„Weimar verschweigt infektiöse Zahlen“ war hier auf achgut.com ein Artikel von Erik Lommatzsch überschrieben, in dem es um eine Entscheidung des Oberbürgermeisters Peter Kleine ging. Darin hieß es:
Die Zahlen der „Personen, die mit vollständigem Impfschutz in Kliniken behandelt werden“, weist Weimar jetzt nicht mehr separat aus. Herr Oberbürgermeister Kleine erklärt, man wolle „in unserer Zahlenmeldung so transparent wie irgend möglich sein“. Die „Angabe der Personen, die mit Impfung im Klinikum behandelt werde, verzerrt die Realität jedoch deutlich und spielt damit Corona-Leugnern und Impfgegnern in die Hände“.
Nachdem über diese Entscheidung von verschiedenen Medien berichtet wurde, gab es verständlicherweise großen Unmut und Empörung. Das hat OB Kleine immerhin schnell verstanden und ist zurückgerudert. Jetzt weist die Stadt Weimar in ihren Wochenberichten zur Corona-Lage die Zahlen, die „Corona-Leugnern und Impfgegnern in die Hände“ spielen könnten, wieder aus. Hätte sich der Versuch des Verschweigens nun gelohnt? Werfen wir einen Blick auf den aktuell verfügbaren Wochenbericht aus der 43. Kalenderwoche, also aus den letzten Oktobertagen. Zur besseren Einordnung der Zahlen sei vorausgeschickt: Weimar hat nach Angaben des Statistischen Landesamts von Thüringen 65.098 Einwohner.
In besagter Woche wurden 234 Fälle positiver PCR-Tests registriert (0,36 Prozent der Bevölkerung), davon waren 42 Betroffene vollständig geimpft, in 53 Fällen ist der Impfstatus nicht bekannt und 139 Betroffene waren ungeimpft oder unvollständig geimpft. Nun sagt das wenig aus, denn es wird ja nirgends repräsentativ getestet und es unterziehen sich viel mehr Ungeimpfte als Geimpfte einem Corona-Test, weil man selbigen den Geimpften ja möglichst nicht mehr zumuten möchte. Also schauen wir nun in die Krankenhausbetten.
Im Krankenhaus lagen in Weimar insgesamt zwölf Menschen (0,018 Prozent der Bevölkerung) mit einem positiven PCR-Test. Allerdings waren nur vier von ihnen (0,006 Prozent der Bevölkerung) wegen einer SARS-CoV-2-Infektion ins Krankenhaus gekommen. Von diesen vier Patienten waren zwei vollständig geimpft und die anderen beiden ungeimpft bzw. unvollständig geimpft.
Einer der ungeimpften Patienten gehörte zur Altersgruppe der 18- bis 59-Jährigen. Genauer wurde das nicht aufgeschlüsselt. Der andere Ungeimpfte und die beiden Geimpften waren über 60 Jahre alt.
Mit der Tagesmeldung vom Freitag, 5. November 2021, gelten in der Stadt Weimar 415 Menschen (0,64 Prozent der Bevölkerung) als aktuell „infiziert“, also positiv PCR-getestet, zumeist nicht an Covid-19 erkrankt und amtlich noch nicht für „genesen“ erklärt.
Amtliches und auf der Webseite fettgedrucktes Fazit: „Weimar befindet sich aktuell in der Warnstufe 3 (rot)“. Es gibt offenbar eine sehr unterschiedliche Wahrnehmung, wenn es darum geht, welche Zahlen man für alarmierend hält. Vielleicht ist es alarmierend, wenn Politiker, die für eine gute medizinische Versorgung der Bevölkerung zuständig sind, schon angesichts solcher Zahlen fürchten, das von ihnen zu verantwortende System könne zusammenbrechen.
Zurück nach Weimar und zu seinen Zahlen: Nach den amtlichen Zahlen wurden (Stand 5. November 2021) „seit Beginn der Pandemie“, also in den letzten 19 Monaten, 3.570 Menschen in Weimar positiv getestet. Das sind in der ganzen Zeit 5,48 Prozent der Einwohner. In dieser gesamten Zeit sind dort an und sicher vor allem mit Corona 109 Menschen verstorben, also ungefähr 0,17 Prozent der Bevölkerung.
Beitragsbild: André Zehetbauer CC-BY-SA 2.0 Flickr

Streiche „Bürgermeister“, setze „Angstmeister“. Jetzt hat er seine so wohltunende, „hart erarbeitete“ Presseaufmerksamkeit und selbst Lauterbach beäugt ihn neidisch. Toller Erfolg! Voreilender Gehorsam in Glaubensfragen war ja schon immer woke in diesem Land. Wenn ihm jetzt noch jemand steckt dass in spätestens 100 Jahren alle seiner 65.098 Unterrtanen tot sein werden kann er da bestimmt noch was Tolles mit Klima, Erbschuld und Rechts draus machen. OB Kleine hat definitv Potential!
Ja, die Zahlen sind lächerlich niedrig; sehr viel Lärm um (fast) nichts. Was allerdings nicht zusammenzupassen scheint: Dass in Weimar seit Beginn der „Pandemie“ lediglich 3.570 Menschen positiv getestet wurden, aktuell jedoch 415 Menschen – also etwas mehr als 10% von 3.570 – als aktuell „infiziert“ gelten. Entweder stellen die aktuell Infizierten ein Allzeithoch dar oder die „Pandemie“ hat bei einer angenommenen mittleren Krankheitsdauer von 14 Tagen in Weimar erst vor 10 x 14 = 140 Tagen begonnen.
Nationaler Notstand wird hiermit offenbart : … also in den letzten 19 Monaten, … In dieser gesamten Zeit sind dort an und sicher vor allem mit Corona 109 Menschen verstorben, also ungefähr 0,17 Prozent der Bevölkerung. !! Das auf eine Landesbevölkerung von ca. 80 Millionen interpoliert ergibt etwa 14.000 ( Vierzehn Tausend !!! ) „PANDEMIE“ Tote. Also, Halts Maul Ihr Vasallen, trag überall die doppelte FFP2 Maske und haltet 2 Meter Abstand voneinander, sonst verordnen Wir Landesweiten absoluten Lockdown !!!
Die Weimarer Republik 2.0 sozusagen …
Ich warte täglich darauf, dass Lauterbach und seine Spießgesellen Fuß- und Nagelpilz für sich entdecken und ihr armseliges Warn- und Angstgeschäft darauf ausrichten. Ein strafbewehrtes weil alternativloses Verbot von Championcremesuppe mit automatischer Hausdurchsuchung bei Kauf von Sauerrahm und die Aussicht auf Zwangsfußsalbungen im Wochentakt sollte den Spahns, Drostens und Wielers des Kartoffellandes ein sabberndes Dauerlächeln in die machtgeilen Hackfressen zaubern und ihnen aus ihren feuchten Kellerwohnungen helfen…
@ Peter Woller: Zitat: „Wer verdient sich hier an dieser künstlich erzeugten Krise gerade eine goldene Nase?“
Da gibt es – ich übersetze mal – eine Regierungschefin der Rest-EU, die immer so toll Englisch spricht, obgleich nach dem Brexit kein EU-Staat Englisch als Landessprache angibt. (Außer Malta, da ist es wohl zweite Amtssprache.)
Diese von keinem EU-Bürger gewählte Dame hat bei Pfizer/Biontech 1,8 MILLIARDEN Dosen Impfstoff bestellt. (Tagesschau, 1.8.21, 13:13) Selbstverständlich zu einem rund 30% höheren Preis als bisher.
Das macht für jeden EU-Bürger 4 Dosen.
Korrespondierend dazu hat Biontech in Marburg die Impfstoff-Produktionsanlagen von Novartis (früher Behring) gekauft und will dort bis zu 750 MILLIONEN Dosen PRO JAHR produzieren. http://www.aerztezeitung.de, 10.2.21)
Das macht für jeden EU-Bürger 2 Dosen. Pro Jahr!
Was immer Politik + Qualitätsmedien als Begründung angeben werden:
Ich vermute, wir werden per Impfpflicht und Angstpropaganda gezwungen werden, alle sechs Monate eine Impfung zu erhalten! Die kommenden Jahre!
@ Bernd Schreller / Severin Schönfelder – Wer etwas übers „Testen“ lernen möchte, dem sei der Auftritt der uckermärkischen Agitpropse bei der letzten Fragestunde des Bundestages an die Regierungsdarsteller im August des Jahres empfohlen. Da erklärt die Regierungskompetenzlerin einem vorlauten und offenbar von ihr als bildungsfern erkannten AfD-Abgeordneten den PCR-Test, den CT-Wert und die darauf fußenden Inzidenzen. Wer nach diesem Comedy-Genuß immer noch an die fachliche Kompetenz der uns zu regieren sich berufen Fühlenden glaubt, der glaubt auch an den Zitronen faltenden Zitronenfalter. Viel Spaß.