«Die Vergewaltigten waren keine lobenswerten Frauen», sagte der Imam von Chomeinishahr, Musa Salami, in seiner Freitagspredigt. «Nur 2 der 14 Personen waren miteinander verwandt. Sie sind in unsere Stadt gekommen, um zu feiern und andere mit ihrem Tanzen und Weintrinken zu provozieren.» In dasselbe Horn blies der Polizeichef der Stadt, Oberst der Revolutionsgarden Hossein Jardusti: «Die Familien der vergewaltigten Frauen sind schuld, denn hätten sich diese korrekt gekleidet und wäre die Musik nicht so laut gewesen, wären die Vergewaltiger nicht auf die Idee gekommen, es könnte sich um eine entartete Versammlung handeln.»
http://www.20min.ch/news/dossier/iran/story/Vergewaltigte-Frauen-gelten-als-selber-schuld-17250957
Siehe auch:
Doch jetzt sind es die Männer, die in den Blick der Moralpolizei geraten. Nicht nur Ketten tauchen im Katalog des Verbotenen auf, sondern auch mondäne Haarschnitte und kurzärmelige Hemden. Betroffen sind vor allem junge Männer, die sich nach einer offenen Gesellschaft sehnen und westliche Werte nicht als Sünde, sondern als Fortschritt ansehen. http://www.sueddeutsche.de/kultur/iran-moralpolizei-ueberwacht-dresscode-nieder-mit-den-westlichen-klamotten-1.1109449