Der Mainzer Kardinal Karl Lehmann hat dazu aufgerufen, die Menschen in Darfur nicht zu vergessen. In einem am Dienstag veröffentlichten Beitrag für die Mainzer Bistumszeitung “Glaube und Leben” kritisiert Lehmann, dass Russland und China die sudanesische Regierung unterstützten und so eine internationale Vorgehensweise in der Krisenregion erschwerten. “Wir dürfen uns mit dieser Situation nicht abfinden, auch wenn wir keine Patentrezepte zur Befriedigung haben”, so Lehmann.
Notwendig seien “neue politische Initiativen, so aussichtslos sie scheinen mögen”. Hilfe sei sehr schwierig, weil der Zugang zu den Flüchtlingen und Kriegsopfern sehr erschwert werde. Immer wieder gebe es gewaltsame Übergriffe auf die Bevölkerung, und auch die Flüchtlingslager seien nicht sicher, schreibt Kardinal Lehmann.
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