2025 wird als großes Jahr in die Musikgeschichte eingehen, jedenfalls wenn man dem Echo in den sozialen Medien Glauben schenken kann. Natürlich ist seit 1685, dem Geburtsjahr Bachs, jedes Jahr ein großes Jahr für die Musik, jedenfalls solange der Westen noch besteht, einmal wäre er ja schon beinahe untergegangen, nämlich 1970, also vor 55 Jahren, als die Beatles sich trennten, doch wollen wir hier stellvertetend für alle anderen, also für uns kleine Lichter der Musikwelt, zwei große Geister herauspicken, die die Fackel der Klangkunst weitertragen in die Zukunft: Jacob Collier und, ja es muss sein, Helge Schneider. Beide Musiker sind sich ähnlicher und eint mehr als man auf den ersten Blick meinen möchte. Ich würde sogar behaupten, dass Jacob Collier der Helge Schneider der Briten und Helge Schneider der Jacob Collier der Deutschen ist.
Beiden Musikern geht das Geraune voraus, es handle sich um Genies, beide sind Multinstrumentalisten, beide unterhalten ihr Pubikum gerne, indem sie es zu halbimproviserten Einlagen mitsingen lassen, Jacob Collier mit meditativen Klangkollagen, wobei er den Job eines Dirigenten mit der Aura eines Hippie-Gurus vermischt, während Helge Schneider sich gerne mit deutschem Liedgut etwas bodenständiger gibt, dabei zuweilen wirkt wie ein bekiffter Gesamtschullehrer, was er hoffentlich als Kompliment auffasst. Wir wollen aber auch beschreiben, was sie unterschiedet und fragen, ob Helge Schneider nicht Jacob Collier und Jacob Collier nicht Helge Schneider hätte sein können, wenn das Leben etwas anders gespielt hätte.
Helge
Helge Schneider, der im August dieses Jahres 70 geworden ist, was man ihm natürlich nicht ansieht, hat einen neuen Film herausgebracht, in welchem er sich selber spielt, also eigentlich das einzige tut, was er kann, wobei nicht ganz klar ist, ob er, Helge, wirklich Helge ist, oder für immer Opfer seiner eigenen Ummantelung. So nennt er den Film auch „The Klimperclown Helge“. Man fragt sich stirnrunzelnd, ob denn Helge Schneider mit all der Kohle und dem guten Studio im Haus nicht jetzt mal ein paar echte Songs schreiben kann? Er war ja auch schon ein paar mal verheiratet, da könnte auch mal eine ernstgemeinte Liebesballade dabei sein, lieber Helge, und nicht nur Reis, dir kann ja eigentlich nichts mehr passieren. Aber die Menschen lieben den Künstler bekanntlich für seine Person, nicht für seine Kunst, deswegen scheint Helge Schneider immer Helge Schneider sein zu müssen. Man denkt, wenigstens die Mühe, ein wenig Flamenco zu üben, könne er sich ja mal machen, aber es muss alles genialisch spontan klingen wie hier bei einer Samba-Session in Berlin.
Vielleicht ist sein Geheimnis sogar, dass er übt, so zu klingen, als würde er nicht üben. Es ist übrigens etwas schade, dass Herr Schneider sein „Geld mit Quatsch verdient“, wie er selber singt, schaut man seine Spielfilme durch, erkennt man durchaus den tiefsinnigen Melancholiker, wenn er vom U-Boot aus in die Ferne schaut und nach dem Krieg in der Praxis seines Sohnes keinen Platz mehr findet. Helge Schneider ist für die falschen Sachen berühmt. Von Mülheim an der Ruhr nach Düsseldorf, dem Geburtsort Wim Wenders, sind es auch nur knapp 32 Kilometer.
Jacob
Der große, noch junge Brite Jacob Collier hat 2025 eine fünfsaitige Gitarre auf den Markt gebracht, das ist eine Saite weniger als üblich und sie kostet dann auch nur 2599 Euro oder in der Miniausgabe 849 Euro, immerhin erschienen unter dem Label von Taylor, einer Marke für Edel-Westerngitarren. Ja, sie lesen richtig, eine Gitarre mit einer Saite weniger kostet mehr und die Gitarrendecke sieht aus wie Opas selbst gezimmerter Esstisch in der Spreewaldlaube. Dafür soll diese Gitarre aber nicht normal gestimmt werden, sondern in besonderer Jacob-Collier-Stimmung und da war die sechste Saite irgendwie überflüssig, jedenfalls hatte er keinen Nutzen an ihr.
Jacob Collier hat auch die erfrischend klare Erklärung abgegeben, der Mensch habe ja auch nur fünf Finger an der Hand, daher reichten fünf Saiten eigentlich aus. Wir warten deswegen für 2026 auf einen Deal mit Yamaha und auf das Klavier mit nur zehn Tasten, aber in besonderer Jacob-Collier-Stimmung, zum Beispiel könnte die rechte Hand immer G-Dur und die linke Hand immer D-Dur spielen. Jacob Collier hat zu seiner eigenen Stimmung auch gleich ein Album herausgebracht, damit Fans jetzt nicht nur seine Gitarre mit einem Wirbel weniger kaufen, sondern auch seine Songs nachspielen können. Dabei sind sogenannte Skordaturen, Umstimmungen der Saiteninstrumente, ein alter Hut und wenn man wirklich gute Songs empfehlen möchte, dann doch lieber Nick Drake, der es bei sechs Saiten beließ, die aber auch ständig umstimmte und so seinen Songs, die auch mit wenig Harmonien auskamen, einen ganz eigenen Sound gab, hier zum Beispiel bei „Place To Be“ .
Wie Genies gemacht werden und wie nicht
Jacob Colliers Mutter Suzie Collier, übrigens mit teilweise chinesischen Vorfahren, ist eine professionelle Dirigentin und Violinistin. Bereits Jacobs Großvater Derek Collier war Berufsgeiger auf professionellen Niveau und unterrichtete an der Royal Academy of Music. Wer jetzt laut „Trotzdem Genie!“ schreit, den darf man fragen, wie unbegabt eigentlich jemand sein muss, dem so viel Musik und Förderung in die Wiege gelegt worden ist und der dann nicht Musiker wird? Die Familie mag eine genetische Begabung haben, trifft diese nicht auf das richtige Umfeld, bleibt sie unentdeckt. Besonders anstrengend ist deswegen, dass Jacob Collier selber unablässig betont, dass er, obwohl er als Kind Klavierunterricht erhielt und aus einem Profimusikerhaushalt kommt, keinen Unterricht erhalten habe, schon gar keinen Theorieunterricht, er sei mit allem „self taught“.
Der Typ hat gar keine Ahnung, was „self taught“ bedeutet und was es für ein hartes Los ist. Dafür, dass Jacob Collier ein Nepo-Child ist, kann er nichts, warum versucht er es zu verbergen? Will er dadurch noch genialer wirken? Auch dass er Absoluthörer ist, spricht übrigens nicht nur für eine Veranlagung, sondern vor allem für frühkindliche Förderung. Es ist befremdlich, dass Europa so weit nach links gerutscht ist, aber die soziale Frage nicht mehr gestellt werden darf. Woher kommen Musikgenies und woher nicht?
Helge Schneider bekam zwar auch schon als Kind Klavier- und Cellounterricht, er wuchs vermutlich halbwegs behütet bei einem Fernmeldemonteuer und einer Finanzbeamtin auf, aber wenigstens kommt er nicht aus einer Musikerfamilie, deswegen ist er mir auch ungleich näher, denn ich stamme leider von musikalisch ungebildeten Landproletariern ab. Mein Großvater mütterlicherseits zum Beispiel, der früh verstarb, spielte angeblich ganz brauchbar Akkordeon, aber der Zimmermann war so arm, dass er kein eigenes Instrument besaß. Hätte der liebe Gott oder ein frecher Engel die beiden Knaben Jacob und Helge vorgeburtlich vertauscht, wäre Helge Schneider vielleicht jetzt der angebetete Musiktheoretiker und Jacob Collier nur der Klimperclown.
Auch sind wirklich sehr viele Musiker, außer die Nerds, die acht Stunden Klavier üben, um bei einer mit möglichst vielen Vorzeichen verzierten Chopin-Etüde noch etwas mehr Tempo rauszudrücken, Multiinstrumentalisten. Auch ich bin natürlich einer, bei weitem nicht so gut wie Herr Coillier, aber mindestens genauso melancholisch und frech wie Helge, zum Beispiel hier bei meinem Corona Bossa Nova oder auch genauso verrückt, zum Beispiel hier bei meinem Woodstockblues „Die grüne Jule“. So etwas gibt es in jeder niedersächsischen Kleinstadt und wir alle lieben Helge dafür, dass er es geschafft hat, und sind gleichwohl ein wenig neidisch. Helge Schneider ist natürlich ein sauguter Pianist und hatte bereits in seiner Zeit als Studiomusiker, unter anderem für Albert Mangelsdorff, genügend Vitamin B gesammelt, um einst ausgerechnet mit dem Katzenklo bei Wetten, dass? auftreten zu können. Außerdem sieht er natürlich fast so gut aus wie Taylor Swift.
Dass übrigens die Förderung durch die Eltern die entscheidende Währung ist, konnte ich in der eigenen Familie zeigen. Meine Söhne wachsen, anders als ich, mit Klavier und Violine auf, und immerhin einer gewann bereits Preise bei Jugend komponiert und studiert nun Musik und ich verstehe seine Stücke schon jetzt nicht mehr.
Was war 2025 noch los in der Musikwelt?
Die bereits erwähnte Taylor Swift hat mal wieder ein neues Album herausgebracht, zum Beispiel hier und ist trotz oder Dank des Beefs mit Donald Trump immer noch eine der erfolgreichsten Popsängerinnen der Gegenwart, jedenfalls mit geschätzten 1,6 Milliarden Dollar eine der reichsten. Ist es nicht einigermaßen befremdlich, dass in einer Welt, in der durch das Internet eine Demokratie der Musikwelt möglich wäre, von der man vor 30 Jahren nur träumen konnte, alles das gleiche hören?
Die Nummer 1 in den Billboardcharts belegte erstmal ein KI-Musiker, also ein Fake-Musiker, der einen von einem Algorithmus aus anderen Songs recycelten Countryhit zu singen vorgibt. Mögen die Chartsergebnisse noch gemogelt sein, denn sie beziehen sich lediglich auf Downloads, ist es doch ein Zeichen für das, was kommen wird. Die Popmusik ist tot. Erst starb das klassische Studio, dann verschwanden die Studiomusiker, jetzt die Songwriter. Es ist erst der Anfang. Bald sind auch die Hörer verschwunden. Die Musik ist dann nur noch ein Simulacrum.
Die Isländerin mit dem Elfengesicht, Björk, ist wieder aufgetaucht und das freut mich.
Auf TikTok und Youtube herrschte 2025 die „Anxiety“-Dance-Challenge. Das ging so: Man stellte das Lied von Doechii laut, es war übrigens eine Kopie von „Someybody That I used to know“ von Gotye, und hüpfte dann in der Küche zu dem Song herum, wobei man sich mit dem Smartphone filmen ließ.
Die ernste Musikwelt hat das 50. Todesjahr des russischen Komponisten Dimitri Schostakowitsch gefeiert. Nichts fürchtete Schostakowitsch so sehr wie Stalin und angeblich saß der Komponist jahrelang auf gepackten Koffern, weil er stets damit rechnete, abtransportiert zu werden. Wer jetzt schon über zu viel Sozialismus und Einschränkung der Meinungsfreiheit klagt, dem sei gesagt: Da geht noch was! In Leipzig gab es Schostakowitsch zu Ehren 2025 ein großes Festival. Trotz der sinfonischen Kraft des Russen und der wunderschönen Klavierstücke – mein Lieblingshit von ihm ist der Walzer aus der Jazz Suite No 2, der klingt wie die Titelmusik zu einer englischen Krimiserie.
Im Jahr 2025 belegte Israel beim ESC den zweiten Platz, Achgut berichtete, und jetzt hat NEMO, der Schweizer Künstler, der 2024 mit seinem hochprofessionellen Bonobo-Gejaule den 1. Preis abräumte, die Trophäe von 2024 wegen Israels Teilnahme 2026 zurückgegeben. So etwas ist immer ein billiger und deswegen unanständiger Trick, um Aufmerksamkeit zu erheischen, denn NEMO kann ja nicht rückwirkend den 1. Preis von 2024 ungeschehen machen und würde das vermutlich auch nicht wollen. Ansonsten wäre NEMO vermutlich auch schon längst vergessen, ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass sein Song an den Lagerfeuern der Jugend geträllert wird.
In der Gitarrenszene brach 2025 ein erbarmungsloser Internetkrieg um den jungen polnischen Fusion-Gitarristen Marcin Patrzalek, auch Marcin d'Addario aus, der in einem Video zu seiner Musik Töne erklingen ließ, die ohne besondere Aufnahmetechniken nicht wiederholbar waren, ja, es ging hier um Sechzehntel oder Achtel-Noten. Wir wollen schon genau sein. Dies ist ein Kleinkrieg in einer Nische, in der mittlerweile jeder Gitarrist, jede Gitarristin auf den anderen zu reagieren scheint. Wer bisher stolz war, das Intro von „Hey Joe“ halbwegs korrekt zu spielen, mag hier mal reinschauen. In den sozialen Medien ist immerhin eine ganz eigene Gitarrenkultur entstanden und das Instrument, das vor wenigen Jahren noch als völlig verstaubt galt, ist wieder aufgetaucht. Marcin hat (Gitarristen dürfen andere Gitarristen duzen), ob jetzt jeder Ton live so gespielt werden kann oder nicht, die Gitarre für die breiten Massen wieder sexy gemacht.
Irgendwann im Winter 1987/1988 saßen wir mit der Dorfclique auf dem platten nebeligen Land zusammen bei einem der Jungs, der einen eigenen Fernseher auf dem Zimmer und gute Boxen hatte und irgendeine Musiksendung lief im Hintergrund. Plötzlich zupfte mich Astrid am Arm und sagte: „Hör mal, was der da singt!“ Es war „Josephine“ von Chris Rea. Ich war damals übelst verknallt in Josefine und zwar so nachhaltig, dass ich ihr später einen Musikroman widmete und Chris Reas Song war ein Winter lang mein Lieblingssong. Chris Rea verstarb nach langer Krankheit. Achgut widmete ihm einen Nachruf.
Gestorben ist 2025 auch Ozzy Osbourne, einst Frontmann von Black Sabbath und Brian Wilson von den Beach Boys, dessen „God only knows“ längst als einer der ganz großen Songs gilt, wer ein wenig Musiktheorie braucht, findet sie hier. Die alten Recken verschwinden. Ob die neuen Klassiker werden, bleibt abzuwarten.
2025 war auch ein Jahr der Come Back-Versuche. Der Heino der Links-Partei Konstantin Wecker hat von sich reden machen, diesmal nicht mit einem neuen Revolutions-Song, sondern mit einer Liebesgeschichte mit einer Sechzehnjährigen. Dafür hat der für seine Samtstimme und die spirituell angehauchten Schwurbelsongs berühmte Xaver Naidoo ein Comeback gestartet. Ob er von seinen teilweise antisemtisch gestimmten Verschwörungsideen geheilt ist, wissen wir leider nicht. Auch die britische Band Oasis feierte ein Comeback und die Scorpions begingen ihr 60-jähriges Jubiläum in Hannover. Solange sollten jüngere Bands erstmal durchhalten. Aber es gibt ja kaum noch echte Bands, was irgendwie schade ist.
Hoffen wir auf fette Bretter und schöne Akkorde im Jahr 2026!
Wissen Sie, Herr Björkson, Richie Wagner konnte auch nichts richtig spielen & manchmal klingt Er auch so. Es ist nie gesagt, daß musikalische Eltern beim Sex genügend Energie aufbringen, um Sprößlinge zu zeugen, die eine Gitarre halten können. Das macht ja auch nichts. Keith Richards kann auch nicht Gitarre spielen & tut nur so. Um irgendwelche angetrunkenen Muttis am Strand flachzulegen, braucht man auch nicht wirklich Gitarre spielen können, man muß sie nur in ihrer schönen Form auf dem Schoß liegen haben & so zu tun, als gebe man sich verträumt dem lieblichen Spiel hin. Viele Frauen wollen sofort mit der Gitarre den Platz tauschen. Wäre dem nicht so, gäbe es keine Musiker oder Musiker-Simulanten. Vielleicht bringen Sie mal ein Bändchen mit Musiker-Witzen heraus. „Wie viele Gitarristen braucht man, um eine neue Glühbirne anzubringen? 100. Einer dreht sie rein & 99 sagen, das hätte ich aber auch gekonnt. Oder wie heißen die Typen, die immer mit Musikern abhängen? Genau, Bassisten.“
Zitat aus „Gartenzaun“ (1995) von Helge Schneider:„Das ganze Geld mit Quatsch verdient.“ – Ein begnadeter und erfolgreicher Dadaist. Seine hintergründig-tiefsinnig-komischen Auftritte beim DCTP-Kulturmagazin als Tschernobylgärtner, Neffe von Konfuzius, Rundfunkgebührenverweigerer oder Putzfrau in der amerikanischen Botschaft u.v.m. sind legendär (bei youtube abrufbar mit Suchwörter: Helge Schneider dctp).
Für mein Dafürhalten haben Bach, Händel, Brahms, Hayden .. Ethnopop gemacht. Folk-Rock geht auch, abgesehen von den Symphonien. Mozart war leider ein Deutscher. Damit haben die Österreicher das berühmteste Aushängeschild verloren.
Die anderen haben natürlich auch Komponisten, aber die sind nicht so bekannt wie unsere. Macht ja nichts. Man kann nicht überall gewinnen.
Nicht so schüchtern, unsere Ethnopop ist weltberühmt, vielleicht ist unsere sogar die bekannteste Musikerszene der Welt.
Man sollte die Stücke nachgespielt haben, dann merkt man erst, was drinnen steckt.
Es gibt natürlich auch gute Pop-Musiker. Mich hat Matt Bianco begleitet, das ist für mich Music for Eternity. Der kommt ohne die tiefgründige Gefühlsduselei aus. Genau wie Bach. Get Out of Your Lazy Bed und Wap Bam Boogie, der Mann hat den Pop neu definiert, sah gut aus, war ordentlich angezogen und hatte Talent. Der war die Hitmaschine der 80er Jahre.
Me an Mrs. Jones von Billy Paul, ich bin irgendwann auf die Klassiker umgestiegen. Und da gehören die Rolling Stones leider nicht zu.
Helge Schneider? Wer ist das?
Living in the Past .. zurück zu Jethro Tull. Jethro Tull ist als „Folk-Rock“ kategorisiert. Das war der entscheidende Hinweis, der mir auch nicht einfiel.
Ich empfehle noch mal die alten Live-Auftritte anzusehen. Ich kannte nur die Platten, und die waren ja bis in die 90er Jahre populär.
Erst das Internet macht`s möglich:
Living in the Past, Dharma for one, und Nothing ist easy. Da heißt es: Bitte anschnallen! Die lassen`s krachen! Wenn man das gesehen hat, wird man`s nicht mehr los ..
„Nummer 1 in den Billboardcharts belegte erstmal ein KI-Musiker, also ein Fake-Musiker“ und dann kommen mir sofort die fachfremden Universalexperten in den Sinn, die in Abrede stellen, was KI kann. Aber bei denen hat auch die Nato das ewige Russland angegriffen, und Taiwan hat seine Auslöschung durch China selbst zu verantworten.
Zur Abkühlung empfehle ich einen Ausschnitt aus der Johnny Carson Show 1979 mit Stephane Grapelli , David
Grisman , Mark O‚ Connor und einem außerordentlich fähigen Bass namens Rob Wasserman . Stück Nr. 1 heißt
übrigens „ Dawgma “ , das andere stammt von Django Reinhardt und Grapelli und ist heute auch wieder eine Zeitansage : Swing 39 . Aber ich hab natürlich nichts dagegen , wenn der „tasmanische Teufel“ Anführer in Fragen des Musikgeschmacks wird , auch wenn er nur ein aufgebrühtes Würstchen ist , denn davon hab ich leider keine Ahnung und will auch keine haben . Guten Rutsch allerseits und besonders dem Herrn Generalmusikdirektor !