Zur Einstimmung auf das Video ein alter jüdischen Witz: Stolz auf ihren Sohn, besuchen die Eltern von Leo Trotzki den Kreml. Fragen den Sohn nach den Anwesenden. Der Blick fällt auf Beria. “Is dos a Jid?“ Trotzki: „Ja, dos is a Jid“. Es geht reihum. Schließlich kommt Lenin an die Reihe. „Is dos a Jid?“. Trotzki: „Nein, aber auf den ist die Firma angemeldet“.
The English version of the video could be found here. Eine englische Version des Achgut-Videos gibts hier. Und wer sie lieber auf Facebook anschaut, kann das hier auf Orit Arfas Facebook-Seite tun.
Orit Arfa, geboren in Los Angeles, schreibt regelmäßig für die Jerusalem Post, das Jewish Journal of Los Angeles und den Jewish News Service. Ihr zweites Buch, "Underskin", handelt von einer deutsch-jüdischen Liebesgeschichte.

Die Vertreterin der jüdischen Gemeinde Fr. Knobloch, will nicht's von Problemen mit muslimischen Antisemiten in Deutschland wissen und behandelt die "AfD Juden" wie Verräter. Sie spricht von Israelhassern und siedelt diesen suggestiv unterhalb des Antisemitismus an. Wenn sich die Juden nicht retten lassen wollen und Hilfe aus den eigenen Reihen mit Verachtung strafen, Da geht es bildlich gesehen erneut mit erhobenen Hauptes und vorauseilender Gehorsam zum Schaffot.
Ich bin gespannt, ob es ein jüdisches oder schwarzes AFD-Mitglied in eine Talkshow schafft. Dann würde das mediale Lügengebäude ein paar mächtige Risse bekommen. Herr Schneider, nehmen Sie sich die Zeit und schauen Sie sich das Video an. Ich will Sie nicht bekehren, aber dieses Video taugt sehr gut als Ausgleich zur einseitigen Berichterstattung der deutschen Massenmedien.
Aus der Rubrik "Große Denker(innen) von Deutschland" anno 2018, Michael Roth, Staatssekretär im Auswärtigen Amt: An anderer Stelle fragte dann mal jemand, wie viele das denn jetzt eigentlich werden sollen. Antwort des Staatsministers: Wissen sie auch nicht, aber es würden jedenfalls nicht so viele, wie wir schon an Einwohnern haben. Heißt: Es kommen weniger als 80 Millionen Flüchtlinge.
Wir sind im Irrenhaus. Anders kann ich es mir nicht erklären. Ist wohl auch nur noch mit galligem Humor zu ertragen.
@ Karl Schuricht, Vielen Dank für die fundierte Analyse und die Schlüssigkeit ihrer Argumentation sowie die brilliante, ausführliche Begründung in Bezug zu dem Video von Frau Arfa. Sie haben mich politisch gestellt und überzeugt.
@ Monika Medel: Ob jemand Jude ist, ist in den entsprechenden Regularien im Judentum eindeutig festgelegt. Es gibt demnach zwei Wege, dem jüdischen Volk anzugehören: entweder ist die eigene Mutte Jüdin, oder man konvertiert auf eine festgelegte Weise zum Judentum. Ob jemand "einen Bezug" hat zum Judentum oder eine "Herkunft", spielt keine Rolle. Auf Lenin bezogen heißt dies: wenn seine Großmutter mütterlicherseits Jüdin war, ist er es auch. Sonst nicht, vorbehaltlich einer Konversion. Daß - nach Wikipedia - sein Urgroßvater Jude war, ist ebenso unerheblich; der Status seiner Urgroßmutter wäre relevanter. Der übliche antisemitische Sprachgebrauch und die Nazi-Rassengesetze sehen das anders; dies ist außerhalb dieser Kreise aber ohne Bedeutung.
Oh oh, da wird Paolo Pinkel aber an die Decke springen, wenn er das Video sieht:-))