
Sterben ist einfacher als Leben.Die Jungs haben realisiert, dass man sowieso sterben wird. Also setzen sie sich ein Ziel, das sie für erstrebenswert halten und bestimmen Zeitpunkt und Art des Sterbens selbst. Leider ist das Ziel jedoch nicht erstrebenswert. - - - Thomas Rosenstengel
Die NZZ hat dargelegt, warum der Islam so ist wie er ist: Neue Zürcher Zeitung online - “Gewalt und theologische Tradition im Islam, Töten im Namen Allahs” Das ist die Grundlage für das Verhalten der Jugendlichen. Das weiß Frau Kaddor als Kennerin des Islam auch ganz genau. Sie will durch Ihre Einlassung davon ablenken.
Frau Kaddor spricht schon Ruhrpottslang, allerdings ist es ihre harte Aussprache und ihre laute, monotone Sprechweise, die so unangenehm wirkt. Die fehlende Modulation ist auffallend. Davon abgesehen, selbstverständlich sucht Frau Kaddor die Schuld bei der Gesellschaft und wartet mit diesbezüglichen monokausalen Erklärungsmodellen auf. Andernfalls müsste sie sich ja auch mit internen Missständen auseinandersetzen und damit, dass sie als Lehrerin komplett versagt hat. Es waren ja immerhin auch einige ihrer Schüler, die fröhlich in den Dschihad gezogen sind. Und da ist es doch viel einfacher, Verantwortlichkeiten zu delegieren und das Ganze idealerweise noch mit Forderungen zu verknüpfen. Tatsächlich dürften die Fehlentwickungen in Teilen der muslimischen Bevölkerung jedoch eher darin begründet sein, dass hier ein innerfamilialer Konflikt sowie ein kultureller Konflikt in die Gesellschaft hineingetragen wird. Konflikte, die die Gesellschaft nicht zu lösen vermag, da sie nicht die Verursacherin ist. Es ist ein kultureller Konflikt, da der Bruch zwischen Herkunftsgesellschaft und Aufnahmegesellschaft, der die Defizite der Herkunftsgesellschaft schonungslos sichtbar werden lässt, zu einer Überforderung des Individuums führen kann, so dass die Radikalisierung einen Versuch darstellen kann, darüber eine Entlastung zu erzielen. Es ist ein innerfamilialer Konflikt, da sich die in traditionell orientierten muslimischen Familien vermittelten archaischen Normen und Werte und Handlungsmuster für das Leben in unserer Gesellschaft als dysfunktional erweisen. Es sind diese Normen und Werte, die die Jugendlichen zu Verlierern der Gesellschaft machen, was von diesen auch empfindlich gespürt wird. Diese Jugendlichen wollen die gleichen Freiheiten haben, wie ihre nichtmuslimischen Altersgenossen, ohne jedoch je gelernt zu haben, mit diesen Freiheiten umzugehen. In einem in sich geschlossenen System, in dem das Kollektiv alles und das Individuum nichts zählt, in dem eigenverantwortliches Handeln weder gewünscht, noch gefördert wird und in dem jeder Ausbruchsversuchs durch rigide soziale Kontrolle unmöglich gemacht wird, kann die Radikalisierung den Versuch darstellen, aus diesem System auszubrechen, ohne offen gegen die Eltern rebellieren zu müssen. Die meisten der muslimischen Eltern werden zwar nicht begeistert sein, wenn ihre Kinder zu Dschihadisten mutieren, aber ihre Kinder bringen damit keine “Schande” über die Familie. Hier gilt es meiner Meinung nach hinzusehen. Dass die Vertreter der Muslime und eine Frau Kaddor dazu nicht bereit sind, sondern munter Verantwortlichkeiten verlagern, inflationäre Toleranzforderungen stellen und alles und jedes in Diskriminierung begründet sehen, ist klar, da sie ja genau diejenigen sind, die die archaischen Strukturen zementieren wollen. Die Freiheit, die eine Frau Kaddor für sich selbst in Anspruch nimmt, gesteht sie anderen nicht zu.
Lamya Kaddor war die Assistentin von Sven Kalisch an der Uni Münster. Guter Mann und Islam-Konvertit. Er hat den Islam kritisch gesehen und hinterfragt, auch was die Historie betrifft. Er konnte perfekt Arabisch, Persisch und Türkisch und hatte die Originaldokumente studiert. Er fing an Dinge zu hinterfragen, so auch das Leben Mohammeds und hat die Frage in den Raum gestellt, ob Mohammed je gelebt hat. Darauf hin fing man ihn an zu mobben und Lamya Kaddor ging in Opposition und später dann hatte sie einen Rechtsstreit (es ging wohl um die Unterschlagung von Geldern). Sven Kalisch wurde später dann unter Polizeischutz gestellt, wie bei allen Muslimen, die es wagen irgendwas aus dem Islam in Frage zu stellen. Jedenfalls hat sich Seven Kalisch dann später vom Islam losgesagt und sein Nachfolger in Münster wurde Korchide. Den kann man übrigens auch nicht leiden. Der will nämlich einen freundlichen Islam ohne die ganzen blutrünstigen Passagen. Jetzt haben den die Islamverbände auf dem Kicker. Es ist schon komisch, dass gerade die Schüler von ihr sich so radikalisiert haben, wo sie doch den guten Islam lehrt :-) Aber bei der Grammatik haben die Schüler sie anscheinend nicht verstanden :-D Da ist den Koran zu verstehen einfacher. Da stehen klare Ansagen drin, die man ja als das vollkommene und immer geltende Wort Gottes sehen muss. So wird es den Muslimen beigebracht. So kann man sich aus dem Islam die Barmherzigkeit ziehen, aber auch die Legitimation Ungläubige zu töten. Man liegt nie falsch, weil es ja das unveränderliche und vollkommene Wort Gottes ist :-) Wurde mir heute erst wieder erklärt.
Der Staatsfunk könnte ja auch mal die Frage stellen, wieso es Gruppierungen wie Boko Haram im Sudan, oder die Taliban in Afghanistan, gibt, bei deren Radikalisierung ja wohl kaum die deutsche Mehrheitsgesellschaft beteiligt gewesen sein kann…? Dass Mord- und Totschlag zum Glaubensbekenntnis der sog. ‘Religion des Friedens’ gehört, ist als Tatsache wohl zu heikel, um von unseren mehrheitlich links-grünen ‘Qualitätsjournalisten’ an- und ausgesprochen zu werden.
Sehr geehrter Herr Wernske, Sie wohnen zu Recht im Pott. Gruß
<<Da muss ein Eperte bzw. eine Expertin her. Lamya Kaddor, Lehrerin für islamischen Religionsunterricht in Dinslaken. „Sie kennt Salafisten, die in den Krieg gezogen sind, sie glaubt, dass junge Muslime sich häufig von der Gesellschaft ausgegrenzt fühlen.“>> Frage: Warum lässt man solche Leute überhaupt erst ins Land? Sollten wir uns nicht eher auf Leute konzentrieren, bei denen KEINE (Selbst-)Ausgrenzung droht? Huch, ne moment mal, das ist ja Autobahn..
Lamya Kaddor verwechselt Ursache und Wirkung. Die Kinder aus türkischstämmigen Familien haben deshalb so schlechte Berufsaussichten, weil sie von Familie und Moscheegemeinde systematisch von der deutschen Bevölkerung ferngehalten werden. Ich habe das selbst erlebt, weil ich mit vielen anderen zusammen die Kinder der lokalen DITIB Moscheegemeinde beim Erlernen der deutschen Sprache gefördert habe. Ein Jahr lang hat das die islamische Gemeinde ausgehalten, danach hat sie die Zusammenarbeit beendet. Grund: Angst vor Christianisierung. So sprechen die Kinder nun weiter in ihren Familien Türkisch, sie sprechen beim Freitagsgebet Türkisch, bei den von der Moscheegemeinde geleiteten Jungs- und Mädchengruppen, im Ethikunterricht der Gemeinde, bei Gemeindefesten und und. Die einzigen muttersprachlichen Deutschen, den die Kinder erleben, sind der Lehrer und vielleicht ein oder zwei Muttersprachler in der Klasse. Und dank multiple choice Arbeitsblättern kann man da auch ohne fortgeschrittene Sprachkenntnisse gut mitschwimmen. Muss es uns da wundern, dass die Kinder auch mit 11 oder 12 Jahren keinen einzigen vernünftigen deutschen Satz zu Papier bringen können? Muss es uns wundern, dass kein Elektriker, keine Autofabrik, kein Bauunternehmer junge Menschen einstellen will, die nichtmal eine elementare Gebrauchsanleitung, eine Arbeitsanweisung, einen Sicherheitshinweis lesen und verstehen können? Mich wundert das nicht. Was mich allerdings wundert, ist, dass dieser enorme Abgrenzungswille auch noch von unseren Institutionen gestützt wird. Die genannte Moscheegemeinde ist Teilnehmerin am mit 500.000 € Steuermitteln geförderten Projekt “Unsere Moscheen in der Mitte unserer Stadt”. Da wird gerne blumig über Integration geredet, und, nach meinen Erfahrungen geradezu grotesk, sogar über interreligiösen Dialog. Frau Kaddor beklagt die richtigen Mißstände. Die wahren Mißstände liegen in dem Willen zur Gegengesellschaft in den türkischen Gemeinden.
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