Thilo Schneider / 20.07.2020 / 16:00 / Foto: Timo Raab / 22 / Seite ausdrucken

Karriere für Fortgeschrittene

Kennen Sie folgende Stellenbeschreibung? „Sie diagnostizieren in unseren Fahrzeugen technische und elektronische Defekte und deren Ursachen. Sie erledigen als Spezialist technische und elektronische Reparaturaufgaben. Sorgfältiger Umgang mit Werkzeugen und Arbeitsmaterialien sind für Sie selbstverständlich.“ Das klingt doch danach, als bräuchten Sie hierfür eine spezielle Berufsausbildung, bestenfalls als Mechatroniker, oder, wie wir ihn einst nannten, KFZ-Mechaniker.

Jetzt stellen Sie sich folgende Stellenbeschreibung vor: „Wir suchen eine transkulturelle Trainerin für Intersektionalität und Diversität-Inklusion. Daneben sollten Sie Erfahrungen im Bereich Rassismus- und Machtkritik sowie kritische Weiß-Seins-Reflexion in Wissenschaft, Gesellschaft und Politik haben. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen in den Verschränkungen von Diaspora und Translokalität, Performativität von Erinnerungskulturen (Spatiality and Coloniality of Memories, postkoloniales Erinnern) sowie Black Feminist Future Studies und Critical Race sowie Whiteness Studies. Idealerweise sind Sie in der DDR geboren und aufgewachsen, Literatur- und Kulturwissenschaftlerin und außerdem PoC und homosexuell. Oder Sie können Trompete spielen.“

Was, glauben sie, würde hier gesucht? Und von wem? Und warum? Welche Firma, die auch nur ansatzweise etwas mit der Wertschöpfungskette zu tun hat, bräuchte einen Mitarbeiter (m, w, Doppel-D) mit einer derartigen Qualifikation? Wie wäre es beispielsweise mit einer Stiftung, die sich die „Verteidigung von Freiheit, Zivilcourage, streitbare (!) Toleranz sowie die Wertschätzung von Kunst und Kultur als eigenständige Sphären des Denkens und Handelns“ auf die deswegen sehr, sehr großen Fahnen gemeißelt hat? Wenn Sie eine derartige Stiftung hätten, dann könnten Sie die irrationale Transkommunikationsexpertin und launische Frohnatur mit der ionisierenden Kristalloberfläche und special ability for original talking of subcolonial Bullshit mit Menstruationsabgrund schön an andere Stiftungen gegen echtes Geld verleihen, da wäre so jemand wichtig. Für sich selbst. Und könnte sich auch schön wichtig nehmen.

Sie müssen sich schon etwas ausdenken oder einbilden

Was aber müssen Sie tun, um für NICHTS hübsches Geld zu bekommen? Vor den Erfolg haben die Natursektgötter der europäischen Inkontinenz aber leider den Scheiß gesetzt. Ein paar Bücher sollten Sie schon geschrieben haben, selbst wenn sich sogar der Grabbeltisch beim Edeka weigert, die Dinger für weniger Geld als ein Überraschungsei zu verscherbeln. Wie wäre es mit einem Gedichtband mit einem krassen Titel wie „Raum in Befindlichkeit“ oder umgekehrt? Schreiben Sie doch einmal über derart brennende Themen wie „Interkulturelle Kommunikation in deutsch-niederländischen Beziehungen“ oder, falls die Wandgestaltungsabteilung von Baumärkten ein Fachbuch braucht: „Weißsein. Die Notwendigkeit kritischer Weißseinsforschung“.

Sie können aber auch den deutschen Haus- und Hautärzten als Schlaftablettenersatz Ihr U-Bahn-erbrechendes Werk mit dem Titel „Politische Intersektionalität als Heilungsangebot“ auf Rezept unterjubeln. Sie müssen schon kreativ sein und sich etwas ausdenken oder einbilden. Außerdem müssen Sie Vorträge halten. Am besten jedem zu jedem Thema und das möglichst ungefragt, aber mit sperrigen Titeln, die Sie mit unverständlichen englischen Wörtern hübsch garnieren.

Üben Sie Vorträge gegenüber Ihren Kindern, sofern Sie einen biologisch einwandfrei
funktionierenden Geschlechtsspülkamerad(inn)enX gefunden haben. Gehen Sie künftig nicht einfach eine Pizza essen, sondern bieten Sie eine „Exkursion zum Thema Cultural Appropriation im intereuropäischen Kulinaraustausch im Bezug auf Antic Colonisation and Re-Colonisation in der Erinnerungskultur und dem Transfer of Knowledge für symbiotische Effekte im Spannungsfeld zwischen Laugenteig und mediterraner Optik und Haptik sowie olfaktorischer und gustatorischer Wahrnehmung“ an.

Es hört sich auf jeden Fall geil an

Das klingt doch gleich viel interessanter und intellektueller und Sie können die Sie begleitenden Opfer auch gleich um Ihr Dozentenhonorar erleichtern. Sehen Sie sich künftig nicht einfach einen Film wie „Vom Winde verweht“ an. Seien Sie sich bewusst, dass die Nazipresse seinerzeit über das zu Grunde liegende Buch schrieb, dieses sei „eine großartige und leidenschaftliche Schilderung amerikanischer Geschichte mit einer verblüffenden Wiedergabe des historischen Milieus und einer Zeichnung menschlicher Charaktere von einer bewundernswerten geistigen Warte aus.“

Halten Sie sich lieber an Heinrich Böll, der über die gleiche Buchvorlage schrieb, sie sei „jenes unbestimmbaren flutschigen Inhalts, der sich nicht genau definieren lässt, niemals genau zu definieren sein wird.“ Macht nichts, wenn Sie das nicht verstanden haben. Sie müssen nur einen draufsetzen, wie beispielsweise „Das Buch negiert nicht nur die Kollektivschuld des Whiteness-Beings der Colonial Masters, sondern nutzt die African-Native-Slaves als idyllische Projection Surface für eine schnulzige Liebesgeschichte vor dem Hintergrund und hinter dem Vorder- und Fordergrund rassistsicherer Stereotypen der South-American Upper-Class in der ausgehenden Mitte des 19. Jahrhunderts.“

Immer noch nichts verstanden? Egal, es hört sich auf jeden Fall geil an und nur darum geht’s. „Ich habe keine Ahnung“ klingt ja auch lahmer als: „Ich bezweifle, dass Sie in der Lage sein werden, mir intellektuell zu folgen.“ Jetzt aber – und erst jetzt – dürfen Sie für sich mit Unfug und Recht den Ruf als „Spezialist_in für transskriptionales Weißsein unter Berücksichtigung von Klarlack und Bleichmitteln und selbstausgedachten Buzzwords“ reklamieren und entweder als rassismuseinwandfreies Werbegesicht für den „Weißen Riesen“ arbeiten oder sich bis in die „Bundeszentrale für politische Bildung“ als Dozentin hochblödeln.

Fortan bekommen Sie mit untatkräftiger Überstürzung der Grünenden hübsche Schecks mit unmoralisch hohen Summen für Ihre Hautfarbe und Ihr Lamento darüber, wie sehr Sie deswegen diskriminiert werden und keine anständige Stelle als Mechatronikerin finden.
Und wenn Sie jetzt noch mit Vornamen „Peggy“ heißen – dann haben Sie es geschafft und niemand sieht mehr, dass Sie keine intellektuellen Kleider tragen! Allerdings repariert sich Ihr Auto damit auch nicht.

(Weitere Karrierebasteltipps des Autoren unter www.politticker.de)

Foto: Timo Raab

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Leserpost

netiquette:

Peter Wachter / 20.07.2020

@Wiebke Ruschewski, auf der Achse lernen sie noch dazu. Der Meister (ohne Haus), z.B. Mechatroniker-Meister, der nach dem 01.01.2020 seine Prüfung gemacht hat, darf sich dann “Bachelor Professional” nennen, kein Witz, und wer meine Fortbildung dann gemacht hat, darf sich “Master Professional” nennen !

RMPetersen / 20.07.2020

Ob die Eltern bei der Namenwahl wohl an Buddy Hollys “Peggy Sue” gedacht haben? “Pretty pretty pretty pretty Peggy Sue, I love you girl ...” Eltern können so romantisch sein. Das eigene Kind ist immer das schönste.

Andreas Rochow / 20.07.2020

Dieser Bullshit ist Staatsdoktrin, bestellt, importiert. Für Merkels einschlägige außerparlamentarische Institutionen- und NGO-wüste werden Abermillionen von Steuergeld abgedrückt, die Wahrheit bekämpft. Die Fake-Wissenschaft mutiert zum ge-faketen Stichwortgeber der bunten globalistischen und antikapitalistischen Propaganda. Wie lange können wir uns dieses Zerstörungswerk noch leisten? Eine Gesellschaft, der die Eigenschaft der Gemeinschaft durch ideologische linke Hetze abgesprochen und durch Massenimmigration vernichtet wird, erfüllt auch nicht mehr die Grundvoraussetzung der Demokratie: die politische Freiheit und den offenen Diskurs! “Demokratie leben!”, das Förderprogramm des Familienministeriums für Vorfeldantifanten und linken Terror, beweist, wie wenig man “ganz oben” von Demokratie. Meinungsäußerungsfreiheit und Wahrheit hält. Der Beschuss der einzig verbliebenen politischen Opposition aus allen Rohren, zuletzt auch mir dem Urin der Peggy von der BZpB, ist ein Zeichen der Erbärmlichkeit, das sich die “politische Bildung”, sprich Staatspropaganda auf die Fahnen geschrieben hat. - Die Universitäten, sollten sich von diesem Dreck befreien. Der Rückbau von Merkels Institutionenfilz wird eine Aufgabe der Zivilgesellschaft sein, die die Zerschlagung (lach!) der Stasi und die Privatisierung der VEBs bei weitem übersteigt!

Ilona Grimm / 20.07.2020

Kurz vor dem Zubettgehen habe ich mich dank der launischen Frohnatur noch mal so richtig auslachen können. Danke, werter Herr Schneider. » Vor den Erfolg haben die Natursektgötter der europäischen Inkontinenz aber leider den Scheiß gesetzt«——gefällt mir sehr gut. Schade, dass ich nicht mehr jung genug bin, Ihren Tipp mit der Stiftung für GARNIX umzusetzen. Bücher über „Scheiß“ zu schreiben ist im übrigen gar nicht so einfach, und deshalb hätte ich mit der Stiftung sowieso keinen Erfolg. Außerdem bin ja auch keine Stasi-Tussi.

Franz Klar / 20.07.2020

” Welche Firma, die auch nur ansatzweise etwas mit der Wertschöpfungskette zu tun hat, bräuchte einen Mitarbeiter (m, w, Doppel-D) mit einer derartigen Qualifikation? ” Also ab Qualifikationsstufe DD fällt mir nur eine sehr schöne Nebensache ein ... .

Max Wedell / 20.07.2020

“Was, glauben sie, würde hier gesucht? Und von wem? Und warum?” - Ist die Antwort dazu nicht ganz einfach? Hier werden Produkte geschaffen, die weiße Deutsche mit ihrer schwierigen Geschichte und einem daraus entstandenen Masochismusreflex nachfragen, um sich mit sich selber zu versöhnen. Sobald eine wie auch immer geartete Schuld glaubhaft gemacht werden kann, wird sie freudig akzeptiert, um mit ihrem Beklagen das wohlige Gefühl zu erhalten, sie für sich ganz persönlich ausgebügelt zu haben. Ganz verschwinden darf die Schuld natürlich niemals, denn auch morgen noch will man sie beklagen und sich damit exkulpieren können, um so den eigenen Selbstwerttonus zu steigern. In der Rassismusschuldproduktion sowie der Kolonialismusschuldproduktion für die Bedürfnisse Weißer (es gibt unter anderen Gruppen praktisch keine Nachfrage danach) ist es von großem Vorteil, Schwarzer zu sein, weil das dem Weißen beim Bekennen und Beklagen des produzierten Schuldmaterials einen zusätzlichen Kick gibt, indem es ihm bei solcher Autorenschaft ganz besonders authentisch vorkommt. Ich habe nichts dagegen einzuwenden, wenn findige Unternehmer solche Marktlücken aufspüren und Produkte auf den Markt bringen, die ihre Konsumenten in hohem Maß zufriedenstellen. Das einzige Problem, das ich hier sehe, ist, daß es nicht nur die Konsumenten sind, die für ihren Vorteil der gesteigerten Wellness bezahlen. Die Finanzierung erfolgt weitgehend über Staatsgelder. Unzufrieden kann daher derjenige sein, den die hergestellten Produkte aus welchen Gründen auch immer nicht beglücken, denn er muß ja trotzdem einen Anteil an ihrer Produktion zahlen. Schneiders Lösung: Er zweckentfremdet die Produkte, indem er sie nicht wie von ihren Produzenten vorgesehen konsumiert, d.h. mit devoter Grundhaltung und einem lauernden Mea culpa im Hypothalamus, sodaß sie ihm absurd erscheinen müssen. Absurdität aber zwingt zum Lachen, und so kommt dann trotz allem doch noch ein Glücksgefühl zustande.

Horst Girmann / 20.07.2020

Hören Sie auf, Herr Schneider! Es ist schon schlimm genug, dass wir, ohne gefragt zu werden, einen solchen nutz-und wertlosen Schwachsinnsposten bezahlen müssen. Da brauchen Sie uns nicht noch ständig unsere Schwäche und Unterlassung um die Backe zu hauen, dass wir uns nicht dagegen wehren.

R. Grosman / 20.07.2020

Lieber Herr Schneider, ich schreibe diesen Leserbrief nach ihrem humorigen Beitrag mit vom Lachanfall verweinten Augen. Sehr gut, fantastisch! Obwohl man fairerweise anfügen muss, die reale Vorlage hat es ihnen aber auch leicht gemacht.

Wiebke Ruschewski / 20.07.2020

Ich war bis 2012 auf der Uni. Letztes Jahr habe ich mal ein paar Jobangebote für frisch gebackene Studienabsolventen angeschaut (und auch ein paar Bewerbungen von frisch “Fertigen” konnte ich letztes Jahr ebenfalls mal bestaunen). Es war grauenerregend! Vieles habe ich gar nicht verstanden. Klang zwar irgendwie beeindruckend bis einschüchternd, war aber meist doch nur 08/15. Das ist nicht mehr meine Welt. P.S. Auch die Jobangebote für Nicht-Akademiker haben es mittlerweile zuweilen echt in sich und lösen schon mal Befremden aus. Ich las vor einiger Zeit einmal, dass ein “Facility-Manager” gesucht werde. Häää, was bitte? Wer`s noch nicht weiß: Das ist ein HAUSMEISTER!!!

Ulla Schneider / 20.07.2020

Herr Schneider, kein Zungenbrecher? Irgendetwas muss im Trinkwasser sein, anders kann ich es mir bei diesen Bekloppten nicht erklären. Die sollen mein Haus putzen - Arbeitstherapie. Aber wahrscheinlich ist die Besenin und das Eimerchen nicht deutlich gekennzeichnet. Wie wärs mit dem Kölner “dat”? Dat Eimerchen, dat Besen, dat Schneider, dat ...... Wenn schon, denn schon. Ich werde mich bis zum letzten Atemzug weigern, jawoll!

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