
Herr Broder, und wo ist Ihr Angebot??? Geben Sie eines Ihrer Schlafzimmer frei. Vorbild wäre der beste Ansporn. Herr Gauck, auch Sie haben freie Wohnräume. Gehen Sie voran! Dann macht ein Großteil des Volkes mit.
Mir reicht das nicht. Personen wie Gauck können problemlos 95% ihres Einkommens für Flüchtlinge zur Verfügung stellen, ohne danach Not leiden zu müssen. Das Gleiche gilt für die vielen “engagierten” Promis, die sich medienwirksam gegen “Intoleranz” positionieren und echte Erziehungsarbeit leisten wollen. Millionen verdienen, aber die Kosten für Asylanten sollen doch bitte die Schleckerfrauen und Amazonarbeiter tragen? Dieses intolerante Pack aus einem der reichsten Länder der Erde? Ganz schön mies, sich das gute Gewissen und den ruhigen Schlaf mit dem Geld anderer, die sich kaum trauen die Heizung einzuschalten, zu erkaufen. Aber billiger geht ja bekanntlich immer. Zeichen setzen! Zeichen setzen? Warum nicht mal wirkliche Zeichen setzen? Promis, Politiker, Bundestagsvizepräsidentinnen, die den Großteil ihres Vermögens und Einkommens sofort den Flüchtlingsorganisationen zur Verfügung stellen, warum nicht? Hochrangige Politiker, die sich dafür einsetzen, dass ihre Kinder mit einem Shuttleservice morgens zu den Brennpunktschulen gebracht werden, warum nicht? Wenn das ganze EU-Parlament dauernd von Brüssel nach Straßburg wandern kann, muss das doch auch in einer Stadt wie Berlin mit einigen Politkids zu organisieren sein, oder? Große Worte und Geschwätz, davon haben wir genug. “Arsch huh” können sich die Promis sonstwo hinstecken. Macht die Brieftasche auf und zeigt, wie wie viel das unverbindliche Geschwätz wert ist. Und nicht “generös” eine Gage spenden oder sich kostenlos in den Dienst einer guten Sache mit entsprechender Eigenwerbung stellen, sondern zur Bank fahren und das Konto leerräumen, das Haus verkaufen und damit echte “Zeichen” setzen. Alles andere ist einfach nur billig, das geht auch an die Adresse von Gauck.
Das ist weiß Gott nicht ansatzweise beißender Spott. Harm-los.
Wieder mal gut getroffen, Henryk Ob der Joachim das auch liest? Oder liest der gerade den Koran, um sich zu überzeugen, daß er mit seiner verbalen Absonderung bezüglich des Islam auch das Richtige gesagt hat (einige aufmüpfige Untertanen sind da ja anderer Meinung)?
Ach Broderchen, dafür lieben wir Dich; dass Du das Unbehagen, dass uns bei der täglichen gutmenschlichen Gehirnwäsche und Propaganda überkommt mit solch entwaffnenden Methoden abwäscht, so dass wir am Ende zwar um eine Enttäuschung reicher, dafür aber mit schön durchgeputzem Oberstübchen wieder klar sehen.Manchmal überkommt mich angesichts dieses Erkenntnisgewinns eine Euphorie, und ich denke:“Mit mir macht ihr das nicht nochmal.” Bis ich dann wieder eine Kolumne oder ein Buch von Dir lese und konsterniert feststelle, trotz heftiger Bemühungen und ständiger Recherche wieder 3 oder 30 Mal aufs Kreuz gelegt worden zu sein. Äh, ja, ich lese auch Autoren, die nicht Broder heissen.Aber keiner reisst den Schleier vor Augen so unwiderstehlich und gleichzeitig ohne verbale Gewalt weg.
Wunderbar. Das ist Henrik M. Broder. Ich würde mir wünschen, mehr Journalisten würden endlich mal ihre Gutmenschenmasche ablegen
Sehr gut. Auf den Punkt gebracht. Wer sich moralisch erhebt muss vorausgehen. Ich möchte noch erweitern: die ganzen Büros der Stadtverwaltungen, Bürgermeisterämter, Landratsämter, Landtag, Bundespräsidialamt, Bundestag, Nebengebäude usw. - alle beheizt. Man könnte dort Betten aufstellen. Und Herr Bundespräsident: da nicht Alle kommen können wie Sie wissen, sollten Sie als Vorbild für unser Land vorangehen, 80% Ihrer monatlichen Vergütung/ Pension dauerhaft an die Menschen geben, die nicht zu uns kommen können. Eine wahre Weihnachtsbotschaft. Auch einen Dienstwagen brauchen Sie nicht, gehen Sie auch als leuchtendes Vorbild in dieser Sache für Europa voran.
Aber Hallo, dieses Argument zitiere ich schon länger in meinem Bekanntenkreis. Ich empfehle auch allen anderen Befürwortern, welche ständig über die armen Asylanten und deren Schicksal lamentieren - WIR sollten sie doch aufnehmen (de facto also immer die ANDEREN) - ihre eigenen teils ungenutzten Räumlichkeiten und Grundstücke zur Unterbringung zur Verfügung zu stellen. Ständig höre ich nur WIR, nicht ICH. So bei fast allen Parteien und deren Politiker. Ist jemand dagegen, ist er ausländerfeindlich, Rassist, in der falschen Partei etc. (...) Wenn wachen WIR (das Volk) endlich auf und schicken diese Sozialschmarotzer wieder in ihre Heimat zurück?! Nichts gegen Asyl, wenn es berechtigt ist, aber ALLES gegen Armuts(ein)wanderung. Milliarden werden für “arme” Länder an Entwicklungshilfe geleistet, gehen aber “verloren”, versickern, so wie bspw. die Hunderte Millionen an Materialwert, welche die Bundeswehr “vergessen” hat zu listen. Herr Bundespräsident, Sie haben mich enttäuscht. Ich hatte auf Sie gehofft, als Sie noch die Ablehnung der Kanzlerin erdulden mussten. Dann wurden Sie (ungeliebt) doch Präsident. Nun erkenne ich, dass Sie in der Summe die eigenen Armen im Land vergessen, dieses real existierende Problem nachlässigen. So lange bei uns im Land die Armenküchen, Tafeln permanent mehr und mehr in Anspruch genommen werden, deren Zahl ständig steigt, die Schere zwischen arm und reich ständig extrem und immer stärker auseinanderklafft, sollten Sie sich um innerdeutsche Probleme kümmern. Um die Abzocke in fast allen Bereichen des täglichen Lebens und dessen Bedarfs. Bei den zu hohen Stromkosten, der kalten Progression, ständig steigenden Gebühren, Abzocke “GEZ”, Ausweitung bei den Kosten für mehr und mehr Behörde (Stichwort u.a. Staatssekretäre usw.), immer mehr und mehr Gesetze und Verordnungen usw. usw. (das waren nur wenige Beispiele). Was Reiche nicht tangiert. Ich weiß, dass ein Bundespräsident andere Prioritäten hat, aber wenn Sie sich um Asylanten kümmern und bemühen, dieses Thema für eine Weihnachtsansprache benutzen, das Herz ” ansprechen”, dann sollten Sie Ihr eigenes Herz auch für das Elend in Deutschland öffnen. Erst dann wären Sie auch MEIN (parteiübergreifender) Präsident. Und diese Amtes würdigt!
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