Achgut.com trifft sichan diesem Wochenende in einer Jugendherberge am ebenso schönen wie verregneten Wannsee. Der Juniorenkreis der Hayek-Gesellschaft hat in Zusammenarbeit mit Achgut.com und dem Jugend- und Schülerblog Apollo-News zum Workshop „Wir produziere ich einen politischen Blog? – Teil 3“ geladen.
An Themen mangelt es ja wahrlich nicht: Von Boris Johnsons Aufstieg in London über den SPD-Abstieg in Berlin bis zur Klimapanik in Madrid. Und vor allem wird die Frage dikutiert: Wie gehen die Medien damit um – und wie sollten Sie damit umgehen? Die Fortbildung beruht bei dieser Veranstaltung auf Gegenseitigkeit: Auch für Achgut.com und die Referenten sind diese Wochenenden stets ein Quell der Inspiration.
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Beitragsbild: Creative Commons CC0 Pixabay

Naja , solange einige Medien nicht versuchen das Zusammentreffen als "Wannsee-Konferenz" zu instrumentalisieren , alles ok !
Ich muss zugeben: ein bisschen Neid ist auch dabei, wenn von den Jugend-Workshops berichtet wird. In meiner Studentenzeit hatte auch ich den Wunsch, mich politisch zu engagieren. Das war aber gar nicht so einfach, denn alle politischen "Studentenbewegungen" waren ausnahmslos linksradikal und das hat mich schon damals genervt. An den Unis haben linke Rotzlöffel mit ihren saudummen Klassenkampf-Parolen ein absolutes Monopol, wenn es um politisches Engagement geht. Das schreckt den normalen Studenten ab und den Radikalen wird das Feld überlassen. Wie schön wäre es gewesen, wenn man die Möglichkeit gehabt hätte, sich auf intelligente Art und Weise mit Problemen wie Studiengebühren und Bildungspolitik auseinanderzusetzen! Abgesehen davon ist es einfach super, dass dies heute möglich ist, wie das Video zeigt. Man merkt es ja an den positiven wie auch teils sehr negativen Kommentaren auf die tollen Artikel, die bisher während der Workshops entstanden sind: es berührt die Leser, wenn junge Leute ihre persönlichen Erfahrungen beschreiben. Sie zeigen mit ihren Texten für jedermann anschaulich, wie der Wahnsinn der linksradikalen Politik unmittelbar und immer stärker in unser aller Leben eingreift. Wer das nicht sehen will, muss sich doch nur mal erinnern, dass es vor zwanzig Jahren noch eine CDU und eine SPD gab, dass man in jedem Restaurant rauchen konnte, dass jeder 18-Jährige Auto fahren wollte, dass das Straßenbild nicht voll von Kopftuchfrauen war, dass es Werbung mit Marlboro-Männern und halbnackten Frauen gab, dass Erwachsene beim Bäcker gesiezt wurden, ...
Danke, dass Ihr uns wieder einen Einblick in Euer Widerstandsnest gebt! Ja, ich wäre gerne noch mal so jung, um bei Euch mitmachen zu können. Es werden auch wieder andere Zeiten kommen; wann und wie, das weiß Keiner. Aber wenn es zu einem Umschwung kommt, dann werden eben gerade Leute wie Ihr gebraucht, die noch eine Tuchfühlung zum Erfahrungsschatz der europäischen Kultur haben, die dann ihr Wissen und Können, ihren Gestaltungswillen einbringen können. Ich wünsche Euch viel Erfolg - macht weiter so!
Großartig und zuversichtlich stimmend!: "...Eine diskutierende, nachdenkende, hinterfragende Jugend. Eine Jugend, die lernen will und lernt. Eine Jugend, die nicht über das gehaltene Mainstreamstöckchen hüpft. Eine Jugend, die über den eigenen Schatten springt. ..." (Zitat von Wolf von Fichtenberg ;-) Schade, dass meine Älteste erst neun Jahre alt ist, ansonsten würde ich ihr genau diesen Workshop ans Herz legen!
Das ist eine sehr gute Sache. Man darf die Jugendlichen nicht grün-rot-links organisierten Kräften überlassen, das heißt, nicht den Öffentlich-Rechtlichen und nicht den NGOs und marktschreierischen Ideologie-Schranzen. Ich bin gestern während der Autofahrt in die WDR 5-Übertragung des Kabarettfestes aus Bonn geraten. Dort produzierte ein Komödiant Sprüche wie (sinngemäß), "die ewig gestrigen reklamierten an fff, dass diese Veranstaltungen während der Schulzeit statt finden, ja wann denn sonst ? Tarifstreiks fänden ja auch während der Arbeitszeit statt. Nur so erreiche man Ziele". Ein großes Gelächter war von Seiten der Zuschauer zu hören. - Mich entsetzt solches Dumm-Geplapper, mich entsetzen solche Gleichsetzungen - dumm bleiben als Folge von freiwilligem Bildungsverzicht. Dabei geht es nicht einmal darum, das Ziel zu diskutieren zu präzisieren, einen Wissensausgleich zu schaffen durch Auseinandersetzung mit Wissen und Wissenschaftlern entgegen stehender Auffassung. Es geht um "laut maulen", um "Schule schwänzen" und um "Weltschmerz erzeugen und pflegen". Dem Komiker geht es um "billige Effekte", etwas anderes wäre ja "rechts". Wie können junge Menschen erkennen, dass sie zu einem nicht kleinen Teil auch Werkzeug von Strippenziehern werden? Achgut hilft jedenfalls mit.
Ich hoffe, die Überschrift “Auch andere Meinungen anhören” ist Ironie, denn das sollte doch selbstverständlich sein - vielleicht nicht hier, aber anderswo ;-)
Tipp für guten Journalismus und Reporterfragen: auf die abgegebene Meinung nicht mit einer Aber-Frage reagieren. Das kann man lernen. "Aber" ist eine offenkundige Ablehnung der gehörten Meinung und schafft beim Gegenüber eine unbewusst, vorbereitete Abwehrhaltung. Wenn ich solch Interviews von gut ausgebildeten Journalisten höre, kann ich ein mitleidiges Lächeln nicht unterdrücken. Sachkundige Nachfragen ohne "aber" bringen den Gegenüber ins unvorbereitete Schleudern. Hier ist gutes Beispiel der Thomas Walde vom ZDF. Dem merkt man nicht mit seinen Fragen an, welche Gesinnung er hat. Und das ist der größte Ritterschlag für einen unabhängigen Journalisten. Journalisten müssen unbequem sein, man sollte als Person im öffentlichen Raum Journalisten nicht als Freunde haben. Das endet entweder im ungewollten Entblößen des Politikers oder der Journalist mutiert zum Hofberichterstatter und somit gesellschaftlich überflüssig.