Vera Lengsfeld / 07.11.2022 / 16:00 / 21 / Seite ausdrucken

Ist der Westen global gescheitert?

Dieser Frage ging das 22. von Peter Krause initiierte Ettersburger Gespräch dieser Saison mit der Ethnologin und Politikwissenschaftlerin Susanne Schröter im vollbesetzten Gewehrsaal von Schloss Ettersburg nach. 

Schröters Ausgangsthese, der Westen sei die freieste, wohlhabendste und sozialste Region der Welt, nirgendwo würden die Freiheitsrechte des Individuums stärker geschützt, hätten Frauen im Kampf für Gleichberechtigung mehr erreicht, könnten sexuelle, ethnische und religiöse Minderheiten ihre Anliegen besser geltend machen, nirgendwo profitiere die Bevölkerung mehr von steuerbasierten sozialen Einrichtungen, einem hoch entwickelten Gesundheitssystem sowie kostenloser Bildung, klingt heute fast schon subversiv. Denn das Erfolgsmodell Westen ist dabei, an inneren Widersprüchen zu zerbrechen und von äußeren Kräften dekonstruiert zu werden. 

Der Westen, so Schröter, scheint zu scheitern. Verantwortlich dafür „ist eine krude Mischung aus Hybris und Selbsthass, die gleichermaßen zum Aufstieg von Diktatoren wie zur Eliminierung fundamentaler demokratischer Errungenschaften führt“.

Schröters Stärke ist, dass sie ihre Analysen bar jeder Polemik, sondern faktenbasiert, von geradezu skrupulöser Wissenschaftlichkeit vorträgt. Besondere Glaubwürdigkeit hat sie dadurch gewonnen, dass sie schon extreme Angriffe souverän pariert und damit unwirksam gemacht hat.

Als Beispiel des westlichen Scheiterns in der Außenpolitik zieht sie an diesem Abend den desaströsen Einsatz in Afghanistan heran. Hier versuchte der Westen, ungeachtet des verheerend geendeten sowjetischen Versuchs eine sozialistische Gesellschaft zu implantieren, eine Demokratie nach westlichem Gusto einer von Stammestraditionen beherrschten Region militärisch aufzuzwingen. In seiner Hybris übersah er dabei, dass er keine Unterstützung bei der übergroßen Mehrheit der Bevölkerung hatte. Er bildete Soldaten und Polizisten aus, die nach dem Abzug der westlichen Alliierten sofort zu den Taliban überliefen, er gründete Mädchenschulen, die sofort nach Einmarsch der Taliban wieder geschlossen wurden. Aus Deutschland gab es sogar ein Gender-Programm für eine Gesellschaft, deren Hauptproblem der Analphabetismus ist.

Doppelmoral zerstört die Glaubwürdigkeit

Die westliche Gesellschaft, so Schröter, schwankt zwischen Selbsthass und Selbstüberschätzung, die ihre Urteilsfähigkeit trüben. 

„Der Angriff der russischen Armee auf die Ukraine war nur möglich, weil man die von Putin stets offen zur Schau gestellte Aufrüstung nicht als Bedrohungsszenario einstufte. Das gilt besonders für Deutschland. Selbst die Überfälle Russlands auf seine Nachbarstaaten hinderten deutsche Politiker nicht, weiterhin an der Mär ,Wandel durch Handel‘ festzuhalten und die Abhängigkeit in besonders vulnerablen Sektoren voranzutreiben.“

Nun sitzt Europa, und besonders Deutschland, in der Putin-Gasfalle. Aber anstatt aus diesem Fehler zu lernen, ersetzt die Ampelregierung russisches Gas durch Lieferungen aus den Golfstaaten, „ausnahmslos islamistische Diktaturen, die durch endemische Menschenrechtsverletzungen und eine extrem patriarchalische normative Ordnung auffallen.“

Diese Doppelmoral zerstört nach Schröter die Glaubwürdigkeit des Westens. Ein weiteres Beispiel für diese Doppelmoral ist die „feministische Außenpolitik“, die nicht verhindert, dass Kriegsgerät nach Saudi Arabien geliefert wird. Und was soll man von einer verbalen Unterstützung des Kampfes der iranischen Frauen halten, wenn gleichzeitig in unserem Land das Kopftuch als Zeichen von Selbstbestimmung und Emanzipation bezeichnet wird? 

Multiplizierung von selbsternannten Opfergruppen“

Solche Widersprüchlichkeiten diskreditieren „das große Projekt des Westens, nämlich die weltweite Förderung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit…“ Dieses Projekt wird vom globalen Süden zunehmend abgelehnt. Der Westen reagiert auf diese Ablehnung mit Hochmut und devoter Zerknirschung. 

„Weiß sein wird in der weißen Welt zum Stigma, im postchristlichen Sinn zur neuen Erbsünde, und gerade Angehörige der privilegierten weißen Mittelschicht kultivieren einen skurrilen Kult, in dem sie öffentlich ihre Schuld, rassistisch zu sein, bekennen. Sie werden von Personen unterstützt, die sich als Opfer westlichen Rassismus oder anderer vermeintlich diskriminierender Praktiken inszenieren. Da die Anerkennung eines Opferstatus in der Regel mit finanziellen Zuwendungen belohnt wird und ein lukratives Geschäftsmodell darstellt, lässt sich gegenwärtig eine Multiplizierung von selbsternannten Opfergruppen beobachten.

Auf der Gegenseite wurde der heterosexuelle alte weiße Mann zur ultimativen Hassfigur. Die Folgen sind alles andere als trivial. Die Idee der Gleichheit aller Bürger weicht einem identitätspolitischen Furor, der Menschen nach äußerlichen Merkmalen, sexuellen Gewohnheiten und, sofern es Muslime betrifft, auch nach Religionszugehörigkeit gliedert. In angelsächsischen Ländern wurden Arbeitsverträge gekündigt, weil die Hautfarbe der Angestellten als unpassend für ein diverses Zeitalter betrachtet wurde, und manch einer schwadroniert darüber, dass Weiße nicht mehr publizieren oder keine Führungspositionen mehr bekleiden sollten.“

Erkenntnisse der Naturwissenschaften werden negiert

Die Welt, in der ich aufgewachsen bin, in der Hautfarbe keine Rolle mehr spielte, ist passé. Durchgesetzt werden die neuen Normen mit rigiden Sprachregelungen. Dazu gehört Gendern, die Erfindung immer neuer Akronyme, die zu einer Art Geheimsprache mutieren. Die Bevölkerung versteht die im Wochenrhythmus entstehenden Abkürzungen nicht mehr und ist damit vom Diskurs ausgeschlossen.

„Mit verordneten Sprachregelungen möchte man die Bevölkerung zur Anerkennung der neu geschaffenen Realitäten nötigen und setzt damit implizit an das alte kommunistische Ideal der Erschaffung eines neuen Menschen an, der in der Diktatur des Proletariats geschmiedet werden sollte. Auch die Meinungs-, Presse-, Kunst- und Wissenschaftsfreiheit geraten unter Druck. Verboten werden soll alles, was Lobbygruppenvertreter als verletzend empfinden könnten, und dies betrifft selbst schlichte Erkenntnisse der Naturwissenschaften. Ein großer Teil der Bevölkerungen westlicher Länder lässt sich von der Aggressivität, mit der die neue Welt errichtet wird, einschüchtern und zieht sich in eigene Parallelstrukturen zurück. Einige schließen sich extremen Organisationen an.“

Was kann man dagegen tun, wurde Schröter in der anschließenden Diskussion gefragt. Widersprechen, lautete ihre Antwort. Das kann jeder, aber niemand sollte alleingelassen werden. Deshalb sei es wichtig Strukturen von Gleichgesinnten zu bilden, zwanzig oder fünfzig Widersprüche sind immer wirkungsvoller als einer. Wir leben in keiner Diktatur, deshalb sollte jeder seine Angst überwinden. Sind die inneren Feinde des Westens in der Mehrheit? Nein, denn die Mehrheit der Bevölkerung unterstützt ihre Bestrebungen nicht. Die schweigende Mehrheit muss sich nur klarmachen, dass Schweigen als Zustimmung gewertet wird. Deshalb ist es hohe Zeit, seine Stimme zu erheben.

 

Die Zitate entstammen Schröters Buch „Global gescheitert?“, Herder 2022, sind aber etwa so im Vortrag verwendet worden. Die erste Auflage ist bereits vergriffen, die zweite noch nicht ausgeliefert, aber bereits verkauft. Restexemplare sind im Internet noch erhältlich, zum Beispiel hier.

 

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Rainer Hanisch / 07.11.2022

“Die schweigende Mehrheit muss sich nur klarmachen, dass Schweigen als Zustimmung gewertet wird. Deshalb ist es hohe Zeit, seine Stimme zu erheben.” Und genau dazu ist die “schweigende Mehrheit” zu faul und zu feige! Lieber sabbert sie den allgemeinen öffentlichen Müll nach und hat ihre Ruhe - zumindest jetzt noch.

Karl-Heinz Boehnke / 07.11.2022

Gesellschaft erlebt die Entwicklung ihrer Wirtschaft immer von einer Zerstörung zur nächsten. Sie beginnt mit holprigem Aufbau höchster Effizienz, wird fortgeführt in vollem Genuß zur Sättigung und endet mit explodierender Ineffizienz ihrer unsinnigen Selbstverwaltung in Lügen und Verrat bis zu Untergang oder wenigstens Katastrophe, die einen Neubeginn ermöglicht. Der Wettlauf dazwischen läßt Opfer zurück, die ihre Niederlage zu Rache werden lassen mit dem Wunsch und Streben, ein Ende zu setzen, mindestens der Erfolgreichen und, wenn es nicht anders geht, auch ihrer selbst.

sybille eden / 07.11.2022

Sehr gute Bestandsaufname, aber die ” schweigende Mehrheit” hat 12 Jahre Nationalsozialismus und 40 Jahre SED-Sozialismus mitgetragen, sie wird auch viele Jahre Bolschewokismus mit-tragen .

Johannes Schuster / 07.11.2022

Der Westen ist nicht gescheitert, er ist mürbe und wurmstichig. Warum das so ist, darüber habe ich bisher keine abschließende Meinung und werde sie auch nie kriegen. Ich weiß nur aus meiner hoffentlich bald endenden Berufstätigkeit, daß man auf dem technologischen Sektor infantil im Zeitraffer verblödet, auch wenn es unfein ist, ich muß es so sagen: daß die Rosette wegraucht. Da kommt bei alt gedienten Leuten ein kindlicher Schrott zu Tage, daß man man bei sich Halluzinationen verortet. Aber es sind keine, da wird aus Essen “jamjam” und das nicht im Spaß. Und auf einmal vergessen die Leute ihre Ausbildung und kriegen eine Sprungregression. “Der Westen” ist es eigentlich auch nicht LeCroy macht gute Sachen und Tektronix auch. Also so kann man das nicht über einen Kamm scheren. Grundlegend ist der Westen jedoch narzisstisch psychiatrisch angereichert und da liegt auch das Problem, bei eifernden, ungeliebten Aktionskindern, die nach der Beachtung der Mutter in einem wahnwitzigen Maß gieren und alles auf der Substitut - Ebene erledigen.  Massenpsychose oder technisch: Großstörung macht die Sache greifbarer. Alle haben den gleichen Programmfehler, ob damit der Computer gescheitert ist, kann man nicht sagen. Zieht den Stecker und dann im Re- Boot sehen, was passiert. Es ist ein Wagnis, aber anders kann man diese operativen Aberrationen nicht stoppen, die kaskadieren sich bis zum Funkenschlag.

Dr Stefan Lehnhoff / 07.11.2022

Freier als protofaschistisch ist kaum ein Land auf der Welt, ganz sicher nicht Deutschland. Wer eine Analyse mit dieser Illusion beginnt, muss scheitern. Es gab ihn auch nie, den freien Westen, auch wenn es zweifelsfrei schon mal besser war als heute. Aus Sicht eines normalen Bürger ist etwa Russland nicht weniger frei als Deutschland (wenn Sie das nicht glauben, haben Sie einfach zu wenig nachgedacht) und wenn es so weitergeht, ist Russland bald deutlich freier. Die Beschränkungen kommen nur aus zT anderer Richtung. Es wäre Überall auf der Welt Zeit für eine bürgerliche Revolution. Aber wer soll die Unternehmen? Die Schlafschafe, die Hungrigen oder die Ideologen der Konkurrenz die genauso schlimm sind? Es wird wohl Aliens brauchen.

Arne Ausländer / 07.11.2022

“Der Westen” ist ganz wie schon Oswald Spenglers untergegangenes “Abendland” eine Stilisierung mit begrenztem Wert. Und wenn der Begriff Substanz hat, dann in der Einheit in Vielfältigkeit und Freiheit, die eben nur mit innerer Stärke möglich ist. Informelle Übermächte waren immer die Achillesferse. Und nun würgen die diese freie Vielfalt ab. 9/11 war die programmatische Zäsur dafür, nach PNAC-Programm. “Corona”, Great Reset”, Scholzens “Zeitenwende” sind nur Aktualisierungen des Grundthemas. Wenn dieses Abwürgen der Freiheit mit der Verkündigung von Buntheit und Multikulturalität parallel läuft, liegt darin ein wohl beabsichtigter Zynismus. Vorbilder dafür lieferte Stalin reihenweise. - Die beschriebene Analyse geht von der unsinnigen Annahme aus, politisches Reden würde weitgehend übereinstimmen mit politischen Absichten, politischem Handeln. Damit kann es schon nicht mehr als Analyse gelten. Würden die Anstifter des Afghanistankrieges, der ja zweifellos vor 9/11 vorbereitet gewesen sein muß, da 10 Wochen Vorlauf für dergleichen ja nicht reichen, wenn die das tatsächlich als Versagen gesehen hätten, wäre es nicht fast 20 Jahre so weitergegangen. Es stellt sich eben die Frage nach den REALEN Kriegszielen. Für Öl braucht man schon lange keine Kriege mehr, seit das für beliebig produzierbare Dollars gehandelt wird. Die Sicherung der von den Taliban auf 5% reduzierten Welt-Opiumproduktion war da schon ernster nötig, erklärt aber nicht die 20 Jahre. Die hatten nur Sinn, wenn man das Üben der Aufstandsbekämpfung bedenkt. Hier hat der Krieg seinen Zweck erfüllt, mit “Corona” geht man zum Ernstfall über - unter Überlassung eines nützlichen Arsenals für die Taliban. Die waren letztens in Petersburg beim Wirtschaftsgipfel… - Schon 2014 war die Krimannexion abgesprochen, weshalb auch damals dem Rechtsbruch der militärisch gestützten Grenzverschiebung nur kontraproduktive Symbolsanktionen folgten. Jetzt erleben wir Akt 2 des Theaters.

Ludwig Luhmann / 07.11.2022

—- Ich betrachte den gesamten Afghanistankrieg primär als eine gigantische Geldwäscheaktion.—- “Als Beispiel des westlichen Scheiterns in der Außenpolitik zieht sie an diesem Abend den desaströsen Einsatz in Afghanistan heran. Hier versuchte der Westen, ungeachtet des verheerend geendeten sowjetischen Versuchs eine sozialistische Gesellschaft zu implantieren, eine Demokratie nach westlichem Gusto einer von Stammestraditionen beherrschten Region militärisch aufzuzwingen. In seiner Hybris übersah er dabei, dass er keine Unterstützung bei der übergroßen Mehrheit der Bevölkerung hatte. Er bildete Soldaten und Polizisten aus, die nach dem Abzug der westlichen Alliierten sofort zu den Taliban überliefen, er gründete Mädchenschulen, die sofort nach Einmarsch der Taliban wieder geschlossen wurden. Aus Deutschland gab es sogar ein Gender-Programm für eine Gesellschaft, deren Hauptproblem der Analphabetismus ist.”—- “NZZ-Artikel - Wo die Billion Dollar geblieben ist, welche die USA in den Afghanistan-Krieg gesteckt haben - Viel Geld floss direkt in den Krieg, relativ wenig in den Aufbau des Landes. Milliarden wurden verschwendet. Entsprechend wenig bleibt nach dem Abzug der Amerikaner.”  Im Artikel wird eine Gesamtrechnung aller Haupt- und zu erwartenden Nebenkosten erstellt: Kosten von ca. 6,5 Billionen Dollar bis zum Jahr 2060 ... ...

Zdenek Wagner / 07.11.2022

Westen ist für mich gleich Kapitalismus. Sollten selbige scheitern, bleibt nur eine “Alternative”, sprich: der Kommunismus, ergo die Hölle. Also wenn das der Fall sein sollte, dann gute Nacht. Ich bin im Kommunismus aufgewachsen, mir reichts!!!

Rainer Niersberger / 07.11.2022

Erhsenzung : Wir leben nicht in einer formalen!! Diktatur, aber in einer Zeit des (umgekehrten) Totalitarismus. Die Methoden des Regimes sind nicht die der klassischen Diktatoren, sondern auf die Verfasstheit des westlichen, postmodernen Menschen und die aktuellen Instrumente angepasst. Das Ergebnis ist gleich oder genauer gesagt noch deutlich weitergehende, weil die Transformation deutlich weiter reicht. Diktatoren machen (nur) das, was ihre Macht sichert, ein neuer Mensch gehoert nicht dazu. Sie lassen in der Regel sogar das rein Private unbehelligt. Und die Menschen, die glauben, sie koennten ihre Meinung frei äußern, freuen sich ueber die diversen Reaktionen, die bis zur Gewalt reichen. Vielleicht hat man diese Gewalt in ihren verschiedenen Formen, als Reaktion hier noch nicht mitbekommen, was erstaunlich waere. Ich empfehle dazu, Funktionaere der AfD zu befragen, die von allem Ausgeschlossenen, Herrn Reitschuster z. B., von den privaten Folgen ganz abgesehen. Solange aber trotz der Sammlung der Ausgeschlossenen, z. B. der entlassenen Uniprofessoren, auf Achgut der Glaube herrscht, man koenne Alles sagen und schreiben, ist ja fast Alles gut. Etwas mehr Realismus waere sehr empfehlenswert. Und (verbaler) Widerspruch wird es allein nicht richten, da gehe ich jede Werte ein. Wir schauen uns die Lage in 6 Monaten an, aber perzeptiv richtig,

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