Tamara Wernli / 18.04.2021 / 16:00 / 10 / Seite ausdrucken

Judith Sevinç Basad: „Es ist wie eine Sekte“

Tamara Wernli sprach mit der Berliner Autorin Judith Sevinç Basad über ihr neues Buch „Schäm dich!“ (Auszüge siehe hier), die Auswirkungen der Identitätspolitik, Anfeindungen gegen Andersdenkende und warum die „Politik der Scham“ so gut funktioniert.

Mehr von Tamara Wernli finden Sie auf ihrem YouTube-Kanal.

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Sabine Heinrich / 18.04.2021

@Sandra Müller: Wehren Sie sich gegen diese unsägliche Sternerei! Wenn diese Genderfanatiker jederlei Geschlechts keinen Gegenwind spüren, machen sie noch ungenierter weiter als bisher und verhunzen unsere schöne Sprache bis zur Unkenntlichkeit! Genauso sieht es aus mit der plumpen Duzerei durch den REWE- Konzern und andere. Wir müssen Widerstand zeigen! Ja - ich habe es schon getan, leider ließ der Erfolg bisher auf sich warten. Es müssen einfach nur mehr Leute werden, die nicht alles lammfromm und widerspruchslos hinnehmen! Also - liebe Frau Müller - verzweifeln Sie nicht, sondern teilen Sie der Schulleiterin mit, dass Sie in Zukunft zwar weiterhin Elternbriefe erhalten möchten, aber bitte ohne diese Sternchen. Auf die Reaktion bin ich gespannt! Zumindest machen Sie der Frau ein wenig Denkarbeit! Falls Sie einen Hang zur Ironie haben, können Sie ja die Direktorin oder den Herrn Direktor in Zukunft so ansprechen/-schreiben: “Sehr geehrte/r /s Frau/Herr/Div Meier, ...und das Ganze noch mit Unterstrichen und Doppelpunkten und selbstverständlich Sternchen versehen. Viel Glück! Es kostet schon Überwindung, sich manchmal unbeliebt zu machen - aber letztendlich lohnt es sich - glauben Sie mir!

Hans-Peter Dollhopf / 18.04.2021

Da ich selber woke zu sein scheine, ist mir wohl nicht entgangen, dass die fünfhundertjährige Besetzung Spaniens durch die Mauren Kolonialismus war. Oh ihr Moslems mit eurer Vergangenheit!

Hans-Peter Dollhopf / 18.04.2021

[42:27] “Wie konnte es eigentlich soweit kommen? Kannst Du da einen Punkt oder einen Zeitraum nennen, wo das angefangen hat?” Der Neurologe Prof. Wolfgang Meins wurde 1950 geboren. Sein Augenmerk auf Entwicklungen kann einen größeren zeithistorischen Horizont aus persönlicher Erfahrung in die Betrachtungen zur Beantwortung dieser Frage mit hineinnehmen, als Frau Basad, oder Frau Wernli, die eine ganze Generation jünger ist. Herr Meins hielt es vor Kurzem für wichtig, hier auf Achgut auf eine Videobotschaft hinzuweisen, und er wird wissen, warum! Wir sollten den Hinweis ernst nehmen. Also, womit hat es wann tatsächlich angefangen? Offensichtlich vor bereits einem Jahrhundert. Achgut-Fundstück “Was Sie immer schon über den ‘Wokeism’ wissen wollten” vom Wolfgang Meins vom 05.04.2021! Ein Hinweis auf Steve Hiltons kurzen Videovortrag bei Fox: “Hilton: Americans must ‘unite,’ ‘fight back’ against ‘wokeism’”. Darin benennt Hilton als Ursprung der heutigen Bewegung das damalige Institut für Sozialforschung (IfS) an der Frankfurter Johann Wolfgang Goethe-Universität von 1923 und die in ihm entwickelte “kritische Theorie” der “Frankfurter Schule”, dem Antagonisten des späteren Kritischen Rationalismus. Ab dem 20. Mai 1923 hielt das IfS im Bahnhofshotel von Geraberg bei Arnstadt eine hochkarätige “Marxistische Arbeitswoche” ab, in der eine Strategie zur Überwindung des Kapitalismus entwickelt wurde, die sich an Georg Lukács orientierte: Die Vernichtung von Familie, Religion und Kultur als den Grundpfeilern der Bürgerlichen Gesellschaft zur Vernichtung des Kapitalismus. Herbert Marcuse machte in den 60ern dieses Konzept zum Kern der 68er Studentenrevolution. Schelsky legt in “Marsch durch die Institutionen” die Strategie der Systemüberwindung 1971 offen. Woke ist die zeitgemäße Verkleidung des Anliegens der perfiden geistig-moralischen Zersetzung der freien Gesellschaft zur Überwindung des Kapitalismus. Den heutigen Wokies ist ihr Ursprung selbst nicht mehr bewusst.

Sandra Müller / 18.04.2021

Sogar seitens der Grundschule unserer Kinder erhalten wir mittlerweile Post mit Gender-Sternchen. Es ist langsam zum Verzweifeln…

Ralf.Michael / 18.04.2021

Der Tsumami der Pandemie-Auswirkung ist im Anrollen (wenn Sie Ihn nocht nicht sehen können, Augen auf). Danach wird nichts mehr so sein, wie es war. Darüber sollte sich jeder klar werden. Für Rassismus, Genderia, Co2, Elektroauto wird kein Geld mehr da sein und die ganzen Spinner und Phantasten werden sehen müssen, wo Sie etwas zum Beissen bekommen. Diese ganze Arie ist dann über Nacht zu Ende, weil wir dann ganz andere Probleme haben werden. LockDown, LockAway,  ShutDown und zum Schluss ein fulminater BreakDown. Ohne Deutsches Geld ist die EU obsolet. Glauben Sie nicht ?? Lassen Sie sich doch mal so richtig überraschen.

Markus Kranz / 18.04.2021

Wir haben schlicht einen Kampf verschiedener Religionen/Ideologien in der Welt. Dieser wird mit Anschlägen ausgetragen, durch schlechte Noten in der Schule, Jobkündigung, Diffamierung. Die Islamisten tun es genauso wie die Sozialisten, sie bekämpfen ‘Ungläubige’, zerstören Buddha Statuen, Lincoln & Bismarck Statuen. & es ist wichtig, dass die Leute, die diesen Ideologien nicht anhängen erkennen, dass sie verfolgt werden.

Johannes Schuster / 18.04.2021

Zwei mal Intelligenz statt Quote, dem Charme von Wernli mit der Augenbrauenbewegung eines weiblichen Mephisto muß man erliegen, wobei sie auf Mundart ihren Charme besser ausspielen kann als auf dem Schreibmaschinendeutsch. So Schluß jetzt mit Süßholz: Rassismus ist ein ablenkender Frame, ich würde auf dieses Thema nicht wetten, es ist eine Ablenkung: Scham erzeugen und nebenbei die Wirtschaft ruinieren um sie verstaatlichen zu können für die neue DDR. Das ist der gleiche Frame wie in Rostock - Lichtenhagen wo das Recht des Sozialismus intern dadurch gefestigt wurde, daß man der Grenzöffnung beimaß dem Faschismus in der DDR die Tore geöffnet zu haben. Aber dieser Propagandaansatz hat damals nicht verfangen, Alle Politiker schämten sich, der Verfassungsschutz war damals besoffen und die DDR Bevölkerung war müde und hatte keine Lust auf die nächste Antifaschistische Trommel. Das mag zwar wie Verschwörung klingen hat aber durchaus als Projektion und Planspiel eine Berechtigung, wenn ich mich in die Rolle eines HVAlers hineinversetze und gerade erlebe, wie mir meine Daseinsberechtigung unterm Arsch (sdt: Fudi) zerbröselt (Entschuldigung an die Damen, ich bin unfein aber ehrlich). Diese Rassismusdebatte ist eine Zuckerwatte aus Chemiefaser um die es nicht geht. In Basel operiert übrigens auch die deutsche Antifa. Agitation findet durch Deutsche in der Schweiz statt, der berühmteste Fall ist der Bürogenossse von Big “M” und Stasimitarbeiter ehem. am Basler Theater. Die Pflegeberufe sind wunderbare Unterwanderungsbecken. Da ich in beiden Ländern meine Seele habe (In der Schweiz meine freie und in Deutschland meine zerstörte) reagiere ich sicher anders auf diesen Eintrag an kompetenter Deutungsmacht auf Schriftdeutsch als wenn man in der Schweiz alleine glauben kann, daß die Welt ein Paradies sei, wie die Welt zwischen Claramarkt und Webergasse.

Rudi Knoth / 18.04.2021

Dieses Interview war wirklich interessant. Bei den Thesen der “woken Gemeinde” ist mir nicht klar, ob man lachen oder weisen sollen. Wenn diese Thesen nur in einem kleinen Zirkel ausgetauscht werden würden, dann könnte man einfach nur laschen. Aber wenn dieser Mist wie etwa in den USA in Pflichtveranstaltungen den Menschen erzählt wird oder sogar Kindern beigebracht wird, dann ist dies wirklich schlimm. Auch schlimm finde ich, daß er auch etwa in einem Blog einer Wissenschaftszeitschrift (scilogs) verbreitet wird. Kritik an falschen Behauptungen werden dabei in moderierten Kommentarbereichen nicht freigeschaltet, weil angeblich diese Kritik “rassistisch” sei, In einem Beitrag wurde etwa behauptet, daß das deutsche Kinderprogramm der ARD (Pfefferkörner) rassistisch sei, weil keiner der Detektive farbig sei. Aber das stimmte schon 2011 nicht. Es ist leider wirklich traurig, was da abgeht.

Jacob Gröning / 18.04.2021

Wie konnte es so weit kommen?Folge dem Geldstrom! Wer finanziert diese Akrivisten und ihre NGOs? Stoppt den Geldfluss, dann ist der Woke-Spuk ruckzuck vorbei.

Andreas Rühl / 18.04.2021

1. Ich habe wegen alles ein schlechtes Gewissen (calvinistische praegung) aber nicht, weil ich der weißen Rasse angehoere (so etwas gibt es nicht) 2. Ich lasse mich von Rassisten nicht zu Ressentiments provozieren. 3. Die rassistische woke Bewegung geht mir Achtern vorbei

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