentiert). Aber versuch‚ mal, verkleisterten Linken, also ca. 60 % des Bundestages, das Prinzip von Aktien, Dividenden und Wiederanlage plus Wertsteigerung zu vermitteln, die schnallen es nicht. Es feht das Grundwissen. Bei der FDP schnallen es etliche, aber die sind ja nicht im Bundestag
** Das deutsche Ukraine-Kabinett kann sich in diesen Zeiten ja wohl nicht auch noch um irgendwelche Rettungsringe für ‚Schland kümmern **
Wer auch immer die Einwanderung in die Sozialsysteme nicht rückabwickelt, auch zwecks Finanzierung der Renten, zerstört die Zukunft dieses Landes. Eine richtig doofe Alternative wäre die Verpflichtung aller Indigenen und anderen hier Arbeitenden auf mindestens 4 Kinder je Frau, die dann für die Sozialsystemmigranten malochen müssen.
Wenn Kommunen ihren Beschäftigten keine Gehälter mehr zahlen können, zahlen sie dann noch wie auch immer bezeichnete Sozialhilfen? Antwort einer KI: „Ja, eine Kommune zahlt Sozialleistungen selbst bei leerer Kasse weiter. Gesetzliche Sozialhilfen sind gesetzlich verankerte Pflichtaufgaben. Städte und Gemeinden können nicht pleitegehen. Bei Zahlungsunfähigkeit greift die Kompensationspflicht der übergeordneten Bundesländer.“ Wie immer gilt: Alles wird gut. Egal wer alles halluziniert oder Bockmist verzapft.
Der BRD systemimmanente politisch-sozialistische Hass und Menschenverachtung aller Regierungen. Die Gegenseite des Pillenknick ist das viele Menschen bruttosozialversicherungpflichtig arbeiten, eine Wohnung benötigen und sie steuerlich belastet werden konnten. So gut, dass weit über 1 Billionen Euro sachfremd gestohlen werden konnte. Aus dem Grund wurden in der ganzen Zeit meist nur kleine Wohnungen gebaut. In der Zeit von ca. 1993 bis heute hassen alle Politiker die Gruppen, die IHNEN keine Steuern zahlen. Es gab unendlich viele Artikel im Stern, Spiegel, Zeit über die staatliche Diskriminierung von Rentner, Kinder, Behinderte über die Probleme z.B. viele Kinder und Wohnraum für Familien. Und nun gibts die SGB Sippenhaft als Neo-Volksschädlinge, Kleinkinder haften für ihre Eltern, also steuerlich schon verwurstet.
Sollten den Jugendlichen in der Schule mal vernünftiges beigebracht werden, wäre es das sie über 60% ihres gesamten Arbeitsleben einzig nur für diese politischen Verbrecher, deren Hofstaat „ihrer Demokratie“ nebst Religionseinrichtung/Personal inkl. Islamismus arbeiten müssen. Nebenbei auch auch für den Lehrer und Fahrradwege in peruanischen Bergen. Und was der Schröder, Steinspalter und greise Seeheimer Kreis angerichtet hat ist Sozialeugenik, Arbeitslager, ein Verbrechen.
„Unter dem früheren Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) wurde das deutsche Rentensystem in den 2000er Jahren strukturell reformiert.“
Bezahle Leistungen niemals vorab, schon gar nicht staatliche Leistungen. Ich habe von 1977 bis 2026 in die RV eingezahlt. Da gab es ja schon eine Kürzung Agenda 2010 und und seit einigen Jahren „Sesterz nix mehr wert sein.“ Hätte ich die Wahl gehabt, hätte ich Alles ins Presseversorgungswerk eingezahlt, wo ich auch Mitglied war. Da gab es keine Rentenkürzung wg. „Wir haben über unsere Verhältnisse gelebt“ und alles, was man vereinbart hatte, wurde genau so ausgezahlt. Mit guter Rendite. PS.: Wenn WIR 2000 bereits über unsere Verhältnisse gelebt haben, welches angeblich ja gar nicht vorhandene Geld haben wir denn seitdem an die ganze Welt verschleudert. Das Kriege wegen Geldmangel abgesagt werden, hat man doch noch nie gehört. Auch nicht wegen dem „Klimaschutz“. Da muss man den Gürtel enger schnallen.
@ Drübbisch Die Nazis haben das Volksvermögen nicht verramscht, es wurde von den „Siegern“ gestohlen, inkl. Patenten ja selbst die „Raubkunst“ hat man sich unter den Nagel gerissen und noch hier und da mitgenommen, was einem gerade gefiel. Oder was man brauchen konnte, zum Beispiel Wissenschaftler. Operation Paperclip.