Die anhaltende Hitzewelle macht nicht nur Landwirten zu schaffen. Man kann auch in den Medien immer mehr kuriose Stellungnahmen finden, die von einem Klimawandel in den Köpfen zeugen. So hat zum Beispiel die Vorsitzende der Grünen Jugend, Ricarda Lang, gegenüber dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ gefordert:
"Die EU sollte den Bewohnern von Inselstaaten, die durch den Klimawandel bedroht sind, die europäische Staatsbürgerschaft anbieten und ihnen eine würdevolle Migration ermöglichen."
Und noch bevor sie erklären konnte, was sie mit "würdevoller Migration" gemeint hatte – vielleicht eine all-inclusive-Reise auf der AIDAprima –, legte sie gleich nach:
Ein solcher Klimapass wäre nicht nur eine Frage von Solidarität, sondern auch von Verantwortung – immerhin sind es unter anderem die Länder der Europäischen Union, die durch eine verantwortungslose Energie-, Wirtschafts-, und Agrarpolitik zur menschengemachten Klimakatastrophe beigetragen haben.
Wir wissen nicht, ob die junge Fachfrau für fatshaming und body positivity weiß, wo die Inselstaaten Tuvalu und Kiribati liegen, die angeblich vom Klimawandel bedroht werden, wir sind uns aber sicher, dass deren Einwohner sich weigern würden, in ein Land umgesiedelt zu werden, in dem jeder Bekloppte und jede Bekloppte globale Deportationspläne entwerfen kann.
Hamburg hat eine „Außenministerin“
Möglich aber auch, dass Ricarda Lang – die "auf Electro" steht und sich „eine Erzählung grüner Politik" wünscht, "die klar über die Nation hinausweist", nämlich auf "mehr Europa, mehr Internationalismus, mehr Universalismus, aber auch mehr individuelle Wertschätzung" – sich nur um ein Amt bewerben wollte, als Pressesprecherin der Umweltministerin oder Klimabeauftragte ihrer Partei.
Es gibt ja in diesem Land die merkwürdigsten Ämter, von denen die meisten noch nie etwas gehört haben. Hamburg zum Beispiel hat eine "Außenministerin", die für die Beziehungen zum Bund, zur Europäischen Union und für auswärtige Angelegenheiten zuständig ist. In dieser Funktion "kümmert sie sich um die 96 General- und Honorarkonsulate und die neun Partnerstädte der Hansestadt" und jettet "zwischen Hamburg, Berlin und Brüssel oder Shanghai, Chicago oder Marseille hin und her".
Dabei denkt sie viel über die Zukunft der EU nach. Wie man zum Beispiel die 500 Millionen Menschen, die in Europa leben, dazu bringen könnte, "mit einer Stimme zu sprechen – selbst wenn es schwierig ist, diese vereinte Stimme zu finden". Denn nur dann hätten wir Europäer "eine Chance, mit unseren Interessen, Werten und unserer Geschichte wahrgenommen zu werden“.
Das, finde ich, ist ein guter Plan. Eine vereinte Stimme für 500 Millionen Europäer! Schluss mit diesem sentimentalen Gedusel von "Diversität" und "Vielfalt"! One Europe, One Voice! Aber wer könnte diese eine Stimme sein, die dafür sorgen würde, dass wir mit unseren Interessen, unseren Werten und unserer Geschichte in der Welt wahrgenommen werden? Heidi Klum, Helene Fischer, Sahra Wagenknecht? Jogi Löw, Florian Silbereisen, Atze oder Gerhard Schröder?
Nein, es kann nur eine sein: Ricarda Lang, die Sprecherin der Grünen Jugend!
Beitragsbild: IchCC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Genau das Narrativ erwarte ich schon seit Jahren: Die Hauptursache für die Migration stellt das Klima dar! Und damit seid Ihr bösen Europäer und insbesondere die bösen Deutschen mit ihren Dieselautos schuld! So einfach ist das heute im Irrenhaus Deutschland. Dass der entscheidende Pushfaktor die Überbevölkerung ist, das Klima also offensichtlich sehr fruchtbar ist, genau das wird verschwiegen. Man muss resigniert konstatieren: In diesem Land herrschen menschenhassende Psychopathen, denen jede natürliche Lebensfreude, jede kreative Regung, jedes Schöne ein Dorn im Auge ist und dass zu vernichten gilt.
Schon dieser Opener, eine Geschichte, die mitleidig stimmen soll. Eine Mutter traktiert ihre zehnjährige Tochter (gutes Augenmaß Fr. Lang!) mit Keksen. Das klingt für mich schon mal weit hergeholt. Warum sollte eine Mutter so etwas tun? Warum Kekse auf dem Tisch im Blickfeld vor ihrer Tochter zu platzieren, nur um ihr im entscheidenen Moment zu verbieten einen zu essen? Warum nicht gleich keine Kekse auf den Tisch stellen? Wäre das nicht viel naheliegender? Aber eben nicht anstößig. Denn Kinder zu einer gesunden Ernährung ohne viel Süßigkeiten anzuregen, finde ich sehr erstrebenswert. Mir scheint diese Geschichte nicht nur deshalb mal wieder ausgedacht. Komisch erscheint mir auch, dass sowas immer in einem öffentlichen Verkehrsmittel stattfindet. Der Einstieg "Neulich in Tram/Bus/Bahn habe ich folgendes beobachtet..." Zum "Fatshaming" ist ja sonst nur zu sagen, dass es nun mal ein Fakt ist, dass ein gesund aussehender Körper nun mal deutlich attraktiver wirkt. Immerhin geht es dem Mann - schon genetisch - um Fortpflanzung. Ein übergewichtiger Körper deutet auf Probleme hin. Im Übrigen möchte ich auch gar nicht mein Kind mit meiner Frau großziehen, die ihm ständig Süßigkeiten vorsetzt und es dazu aufmuntert zuzugreifen. "Joggen im Central Park? Wie politisch ist der Körper Was wir hier stark erleben ist Körperlichkeit als Ausdruck Leistungsfähigkeit. Das spiegelt eine neoliberale Logik von Selbstoptimierung wider. Ich bin meine Ich-AG und muss mich selbst perfektionieren für die Arbeit, für die Gesellschaft. " Da muss man sich doch fragen, wer, wenn nicht man selbst, ist verantwortlich dafür in welchem Zustand sich der eigene Körper befindet!?
Grüne Jugend? Ist das nicht der Verein, in dem pubertierende Rotzlümmel mit Ar...decolletee auf die deutsche Fahne pi...en und dieses stolz im Netz verbreiten? Dann sollten sie auch den Stolz haben, auf die deutsche sozialstaatliche Versorgung und steuerliche Förderung zu verzichten.
Das alles wäre ja nicht so schlimm, wenn diese Äußerungen abgrundtiefer Dummheit ungehört blieben. Die Grünen bekommen aber ständig und immer wieder ein Forum in den Leitmedien. Und ja: Es gelingt ihnen dank Shitstorm und Empörungsmaschinerie, dank Demos und pseudomoralischer Gutmenschen diese gequirlte Sch... irgendwie als politische Leitlinien zu setzen. Unsere Politik orientiert sich doch schon lange nicht mehr an Vernunft, sondern lässt sich von rotgrünen "Visionen" treiben.
@Andreas Dörenkämper, "Wenn Jugendliche sich politisieren, kommt halt oft nichts gescheites dabei raus. So war es auch vor einigen Jahrzehnten, als unzählige junge Menschen in Deutschland Ho Ho Ho Chi Minh riefen. Einfach nicht ernst nehmen.": Sorry Herr Dörenkämper, aber gerade die Tatsache, dass man die Ho Ho Ho Chi Minh-Rufer damals offensichlich nicht ernst genug genommen hat und zwar so, dass man denen keine Plattform hätte bieten dürfen, damit sie zu dem wurden, was sie heute sind, beweist die Tatsache, in welchem Zustand sich unser Land gerade jetzt befindet und dass es solche Armutszeugnisse wie Ricarda Lang auf der politischen Ebene bedauerlicherweise zuhauf gibt!
Die Grünen liegen angeblich bei 15 %. Da muss man richtig Angst haben. Es reicht ja jetzt schon was die mit ihren grünen Medienfreunden alles angerichtet haben.
So viel Schwachsinn, Hilfe, wo ist ein Arzt! Gibt bitte dafür eine Therapie? Hm, wie könnte sie aussehen? Was hat uns Ozeanien getan, dass wir sie derart bestrafen wollen? Werter Herr Broder, unendlich viel Dank für den Hinweis auf die Bankrotterklärung Deutschlands! Nu weiß ich Bescheid, schlimmer geht's nimmer.