
Der Altersunterschied beträgt 6 Jahre, zum Zeitpunkt des Kennenlernens war Malvina 14 und Diaa 20. Es ist also strafrechtlich relevant!
Ich habe das Buch “Nicht ohne meine Tochter” vor über zwanzig Jahren als sehr junge Frau gelesen und es hat mich nachhaltig geprägt. So lehne ich aufgrund dieses und weiterer Bücher zu diesem Thema den Islam persönlich vollkommen ab, was bis Ende 2015 niemanden interessiert hat und keinerlei Einfluss auf mein Leben hatte. Als ich im Herbst 2015 bei Grenzöffnung die jubelnden Deutschen sah, wusste ich, dass die Jubler nicht wissen, was ich weiß und dass sie die Bücher zu diesem Thema nicht gelesen haben. Für meine Meinung zur unkontrollierten Grenzöffnung und die damit folgenden Gefahren wurde ich stark kritisiert. Leider ist es in unserer Gesellschaft zur Gepflogenheit geworden, dass erstmal gehandelt und geurteilt wird, ohne sich im Vorfeld Informationen einzuholen. Die Integration des islamischen Kulturkreises in den christlich geprägten deutschen Alltag ist ein Ding der Unmöglichkeit. Auch zu diesem Thema gibt es umfassend Literatur, die einem persönliche logische Schlussfolgerungen ermöglichen. Wer sich informiert ist klar im Vorteil. Kaum einer hat Zeit zum Lesen. Es müssen schnell Meinungen und Urteile her. Zu einer gesunden gesellschaftlichen Entwicklung führt das nicht. Auch hier wäre ein korrigierendes Eingreifen durch unsere Regierung sinnvoll. Wie an so vielen anderen Brennpunkten in unserem Land, bleibt ein Korrektur und eine Vorbildfunktion unserer Führungskräfte aus. Es ist ein schönes Land mit vielen guten Leuten, was hier in den Dreck gefahren wird. Unsere Großeltern, die das alles aufgebaut haben, rotieren vermutlich derzeit in ihren Gräbern.
Wie wäre das? Ein mit zart-romantischer Musik untermalter Beitrag, bei dem ein deutscher, atheistischer ‘Tim’ seine vier Jahre jüngere muslimische Freundin auf nette aber bestimmte Weise dazu auffordert, nach und nach das Kopftuch zu lockern und auch mal ein paar Jungs zu umarmen. Das wäre richtig brisant und der Sender könnte wohl nicht mehr für den Jungen garantieren. So weit, so schlecht. Aber noch weiter gedacht: Man stelle sich vor, das muslimische Mädchen würde von sich aus die gleichen Vorbehalte gegen die liberale Haltung ihres Freundes äußern, wie das deutsche Mädchen in der Doku es tut, gegen die islamisch-konservative Haltung von Dia. Es wäre also ein Widerwille bei dem imaginären, 4 Jahre jüngeren muslimischen Mädchen mit Kopftuch spürbar. Ich glaube die entsprechende Gemeinde würde rasen, und der Sender könnte nicht einmal mehr für sich selbst garantieren.
Zitat: “Anders als andere stört mich die Tatsache, dass Mohammed älter als Malvina ist, jedoch weniger.” Eine erstaunliche Ansicht, die missachtet, dass nach unserem Strafgesetzbuch unkontrollierte Beziehungen Erwachsener zu Minderjährigen unter gewissen, hier durchaus denkbaren, wenn nicht sogar wahrscheinlich erscheinenden Umständen explizit unter Strafe gestellt sind. Die unreflektierte Anbahnung und Förderung derartiger Beziehungen sollte daher auch unter diesem höchst problematischen, aber allenthalben blindlings ignorierten Aspekt gerade in dem neuralgischen Umfeld der grenzenlos verharmlosten “Refugees-welcome-Euphorie” kritisch begleitet und beobachtet werden.
Ich weiß aus dem Freundes- und Bekanntenkreis, dass eine solche Verbindung funktionieren kann. Das geht in den mir bekannten Fällen aber nur, weil sich der/die Angehörige des muslimischen Glaubens so weit “zurückgenommen” hat, bis es dauerhaft passt.
Ich erinnere mich noch gut daran, wie “Nicht ohne meine Tochter“ in den achtziger Jahren hierzulande aufgenommen wurde: Von der Linken vor allem mit Verärgerung. “Reaktionärer, kitschiger Schund” dürfte es wohl am Besten beschreiben. Es war egal, dass die Geschichte wahr war (zur Ehrenrettung muss man aber sagen, dass ein paar linke Frauen durchaus Verständnis für die Mutter zeigten, die ihre Tochter aus dem Iran “zurückentführt” hatte). Die linke Haltung hatte natürlich mit der Zuneigung zum islamistisch revolutionierten Iran zu tun, der sich der Sowjetunion zuwendete und dem man schon deshalb massive Menschenrechtsverletzungen gerne nachsah, und mit den gleichzeitig unter Ronald Reagan nach Jimmy Carter wieder stramm antikommunistisch und anti - islamistisch ausgerichteten USA. Es zeigte sich aber auch die Ignoranz gegenüber kulturellen Unterschieden, die damals genauso vorhanden war wie heute. Wiedermal nix dazugelernt, kann man sagen.
Die Globalisten sollten doch bitte den kulturellen Austausch global und damit auch gerecht zuende denken. Das bedeutet, dass einige Hunderttausend junge Männer aus Europa in die Länder des Nahen Ostens einwandern und sich dort Muslimas zur Frau nehmen.
Was bedeutet das auf lange Sicht für die multikulturelle Gesellschaft? Na, dass es sie nicht gibt. Sie ist eine Chimäre! Der Witz an Kultur ist ja gerade, dass sie eine Einheit, eine Spange bildet. Tut sie das nicht, mag es was anderes sein, nur nicht Kultur. Multikulti, Buntikulti oder Vergleichbares ist also etwas anderes als Kultur.
Leserbriefe können nur am Erscheinungstag des Artikel eingereicht werden. Die Zahl der veröffentlichten Leserzuschriften ist auf 50 pro Artikel begrenzt. An Wochenenden kann es zu Verzögerungen beim Erscheinen von Leserbriefen kommen. Wir bitten um Ihr Verständnis.