Nicht nur in den südlichen Krisenländern ist die „verlorenen Generation“ inzwischen zu einem geflügelten Wort geworden. Gemeint sind die Jungen, von denen im EU-Durchschnitt fast ein Viertel arbeitslos ist. Die Zahlen aus den Euro-Krisenländern sind noch verheerender. In Griechenland sind es knapp 60 Prozent der Jungen, die keine Arbeit finden, in Spanien immer noch 56 Prozent, gefolgt von Portugal (42) und Italien (38,5). Und man fragt sich, wie die Zukunft dieser Gesellschaften aussehen wird. Schließlich sind die, die heute keine Arbeit finden, auch die, die man eigentlich als Beitragszahler für die Sozialsysteme braucht, um die Kosten der Alterung der Bevölkerung abzufedern. Deutschland ist im Vergleich dazu eine Insel der Seligen und weist mit nur 7,6 Prozent eine der niedrigsten Jugendarbeitslosigkeitsquoten der entwickelten Welt auf. http://flatworld.welt.de/2013/07/02/jugendarbeitslosigkeit-in-europa-feeling-the-pain-of-others/#more-2130
Siehe auch:
Deutsche zuerst!
Die Linken-Bundestagsabgeordnete Wagenknecht hatte erklärt, bevor „Talente aus anderen Ländern“ abgeworben würden, müsse eine Ausbildungsoffensive in Deutschland starten. Die Politikerin verwies in der “Welt” auf Zahlen der Bundesagentur für Arbeit, nach denen im Mai knapp eine Million Menschen zwischen 15 und 35 Jahren arbeitslos war. Die Hälfte von ihnen hatte demnach keine abgeschlossene Berufsausbildung. Die Einladung von Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) an junge Südeuropäer, in Deutschland eine Ausbildung zu beginnen, sei „eine Ohrfeige für Hunderttausende junge Menschen, die in Deutschland leben und von denen viele nie eine
Chance bekommen haben“, sagte Wagenknecht. http://www.tagesspiegel.de/politik/streit-um-lehrstellen-fuer-suedeuropaeer-sahra-wagenknecht-gegen-abwerbung-von-talenten-aus-anderen-laendern/8429820.html