Jetzt kommt der Drogennachzug

Im Zuge der aktuellen Debatte zum Familiennachzug für subsidiär Schutzberechtigte, insbesondere für Personen aus Syrien, werfen die großen Sozialvereine einmal mehr ihre wohlklingenden Worte in den Ring. „Ein Gebot humanitärer Verantwortung“ sei das, ein Menschenrecht, das es zu achten gelte. „Kleinherzig“ seien alle, die dagegen argumentieren. Auch auf das Grundgesetz, dort auf den Schutz der Familie, wird verwiesen. Das Maß, wie sich die sozialen Akteure für die Bevölkerungsgruppe aus Vorderasien einsetzen, beeindruckt mindestens ebenso wie ihre Gleichgültigkeit gegenüber den bisherigen und kommenden Folgen dieses maßlosen Zuzugs.

Nur wenig nachhaltiges Gehör mit seiner Warnung findet etwa der Deutsche Städte- und Gemeindebund: „Das würde die Integrationskraft der Kommunen überfordern. Schon heute fehlen Kita- und Schulplätze sowie Wohnraum für Geflüchtete.“ Nicht viel anders geht es der Migrationsforscherin Necla Kelek: „Der Familiennachzug fördert gerade Parallelgesellschaften … Familie heißt in orientalisch-muslimischen Gesellschaften die Großfamilie, die Sippe, die patriarchalisch organisiert ist. Mit dem Familiennachzug importieren wir ein islamisches Familiensystem, das erst zu Parallelgesellschaften und Integrationsproblemen führt.“

Ebenfalls wenig thematisiert: Es wird eine massive Problematik entstehen mit denjenigen syrischen Zuwanderern, die sich im Drogenmilieu einrichten – siehe etwa die Fälle in Bayreuth, in Kassel, in Altenburg oder in Flensburg. Den Sozialverbänden müsste eigentlich klar sein, dass unbehandelte Suchtmittelabhängige für integrative Maßnahmen nicht erreichbar sind und sich deren gesundheitliche Lage auch nicht durch den Nachzug der Familie bessert. Eher scheint das Gegenteil der Fall zu sein: Denn dafür, dass die Klientel nicht weniger wird, sorgen arabische Großstadt-Clans, die vor Asylunterkünften für Drogen- und Waffenhandel werben. Bei der SHZ fragt man sich gar: „Versuchen Flüchtlinge, den Drogenhandel in Schleswig-Holstein zu übernehmen?“

Ein weiterer Zweig der Flüchtlingsindustrie

Erfahrungsgemäß geht es den Akteuren nicht um die Einhaltung von Recht und Ordnung. Sie werden sich mit ihrem großen Herzen auf die neu entdeckte Klientel stürzen und den steuergeldfinanzierten Aufbau eines weiteren Zweiges der Flüchtlingsindustrie forcieren, der aufgrund des steigenden Behandlungsbedarfs garantiert ist. Vom Ausbau des Suchthilfesystems werden auch Sprachvermittlungsdienste profitieren. Es ist abzusehen, dass dieser Staat zu einem gigantischen sozialpädagogischen Projekt mutiert, in dem sich angesichts der humanitären Großzügigkeit gegenüber gesetzesbrechenden Zuwanderern versus der unverschämten Vernachlässigung des Wohles „schon länger hier lebender“ Familien eine „Zweiklassengesellschaft“ manifestiert.

Letztere dürfen hoffen, „glücklicherweise ohne Gefährdung“ davon zu kommen, wie etwa diese verständnisvolle Polizeimeldung zeigt: „Der Falschfahrer legte bei der Kontrolle einen gefälschten syrischen Führerschein vor und besitzt nach derzeitigem Ermittlungsstand keine Fahrerlaubnis. Die Falschfahrt kam vermutlich wegen Orientierungslosigkeit und Unkenntnis von Verkehrsregeln zustande.“ Was in diesem noch jungen Jahr aus der besonders bemutterten Personengruppe heraus sonst noch geschah, ist aus den Fällen in Duisburg, in Cottbus (mit Lesermeinung), in Kiel, in Prenzlau, in Leipzig oder in Berlin ersichtlich.

Es wird schon so sein, dass die weltunerfahrenen, kindsköpfigen Akteure beizeiten auch ihren eigenen Nachkommen erklären müssen, warum sie das gesamtgesellschaftliche Wohl nicht im Blick hatten. Die Schuld wird deren weitere Lebensqualität erheblich beeinträchtigen, ganz gleich, wie sie sich nach außen hin herauszuwinden versuchen.  

Dieser Beitrag erschien zuerst auf Susanne Baumstarks Blog Luftwurzel.

Foto: Harland Quarrington/MOD OGL via Wikimedia Commons

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Leserpost (9)
Herbert Müller / 20.01.2018

Was SPD und CDU hier durchziehen ist nur noch krank. Will man noch hunderttausende Analphabeten hierher holen und dann integrieren. Wir integrieren uns noch zu Tode. Das Ausland nimmt uns nicht mehr für voll. Am deutschen Gutmenschenwesen soll wohl die Welt genesen.

Matthias Thiermann / 20.01.2018

“Die Falschfahrt kam vermutlich wegen Orientierungslosigkeit und Unkenntnis von Verkehrsregeln zustande“ Gemeint ist von Merkel, oder?

Johannes Bohnebeck / 20.01.2018

Der letzte Absatz ist doch eher Wunschdenken, die meisten Akteure haben ihre Sippe schon auf Privatschulen bzw. im Ausland und/oder in gut dotierten Posten im ÖD und der Sozialindustrie untergebracht. Ein gutes Beispiel ist Frau Schwesig, die von allen fordert, ihre Kinder auf öffentliche Schulen zu schicken, um dort die Integration der Kinder der Neudazugekommen zu fördern, aber ihren eigenen Nachkommen auf die nur 100 m entfernte Privatschule schickt. Wenn die Entwicklung in Deutschland so weiter geht, werden sich auch dort gated communities etablieren. Die genannten Akteure, werden die ersten Sein, die sich dort ihre Heimstatt suchen und dort weiter in ihrer Blase leben.  Daher ist die gestellte Frage hinsichtlich den Erklärungen gegenüber ihren Nachkommen Makulatur. Der einzige Lichtblick dürfte sein, dass die Finanzen der öffentlichen Hand in D den ganzen Spaß bald nicht mehr finanzieren kann.

Wolfgang Kaufmann / 20.01.2018

Offenbar muss der Deutsche in schöner Regelmäßigkeit die Welt retten, koste es was es wolle. Und wieder werden unsere Kinder fragen, wie wir das zulassen konnten.

A. Matthiesen / 20.01.2018

Ihre Überschrift suggeriert, dass alle Syrer Drogenhändler sind . Sie wollen den Lesern Angst machen, hoffentlich gelingt es Ihnen nicht. Bitte schieben Sie die deutschen Drogenhändler gleich mit ab. Das habe ich auf die Schnelle gefunden: -Die Deutschen im Alter von 25 bis 54 Jahren sollen über ein Forum in versteckten Bereichen des Internets unter anderem Cannabis, Amphetamine, Ecstasy und Kokain vertrieben haben. Das teilten die Generalstaatsanwaltschaft in Koblenz, ....(Spiegel 15.8.16) -  Beamte des Bundeskriminalamts (BKA) haben einen international agierenden Drogenhändler festgenommen, der seine Geschäfte im Darknet abgewickelt haben soll. Gegen den 29-jährigen Deutschen mit Wohnsitz in ..... (22.11.17, Quelle:afp) -Polizei und Staatsanwaltschaft haben Wohnungen von Mitgliedern der „Hells Angels“ nach Drogen durchsucht (Berliner Morgenpost 24.2..2016)

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