
“Versöhnung und Verständigung. Das ist es, was wir bald brauchen werden, wenn die immense Unwucht von angerichtetem Schaden einerseits und dem unfassbaren Maß an autoritärer Überheblichkeit der Verursacher andererseits unsere Gesellschaft ins Schlingern bringen kann.” Wo sind wir denn hier? Im Streichelzoo? Was soll das heißen: “ins Schlingern bringen kann”? Wir wurden längst an die Wand gefahren. Hier verrutschen die Maßstäbe. Und ich habe auch nicht die leiseste Vorstellung, wie Sie sich wohl mit Youtube versöhnen können sollten. Entweder Sie parieren, oder werden gesperrt und klagen! Aus. Oder mit den “Faktencheckern”. Oder mit der WHO. Oder mit den materiellen Interessen Profiteure, dass sich auf Billionen von Euros beläuft! Da sind Sie Fliege im Orkan. Sie wollen sich versöhnen mit Mächten, die gerade erst anfangen, sich zu entfalten? Wollen Sie sich mit Nüsslein versöhnen, mit Löbel? Den Manipulatoren der Intensivbettenzahlen? Den Einheizern der Zero Covid-Agenda? Mit Lauterbach??? Jedem Lumpen ein Küsschen? Diametral entgegengesetzte Interessen sich nicht vereinbar, sondern schließen sich aus. Versöhnlich können Sie höchstens gegenüber den 80 Prozent der verblödeten Bevölkerung sein, die aufgrund ihrer Doofheit nicht anders konnten, als sich wie Blockwarte aufzuführen. Ioannidis hat im Interview taktisch geschickt im Interesse seiner Eigensicherung einen Eiertanz auf einer rasiermesserscharfen Schneide vorgeführt - eine gute Lektion in Sachen Taqiyya! Sie müssen doch merken, dass er Ihre Kritik nicht unterhöhlte und trotzdem die übermächtige andere Seite nicht reizte. Warum sollte Ioannitis überhaupt in Vorschussvertrauen investieren? Was ich von diesem Interview mitnahm, war, dass es nicht naiv zu begreifen ist.
Auch John Ioannidis hat bei seinen Berechnungen seine Grenze bei der Qualität der Daten, die ihm zur Verfügung stehen. Bei der Berechnung der Letalität von SARS-CoV-2 gibt es zwar inzwischen umfangreiches Datenmaterial, aber immer noch mit dem Manko, dass falsche Behandlung und falsche Zuordnung mangels pathologischer Daten nicht ausreichend berücksichtigt sind. Die tatsächliche Letalität, bzw. IFR liegt möglicherweise eher niedriger, als publiziert. Schlechter ist die Situation bei der Beurteilung von Folgen der Impfung. Ioannidis ist Epidemiologe. Auch er kann Langzeitfolgen erst im Nachhinein aus den Krankenstatistiken herausarbeiten, und dort wird es wirklich schwierig in einem Umfeld, in dem das Berichten von Nebenwirkungen oder auch der Nichtwirksamkeit in der Hand von Politikern und den unterstellten Behörden liegt, die ihren politischen Erfolg an die Impfquote, und nicht an die Volksgesundheit knüpfen. Wenn eine CDC den ct-Wert bei Geimpften niedriger ansetzt, als bei Ungeimpften ist das ein Eingriff in die Statistik der Wirksamkeit. Wenn ein deutsches Gesundheitsministerium sagt, dass Geimpfte nicht mehr getestet werden müssen, gilt das ebenso - immerhin machen die Fluggesellschaften keine Ausnahmen bisher. Wenn die Gesundheitsbehörden den Fluss und die Bewertung von Nebenwirkungen kontrollieren, kann man in der aktuellen politischen Gemengelage diesen Daten nicht trauen, kann auch Herr Ioannidis keine zuverlässigen Aussagen machen. Jenseits der Epidemiologie ist und bleibt die klinische Validation eines Impfstoffes die Grundvoraussetzung für eine breite Anwendung. Und die dauert nun mal viele Jahre bei derart neuer Technologie. Immerhin fehlte der Hinweis auf die Notzulassung nicht. Und die IFR gibt keinen Hinweis auf einen Notzustand.
Vergeben kann ich den Verbrechern in Politik und Medien nicht. Manchen meinen Mitbürgern auch nicht. Ich würde sie da sehen wo sie hingehören also im Knast oder besser noch Steinbruch, da könnten sie vlt nützlich sein Das schlimme ist aber dass es keine Verarbeitung der Fehler in D. stattfinden wird. Dazu fehlt was - zwischen 83m Deppen fehlt an Leuten die bereit wären kritisch zu denken und Fragen zu stellen. Die Fähigkeit die Wahrheit zu erkennen ist zwar essenziell aber ohne eigene Initiative wirkt sie auch nicht. Schauen Sie sich das Land an.
Sehr geehrter Herr Dr. Frank, BRAVO!!!!! MFG Nico Schmidt
Bei aller Wertschätzung für Dr. Frank – woher nehmen er und viele andere Kritiker der Corona-, Klima-, Energiewende- und Migrations-Zwangsmaßnahmen eigentlich die Hoffnung bzw. Gewißheit, alle Fehleinschätzungen und die daraus folgenden Rechtsbrüche würden jemals (also in erlebbar geschichtlicher Zeit) kritisch und juristisch aufbereitet werden? Das setzte eine im Grunde aufgeklärte Gesellschaft voraus, in der noch genügend geistige Substanz vorhanden ist. Aber mal abgesehen von den fast vollständig verblödeten Jahrgängen der unter 45-jährigen – wo fänden sich denn bitte die Lehrkräfte, die der nachwachsenden FFF- und Homeschooling-Generation die notwendigen Grundlagen rechtsstaatlichen Denkens und Handelns wieder beibringen sollten? Nein, die Geschichte lehrt auch hier, dass es – im bekannten 70- bis 80-jährigen Turnus – erst wieder zu einem vollständigen Zusammenbruch im letzten Stadium dekadenter Gesellschaften kommen muß, bevor eine wiederaufbauende Nachfolgegeneration genötigt ist, sich auf alte Weisheiten und Tugenden zu besinnen. VORHER passiert gar nix! Da hilft auch kein Entgegenkommen, keine »Klarkeit und Menschenfreundlichkeit« der Kritiker.
Mein Eindruck war, dass Ioannidis peinlichst vermied, sich gegen irgendjemanden direkt zu positionieren. Selbst die als längst abwegig erkannten Modelle des Imperial College unter Ferguson kritiserte er nicht, sondern stellte sie gleichberechtigt neben seine eigenen Thesen. Kann man machen, muss man aber nicht, wenn es sich um eindeutig falsche und durch die Realität widerlegte Tatbestände handelt. Da war er mir zu weich. Aber ich denke, dass er erneute Angriffe auf sich und seine Familie vermeiden wollte, die bei eindeutiger Positionierung ohne Zweifel erfolgen würden. Und er wollte auch der Verwendung seiner Erkenntnisse als politisches Argument vorbeugen, die ihn in einen ebensolche Strudel von Hass und Feindschaft ziehen würde. Daher wohl auch seine Äußerung zu der Impfung, zu der er sicher einiges mehr hätte sagen können und zu der er sicher mehr und auch kontroverse Informationen über die bedenklichen Nebenwirkungen hatte. Aber auch das wäre als politisches Statement ausgelegt worden. Eine schwierige Gradwanderung also, die zeigt, wie weit die linke Hass-Ideologie bereits gediehen ist, dass selbst renommierteste Wissenschaftler mehr als vorsichtig formulieren. Und ich zweifele daran, dass wir diesen hirnlosen Hass loswerden können, ohne dass die Hirnlosen ein für allemal unschädlich gemacht werden.
Ich habe das Interview auch gesehen und man kann Servus TV nur zu diesem hervorragenden Interview gratulieren. Ein Dank auch an Hr. Frank, der die besten Passagen aus dem Interview zusammengestellt hat. Noch zwei Abschlussbemerkungen: 1) Wer Hr. Ioannidis im Interview gesehen hat, kann den Unterschied zwischen einem seriösen Wissenschaftler und einem Dampfplauderer wie den Apokalyptischen Prediger Lauterbach eindeutig erkennen. 2) Die „kritischen“ Anmerkungen in der Alpenprawda und ähnlichen Medien einschließlich dem Staatsfernsehen kann kein, mit beiden Beinen auf der Erde stehender Bürger mehr Ernst nehmen.
Der Autor muss seine kritische Haltung gegenüber der Impfung nicht überdenken. Bei der genannten Sterblichkeitsrate und der scharf umgrenzten Risikogruppe macht die Impfung keinen Sinn für die ganz überwiegende Mehrheit. Ioannidis ist ein sehr freundlicher Mensch und diplomatisch. Zwischen den Zeilen wurde jedoch klar, dass er den lockdown für Irrsinn hält und die Twitterer und Podcaster für Trottel, die sich durch ihre sinnlose Kommunikation ihrer notwendigen wissenschaftlichen Objektivität begeben.
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