Robert von Loewenstern / 01.11.2020 / 06:27 / Foto: Martin Kraft / 214 / Seite ausdrucken

Karl Lauterbach und der IQ-Verlust: Macht Corona dumm?

Karl Lauterbach, fleischgewordenes Martinshorn der Ära Corona, hat wieder einmal Alarm geschlagen – und zwar sehr erfolgreich. Unter der Überschrift „Wie es zu Merkels Corona-,Notbremse’ kam“ beschreibt der Berliner „Tagesspiegel“ den Anteil des SPD-Mannes am geschmeidigen Gelingen des Beschlusses zum jetzigen „Shutdown“ (© Lauterbach):

„Der SPD-Gesundheitsexperte und der Charité-Virologe Christian Drosten waren in die Beratungen eingebunden. Lauterbach ist für Merkel wichtig, um die SPD-Seite auf einen harten Kurs einzuschwören. Am Tag der Entscheidung referiert er frühmorgens am Telefon erstmal eine neue Studie des Imperial College zum IQ-Verlust durch eine Covid-19-Erkrankung.“

„Man fragt sich, wann Lauterbach immer noch Zeit hat, Studien zu lesen. Das Virus erreiche über Riechnerven und Blutgefäße das Gehirn, erläutert er. Bei einem schweren Verlauf verliere man im Schnitt 8,5 IQ-Punkte. ,Das Gehirn altert um 10 Jahre.‘ Am Ende dieses Tages, an den man sich noch lange erinnern wird, wie Söder sagt, ist sogar Karl Lauterbach zufrieden.“

#Apokarlypse now

Dass Lauterbach zufrieden war, ist nachvollziehbar. Seine Parteikollegen hatten vergangenen Mittwoch den Kessel Buntes, den die Kanzlerin für das erneute Herunterfahren der Gesellschaft angerührt hatte, widerspruchslos akzeptiert. Offenbar waren sie durch Lauterbachs Vortrag so verstört, dass sie Sinn und Zweck einzelner Maßnahmen nicht mehr infrage stellten.

Die Botschaft „Corona frisst Hirn“ war angekommen. Jeder der Empfänger musste sich fragen, ob er nach einem Positivtest noch in der Lage sein würde, sich die Schuhe zuzubinden oder alleine aufs Klo zu finden.

Auf dass ganz bestimmt nichts schiefgehe, hatte Lauterbach seine Hiobsbotschaft am Mittwochmorgen zusätzlich per Twitter unters Volk gebracht. Der „SPD Bundestagsabgeordnete, der noch selbst tweetet“ erzielt auf dem Mikrobloggingdienst hohe Reichweite. Immerhin 271.000 Follower haben seinen Kanal abonniert. Nicht alle sind Fans – zahlreiche User versehen die Äußerungen des Daueralarmisten gerne mit Stichwörtern wie #Klabauterbach oder #Apokarlypse.

„Das will keiner“

Am Mittwoch, 28. Oktober, 8 Uhr 45, setzte der Vielzwitscherer folgende zwei Tweets an seine Gefolgschaft ab:

„(1) Diese Studie vom Imperial College London, 85.000 Pat, zum IQ-Verlust durch Covid, sollte jedem eine Warnung sein, der die Erkrankung noch falsch einschätzt. Bei schwerem Verlauf verliert man im Durchschnitt 8,5 IQ Punkte. Das Gehirn altert um 10 Jahre“

„(2) Besonders relevant und überraschend ist: selbst mit leichten Symptome ohne Atembeschwerden wurde Denkfähigkeit deutlich eingeschränkt! SarsCoV-2 erreicht über Riechnerven und Blutgefässe das Gehirn und führt dort zu Schäden. Diese sind wahrscheinlich bleibend. Das will keiner“

In der Tat, das will keiner. Genau das dachte wohl auch die versammelte TV-Gemeinde, als Lauterbach am Abend bei „Markus Lanz“ noch einmal mit seiner Horrorgeschichte aufwartete (hier ab Min. 43:02). Der Moderator bekannte, er sei „ein bisschen geschockt“ gewesen, als er morgens beim Frühstück davon erfuhr.

So ziemlich alles falsch

Fazit: Karl Lauterbach hatte die Schreckensmeldung vom Blödmacher-Covid innerhalb eines Tages effizient und wirkmächtig verbreitet. Dafür gebührt ihm Respekt. Es gibt nur ein klitzekleines Problemchen mit seiner Story. So ziemlich alles daran ist falsch.

Richtig ist, es gibt eine britische Studie diverser Autoren von unterschiedlichen Institutionen mit dem Titel (übersetzt): „Kognitive Defizite bei Menschen, die von Covid-19 genesen sind“. Wer die Studie aufruft, bemerkt sofort, dass es sich nur um einen Vorabdruck handelt. Die Arbeit ist also nicht peer-reviewed, sprich, von Wissenschaftlern aus dem betreffenden Fachgebiet begutachtet und für würdig befunden.

Als nächstes fällt auf, dass die Untersuchung nicht – wie von Lauterbach getwittert – beeindruckende „85.000 Pat“ involvierte. Die 84.285 Personen, die die Autoren anführen, waren keineswegs „Pat“, also Patienten, sondern Teilnehmer an einer allgemeinen Online-Befragung, die ermitteln sollte, wie frisch die Briten im Oberstübchen sind. 

Irrwitzig übertriebene Zahlen

In diesem Datenhaufen fanden die Studienautoren ganze 361 Personen, die vor dem „Intelligenz“-Test Corona-positiv getestet worden waren. Von diesen 361 wurden 207 hospitalisiert, darunter 60 mit künstlicher Beatmung – so die Autoren.

Selbst diese geringen Werte sind zweifelhaft. Wer es genauer wissen will, möge bei sciencefiles nachlesen. Die haben sich nämlich die Mühe gemacht, die Studie und die zugehörigen Lauterbach-Behauptungen en détail zu zerfieseln. Entscheidender als die irrwitzig übertriebenen Patientenangaben ist jedoch etwas anderes. Lauterbach hat nicht einmal das Vorgehen der Studienautoren richtig erfasst.

In der „Lanz“-Sendung beschreibt er deren Methode wie folgt: Die Wissenschaftler hätten sich gedacht, „kucken wir doch mal auf die, die Covid hatten, im Vergleich zu denen, die kein Covid hatten. Und hat dann geschaut … also sind die, die Covid hatten, jetzt runtergegangen im Vergleich zu dem, was sie vorher hatten. Und tatsächlich haben die, die Covid stärker gehabt haben, die haben 8,5 Punkte verloren.“

Es gab keinen „IQ-Verlust“

Lauterbach behauptet also, es habe einen Vorher-nachher-Vergleich gegeben bei den Personen, die Corona-positiv waren. Dabei habe sich herausgestellt, dass diejenigen mit schweren Covid-19-Verläufen im Zuge ihrer Erkrankung heftige 8,5 IQ-Punkte eingebüßt hätten. Kurz, SARS-CoV-2 macht dumm. 

Alles falsch. Nichts dergleichen fand statt. Einen Vorher-nachher-Abgleich gab es nicht – konnte es gar nicht geben, weil es keine Vorher-Tests gab. Die Studienautoren setzten nur die Ergebnisse der Corona-Positiven in Relation zu den Resultaten der restlichen Testteilnehmer. Bei denen mit „schweren Verläufen“ stellte sich heraus, dass sie im Schnitt um 8,5 Punkte schlechter abgeschnitten hatten als andere, die nicht Corona-positiv getestet waren.

Ob die (sehr wenigen) schwer Covid-19-Erkrankten bereits zuvor „kognitiv schwächer“ (vulgo: blöder) als der sonstige Durchschnitt waren, weiß man nicht. Lauterbachs Behauptung, sie hätten „8,5 IQ-Punkte verloren“, ist also durch nichts belegt. Hinzu kommt, um „IQ-Punkte“ handelt es sich ohnehin nicht, weil die Online-Befragung kein klassischer Intelligenztest war, wie die Autoren selbst anmerken („the battery of tests should not be considered an IQ test“).

Zwei Fragen und eine Antwort

Auch die weiteren Behauptungen von Kassandra-Karl sind unhaltbar oder unzutreffend. Die Studie zeigt nicht, dass bei Personen „mit leichten Symptomen“ die „Denkfähigkeit deutlich eingeschränkt“ wurde. Die von den Autoren ermittelte Abweichung ist minimal, die „deutliche Einschränkung“ hat Lauterbach dazugedichtet, genau wie die „wahrscheinlich bleibenden“ Schäden.

Selbst den Autoren sind die Grenzen ihrer Zahlenauswertung bewusst. Es könnten keine Aussagen zur Kausalität gemacht werden, schreiben sie in aller Offenheit. Karl Lauterbach ficht das nicht an. Er erklärt einfach das Gegenteil, nämlich einen ursächlichen Zusammenhang zwischen Covid-19 und angeblichem Hirnfraß.

Nach all dem bleiben zwei Fragen und eine Antwort. Wenn nur vergleichsweise winzige Unternehmungen wie sciencefiles.org und Achgut.com einen eingehenderen Blick auf spektakuläre Behauptungen eines der einflussreichsten „Gesundheitsexperten“ Deutschlands werfen – was machen die hauptberuflichen Kollegen in den großen Redaktionen eigentlich den lieben langen Tag? Und wo sind die fleißigen Propaganda-Arbeiter und angeblichen Wahrheitsfinder von „Correctiv“, wenn mal tatsächlich Fakten zu checken wären?

Abschließend die Antwort auf die vom „Tagesspiegel“ aufgeworfene Frage, „wann Lauterbach immer noch Zeit hat, Studien zu lesen“. Ganz einfach: Er liest sie nicht. Natürlich wären noch zwei weitere Möglichkeiten denkbar. Er liest Studien, aber er versteht sie nicht. Oder er versteht sie und lügt bewusst. Beides wollen wir nicht unterstellen. Das wäre zu ungeheuerlich.

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Leserpost

netiquette:

Sabine Heinrich / 02.11.2020

@Ilona Grimm: Sehe ich genauso - was die Bösartigkeit der von unseren Steuergeldern schmarotzenden Politiker betrifft. Sie mögen dumm und ungebildet sein - die meisten schätze ich so ein - aber sie sind rattenschlau und wissen genau, wie sie an Geld und Macht kommen - und sich beides auch erhalten können. Und die gehirngewaschenen 2beinigen Schafe merken nicht/wollen nicht merken, wie sie vera - äppelt werden. Die hängen gläubig an den Lippen derer, die in Tohkschohs ihre eingeübten Phrasen absondern. Dass der Herr Lauterbach noch immer ernstgenommen wird, sagt alles über den Bildungsstand - besser - die Bildungs- bzw. Lernbereitschaft vieler meiner Landsleute aus. 10 min vor Mitternacht möchte ich doch ganz schnell Frau Dr. Merkel und den Ministerpräsidenten aller Länder meinen grenzenlosen Dank dafür aussprechen, dass sie uns so fürsorglich vor der neuzeitlichen Pest, die täglich Tausende - allein in D dahinrafft - schützen, indem sie uns vor so gefährlichen Betätigungen wie z.B. Kino-, Konzert-, Restaurant- und Tierparkbesuchen abhalten. Ich danke Ihnen - auch dafür, dass ich jetzt vor meinem Computer noch keiner Mauklkorbkontrolle unterzogen werde. Möglicherweise klopft es schon in einem Monat nicht nur an meine Tür…!

Karola Sunck / 01.11.2020

Wie verblödet manche Menschen in diesem Lande sind, erkennt man jeden Tag, wenn man mit offenen Augen statt Scheuklappen durch die Landschaft geht. Und das gilt für alle Altersstufen. Beim Jogging, beim Radfahren, beim Spaziergang, alleine oder zu zweit im Wald. Sie tragen den Söder- Gedächtnislappen, oder den Merkel-Maulkorb mit einer Hingabe und Stolz, die ihres gleichen sucht. Wen wunderts da, wenn die Verblödung weitergeht. Statt frische gesunde Luft, wichtig für die Gesundheit und die grauen Gehirnzellen, atmen sie mit Hingabe ihre verbrauchte Ausatemluft, durchsetzt mit allerlei krankmachenden Keimen. Na ja, sie wollen der Obrigkeit gefallen und ihren Mitmenschen signalisieren, dass sie brave Bürger und ganz im Sinne ihrer Übermutti sind. Wie blöd sie in Wirklichkeit sind, fällt ihnen nicht mehr auf. Da haben die ÖR Haltungs- und Regierungssender ganze Arbeit im Sinne der Merkeldynastie geleistet. Und der Marktschreier der SPD mit Namen Lauterbach, seines Zeichens sogar Professor, bestärkt sie mit seinen absurden, abenteuerlichen Thesen. Was ist das überhaupt für einer? Der will ja sogar Stasimethoden in Deutschland einführen und das Denunziantentum fördern. Mensch Leute, wacht endlich auf und jagt diese Brut zum Teufel und zwar alle, macht es endlich, ich bin dabei!       

Wiebke Ruschewski / 01.11.2020

Ich glaube, vieles was als IQ-Test bezeichnet wird, ist streng genommen gar kein IQ-Test. Ich habe schon ein paar IQ-Tests gemacht in meinem Leben und ich erinnere mich, dass die sehr genauen Standards folgen. Außerdem sitzt da jemand, der die Fragen stellt, beaufsichtigt, dass man nicht in irgendeiner Form bescheißt und die Stoppuhr bedient (ja, man hat nur begrenzt Zeit zum Nachdenken). Ich behaupte auch einfach mal, dass ein “echter” IQ-Test nicht online gemacht wird. Was mich ebenfalls interessieren würde, ist das Alter der Probanden. Leute, die ernsthaft an Covid erkranken, sind ja bekanntermaßen oftmals nicht mehr die Jüngsten. Allein damit würden sich doch bereits gewisse kognitive Einschränkungen erklären lassen. Außerdem ist der IQ nicht starr. Das Gehirn lässt sich - ebenso wie ein Muskel - bis zu einem gewissen Grad trainieren. So macht es schon einen Unterschied, ob man gesund und sportlich ist, vielleicht musiziert und vielseitig interessiert ist, oder ob man einen eintönigen Job hat und ein langweiliges, abwechslungsarmes Privatleben führt. Wenn man dann auch noch vor einiger Zeit wegen einer Erkrankung (Covid) im Krankenhaus war und den ganzen Tag die weiße Wand angeguckt hat, dann wirkt sich das nicht eben belebend auf das Denkstübchen aus. Soll heißen, dass da viele Faktoren hineinspielen können und dass es vielleicht eine ganz banale Erklärung für die Ergebnisse der Studie gibt. Und wie der Autor schon sagt: Die Studie lässt die Frage offen, wie blöd die entsprechenden Leute eigentlich VOR ihrer Covid-Erkrankung waren.

Richard Loewe / 01.11.2020

bei Loewensternchen Beiträgen kann ich eigentlich immer lachen. Beim Thema Corona und Politiker nicht mehr, weil ich weiss, wer laut lachend jeden abend ins Bett steigt und morgens lachend unter der Dusche steht.

Werner Kersting / 01.11.2020

@Sabine Schönfelder, Ihre Kommentare sind fast immer nicht nur lesenswert, sondern so etwas von authentisch und aufklärend, dass ich immer schon danach auf der Suche bin. Vielen herzlichen Dank. Und so möchte ich gerne unterstreichen und verstärken, was Sie geschrieben haben: “Wir können, wie das letzte Mal, nur auf die Hilfe der Amerikaner hoffen.” Das denke ich auch. Insofern scheint es auch bedeutend zu sein, dass Tramp die Wahlen gewinnt. Er ist durch seinen bis Mitte dieses Jahres akkreditierten Botschafter Richard Grenell ganz genau über die aktuelle Situation in diesem Deutschland informiert. Das tröstet ein wenig.

Frances Johnson / 01.11.2020

In meinem Kreis (zwischen 150 und 200 CV+-Getestete) liegen drei davon im KH, alle drei auf Normalstation, auf Intensiv liegt keiner davon. Die Ärzte geben an, der Verlauf sei milder als im Frühjahr, es sei aber besser, die drei zu beobachten. Währenddessen versetzt Herr Drosten leute in Meppen mit dem Schocker Triage n Angst und Schrecken: “Bei einer Veranstaltung in Meppen hat Virologe Christian Drosten von der Berliner Charité über die dramatischen Folgen eines anhaltend hohen Infektionsgeschehens gesprochen. ....erklärt Drosten, was eine Triage-Situation bedeuten würde. „Wir haben auf der Intensivstation einen Patienten, der ist alt und der liegt da seit einer Woche. Der hat eine Überlebenschance von 30 bis 50 Prozent [...] Und dann kommt ein Patient, der ist 35 und hat drei kleine Kinder und der hat die gleiche Krankheit und der hat einen schweren Verlauf und wenn Sie den nicht jetzt an ein Beatmungsgerät anschließen, dann ist er übermorgen tot. Das wissen Sie als Intensivmediziner. Was machen Sie? Sie müssen einen der älteren Patienten abmachen. Das ist, was Triage bedeutet.“ Headline: „Querdenker“ deklarieren Protest als Gottesdienst – Drosten warnt vor Triage, w-on Ick kann gar nich so ville fresse…Max Liebermann

Karla Kuhn / 01.11.2020

Peter Holschke, “Bereits Hitler hat das ausgesprochen. “Sie haben mich immer als Propheten ausgelacht. Von denen, die damals lachten, lachen unzählige nicht mehr. Die jetzt noch lachen, werden in einiger Zeit vielleicht auch nicht mehr lachen.”  Daß Lauterbach gefährlich ist, wissen wahrscheinlich die meisten hier. Aber trotzdem, lustig machen gehört zur ERHALTUNG der eigenen Gesundheit dazu. Merkel ist in meinen Augen die ALLERGEFÄHRLICHSTE. Merkel greift selten selber an. Offensichtlich überläßt sie das anderen. Die Frau ist unscheinbar, wahrscheinlich haben ihr die wenigsten zugetraut, wie ein Diktator so eine am PARLAMENT vorbei “brachiale ” AUSGANGSSPERRE mit MACHT durchzusetzen. Der Witz ist, daß sich gerade Merkel enorm über LUKASCHENKO aufgeregt hat . Diese Person hat im UNRECHTSSTAAT offensichtlich den Kommunismus total verinnerlicht und will ihn jetzt duchsetzen. Dr. GAULAND, JURIST,  hat es GENAU auf den Punkt gebracht, WIR, DAS VOLK, sind der SOUVERÄN und nicht Merkel, Söder, Spahn, Lauterbach und wie sie alle heißen.  In Italien sind gewaltige Unruhen wegen der von der Regierung beschlossenen Maßnahmen, ebenso in Frankreich und Spanien. Die Sachsen haben gestern in Dresden, bei schlechtem Wetter gegen die Maßnahmen demonstriert, lt Mainstream 3000 Personen, wenn die das sagen,  sind es wahrscheinlich 6000 Menschen gewesen. Am 07. November in Leipzig. Ich glaube nicht, daß sich die Querdenker aus verschiedenen Teilen Deutschlands aufhalten lassen !! Werner Kramer, Lauterbach am Grab der SPD und MERKEL am Grab der CDU.  Lassen wir sie graben, irgendwann fallen sie selber rein.

Ulrich Jäger / 01.11.2020

Ich habe in der Online-Ausgabe der NZZ vom 28.10. einen entsprechenden Artikel “Wie wirkt sich eine Infektion mit Sars-CoV-2 auf kognitive Leistungen aus?” gelesen. Die Autorin wagt sich hier in der Auswertung der Analyse nicht soweit aus der Deckung wie der (offensichtliche) Überschriftenleser Lauterbach. Hier werden zwar auch die an Covid-19 Erkrankten mit einer vergleichbaren (?) Gruppe Nichterkrankter der Studie verglichen. Aber es wird wenigstens auf die Aussage des Generalsekretärs der Deutschen Gesellschaft für Neurologie hingewiesen, der derartige Phänomene auch bei anderen künstlich beatmeten Patienten festgestellt hat. Derartige Beeinträchtigungen können länger, manchmal bis zu einem Jahr anhalten. Wenn man das liest, sollte man an der wissenschaftlich-fachlichen Kompetenz des Herrn Lauterbach zweifeln. Dem Mann ist zur Durchsetzung seiner Ideologie jedes Mittel recht.

A. Iehsenhain / 01.11.2020

Vielen Dank für diesen Text! Gegen Corona-Wahnsinn hilft immer eine Portion Loewenstern. Wäre vielleicht auch mal was für Lauterbach - obwohl: das würde wohl dessen Hirn/Darm-Schranke überfordern…

Sabine Heinrich / 01.11.2020

Nun erlaube ich mir einen total platten Kommentar. Meine Mutter, die glücklicherweise all dies, was hier abläuft, nicht mehr mitbekommen muss, warnte mich vor schmal- oder ohnlippigen Männern. Sie verband mit diesem äußeren Erscheinungsbild Geiz, Gefühlsarmut ANDEREN gegenüber und nochmals Geiz. Eigene Erfahrung: Recht hatte sie.Trifft aber auch auf Frauen zu.

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