Mit dem Angriff vom 28. Februar 2026 ist der Konflikt zwischen Israel und Iran in eine offene militärische Konfrontation gekippt. Die Schläge trafen nicht nur militärische Fähigkeiten, sondern die Struktur politischer Ordnung selbst. Für Teheran steht damit nicht ein Teil des Systems auf dem Spiel, sondern seine Handlungsfähigkeit insgesamt – der Konflikt ist von Beginn an existenziell. Die iranische Reaktion folgte als strategischer Rundumschlag. Raketen und Drohnen trafen militärische Einrichtungen, zugleich jedoch Häfen, Energieanlagen und zivile Infrastruktur in mehreren Staaten des Golfkooperationsrates. Damit verschob sich der Konflikt: weg von einem territorial begrenzten Krieg hin zu einem funktional definierten Raum – als Transitkorridor für Energie, als Knotenpunkt globaler Lieferketten und als Verdichtungsraum militärischer Präsenz.
Die Straße von Hormus ist der präziseste Ausdruck dieser Struktur. Rund 20 Prozent der weltweiten Öl- und Gasströme passieren diesen Engpass. Ihre Blockade ist daher kein regionales Ereignis, sondern ein Eingriff in die Funktionsfähigkeit globaler Märkte. Nach drei Wochen sind die Folgen deutlich sichtbar. Der Schiffsverkehr ist nahezu vollständig eingebrochen; zeitweise passierten nur noch einzelne Tanker, während über 150 Frachter festlagen oder auswichen. Damit wurde rund ein Fünftel der globalen Ölversorgung sowie ein erheblicher Teil der LNG-Ströme unterbrochen. Die Ölpreise stiegen innerhalb weniger Tage über 100 US-Dollar pro Barrel und erreichten in der Spitze mehr als 120 Dollar, während sich die Versicherungsprämien für Tanker auf bis zu fünf Prozent des Schiffswertes vervielfachten.
Gleichzeitig wurden zentrale Energieanlagen im Golf angegriffen oder stillgelegt, darunter Exportterminals und Gasverflüssigungsanlagen. Die Störung erfasste damit nicht nur Rohöl, sondern die gesamte nachgelagerte Wertschöpfung – von Düngemitteln bis zu industriellen Vorprodukten. Die Effekte greifen über den Energiesektor hinaus und verändern Preisbildung, Nachfrage und Produktionsentscheidungen zugleich. Obwohl bereits die beiden Golfkriege – der Erste Golfkrieg und der Irakkrieg – erhebliche Auswirkungen auf den Ölhandel hatten, blieben sie im Kern beherrschbar. Der Ausfall irakischer und kuwaitischer Produktion reduzierte das globale Angebot zeitweise um rund sieben Prozent, wurde jedoch durch zusätzliche Fördermengen anderer Produzenten kompensiert. Preissprünge – etwa die kurzfristige Verdopplung des Ölpreises im Jahr 1990 – erwiesen sich als temporär und normalisierten sich mit der Stabilisierung der Versorgungslage. Entscheidend ist: Der Markt verlor nie seine Funktionsfähigkeit. Produktion konnte ersetzt, Transport aufrechterhalten und Preisbildung stabilisiert werden.
Dichte Konzentration von Interessen der Großmächte
Im Gegensatz zum Irak konzentrieren sich in der Straße von Hormus die Interessen der Großmächte in einer Dichte, die nicht aus ihrer Zahl, sondern aus ihrer gleichzeitigen Abhängigkeit entsteht. Die Kontrolle – oder bereits die Störung – zentraler Energieflüsse berührt unmittelbar die strategischen Grundlagen aller großen Volkswirtschaften. Keine der beteiligten Mächte kann es sich leisten, die Dynamik in diesem Knotenpunkt aus der Hand zu geben, ohne zugleich eigene Verwundbarkeiten offenzulegen. Genau darin liegt das Eskalationspotenzial dieses Konflikts.
Noch ist keine klare Blockkonfrontation entstanden. Doch diese Schwelle kann überschritten werden. Die Vereinigten Staaten und Israel haben den militärischen Konflikt eröffnet, eingebettet in ein sicherheitspolitisches Netzwerk, das sich über die NATO und weitere Partner erstreckt. Donald Trump hat die Allianz bereits aufgefordert, die Straße von Hormus zu schützen. Als zentrale europäische Mitgliedstaaten darauf zurückhaltend reagierten, verschärfte Washington den Ton und stellte die zukünftige Verlässlichkeit des Bündnisses offen infrage. Zugleich versuchen die USA, ihre Partner in der Region in eine gemeinsame militärische Struktur einzubinden. Damit werden die Golfstaaten Teil dieser Architektur, ohne den Konflikt selbst gesucht zu haben. Das ist verheerend, weil ihre ökonomischen Modelle auf offenen Märkten, stabilen Rahmenbedingungen und gesicherten Handelsrouten beruhen – genau jenen Voraussetzungen, die nun unter Druck geraten.
In besonderem Maße betroffen sind die Vereinigten Arabischen Emirate. Mit einem Wirtschaftswachstum von 5,2 Prozent standen sie 2025 an der Spitze der wohlhabenden Golfstaaten. Seit drei Wochen steht ihr Erfolgsmodell unter direktem Druck: iranische Drohnenangriffe zielen nicht nur auf einzelne Objekte, sondern auf die infrastrukturellen Voraussetzungen, auf denen dieses Modell beruht.
Mittlerweile hat sich eine Koalition formiert. In einer gemeinsamen Erklärung ziehen die VAE, das Vereinigte Königreich, Frankreich, Deutschland und weitere Staaten eine rote Linie: Angriffe auf zivile Schifffahrt und Energieinfrastruktur sowie die faktische Blockade der Straße von Hormus werden nicht mehr als regionale Eskalation, sondern als Angriff auf die internationale Ordnung gewertet. Die Konsequenz ist eindeutig: Die Allianz ist bereit, die freie Passage notfalls militärisch durchzusetzen, strategische Ölreserven zu mobilisieren und zusätzliche Förderkapazitäten zu aktivieren, um die Funktionsfähigkeit der globalen Energiemärkte zu sichern.
Auf der gegenüberliegenden Seite steht der Iran. Trotz militärischer und technologischer Unterlegenheit ist er in der Lage, die Kosten des Konflikts massiv zu erhöhen und zugleich räumlich auszuweiten. Seine Strategie zielt nicht auf die unmittelbare militärische Entscheidung, sondern auf die Belastung eines Systems, von dem auch seine Gegner abhängen. Indem Angriffe nicht nur militärische Ziele, sondern infrastrukturelle Knotenpunkte treffen, verschiebt sich der Maßstab: weg von militärischer Überlegenheit hin zu systemischer Verwundbarkeit. Zwar treten seine Verbündeten bislang nicht als direkte Kriegsparteien auf, sind jedoch strukturell eingebunden. Der wichtigste von ihnen ist China, dessen wirtschaftliche Stabilität in hohem Maße von kontinuierlichen Energiezuflüssen aus der Region abhängt – und damit direkt von der Stabilität jenes Raums, der nun unter Druck steht. Vor diesem Hintergrund ist die unmittelbare Folge des Konflikts der Ausfall eines zentralen Bestandteils dieser Energieversorgung. Der Iran war nicht nur Lieferant, sondern Teil eines Systems, das bewusst außerhalb westlicher Kontrollmechanismen organisiert wurde.
Die Folgen für China
China nahm zuletzt rund 90 Prozent der iranischen Ölexporte ab – etwa 1,3 bis 1,4 Millionen Barrel pro Tag – und sicherte Teheran damit jährliche Einnahmen von über 30 Milliarden US-Dollar. Öl floss zu vergünstigten Konditionen, häufig mit Abschlägen von 8 bis 10 Dollar pro Barrel, abgewickelt über Zahlungsstrukturen in Renminbi, die das westlich dominierte SWIFT-System umgehen. Ein erheblicher Teil dieses Handels lief über kleinere, unabhängige Raffinerien, die weniger exponiert gegenüber internationalen Sanktionen sind und dadurch eine operative Flexibilität ermöglichen, die staatliche Konzerne nicht haben.
Mit Beginn der Angriffe gerät dieser Kanal unter Druck. Gleichzeitig wird die alternative Versorgung unsicher. China deckt über 60 Prozent seines Ölbedarfs über Seeimporte, und etwa die Hälfte dieser Mengen passiert die Straße von Hormus. Deren Blockade führt nicht nur zu Preissteigerungen, sondern zu einer strukturellen Verknappung, die sich kurzfristig nicht kompensieren lässt. Strategische Reserven – ausgelegt auf Monate, unter restriktiven Bedingungen auf wenige Jahre – verschaffen zeitlichen Spielraum, ersetzen jedoch keine kontinuierlichen Zuflüsse. Die Verwundbarkeit liegt dabei nicht allein auf der Angebotsseite. Der entscheidende Effekt entfaltet sich über die Nachfrage. Der Konflikt treibt Energiepreise und Transportkosten nach oben und verlangsamt die globale Wirtschaftsaktivität. Für China, dessen Wachstumsmodell stark exportgetrieben ist, liegt hierin das größere Risiko: Eine Abschwächung der Nachfrage in Europa und anderen zentralen Absatzmärkten trifft die industrielle Basis unmittelbarer als der Ausfall einzelner Lieferquellen. Der Krieg wirkt damit nicht nur als Energiekrise, sondern als potenzieller Auslöser eines globalen Nachfragerückgangs.
Über die ökonomische Dimension hinaus eröffnet der Krieg strategische Spielräume. Eine stärkere Bindung Irans an China vertieft bestehende Abhängigkeiten und stärkt Pekings Position in der Region. Gleichzeitig birgt ein militärischer Erfolg der USA das Risiko, genau diese Strukturen zu zerstören. Die in den vergangenen Jahren aufgebauten Netzwerke – von bilateralen Abkommen bis zu multilateralen Formaten – könnten an Bedeutung verlieren, wenn sich die politische Ordnung Irans grundlegend verändert.
Auch wenn eine direkte militärische Unterstützung Irans durch China vorerst unwahrscheinlich bleibt, da Pekings Strategie keiner Bündnislogik folgt, sondern einer nüchternen Kosten-Nutzen-Kalkulation, ist es ebenso wenig wahrscheinlich, dass China tatenlos zusieht, wie sich die Vereinigten Staaten und Israel die Kontrolle über den Iran sichern. Wahrscheinlicher ist eine indirekte Unterstützung durch Technologie, Geheimdienstinformationen und ausgewählte Dual-Use-Komponenten, ohne selbst als offene Kriegspartei aufzutreten.
Russland, Irans zweitwichtigster Verbündeter, profitiert kurzfristig von steigenden Energiepreisen und verschobenen Handelsströmen. Wladimir Putin hat am 9. März auf einer Sitzung des Föderalen Sicherheitsrates ungewöhnlich offen dargelegt, wie Moskau die Lage bewertet. Aus russischer Sicht ist der Konflikt am Golf bereits dabei, das globale Energiesystem zu erschüttern: Die Straße von Hormus gilt als faktisch blockiert, ein Drittel des weltweiten Seeölhandels als bedroht. Preise für Öl und Gas steigen, Lieferketten geraten unter Druck, Produktionskapazitäten im Nahen Osten fallen aus.
Wie reagieren China und Indien
Russland positioniert sich in dieser Situation bewusst als verlässlicher Energielieferant – und nutzt die Krise, um seine Marktanteile strategisch in Richtung Asien zu verschieben. Zugleich bleibt seine Fähigkeit begrenzt, ausgefallene Lieferungen zu ersetzen. Seine Rolle ist die eines Preisverstärkers – nicht die eines Stabilitätsankers. Der Iran bleibt für Moskau ein strategischer Pfeiler an seiner südlichen Peripherie – als geopolitischer Puffer und Bestandteil einer multipolaren Ordnung. Entsprechend verurteilt Russland die Angriffe der USA und Israels rhetorisch, vermeidet jedoch jede direkte militärische Unterstützung und verfolgt eine Strategie des „strategischen Hedging“: Einfluss sichern, ohne sich in einen weiteren Konflikt zu verstricken.
Gleichzeitig hat sich die operative Abhängigkeit Russlands vom Iran in den vergangenen Jahren reduziert, da militärische Fähigkeiten zunehmend im eigenen Land aufgebaut wurden. Gerade deshalb wiegt das strategische Risiko umso schwerer: Eine nachhaltige Schwächung Irans würde Moskaus Einfluss im Nahen Osten – nach dem Verlust Syriens – weiter erodieren und seine geopolitische Tiefe entlang der südlichen Peripherie deutlich verringern.
Indien ist von dieser Dynamik auf andere Weise betroffen. Seine Energieversorgung ist stark von Importen aus dem Golf abhängig. Das Land deckt rund 88 Prozent seines Ölbedarfs durch Importe, ein erheblicher Teil davon passiert die Straße von Hormus. Die Blockade zentraler Transitrouten wirkt sich daher unmittelbar auf Preise und Verfügbarkeit aus. Gleichzeitig nutzt Indien die Möglichkeit, Importe aus Russland auszuweiten. Diese Verschiebung reduziert kurzfristige Risiken, verlagert sie jedoch in neue Abhängigkeiten.
Zugleich verfügt Indien über begrenzte, aber entscheidende Puffer. Strategische Reserven decken etwa zwei Monate des Verbrauchs und verschaffen zeitlichen Spielraum, ohne die strukturelle Abhängigkeit aufzuheben. Parallel hält Neu-Delhi Teile seiner Energiebeziehungen zum Iran aufrecht – unter anderem durch gesicherte Lieferungen von 500.000 Tonnen LPG – und sichert damit rund fünf Prozent seines Energiemixes, ohne bestehende Sanktionsmechanismen offen zu verletzen.
Hinzu tritt eine zweite Verwundbarkeit: Rund 10 Millionen Inder leben und arbeiten in den Staaten des Golfraums. Ihre Rücküberweisungen bilden eine zentrale Stütze der indischen Volkswirtschaft und sind unmittelbar von der Stabilität genau jener Region abhängig, die nun unter Druck steht. Indiens Rolle liegt damit nicht nur in der Umverteilung von Energieflüssen. Es ist zugleich ein Akteur, der mehrere, teils widersprüchliche Abhängigkeiten gleichzeitig managen muss – Energie, Kapitalflüsse und geopolitische Bindungen. Diese Position zwingt zu einer außenpolitischen Balance zwischen wirtschaftlichen Notwendigkeiten und sicherheitspolitischen Interessen. Der Konflikt verschärft diese Spannung, ohne sie aufzulösen.
Die Logik wechselseitiger Systemangriffe
Aus dieser Konstellation ergibt sich eine Dynamik, die den Konflikt schwer kontrollierbar macht. Er verläuft nicht entlang klarer Fronten, sondern innerhalb einer Struktur, die alle Beteiligten zugleich nutzen und gefährden. Eingriffe, die auf die Schwächung eines Gegners zielen, wirken daher nicht isoliert, sondern greifen in die Stabilität dieses Systems ein – und damit auf die Grundlage der eigenen Position zurück. Vor diesem Hintergrund gewinnen Fragen nach dem politischen Ziel des Krieges fundamentale Bedeutung. Die Begründungen für den Angriff verschoben sich bereits vor Beginn der Operation und blieben auch danach uneinheitlich: Schutz von Protestbewegungen, Verhinderung nuklearer Aufrüstung, präventive Selbstverteidigung. Jede dieser Rechtfertigungen verweist auf ein anderes Zielsystem. Die daraus resultierende Unklarheit ist kein kommunikatives Defizit, sondern Ausdruck eines strategischen Widerspruchs.
Militärisch lässt sich die amerikanisch-israelische Vorgehensweise klar beschreiben: Ausschaltung von Führungspersonal, Zerstörung von Infrastruktur, Reduktion gegnerischer Fähigkeiten. Politisch bleibt jedoch offen, welcher Zustand daraus hervorgehen soll. Geht es um einen Regimewechsel – und wenn ja, lässt sich ein solcher durch Luftangriffe erzwingen? Dies ist zweifelhaft. Die im Raum stehenden Optionen unterscheiden sich nicht nur, sondern schließen sich teilweise gegenseitig aus. Die vollständige militärische Schwächung Irans folgt einer anderen Logik als ein verhandelter Ausgleich oder ein angestrebter Regimewechsel. Ohne Priorisierung entsteht eine Dynamik, in der militärische Mittel eingesetzt werden, ohne auf ein klar bestimmtes politisches Ergebnis hinzuwirken. Die Geschichte hält hierfür zahlreiche Beispiele bereit.
Noch entscheidender ist jedoch das strukturelle Eskalationspotenzial dieser Konstellation: Alle großen Mächte sind in diesem Raum mit Kerninteressen vertreten. Eingriffe lassen sich daher nicht isolieren, ohne unmittelbar die strategischen Positionen anderer Akteure zu berühren. Jede Verschärfung erhöht die Wahrscheinlichkeit einer Ausweitung. Mit dem Ultimatum, die Energieinfrastruktur Irans zu zerstören, sollte Teheran die Straße von Hormus nicht innerhalb von 48 Stunden freigeben, hat Washington die Eskalation auf eine neue Stufe gehoben. Teheran reagierte spiegelbildlich: Ein Angriff auf die eigene Energieinfrastruktur würde mit Schlägen gegen Energieanlagen und kritische Infrastruktur in den Golfstaaten beantwortet.
Damit verschiebt sich der Konflikt endgültig in eine Logik wechselseitiger Systemangriffe. Was als Neutralisierung des iranischen Nuklearpotenzials begann, ist innerhalb von drei Wochen zu einem Kampf um die Lebensfähigkeit der globalen Energieversorgung geworden. An die Stelle der Sicherheit Israels ist die Frage nach dem wirtschaftlichen Überleben zahlreicher Volkswirtschaften getreten.
Es ist dieselbe strukturelle Logik, die bereits 1914 aus einem regionalen Konflikt einen Weltkrieg machte.
Und noch etwas habe ich Euch dauerempörten Trump- und Israel-Bashern mit auf den Weg zu geben: Steckt Euch Euer viel besungenes und in den höchsten Tönen gepriesenes Völkerrecht am besten genau dort hin, wo die Sonne eher selten hinscheint. Solange sich die übelsten Menschenquäler dieser Erde fröhlich grinsend hinter dem Völkerrecht verschanzen können, ist selbiges weniger wert als ein feuchter Kehrichthaufen.
Zitat Gulf News, heute Morgen: 22 countries join drive to ensure safe Hormuz passage
At least 22 countries had joined an initiative to ensure safe navigation in the Hormuz Strait, according to head of the North Atlantic Treaty Organisation (Nato).
Mark Rutte, Secretary General of Nato military alliance, revealed that 22 nations — including both Nato members and partners such as Japan, South Korea, Australia, and the Gulf states have agreed to closely coordinate actions to ensure freedom of navigation in the narrow waterway.
Indien und China stehen dementsprechend vor der Wahl, eine Win/Win oder eine Lose/Lose Lösung mit der US Koalition einzugehen. Vladi hat seine Atomtechniker bis auf 12 aus Busher abgezogen und mit Kuba neue Hausaufgaben fürs Wochenende bekommen. Und wenn er blöd tut, bekommt er auch noch Ärger mit den Oligarchen, welche Ihre Villen, Konten und Yachten in den Golfstaaten in die Sonne platziert haben. Sollte Waffenstillstand erziehlt werden, bekommt der Iran eine militärisch kastrierte „Mullah-Ligt“ Regierung, welche dann den Aufbau einer Opposition erlaubt. Damit können alle erst mal leben.
Wie kann man eigentlich so blöde sein, zu behaupten, die USA und Israel hätten den Iran ohne Anlass „überfallen“! Ich nenne jetzt keine Namen, doch solche Geistesgrößen posten tatsächlich hier – natürlich neben vernünftigen Leuten. Wer Gut und Böse nicht mehr unterscheiden kann und auf plumpe, billige KI-Propaganda hereinfällt, wie schon bei den Hamas-Schlächtern, ist eine ganz arme Haut. Solche Leute glauben dann auch, dass die Mullahs ein Häuflein netter, friedfertiger, gottesfürchtiger Schrebergarten-Opis wären, die doch nur in Frieden leben wollten. Selten so gelacht, Ihr Naivlinge, die Ihr keinen blassen Dunst habt, wozu „Gottesstaaten“, die brutalste Herrschaftsform auf Erden, fähig sind. Diese irren Islam-Fanatiker verlangen die totale Unterwerfung, wer das nicht möchte, verkörpert in ihrer religiös drapierten Ideologie lebensunwertes, vernichtenswertes Leben. Während Ihr Euren abartigen antiamerikanischen und antiisraelischen Bullshit in die Welt hinaus blast, flehen in den berüchtigten Teheraner Folterkellern gerade Dutzende, wenn nicht Hunderte gequälte Menschen um ihr Leben. Das iranische Volk ersehnt nichts so sehr, wie diese Saubande endlich loszuwerden. Und Ihr fallt ihm in der Rücken. Schande über Euch, die Ihr durch Unwissen und Naivität das barbarische Regime der turbantragenden Blutsäufer unterstützt!
Oh, und ist sich die werte Redaktion bewusst, dass der Grad an Akzeptanz und Propagierung von krudesten antisemitischen Verschwörungstheorien in sogenannten Alternativmedien für Tehrans Terrorkommandos in Europa mitunter ein Teilkriterium für den potentiellen Grad an Akzeptanz und damit die erhoffte Effektivität von Anschlägen auf jüdische Einrichtungen hier sein könnte? Anschläge wie es sie in den vergangenen Wochen in Amsterdam, Brüssel und jetzt London bereits mehrfach gegeben hat. Es ist mir inzwischen peinlich in einem solchen Umfeld zu kommentieren.
@P.F. Hilker, Mein Gott Walter usw. – ja, schon erstaunlich wie vor allem diejenigen, die sich hier sonst wild über die bösen „Systemmedien“ usw. ereifern, plötzlich den antiwestlichen Subtext von tagesschau, taz, FAZ und SZ nachbeten, nur leicht nachgewürzt mit den trashigsten Arkana aus Tucker Carlsons Epsteinologie, wenn es mal ans Eingemachte geht. Auf der Achse des Guten hat die Achse des Bösen zumindest den Tastenkrieg der frustrierten deutschen Niedrigrenten-Bezieher eindeutig gewonnen, auch wenn die tatsächliche militärische wie politische Lage für die Mollahs zum Glück weit weniger rosig ist, als es die Möchtegern-Systemkritiker und Coronaguerilleros hier träumen.
@P. F. Hilker, „das ist ja unerträglich“. Geht Ihnen das häufiger so, unerträgliche Zustände bei ihren Mitmenschen? Dann sollten Sie an sich arbeiten. Die Ursachen für Konflikte auf dieser Welt sind sicher nicht oft auf den ersten Blick mit ihrer Ursache erkennbar, der Zusammenhang nicht jedem klar. Als kleinen Hinweis, Diplomatie funktioniert nicht wie Politik, ist was vollkommen verschiedenes. Wer nur der Politik folgt, wird die Diplomatie nie verstehen, und Zusammenhänge auch nicht erkennen. Aber das wissen sie ja alles schon. Und deutsche Fehlbesetzungen im Amte, da fällt mir nur Schiller ein.
Herr Rahmenschneider. Der Iran hat einen Angriff auf Diego Garcia dementiert. Wenn dann Netanjahu auftritt und sagt: Seht ihr, die Raketen können auch bis Paris, Berlin und London fliegen, deshalb müsst ihr mit EU/NATO eingreifen. Da denk ich mir: Nachitjall ick hör dir trapsen. Niemand hat gesehen, was auf diesem Eiland geschehen ist. Das kann genauso eine False Flag Aktion gewesen sein. Und ehrlich gesagt, vertraue ich den Iranern mehr als Trump und Netanjahu. Die Iraner haben bisher immer das durchgezogen, was sie vorhergesagt haben.