Der britische Ökonom Andrew Lawrence, damals Analyst bei der Investmentbank Dresdner Kleinwort Benson, formulierte 1999 eine Hypothese, die er selbst nicht ganz ernst meinte – die aber durch über hundert Jahre Wirtschaftsgeschichte eindrucksvoll bestätigt wird. Lawrence stellte fest, dass der Baubeginn oder die Fertigstellung besonders hoher Wolkenkratzer häufig mit wirtschaftlichen Abschwüngen oder Finanzkrisen zusammenfallen. Er nannte diesen Zusammenhang den „Skyscraper Index“.
Die Idee ist einfach: Wenn irgendwo auf der Welt der Bau eines neuen Rekordturms angekündigt wird, signalisiert das meist das Ende einer Boomphase. Zwischen Entwurf, Finanzierung und Fertigstellung liegen oft Jahre, in denen sich die wirtschaftlichen Bedingungen grundlegend ändern. Was als Symbol des Aufschwungs geplant war, wird bei der Einweihung nicht selten zum Denkmal des Überschwangs.
Frühe Beispiele: Vom Singer Tower zum Empire State Building
Der Wolkenkratzerbau begann Ende des 19. Jahrhunderts. Stahlkonstruktionen wie die des Eiffelturms (1889) und die Erfindung des Sicherheitsfahrstuhls (1857) schufen die technischen Voraussetzungen für den Aufstieg in die Höhe. Erst tragfähige Stahlrahmen machten es möglich, Gebäude weit über die Grenzen der Mauerwerksbauweise hinaus zu errichten. Der Eiffelturm demonstrierte eindrucksvoll die Stabilität und Leichtigkeit des neuen Materials. Der Sicherheitsaufzug von Elisha Otis wiederum machte den vertikalen Verkehr praktikabel – ohne ihn wäre das Leben in oberen Etagen kaum vorstellbar gewesen. Zusammen bildeten Stahlbau und Fahrstuhl die funktionalen Grundlagen des Hochhauszeitalters.

Als der Singer Tower 1908 in New York eröffnet wurde, war er mit 187 Metern das höchste Gebäude der Welt – ein Prestigeprojekt des Nähmaschinen-Giganten Singer Sewing Machine Company. Geplant auf dem Höhepunkt eines Booms, fiel seine Fertigstellung in die Nachwirkungen der Finanzpanik von 1907 — ausgelöst durch den Zusammenbruch des spekulativen Knickerbocker Trust, nachdem ein gescheiterter Versuch zur Marktmanipulation bei Kupferaktien das Vertrauen ins Bankensystem zerstört hatte.
Trotz der angespannten Kreditlage hielt man am Bau fest. Nach der Eröffnung blieben große Flächen leer; die Mieten brachen ein. Der Turm wurde zum Symbol eines überzogenen Expansionswillens, der in einer realwirtschaftlich schwachen Phase keinen Ertrag mehr fand.

Das gleiche Muster wiederholte sich beim Empire State Building, das 1931 fertiggestellt wurde. Mit 381 Metern (443 mit Antenne) war es ein technisches Meisterwerk – zugleich aber ein Projekt, das während der euphorischen Coolidge-Prosperität der späten 1920er Jahre geplant wurde, einer Zeit übermäßiger Kreditvergabe und steigender Aktienkurse. Als das Gebäude eröffnet wurde, befanden sich die USA mitten in der Großen Depression. Die Auslastung lag anfangs bei nur rund 25 Prozent; im Volksmund hieß es bald „Empty State Building“. Erst ab den 1950er-Jahren war es vollständig vermietet und wirtschaftlich tragfähig.

Warnungen vor dieser Überhitzung hatte es schon gegeben. In einem Bericht der New York Times vom 16. Dezember 1925 schilderte man eine Versammlung von rund 500 Architekten, Bauunternehmern und Finanzierern in Manhattan. Walter Stabler, Controller der Metropolitan Life Insurance Company, warnte dort vor einer „sehr ernsten Krise“, einer drohenden „Katastrophe“, die nur durch ein sofortiges Stoppen weiterer Kredite abzuwenden sei. Die Branche habe eine „Überproduktion an Luxusapartments, Lofts und Geschäftshäusern“ erreicht. Bauherren wollten immer höhere Gebäude errichten, obwohl 20-stöckige Häuser zu 90 Prozent leer stünden. Er sprach von „verrückten Vorschlägen“, finanziert von „dubiosen Kreditgebern“. In seinen 40 Berufsjahren, so Stabler, habe er genug Krisen in anderen Branchen erlebt, um zu wissen, dass auch New Yorks Immobilien- und Finanzwelt eine bevorstehe.
Wachstumssymbole in der Krise: World Trade Center und Sears Tower
In den 1970er-Jahren wiederholte sich das Muster. Das World Trade Center in New York wurde 1973 eröffnet, der Sears Tower in Chicago ein Jahr später. Beide waren in einer Phase des Optimismus konzipiert worden, entstanden aber in einer Wirtschaft, die bereits an Schwung verlor. Die 1970er waren von Stagflation geprägt: hohen Ölpreisen, steigenden Zinsen, stagnierendem Wachstum. In Manhattan herrschte ein Überangebot an Büroflächen; viele Unternehmen zogen nach Midtown. Das World Trade Center blieb jahrelang nur teilweise vermietet – öffentliche Behörden mussten auf Druck einziehen, um die Belegung zu sichern. Auch der Sears Tower wurde bald zum Symbol überschätzter Stärke: Der Handelskonzern Sears zog wenige Jahre nach der Eröffnung wieder aus.

Die Petronas Towers in Kuala Lumpur, 1998 fertiggestellt, markieren den Höhepunkt der asiatischen „Tigerstaaten“. Mit 451 Metern waren sie damals die höchsten Gebäude der Welt – geplant in Jahren billigen Kredits und rasanten Wachstums. Noch während der Bauphase brach die Asienkrise aus: Der malaysische Ringgit verlor über 40 Prozent, die Börse stürzte um mehr als 70 Prozent, Hunderttausende verloren ihre Arbeit. Ein Turm wurde von Petronas selbst bezogen, der zweite blieb teils leer. Erst Jahre später, mit der wirtschaftlichen Erholung, stieg die Belegung.

Der globale Kreditzyklus: 2008 als Wendepunkt
Ein Jahrhundert nach dem Singer Tower wiederholte sich das Muster erneut. In den Jahren vor der globalen Finanzkrise war Geld so billig wie selten zuvor. Es waren die Greenspan-Jahre. Weltweit entstanden Dutzende Prestigeprojekte, finanziert durch optimistische Wachstumsprognosen und exzessive Kreditvergabe.
Der Burj Khalifa in Dubai, heute 828 Meter hoch, erreichte seine strukturelle Höhe 2008 – just in dem Moment, als Lehman Brothers kollabierte und die Krise begann. Das Emirat Dubai musste 2009 mit Milliardenhilfen aus Abu Dhabi gestützt werden. Der Turm, gedacht als Symbol grenzenlosen Reichtums, stand in seinen ersten Jahren auf wackligem Fundament. 2010 berichtete eine Immobilienseite unter Berufung auf einen Makler:
„Neun Monate nach der Eröffnung des Burj Khalifa mit einem großen Feuerwerks- und Lichtspektakel stehen 90 Prozent der Wohnungen im höchsten Gebäude der Welt leer.“



Ähnlich erging es dem Shanghai World Financial Center (492 m) und dem Trump International Hotel & Tower in Chicago (423 m), beide 2008 fertiggestellt, als die Kreditmärkte einfroren und der Immobilienboom endete. Geplante Projekte wie der Nakheel Tower (über 1 000 m) oder der Russia Tower (612 m) wurden abgebrochen – Opfer abrupt gestiegener Finanzierungskosten und eines verdüsterten Ausblicks.
Neue Ambitionen im Nahen Osten
Heute werden erneut Projekte angekündigt, die alle bisherigen Höhen übertreffen sollen. In Saudi-Arabien ist der sogenannte Rise Tower in Planung – zwei Kilometer hoch, mehr als viermal so hoch wie das Empire State Building. Er würde sowohl den Burj Khalifa als auch den entstehenden Jeddah Tower überragen.

Er soll die „Transformation“ Saudi-Arabiens symbolisieren: hin zu einem Knotenpunkt für Wirtschaft und Tourismus. Solche Projekte stehen exemplarisch für eine Phase, in der staatliche Fonds und hohe Öleinnahmen die Investitionen antreiben, während die globalen Realzinsen niedrig bleiben. Ob sie jemals vollendet werden, ist ungewiss. Ihre Ankündigungen markieren jedoch erneut eine Zeit außergewöhnlicher Liquidität und optimistischer Wachstumserwartungen.
Ökonomische Logik
Der Skyscraper Index ist kein Aberglaube. Er beschreibt ein wiederkehrendes Muster wirtschaftlicher Überdehnung. In Phasen niedriger Zinsen und lockerer Kreditvergabe fließt Kapital in Immobilien, weil dort scheinbar stabile Renditen winken. Banken finanzieren Projekte mit hohen Fremdkapitalquoten; Bauherren kalkulieren mit Mieten, die auf Boomdaten beruhen und in die Zukunft hochgerechnet werden. Solange Geld billig bleibt, erscheinen selbst extreme Baukosten vertretbar. Steigen die Zinsen oder schwächt sich die Nachfrage ab, kehrt sich die Logik um: Die Finanzierung verteuert sich, Mieten sinken, Flächen bleiben leer.
Besonders betroffen sind Superhochhäuser, deren Wirtschaftlichkeit von Auslastung und Mietniveau abhängt. Sie werden damit zu Indikatoren für übersteigerte Erwartungen – ähnlich wie Tech-Aktien am Ende eines Börsenbooms oder Rohstoffe vor einem Preisverfall.
Auch heute, trotz nominal höherer Leitzinsen, bleiben die Realzinsen vielerorts niedrig oder negativ. Das begünstigt weiter die Kreditaufnahme – und damit Projekte, die eher auf Symbolik als auf Produktivität setzen. Der Skyscraper Index ist kein exakter Frühwarnindikator, aber ein verlässliches Symptom für Phasen übermäßiger Kreditexpansion und der daraus folgenden Fehlkalkulation. Er zeigt, wie wirtschaftliche und psychologische Faktoren zusammenwirken: billiges Geld, Prestigedenken und übertriebene Wachstumsfantasien. Wenn neue Rekordhöhen angekündigt werden, ist das selten ein Zeichen wirtschaftlicher Stärke – meist ist es das Echo eines Booms, der bereits an seinem Ende steht.

@Ilona Grimm, Sie schrieben am gestrigen Abend, „@Markus Abt, Sie schrieben am gestrigen Abend, “ Ich kenne mich da leider nicht so gut aus.„. Und damit haben Sie vollkommen recht: Der Zahlenwert des Namens Trump beträgt nämlich 920, selbst mit kunstvollen Manipulationen nicht 666. Der Name ABT bringt es auf den Zahlenwert 303; AXE (statt Achse) auf 609; GRIMM auf 293. Das ist nachprüfbar z.B. unter den Suchbegriffen “Fakten zur Bibel, Alphabete und Zahlenwerte„. – - – Parolen und Strohmann-Argumente bringen keinen Erkenntnisgewinn. Freundliche Grüße von i.g.“ -- Seltsam. Mit TRUMP, 920 haben Sie recht. Ich komme bei AXE aber auf 66 oder 69. Bei GRIMM auf 193. SATAN: 552. JESUS: 815 oder 818. Somit weiß ich immer noch nicht, wie Sie rechnen. Völlig schleierhaft dagegen bleibt Ihre Erkenntnis „Parolen und Strohmann-Argumente bringen keinen Erkenntnisgewinn“. Wo haben Sie solches in meiner kurzen Frage entdeckt?
Und weiter: Diese massive Kreditvergabe in wirtschaftlich angespannten Zeiten passiert üblicherweise schon lange nicht mehr über das Verleihen echter Werte, also abgefedert durch eine Golddeckung aus dem Staatssäckel, sondern einfach über die Druckerpresse. Die Geldmenge wird also durch das Drucken von Geldscheinen erhöht. Wobei in diesen neuen Geldscheinen dann aber nur die Erwartungshaltung steckt, dass mit diesem Geld irgendwer was sinnvolles anstellt. Nicht mehr. Die Sache hat zudem einen sofort auf die gesamte Gesellschaft wirkenden Haken: Je mehr Geldscheine im Umlauf sind, desto weniger ist ein jeder einzelner Geldschein dann wert. Womit das eventuell vorhandene Sparvermögen der Bürger dann nicht nur entwertet wird, sondern auch die Preise für die im Markt befindlichen Güter steigen. Es wird an der Kasse also teurer und ich muss mehr Geldscheine auf den Tisch legen um die selben Waren einkaufen zu können. Die berühmte Inflation. Und wenn die Wirtschaft dann nicht irgendwann anspringt, weil keiner mit dem Geld was sinnvolles auf die Beine stellt sondern es in Korruption versackt, steigen die Preise mehr und mehr ins Kraut und die Wirtschaft wird erst recht abgewürgt. So wie zum Beispiel seit geraumer Zeit in der Türkei oder eben damals in New York in den 20ern. Der Zins ist daran nicht Schuld, wie vielfach aus antisemitischen Kreisen behauptet, sondern eben die naive und vorschnelle Kreditvergabe und mangelnde unternehmerische Kompetenz, mit diesen Krediten dann was ertragreiches aufzubauen. Was wiederum auf fehlende echte Wirtschaftskraft in der Breite des Volkes hinweist, induziert durch eine mangelnde wirtschaftlich orientierte Bildung.
Wenn die Wirtschaft vor sich hindümpelt, spülen die Banken viel billiges Geld in den Markt. Wegen der Hoffnung der Politik, dass irgendwer etwas sinnvolles damit anstellen und so die Wirtschaft in Schwung bringen wird. Wenn man ein Unternehmen starten will, braucht es ja Geld. Aber auch was anderes: Eine gute Geschäftsidee und das Gespür dafür, was der Kunde gerade braucht und auch bezahlen kann. Beim angelsächsischen System ist es sehr viel einfacher schnell an Geld zu kommen als beim deutschen: In den USA reichen meist Überzeugungskraft und eine Garage aus, um ein Unternehmen von Welt aus dem Boden zu stampfen. Zumindest wenn die Gründer genau das richtige Gespür für das richtige Produkt zur richtigen Zeit haben. In Deutschland muss man hingegen ewig und drei Tage Klinken putzen und einen Businnessplan nach dem anderen auf den Tisch legen, bevor hier einer das Portemonnaie aufmacht. Beide Systeme haben ihre vor und Nachteile. Das angelsächsische ist unkompliziert und für clevere Start Ups genau richtig, bringt aber diese enorme Blasenbildung mit sich. Da spielt die Erwartungshaltung der Geldgeber rein, die eben auch enttäuscht werden kann, was dann zum Crash führt. Beim deutschen System ist die Vorprüfung viel härter, weswegen man hier zwar viel schwerer in die Puschen kommt, aber das Endergebnis ist dann auch viel solider. Dass da eine Tendenz zur Investition in Immobilien zu erkennen ist, liegt daran, dass Unternehmen ja irgendwann auch Bürofläche brauchen. Zumindest dann, wenn sie wirklich in die Puschen kommen. Und wenn das dann nicht passiert, steht diese Fläche leer und die Banken bekommen ihre Kredite nicht zurück, weil keine Miete reinkommt. Und dann platzt die Blase. Was dann im schlimmsten Fall zur Weltwirtschaftskrise und dann zum Krieg führt, der die Schulden durch Raub wieder ausgleichen soll. Was aber eben nur dann passiert, wenn naive Zockerei vorher die Kreditvergabe ins Kraut hat schießen lassen. So wie in den 20ern des letzten Jahrhunderts.
Einfach nur wirres Zeug. Wieso gehts denn in Berlin ständig bergab, obwohl da keine Wolkenkratzer gebaut werden? Was der Zusammenbruch der Lehmann Brothers mit dem Burj Kalifa zu tun hat, erschliesst sich mir auch nicht. Letzterer wurde übrigens 2010 eingeweiht, da war die 2008er Krise schon ein gutes Stück überwunden. Die Krise hat übrigens alle Staaten getroffen, ob sie nun Wolkenkratzer bauten oder nicht. Und der Sears Tower, Das Empire State Building, der Burj Kalifa, Taipeh 101 (passte der nicht ins Schema?) und die Petronas Towers stehen alle noch, im Gegensatz zum Vermögen der Wirecard Bank und der Carolabrücke.
„Die große Babylon, die Mutter der Hurerei und aller Greuel auf Erden.“ Apk 17, 5 ist der Abschluß der Offenbarung, jetzt folgt im Text das Gottesgericht. Was man wissen sollte, das Christentum verurteilt das Geben und Nehmen von Zins, somit auch den Aktienhandel und den Handel mit Zinnspapieren faktisch und in der Apokalypse symbolisch. Siehe oben „Hurerei“! Kap. 17. und 18. der Apk. beschäftigen sich mit dem Untergang der „Hure Babylon“. Sie ist das Symbol des „World Trade Centers“ in Manhatten! Apk. 18,3 „Denn von dem Wein des Zorns ihrer Hurerei haben alle Heiden getrunken, und die Könige auf Erden haben mit ihr Hurerei getrieben, und die Kaufleute auf Erden sind reich geworden von ihrer großen Wollust.“ Hier beachte man die „Kaufleute“, sie stehen für die Banken, Aktienhändler, Spekulanten, „Wertpapieranleger“, usw. Hurerei mit „Dividendenpapieren“. Kap. 18, 19 „Weh, weh, die große Stadt, in welcher wir reich geworden sind alle, die da Schiffe im Meere hatten, von ihrer Ware! denn in einer Stunde ist sie verwüstet.“ Der Anschlag dauert nicht mal eine Stunde und das WTC war praktisch dem Erdboden gleichgemacht: 18,21„Und ein starker Engel hob einen großen Stein auf wie einen Mühlstein, warf ihn ins Meer und sprach: Also wird mit einem Sturm verworfen die große Stadt Babylon und nicht mehr gefunden werden.“ / Darum beginnt Kapitel 17 mit „Und es kam einer von den sieben Engeln, die die sieben Schalen hatten, redete mit mir und sprach zu mir: Komm, ich will dir zeigen das Urteil der großen Hure, die da an vielen Wassern sitzt;“ – Augenmerk auf „an vielen Wassern“. Die „große Stadt“ WTC lag zwischen der Mündung des Hudson Rivers und dem Atlantik! Man sollte sich die Kapitel genau durchlesen; Johannes schreibt von „Handel“ und „Waren“: gemeint sind Aktien „.. des Goldes und Silbers und Edelgesteins und die Perlen und köstliche Leinwand und Purpur und Seide und Scharlach und allerlei wohlriechendes Holz und ..“ Apk. 18, 12 !!
1. Der Sturz des Großen Babylon! / Jesaja, Hesekiel, Daniel, Jesus, die Apokalypse, die bedeutendsten Propheten befassen sich mit der Endzeit. Die Jesaja-Apokalypse, wen’s interessiert, das sind die Kapitel 24-27. Und nicht nur die, Ragnarök, auch die Germanen beschäftigte der Weltuntergang. Alle Kulturvölker glaubten an einen linearen Zeitablauf: von der Entstehung der Welt bis zum Untergang und ihrer Neuschöpfung. Das ist die Normalität und nichts besonderes. Was wir heute nicht mehr verstehen, das ein kollektiv verdängter Inhalt bereits VOR seinem Eintreten verdrängt werden kann. Die Zeitlinie ist umkehrt. Wer ein physikalisches Bild mag, Antiteilchen sollen sich gegen die Zeit bewegen. (was paradox ist, weil sie dann nicht meßbar wären; sei es drum) / Die Glaubensfrage der Millenaristen war stets, ob die Parusie prä – oder postmillenaristisch beginnt, also Gott vor dem Friedensreich auftritt oder hernach? Die Frage ist entschieden, denn das Tausendjährige Friedensreich war das Mittelalter. Im Mittelalter war der Satan gebunden. Es steht zwischen Jesu Geburt und den Zwei Tieren. / Eine Prophezeiung, das sind tabuierte oder bedrohliche Sachverhalte, die von der bewussten Wahrnehmung ferngehalten werden, und die schon tabu waren, BEVOR sie ein Ereignis wurden. / In Krisenzeiten ist die Verdängung bedrohlicher Inhalte besonders stark. Vielleicht, weil politische Akteure Muffe haben, daß ihnen die Lebenslügen um die Ohren fliegen? Die Regierung tabuiert und verlagert alles Kompromittierende in einen dafür geschaffenen Lagerum im Unterbewußtsein. Betreten verboten! Politisch korrekt ist es, so zu tun, als kennte man den Lagerraum nicht. / Ich brauche zwei Kommentare für den zweiten Teil, Kap. 17 u. 18 „Die Große Hure Babylon“, der Apokalypse.
@Michael F.: Als Segelflieger weiß ich: Nichts ist so unwichtig wie die Luft über dir, dort, wo Gott wohnt. Bei 3 – 400 m Höhe über Grund tust du gut daran, nach einem Landeplätzchen zu gucken. Dann hast du noch Zeit für die Landeeinteilung, siehst aber auch den Pflug, der aufm Acker herumsteht. Gut, das ist alles Hybris. Die von der Luftwaffe wissen das übrigens auch. Aber Sie sind eher bei der Infanterie, der allgemeinen Kinderei? Wolkenscrapers? Lächerlich, Papperlapapp.