Ein Großteil der Schwierigkeiten, in denen Deutschland gerade steckt, rührt daher, dass in naher Zukunft kein Mensch mehr Kohlendioxid emittieren soll, von der unvermeidlichen Atmung einmal abgesehen. Fragt man nach dem Sinn dieses Ziels, ist die Klärung folgender Frage essenziell: Erhöht mehr CO2 wirklich die globale Temperatur oder ist die Erdatmosphäre bereits gesättigt?
Die Sättigungsthese besagt, dass das vorhandene CO2 bereits alle verfügbare Infrarotstrahlung in seinen Absorptionsbanden aufnimmt, so dass zusätzliches CO2 keinen Effekt mehr hat. Fest steht, dass CO2 ein klimarelevantes Gas ist und bei steigender Konzentration auch bleibt. Eine Sättigung ist also nicht absehbar. Aber das ist kein Grund zur Panik: Weder wird die Menschheit deshalb untergehen noch der Planet verglühen.
Klimaerwärmung durch CO2: Nachweis durch Messdaten versus Klimamodelle
Die Erwärmung der Atmosphäre durch steigenden CO2-Gehalt wurde in zwei Langzeitversuchen direkt im Gelände gemessen, die Ergebnisse erschienen 2015 in Nature (“Observational Determination of Surface Radiative Forcing by CO2 from 2000 to 2010”), zu finden hier und hier.
In den elf Jahren zwischen Anfang 2000 bis Ende 2010 waren an zwei Standorten, einer in Oklahoma und einer in Alaska, Messstationen mit hochpräzisen Spektrometern aufgebaut mit der Aufgabe, die Differenz zwischen einstrahlender Sonnenenergie und nach unten gerichteter Wärmestrahlung bei klarem Himmel zu messen und so die Strahlungswirkung von CO2 möglichst isoliert zu erfassen.
In diesen elf Jahren ist der CO2-Gehalt der Atmosphäre um rund 22 parts per million (ppm) angestiegen, von 370 ppm auf 392 ppm. Die Messungen ergaben, dass die Erdoberfläche dadurch im Mittel 0,2 Watt mehr pro Quadratmeter und Jahrzehnt aus der Atmosphäre zurückbekam, was einer zusätzlichen globalen Erwärmung von 0,01 bis 0,03 Grad Celsius pro Jahrzehnt entspricht. Das klingt nach ziemlich wenig. Wie also kommt es zu den höheren Prognosen, z.B. in den IPCC-Berichten?
Wie kommt es zu dann zu den Klima-Weltuntergangsszenarien?
Das liegt an den angenommenen „schnellen Feedbacks“. Das sind die Prozesse im Klimasystem, die schnell auf eine Erwärmung der Erdoberfläche reagieren, wie beispielsweise mehr Wasserdampf, veränderte Wolkenbildung, Änderung des Oberflächen-Albedo durch Schnee- und Meereis-Rückgang. Diese Feedbacks lassen sich nur zum Teil überhaupt messen: Das Wasserdampf-Feedback ist durch Satellitenbeobachtung erfassbar, die Wolkenbildung ist bestenfalls mit hoher Unsicherheit abschätzbar, der Albedo-Effekt ist mit Satelliten gut zu beobachten.
Die gesamte zusätzlich zurückgestrahlte Infrarotenergie, also durch CO2-Anstieg plus schnelle Feedbacks, in diesen elf Jahren wird mit 2 Watt pro Quadratmeter angenommen, was zwischen 0,8 und 1,2 Grad Celsius Wärmezunahme pro Jahrzehnt bedeuten würde. Gemessen wird aber nur eine Erwärmung von 0,15 bis 0,25 Grad Celsius pro Jahrzehnt.
Das ist dadurch erklärbar, dass die Ozeane als Wärmepuffer fungieren und über 90 Prozent der zusätzlichen Wärme aufnehmen. Sie haben eine extrem hohe Wärmekapazität und können riesige Mengen an Energie speichern, ohne dass ihre Temperatur stark ansteigt, weil die Wassermassen auch bis in große Tiefen zirkulieren und sich mischen.
Die vorhandenen Erkenntnisse und Daten werden in Klimamodelle eingegeben, die daraus mit verschiedenen – dramatischen und weniger dramatischen – Szenarien jene Erwärmungsprognosen berechnen, die wir aus den Mainstream-Medien kennen.
Das Klima der Erde ist ein komplexes System. Man kann zu Recht generell daran zweifeln, ob Computermodelle jemals in der Lage sein werden, das Klima eines Planeten überhaupt und für lange Zeiträume vorherzusagen. Bei den aktuellen Versuchen jedenfalls kommt es durch methodische Unterschiede, unterschiedliche Annahmen und weil eben nicht alle Prozesse bekannt sind, wie beispielsweise das Wolken-Feedback, zu sehr unterschiedlichen Prognosen. Mit diesen unsicheren Prognosen werden politische Entscheidungen angestoßen, die ganze Wirtschaftssysteme in den Ruin führen. Aber das ist ein Thema für sich.
CO2 ist definitiv ein „Treibhausgas“
Die Messungen im Gelände zeigen: CO2 ist ein Gas, das – zusammen mit anderen – eine Erwärmung der globalen Temperatur verursacht. Die Erdoberfläche nimmt auftreffende Sonnenenergie auf und gibt sie als Wärmestrahlung wieder ab. Ohne Gase wie CO2 und Wasserdampf würde diese Wärme mit Lichtgeschwindigkeit in den Weltraum entweichen. Denn: Wärmestrahlung ist elektromagnetische Strahlung im Infrarotbereich. Es ist gleichzeitig eine Welle, bei der das elektrische und magnetische Feld senkrecht zur Ausbreitungsrichtung schwingen, und ein Teilchen, ein Photon (Teilchen-Welle-Dualität). Die Wellennatur erklärt Interferenz und Beugung, die Teilchennatur erklärt die Energieübertragung bei den Treibhausgasen.
Die Erdoberfläche reflektiert also Infrarotstrahlung nach oben Richtung Weltall. Trifft auf dem Weg nach oben das passende Strahlungsteilchen auf ein passendes Molekül – z.B. ein Photon mit der Wellenlänge von 15 Mikrometern trifft auf CO2 – nimmt das Molekül diese Energie vorübergehend in sich auf. Das CO2-Molekül absorbiert diese Energie aber nur für sehr kurze Zeit, bis es sie als neue Infrarotstrahlung, also als neues Photon, als neues Lichtquant, wieder abgibt, und zwar kugelförmig nach allen Seiten. Dadurch bewegt sich die Hälfte davon weiter nach oben Richtung Weltall und die andere Hälfte wieder zurück nach unten Richtung Erdoberfläche. Und genau das verursacht den Treibhauseffekt: Die wieder nach unten gelenkte Strahlung verzögert die Abkühlung der Atmosphäre.
Moleküle und Photonen müssen harmonieren
Die Moleküle in der Luft besitzen typische Eigenschwingungsfrequenzen, mit denen sie schwingen und deshalb die Energie von dazu passenden Infrarotphotonen zeitweise in sich aufnehmen können. Es ist ein bisschen wie bei einer Brücke, über die eine Armee im Gleichschritt marschiert: Wenn sie dies mit der Eigenfrequenz der Brücke tut, beginnt diese zu schwingen. Exakt formuliert: Die Moleküle besitzen quantisierte Schwingungsmoden, und entspricht die Energie eines eintreffenden Lichtquants (Infrarotphoton) genau einer dieser Resonanzen (z.B. 15 Mikrometer bei CO2), wird das Photon, bzw. dessen Energie absorbiert, und dadurch die Schwingungsenergie des Moleküls um genau dieses Quant erhöht. Denn: Diese Energien kommen nur in kleinen, fest bestimmten Paketen (Quanten) vor.
Folgendes kommt noch hinzu: Nur jene Moleküle in der Atmosphäre, die Eigenschwingungen mit Wellenlängen im Infrarotbereich besitzen UND dabei – wenigstens für einen winzigen Moment – asymmetrisch und so zum Dipol werden – wie man sich das vorstellen soll, siehe weiter unten – können als Klimagas wirken. Warum? Weil Infrarotstrahlung nicht nur ein Teilchen (Photon) ist, sondern auch eine elektromagnetische Welle mit einem ständig hin und her schwingenden elektrischen Feld. Damit ein Molekül diese Welle auffangen kann, muss es quasi mit ihr harmonieren, und das geht nur, wenn es selbst ein kleiner Magnet, ein Dipol, ist. Ohne diesen Dipol bemerkt das Molekül die Welle einfach nicht. Quantenphysik ist doch gar nicht so schlimm, oder?
Nur ein Teil der Infrarotstrahlung wird absorbiert
Die Infrarotstrahlung ist langwelliger als sichtbares Licht, das Wellenlängen von 0,38 bis 0,78 Mikrometer (380–780 Nanometer) hat. Infrarotstrahlung beginnt bei 0,78 Mikrometer und reicht bis 1.000 Mikrometer. Der Hauptteil der Infrarotrückstrahlung der Erde liegt bei Wellenlängen zwischen 4 und 50 Mikrometer.
Unsere Klimagase absorbieren aus der irdischen Wärmerückstrahlung folgende Wellenlängen: 4,26 Mikrometer (CO2), 5,5 – 7,5 Mikrometer (Wasserdampf), 7,7 Mikrometer (Methan), 9,6 Mikrometer (Ozon), von 12,5 – 18 Mikrometer mit einem Peak bei 15 Mikrometer (CO2) und oberhalb von 18 Mikrometer (wieder Wasserdampf). Es gibt also einen Bereich, für den die Erdatmosphäre in Richtung All relativ durchlässig ist, und zwar für die Wellenlängen zwischen 8 und 13 Nanometer. Durch dieses atmosphärische Fenster entweicht ein Teil der Energie direkt ins All, ohne es wäre die Erdatmosphäre wärmer.
Warum ist Kohlendioxid ein „Treibhausgas“ und Stickstoff und Sauerstoff nicht?
Weil nur asymmetrische Dipol-Moleküle Infrarotstrahlung absorbieren können, sind Stickstoff und Sauerstoff in unserer Atmosphäre keine „Treibhausgase“. Stickstoff- und Sauerstoffmoleküle (N2 und O2) sind aufgebaut wie Hanteln: Egal, wie die beiden Atome sich zueinander bewegen, sie werden bei ihrer Schwingung niemals asymmetrisch, niemals ein Dipol, niemals ein kleiner Magnet und können deshalb keine „Treibhausgase“ sein.
Obgleich Kohlendioxid in seinem grundsätzlichen Aufbau wie ein lineares Gebilde aus drei Atomen aussieht, kann es auf verschiedene Weise schwingen, und zwar zum Teil so, dass es Infrarotstrahlung absorbiert.
Wie genau funktioniert Kohlendioxid als „Treibhausgas“?
Wenn ein an sich symmetrisches Molekül wie CO2 in einer Weise schwingt , dass es asymmetrisch wird, und sich somit seine elektrische Ladung ungleich verteilt, wird es zu einem winzigen Magneten für die passende elektromagnetische Strahlung. Die drei Atome des CO2-Moleküls sind zwar in einer geraden Linie aneinander gebunden, aber die beiden Sauerstoffatome können auf drei verschiedene Weisen um das Sauerstoffatom in ihrer Mitte schwingen:
1: Beide Sauerstoffatome bewegen sich gleichzeitig auf das in der Mitte liegende Kohlenstoffatom zu und wieder weg (Streckschwingung) Diese Bewegung macht aus dem CO2-Molekül keinen Dipol, und trägt daher nicht zur Erwärmung bei.
2: Eine C-O-Bindung streckt sich, während sich die andere zusammenzieht (Asymmetrische Streckschwingung). Dadurch wird das CO2-Molekül zum Magneten für Infrarotstrahlung der Wellenlänge von 4,26 Mikrometern, ist also infrarot-aktiv.
3: Das Kohlenstoffatom in der Mitte bewegt sich aus der gesteckten Molekül-Ebene nach „oben und unten“ oder „rechts oder links“ (Biegeschwingungen). Das Molekül wird zum Dipol, ist also ebenfalls infrarot-aktiv, und empfänglich für die Wellenlängen rund um 15 Mikrometer. Diese 15 Mikrometer sind das Zentrum, das Peak, des Infrarotabsorptionsbereichs, der insgesamt von 12,5 bis 18 Mikrometer reicht und dabei glockenförmig zu den Rändern abflacht: Das ist die Absorptionsbande, also nicht EIN einziger Wert, sondern ein Bereich, in dem Infrarotstrahlung absorbiert wird. Denn die Möglichkeiten zu schwingen, entsprechen mehr als nur einer Wellenlänge: Die Glockenform ist über viele einzelne Adsorptionslinien gelegt, wobei jede einer etwas anderen Wellenlänge entspricht.
Kohlendioxid absorbiert die von der Erde abgestrahlte Infrarotstrahlung, die eigentlich auf dem Weg zum Weltraum ist. Diese hat Wellenlängen im Bereich von 5 bis 50 Mikrometer. Und genau dort liegt die Biegeschwingung des CO2-Moleküls mit 15 Mikrometern Wellenlänge: Diese ist also besonders klimarelevant.
Warum sind Wasser und Methan noch stärkere „Treibhausgase“?
Die Wassermoleküle in der Atmosphäre sind immer asymmetrisch und somit magnetische Dipole, denn das Molekül ist geformt wie ein V, mit einem Sauerstoffatom eingebunden zwischen den beiden Wasserstoffatomen. Es kann in vielfältiger Weise schwingen, und egal, wie dieses Molekül schwingt: Es ist empfänglich für Infrarotstrahlung der Frequenzen 5,5 bis 7,5 Mikrometer und oberhalb von 18 Mikrometer. Wassermoleküle absorbieren also Teile der Infrarot-Rückstrahlung, die nicht von CO2 abgefangen werden kann.
Ebenso verhält es sich mit Methan, das aufgebaut ist wie ein Tetraeder und bei 7,7 Mikrometer infrarot-aktiv ist, und Ozon, dessen drei Sauerstoffatome ähnlich wie das Wassermolekül zusammenhängen und das bei 9,6 Mikrometer absorbieren kann.
Wie sieht es mit der CO2-Sättigung aus?
Wenn ein CO2- oder H2O-Molekül ein Infrarot-Photon mit der passenden Wellenlänge (also 15 Mikrometer bei CO2) absorbiert, gerät dieses Molekül in einen angeregten Schwingungszustand und gibt diese Energie nach Sekundenbruchteilen entweder in Form eines neuen Infrarot-Photons wieder ab, oder das Molekül stößt vorher mit einem anderen Molekül (meist die häufigen N2- oder O2-Moleküle) zusammen: Dadurch werden die betroffenen Moleküle beschleunigt wie Billardkugeln auf dem grünen Filz, Schwingungsenergie wird kinetische Energie, was die umgebende Luft direkt erwärmt. Denn in der Luft fliegen Milliarden von Molekülen wild durcheinander. Wenn eines dieser Luftmoleküle gegen ein angeregtes CO2-Molekül stößt, fliegen sie noch etwas schneller und wilder durcheinander als vorher, und genau das ist es, was wir als höhere Temperatur in der Luft messen.
Das geschieht besonders häufig in der erdnahen Atmosphäre, wo sich vergleichsweise viele andere Moleküle für einen Zusammenstoß finden. In der bodennahen Troposphäre werden zwischen 10 und 20 Prozent als Infrarot-Photonen re-emittiert, 80 bis 90 Prozent werden durch Stöße in Wärme der umgebenden Luft umgewandelt. In der dünneren Atmosphäre in Höhen oberhalb von 10 Kilometern dominiert die Re-Emmission als neues Infrarot-Photon. Jedes CO2-Molekül, das seine Energie abgegeben hat, ist sofort bereit, neue Infrarotstrahlung zu absorbieren, und der Prozess beginnt von neuem. Eine dauerhafte „Sättigung“ kann also nicht auftreten.
Die Sättigungthese besagt, dass das bereits jetzt vorhandene CO2 alle verfügbare Infrarotstrahlung absorbiert, so dass zusätzliches Kohlendioxid keinen weiteren Erwärmungseffekt haben kann. Für den zentralen Bereich der Absorption durch CO2 bei 15 Mikrometern ist das – zumindest im erdnahen Teil der Atmosphäre – auch so.
Aber zum einen: An den Rändern des glockenförmigen Absorptionsbereiches von CO2 – unter- und oberhalb des 15 Mikrometer-Peaks – entsteht bei steigender CO2-Konzentration weitere Kapazität, um Infrarotstrahlung dieser Wellenlängen zu absorbieren und dann wieder Richtung Erde zurückzuschicken. Wenn sich die CO2-Konzentration erhöht, werden immer mehr Infrarotphotonen mit Wellenlängen etwas abseits von Zentrum (z.B. 13 Nanometer oder 17 Nanometer) absorbiert, die bei geringerer CO2-Konzentration noch durchgelassen wurden. Um sich das bildlich vorstellen zu können: Die Glockenform der Absorptionsbande verbreitert sich und wird an den Seiten höher. Deshalb führt mehr CO2 auch in der unteren Atmosphäre zu weiterer globaler Erwärmung.
Und zum anderen: Die Atmosphäre ist ja keine einheitliche Schicht, sondern ein gestaffeltes System mit nach oben abnehmendem Druck und abnehmender Moleküldichte.
Die Temperatur hingegen nimmt nicht kontinuierlich ab: In der Troposphäre bis 12 km Höhe sinkt die Temperatur auf minus 50 Grad, in der Stratosphäre bis 50 km steigt sie wieder auf 0 Grad an – weil die dort vorhandene Ozonschicht Infrarotstrahlung absorbiert, und so für Erwärmung sorgt – danach fällt sie in der Mesosphäre bis 90 km Höhe wieder bis auf minus 90 Grad ab.
Von der Erdoberfläche ausgehend, wird die Infrarotstrahlung bereits nach kurzer Strecke absorbiert, dann wieder abgestrahlt und wieder absorbiert usw.. Bei einem höheren CO2-Gehalt wird die absorbierende Schicht dicker, und die Abstrahlung ins All verschiebt sich nach oben. Die letzte Emission, die dann ins All geht, erfolgt also aus höheren Luftschichten: Je mehr CO2 in der Atmosphäre verfügbar ist, umso höher muss die Strahlung „hochgereicht“ werden, bis sie ins All entkommen kann. Durch diesen Mechanismus erwärmt sich bei höherem CO2-Gehalt auch die Atmosphäre stärker.
Kein Zweifel, CO2 ist klimarelevant. Aber die Menschheit wird nicht untergehen.
Es hilft nichts, so zu tun, als wäre es nicht so: CO2 absorbiert Wärmestrahlung und ist dadurch klimarelevant. Von einer bereits vorhandenen Sättigung kann ebenfalls nicht ausgegangen werden: Mehr CO2 in der Atmosphäre verursacht Erwärmung.
Die gute Nachricht ist: Der CO2-Gehalt der Atmosphäre war, seitdem es Landpflanzen gibt, nie höher als 1.000 ppm, und die meiste Zeit hat er sich bei 800 ppm eingepegelt. Das Leben auf diesem Planeten ist unter diesen Bedingungen prächtig gediehen. Derzeit ist der CO2-Gehalt so niedrig wie selten im Verlauf der Geschichte des Lebens.
Der mit Satelliten gemessene Meeresspiegelanstieg in den Jahren 2000 bis 2026 liegt bei 3,7 mm pro Jahr, im Jahr 2024 wurden 4,5 mm gemessen. Das ist etwas, auf das wir uns einstellen müssen und auch können. Derzeit jedenfalls gehen klimabedingt weder Inseln noch Küstenstädte unter, sondern höchstens aus lokalen tektonischen oder hydrogeologischen Gründen.
Die globale Mortalität durch extreme Wetterereignisse sank seit den 1920er Jahren um 98 Prozent: Es gab weniger Tote durch Dürren und Fluten. In den Jahren 1980 bis 2016 war in dieser Hinsicht die größte Verbesserung in ärmeren Ländern zu verzeichnen, wo kleine Fortschritte große Effekte haben: Entwicklung und Wohlstand sind die Haupttriebfeder, um eine Gesellschaft weniger verletzlich gegenüber der Natur zu machen.
Irreführende Meldungen, wie: „Fünfmal so viele Extremwetterereignisse wie in den 1970er Jahren“ kommen zustande, wenn allein die vermehrt gemeldete Anzahl betrachtet wird (100 Events pro Jahr in den 1970ern, 400 Event jährlich aktuell). Das Centre for Research on the Epidemiology of Disasters (CRED), das diese Daten in seiner Emergency Event-Datenbank (EM-DAT) sammelt, sieht eine Zunahme der gemeldeten Ereignisse durch technischen Fortschritt – wie Internet, globale Kommunikation, verbesserte Datenerfassung – und nicht durch den Klimawandel. Erst seit den 2000er Jahren gibt es eine durchgehende Datenerfassung – und seither hat es keinen Anstieg an Wetterkatastrophen mehr gegeben.
Zweifel angebracht sind an Klimamodellen, die unsere Wirklichkeit nicht abbilden können, deren Ergebnisse aber in den zwischenstaatlichen Handlungsempfehlungen des IPCC gipfeln, der „Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger“, an Weltuntergangsszenarien, wie sie vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) verbreitet werden und an politischen Maßnahmen, die mit aller Gewalt und wider jede Vernunft CO2-Emissionen vollständig unterbinden wollen.
Eine Politik mit dem Ziel zu betreiben, ein bestimmtes „Klima“ in der Erdgeschichte zu fixieren und zu „retten“, noch dazu im deutschen Alleingang, wird nur den vollständigen wirtschaftlichen Niedergang dieses Landes bewirken.

Erheiterung liefern wiedermal die kruden Theorien so mancher Foristen.
Ein Gewächshaus mit 1000ppm CO2 müsste messbar wärmer sein als eines mit 400ppm? Wurde dabei die mittlere Weglänge eines Infrarotstrahls im Gewächshaus berücksichtigt? Wie wahrscheinlich ist eine Kollision mit einem CO2-Molekül in 10m Gewächshaus, im Vergleich zu, sagen wir mal, einer Kollision in 10km Erdatmosphäre?
Ein steigender CO2-Gehalt würde genau so viel Strahlung von der Sonne reflektieren, wie er von der Erde zurückhalten würde? Ja, das wäre so, wenn die Temperatur der Sonne gleich der Temperatur der Erde wäre. Allerdings ist die Sonne deutlich heißer, ihre Schwarzkörperstrahlung enthält viel sichtbares Licht und UV-Licht, anteilig eher wenig Infrarotlicht. Die Erde hingegen strahlt hauptsächlich im Infrarotbereich (Beweis: wer sieht nächtens die Erde leuchten? Sofern er nüchtern ist?). Die Absorptionsbanden des CO2 betreffen die Abstrahlung der Erde, und kaum die Einstrahlung der Sonne.
@Uta Böttcher: Dass dieser Artikel nun doch ganz anders klingt als „Rotgrüne Suppe vom Wissenschaftlichen Dienst des Bundestages“ von 3.12.2025 auf diesem Blog, ist ein echter Gewinn. Ein kleines bisschen vermisst man vielleicht eine kleine Entschuldigung beim Wissenschaftlichen Dienst des Bundestages, der offenbar doch nicht so wissenschaftlich inkompetent ist.
Vielen Dank! Frau Böttcher, neinnein. CO2 erwärmt nicht. Jedenfalls nicht anders als andere Atome oder Moleküle in der Atmosphäre. Ein wirklicher Trugschluss. Schauen Sie, die Sonne strahlt und wärmt. Das O3 in der oberen Atmosphäre bildet durch die einstrahlende Energie ein Gitter aus, wodurch UV-Strahlung gemindert wird. Das mit den Quanten vergessen Sie am besten. Dazu hat sich Einstein schon hinreichend klar geäußert. Ein großer Quatsch. Nun ist CO2 ein schwereres Gas als die übrigen Bestandteile der Luft. Es lagert sich deshalb bodennah an. Gottgewollt, denn hier sorgt es für das Leben. Wer CO2 ans Leder will, ist Gottloser und Satanist. Das bodennahe CO2 wird genauso warm wie der Stickstoff und der Sauerstoff in der Luft. Und was passiert, wenn es Nacht wird? Na, die Teilchen geben ihre Wärme wieder ab. Wie alles, was erwärmt wird, der Boden, die Wände, das Geschirr oder das Bett. Ja, es ist ein Trugschluss, anzunehmen, CO2 bilde in 11km Höhe (!) ein Netz aus, das Wärmestrahlung vom Boden und des Nachts wieder zum Boden zurückstrahlt. Nein, das macht das CO2 nicht. Die wenigen Teilchen in so großer Höhe (und darunter die mehr Teilchen auch nicht) geben ganz normal ihre Erwärmtheit nach allen Seiten ab und kühlen aus. Nein, CO2 bildet kein elektromagnetisches Feld. O3 ja, durch hochfrequente UV-Strahlung in großer Höhe. Man kann nicht von Treibhausgasen sprechen, denn die Gase in der Luft können allesamt kein Dach bilden, wie wir dieses als Plastikplanen oder Glasdächer und -wände von den landwirtschaftlichen Gewächshäusern kennen. Das ist kompletter Unfug. Es gibt auch keine Differenz der Temperatur des Bodens, wie Sie sie hier präsentieren. Nein, die gibt es auch nicht. Wärmer wird es in KEINER weise durch CO2. Sondern AUSSCHLIESSLICH durch Wärmestrahlung der Sonne. Die strahlt mal so, mal so. Meine Güte, Frau Böttcher, machen Sie doch bei diesem Todeskult nicht mit! Bei dem orwellschen Quatsch. Vielleicht beschäftigen Sie sich mit Feldtheorie ein bisschen.
Ich möchte mal zu Bedenken geben, dass es nicht nur „Die Erde“ gibt. Es gibt auch noch seltene Erden. Also, jetzt habe ich meine Tabletten genommen. Wie hieß gleich der Typ, der gesagt hat „Ich weiß, dass ich nichts weiß“? Nur mal so als Frage. Es gibt doch diese Galaxien, die man sehen kann? Und wie rum drehen die sich? Bleiben die Spiralarme im Fahrtwind zurück, oder ziehen die Spiralarme das ganze Ding? Aber im Grunde drehen die sich so, als ob sie jemand auf einen Papp-Bierdeckel gemalt hätte. Dabei wissen wir doch von der Pirouette, dass die Geschwindigkeit mit dem Abstand von dem Mitte abnehmen muss? Die Experten behaupten aber, die äußeren Bereiche haben eine höhere Winkelgeschwindigkeit. Und die ganz außen erreichen die Fluchtgeschwindigkeit und fliegen weg. Deshalb sind Galaxien immer begrenzt. Ob das stimmt? Äh Moment, muss ich nicht auch noch Zink und Vitamin C nehmen? Oder war das B12? Zefix.
@K.Schönfeld>>@A. Ostrovsky
„Der Typische Verlauf jeder Sättigung ist der Logarithmus.“ Sehr gut. Da habe ich sogar noch ein älteres Beispiel. Auch mit Logarithmus. Von Einstein haben wir gelernt, daß Licht auch aus Elementarteilchen besteht. Wenn das so ist, dann kann der Chemiker eine Reaktionsgleichung aufstellen, die das beschreibt. Als Beispiel: Photonen + CO2 ergibt CO2 + hxf. Da Photonen keine Ruhemasse haben ( warum hat ein Herr Higgs herausgefunden), hören sie auf zu existieren, wenn sie absorbiert werden. …<<
## Alles schön und gut, aber wer liefert Ihnen die Protonen? Beim Klima geht es um Photonen und die haben noch nicht mal in der Bewegung eine Masse. Und außerdem gilt Heisenbergs Unschärfe. Deshalb können Protonen nicht einfach ihre Masse verlieren, weil sie absorbiert werden. Wenn der Ort festgelegt ist, verteilt sich der Impuls über ein breites Spektrum und umgekehrt, wenn der Impuls fest ist, „verschmiert“ sich der Ort. Das genau sind die Sonderbarkeiten der Quantenphysik, die man als Normalverbraucher entweder glaubt oder nicht. Der Begriff „Ruhe“ existiert für Elemetarteilchen nicht und für Photonen schon gar nicht. Und das ist gut so, denn sonst würden die weißen LEDs gar nicht leuchten. Aber das wäre noch das kleinste Problem.
@Franz Klar
Nachtrag zu Ihrem Beitrag, wo Sie Tobias Grimm, einen „Chefklimatologen“ zitieren (na, so einer muss es ja wissen ha,ha,ha ): „Die Welt ist so heiß wie nie zuvor“, . „Und das bedingt stärkere Stürme, Unwetter und auch Überschwemmungen“
Sein Quark erschien im Relotius-Blatt „Der Spiegel“ – und damit ist alles klar …
Ob es während der mittelalterlichen Warmzeit tatsächlich nie so warm wie heute war, weiß ich nicht, und bin ehrlich gesagt zu faul, um das jetzt zu überprüfen. Jedenfalls gab es vor Jahrhunderten schon klimatisch bedingte Dürren, die an deutschen Flüssen zu Niedrigwasser führten, was durch die sog. Hungersteine belegt ist: Steine, die mit Jahreszahl und Wasserstandsmarke in Flüsse gelegt wurden und vor kurzem bei einer Niedrigwasserphase wieder sichtbar wurden.
Übrigens: Dieser pensionierte POC aus dem PIK hatte uns vor seinem Abgang versprochen, dass wir hierzulande nie wieder Eis & Schnee erleben werden. (Wir wissen es jetzt besser.) Selbstverständlich war der auch zeitweilig Chef dieses akademischen Vereins der Lügner und Ahnungslosen, genannt Club of Rome.
Gestern wollte ich durch den gestorbenen Wald laufen. Aber da waren zu viele Bäume im Weg.