Henryk M. Broder / 17.03.2016 / 15:00 / Foto: Robert Sennecke / 3 / Seite ausdrucken

Joachim Gauck verleiht Frauke Petry das Bundesverdienstkreuz

Ordensverleihung zum Tag der Deutschen Einheit

Bundespräsident Joachim Gauck hat am 4. Oktober 2012 anlässlich des Tags der Deutschen Einheit 35 Bürgerinnen und Bürger für ihr außerordentliches Engagement mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland geehrt. Bundespräsident Gauck lud die 19 Frauen und 16 Männer aus allen Bundesländern ins Schloss Bellevue ein und dankte ihnen dafür, dass sie sich vorbildlich in unsere Gesellschaft einbringen. Sie sind im sozialen, gesellschaftspolitischen, künstlerischen und kulturellen Bereich aktiv oder engagieren sich in der Wissenschaft, in der Wirtschaft und im Umweltschutz. Folgende Bürgerinnen und Bürger wurden ausgezeichnet:

Dr. Frauke Petry, Tautenhain

Ihren Berufsweg prägen ganz besondere Courage und Tatkraft im Bereich Forschung und Entwicklung. Die Chemikerin entwickelte - auf der Basis eines Patents ihrer Mutter - einen neuartigen ökologischen Kunststoff, der aufgrund seiner außergewöhnlichen Zusammensetzung aus nachwachsenden Rohstoffen und Wasser besonders umweltfreundlich ist. 2007 gründete Frauke Petry zum Vertrieb ihres Produkts ein Unternehmen in Leipzig. Mit dem Kunststoff werden vor allem große Reifen befüllt, er ist aber auch für Rollstühle, Kinderwagen oder Fahrradreifen geeignet. Frauke Petry ist bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet worden, u. a. mit dem sächsischen Gründerinnenpreis. Darüber hinaus engagiert sie sich auch ehrenamtlich und bringt sich aktiv in ihrer Kirchengemeinde ein, deren Pfarrer ihr Ehemann ist.

Und wer sonst noch geehrt wurde.

 

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Leserpost

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Helge-Rainer Decke / 18.03.2016

Warum auch nicht. Was wollen Sie uns sagen, Herr Broder? Frau Dr. Frauke Petry erhält den Preis auf dem Gebiet F und E (Forschung und Entwicklung).

Wolfgang Richter / 17.03.2016

Wenn der liebe Herr Gauck das damals geahnt hätte,vermutlich bereitet ihm seine damalige Ordensverleihung an Frau Dr. Petry heute noch die eine oder andere schlaflose Nacht, sofern ihm der Vorgang noch erinnerlich sein oder irgend ein niederträchtiger Schelm ihn zwischenzeitlich darauf aufmerksam gemacht haben sollte. Auch der zu den Helldeutschen zu zählende Herr Pleitgen dürfte inzwischen von Gewissensbissen arg gerüttelt sein, wenn ihm bewußt geworden sein sollte, in welch fragwürdiger Gesellschaft er sich im Rahmen der Medailleüberreichung an ihn befunden hat. Manch einer hat getragen von entsprechenden Gewissenszweifeln sodann das gute Edelmetall reuig zurück gegeben.

Franck Royale / 17.03.2016

Eine Unternehmensgründung sollte für Politiker obligatorisch werden, wenn sie ein Mandat im Bundestag oder Landtag bekleiden wollen. Egal, ob erfolgreich oder nicht. Leider fallen viele Politiker besonders aus dem linken Spektrum direkt aus dem steuerfinanzierten Hörsaal in den steuerfinanzierten Plenarsaal, und glauben dann die ganze Welt mit Steuergeldern retten zu können.

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