Gastautor / 23.06.2019 / 12:00 / Foto: Tim Maxeiner / 9 / Seite ausdrucken

Ist das Alte Testament ein christliches Buch?

Von Bart D. Ehrman.

Der Verfasser dieses Beitrags ist einer der bedeutendsten und populärsten Religionswissenschaftler der Gegenwart. Er hat zahlreiche Bücher zur Textgeschichte der Bibel und zur Geschichte des Christentums verfasst. Der streng religiös erzogene, ehemalige wiedergeborene Christ und baptistische Pastor ist unter anderem durch seine intensiven Bibelstudien zum Zweifler und schließlich zum Atheisten geworden. Ehrman ist heute Professor für Religionswissenschaft an der University of North Carolina, Chapel Hill.

Ich habe mit dem Abriss über ein Buch begonnen, das ich gern schreiben möchte. In meinem Kopf lautet der provisorische Titel des Buches „Der Kampf um die Bibel“ („The Battle for the Bible“). Hier ist der nächste Ausschnitt aus meinen Selbstreflexionen dazu:

Ein wesentlicher Teil meines Buches wird sich mit einem der größten Rätsel in der Geschichte der Religion befassen: Aus welchem Grund hat die christliche Bibel überhaupt ein Altes Testament? Und wie schafften es die frühen, mehrheitlich nicht-jüdischen Christen, es nach eigener Auffassung den Juden zu entreißen, für die und von denen es doch ursprünglich verfasst wurde. Wenn die Christen sich doch dazu entschieden haben, die biblischen Vorschriften zu verwerfen und sich nicht an ihre Bräuche zu halten, wieso haben sie dann das Buch behalten?

Meiner Erfahrung nach beschäftigt diese Frage viele Christen auch heute noch. Oft höre ich Christen behaupten, es gebe große Unterschiede zwischen dem Alten Testament und dem Neuen Testament und den darauf basierenden Religionen: Die Juden haben eine Religion der Vorschriften und Urteile, die Christen hingegen haben ein Evangelium der Gnade und Barmherzigkeit. Die Juden glauben, sie kämen durch ihre eigenen Verdienste in den Himmel, die Christen hingegen sehen voller Demut ein Geschenk im Heil Gottes. Die Juden würden aufgrund ihres Ungehorsams verdammt werden, die Christen jedoch würden durch ihren Glauben gerettet werden. Und die häufigste aller Behauptungen: Das Alte Testament beschreibe einen Gott des Zorns und das Neue Testament einen Gott der Liebe. Diese Klischees können anhand der Bibel selbst problemlos widerlegt werden. Wer nach einem Gott des Zorns sucht, der muss sich nur das letzte Buch des Neuen Testaments anschauen: die Offenbarung des Johannes.

Nicht antisemitisch, aber gedankenlos

Aus welchem Grund sehen Christen dann einen Konflikt zwischen ihrem Glauben (und ihrem Gott) und der jüdischen Religion (und deren Gott)? Die kurze Antwort lautet, dass die Christen ihre Bibel bereits seit langer Zeit anders auslegen als die Juden. Meine These in diesem Buch lautet: In den ersten Jahren nach dem Tod Jesu begannen seine jüdischen Anhänger mit einer Auslegung ihrer überlieferten Schriften, die zu Unstimmigkeiten mit denjenigen Juden führte, die Jesus nicht als den Messias anerkannten. Die Konsequenzen dieses historischen Ereignisses waren gewaltig und tragisch. Auseinandersetzungen über die richtige Auffassung der Schriften führten zu starkem Widerstand, Widerstand führte zu Ablehnung, Ablehnung führte zu Hass, Hass führte zu Gewalt und Gewalt führte schließlich zur gesamten Geschichte des christlichen Antisemitismus. Die Aussage mag vielleicht befremdlich klingen, aber den geschichtlichen Zusammenhang kann man erkennen: Unterschiedliche Auslegungen der jüdischen Schriften führten letztendlich zum Holocaust. 

Ich möchte zunächst betonen, dass die überwiegende Mehrheit der Christen heutzutage diese Meinung nicht vertritt und, ohne Nachweise dafür, diese Ansicht strikt leugnen würde – insbesondere die Millionen guter und anständiger Christen, die sich stolz als nicht antisemitisch bezeichnen und sich entschieden gegen jegliche Form von Antisemitismus aussprechen. Das gilt für den Großteil meiner Bachelor-Studenten, von denen viele anständige Südstaaten-Christen sind (hauptsächlich Baptisten), die religiöse Gewalt ablehnen, jedoch gedankenlos Ansichten vertreten, die in der Vergangenheit dazu geführt haben.

Die meisten meiner Studenten haben wirklich keine Ahnung, warum sich ein Altes Testament in ihrer Bibel befindet. Es ist einfach da, also akzeptieren sie es. Ich kann diese Sichtweise gut nachvollziehen, weil auch ich sie als Jugendlicher hatte. Natürlich wusste ich nichts über das Alte Testament und hätte nie im Leben gedacht, dass ich jemals dessen Vorschriften folgen würde. Abgesehen von den Zehn Geboten. Mehr oder weniger. 

Eine Vorwegnahme Jesu?

Wenn mir Christen heute erzählen (und das tun sie oft), dass sie nicht dazu verpflichtet sind, sich – abgesehen von den Zehn Geboten – an die Vorschriften des Alten Testaments zu halten, dann frage ich sie, warum ausgerechnet an diese Gebote und nicht die 603 anderen. Abgesehen von der Antwort, dass Jesus die restlichen außer Kraft gesetzt hätte, haben sich die meisten darüber nie Gedanken gemacht. Warum also sollte man dann die Bibel überhaupt behalten? Und warum sollten genau diese Zehn Gebote bleiben? Für gewöhnlich erklären sie dann, dass diese zehn für die Ewigkeit gemacht seien. Also frage ich sie, ob sie prinzipiell etwas gegen das Verrichten von Arbeit an Samstagen haben. Natürlich nicht. Aber eines der Gebote schreibt vor, nicht an Samstagen zu arbeiten. Ich habe das Gefühl, dass das Befolgen der Neun Gebote den meisten Christen ausreicht.

Aber wozu ist das Alte Testament sonst noch gut, wenn es voll ist mit Vorschriften, die von den Christen nicht befolgt werden, mit Gebräuchen, die von ihnen nicht eingehalten werden und mit religiösen Ansichten, die von ihnen nicht akzeptiert werden? Im Laufe der Jahrhunderte argumentierten theologisch anspruchsvollere Christen, dass das gesamte Alte Testament eine notwendige „Vorbereitung“ auf das Kommende sei. Es würde vor allem auf eine Realität jenseits von sich selbst verweisen, auf Jesus und die erleuchteten Schriften des Neuen Testaments. Für diese Christen stellt das Alte Testament eine Art verlängerten Prolog dar, dem an sich im Großen und Ganzen keine wirkliche Bedeutsamkeit oder anhaltende Relevanz zugeschrieben werden könne – abgesehen von ein paar trostbringenden Psalmen und einer Reihe interessanter Geschichten über Abraham, Josef und Mose, die man den Kindern im Kindergottesdienst näherbringen kann. Doch die wahre und eigentliche theologische Bedeutung des Alten Testaments bestehe in der Vorwegnahme Jesu, durch die Prophezeiungen des kommenden Messias. 

Das mag wie eine harmlose Interpretation klingen.  Aber es ist alles andere als das. Ich werde erörtern, dass genau diese Einstellung einst verantwortlich war für den historisch katastrophalen Keil zwischen den Juden, die zu Anhängern Jesu wurden und jenen Juden, die es nicht wurden.

Ich sehe diese Denktradition und ihre Konsequenzen in jedem Semester. Regelmäßig erzählen mir Studenten, sie würden einfach nicht verstehen, warum die Juden Jesus nicht als Messias akzeptieren. Im Alten Testament werde doch alles vorausgesagt, was der Messias tun wird, und all das traf auf Jesus zu. Dort steht es schwarz auf weiß. Laut der Bibel sollte der Messias in Bethlehem geboren werden (Micha 5,2) und Jesus wurde in Bethlehem geboren. Seine Mutter sollte eine Jungfrau sein (Jesaja 7,14) und Maria war eine Jungfrau. Der Messias sollte leiden und sterben, um für sein Volk zu büßen (Jesaja 53) und Jesus wurde für die Sünden der Welt gekreuzigt. Der Messias sollte von den Toten auferweckt werden (Hosea 6,3) und Jesus ist glorreich vom Tod auferstanden. 

Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Meine Studenten verstehen das wirklich nicht:  Warum erkennen die Juden das nicht? Warum können sie das nicht begreifen? Etwa aus bösem Willen und verschlossenem Herzen? Können sie nicht lesen? Sind sie blind?

Meine Studenten sind nicht die ersten, die sich diese Fragen stellen. Die hat man sich von Anfang an gestellt. In meinem Buch werde ich zeigen, dass genau dieses christliche Nicht-Begreifen der fehlenden Akzeptanz „der Wahrheit“ ihrer eigenen Schriften seitens der Juden zu den ersten Unstimmigkeiten zwischen den Anhängern Jesu und ihren nicht-christlichen, jüdischen Familien, Nachbarn, den Mitgliedern der Synagogen und der weiteren Bekanntschaft führte. Die Fragen und Unstimmigkeiten häuften sich über zwei Jahrtausende. Ihre Wurzeln haben sie in der alten christlichen Auffassung, das Alte Testament sei, korrekt interpretiert, ein christliches Buch, und kein jüdisches. 

Die Geschichte, wie es dazu gekommen ist – wie sich die Christen die jüdische Bibel regelrecht zu Eigen machten –, ist sowohl historisch gesehen faszinierend als auch gesellschaftlich tragisch. Ein Teil meines Buches wird sich mit der historischen Faszination befassen und der andere mit der gesellschaftlichen Tragödie.

Diese Gedanken sind zuerst erschienen auf dem Blog von Bart D. Ehrman.

Foto: Tim Maxeiner

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Leserpost

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Susanna Korn / 23.06.2019

Guten Tag, Herr Ehrmann, ich bin Atheistin , darum sehr unvorbelastet und nicht von eigenen Voreingenommenheiten geschient. Es ist tatsächlich “faszinierend” . Im eigenen Bekanntenkreis stellen sich diese Fragen nicht , der evangelische Pfarrer, Weihnachtsgläubige, Atheisten und am Buddhismus Interessierte,  uns eint die fehlende, echte Expertise. Aber immer schon habe ich versucht die Knäule zu entwirren, die meine katholischen Eltern mir zum Spielen gegeben haben Ich freue mich mehr zu erfahren und zu lernen

Sanne Weisner / 23.06.2019

Wenn man wissen will warum das alte Testament ins Christentum integriert wurde, dann muss man sich nurmal ansehen welche Teile des Christentums denn früher relevant genug waren, dass man sie in Bilder verewigt hat. Da ist zuerst die Genesis, die Entstehung der Erde, Mensch, Tier, Pflanze und dann natürlich der Sündenfall und der sich später daraus entwickelte Konflikt um Kain und Abel und dem ersten Mord. Hinzukommen die Entstehung der 10 Gebote, die Vorgeschichte dazu rund um Josef und Moses, dann die Sintflut (welche ja vor den 10 Geboten angesiedelt ist). Weniger oft aber immerhin auch abgebildet wurden diverse Gleichnisse rund um das Verhalten in der Familie oder der Gemeinschaft, dazu noch ein paar schlüpfrige Kriminalgeschichten wie der Mord an Holophernes etc. Das war aber schon eher was für die Belesenen. Was kaum vorkommt sind alttestamentarische Verweise auf den kommenden Jesus. Damit konnte man sich vielleicht in klösterlichen Schriftstuben gegenseitig seine Gebüldetheit belegen aber das einfache Volk hat Jesus auch ohne vorherige Ankündigung durch irgendwelche alttestamentarische Propheten und Gelehrten als Heiland akzeptiert. Und bevor nun alle in Tränen ausbrechen weil die Christen den Juden das alte Testament klauen wollten, kann man sich ja ein wenig über die ausgleichende Gerechtigkeit freuen, dass heutige Nichtchristen, den Jesus wieder judaisieren und dem Christentum so ihren Gründungsmythos abspenstig machen wollen.

Peter Volgnandt / 23.06.2019

Über Religion kann man eigentlich nicht streiten, das führt zu nichts. Was stritten die Scholastiker darum, wieviel Engel auf einer Nadelspitze tanzen können. Alles Blödsinn.  Wie sagte doch Albert Einstein: „Das Wort Gott ist für mich nichts als Ausdruck und Produkt menschlicher Schwächen, die Bibel eine Sammlung ehrwürdiger, aber doch reichlich primitiver Legenden“ Da stehen (im AT) zum Beispiel ziemlich wirre Gesetze, zum Beispiel über Reinheitsgebote, was die Wahl von Speisen anbelangt, Tiere mit gespaltenen Klauen und nicht gespaltenen Klauen und so unlogisches Zeugs. Auch die Menstruation war unrein usw. Deswegen will ich die Bibel nicht schlechtreden. Dazu empfehle ich das Buch von Schaik und Michel: “Das Tagebuch der Menschheit”, was die Entstehung der Bibel behandelt.

Rudolf Dietze / 23.06.2019

Das alte wie das neue Testament sind für mich Bücher zur Ehre Gottes. Geschrieben nicht für die Kirche sondern für die Gläubigen. Das definieren und zerlegen nach Religionen erschließt sich mir immer weniger. Ich glaube an Gott und seine Gegenwart. Die Bibel ist das heilige Buch die Grundlage des Glaubens.

Rainer Niersberger / 23.06.2019

Sehr wahrscheinlich, und das zeigt bereits die Einführung, empfiehlt es sich, zu diesem Themenkreis Deschner und andere Autoren hinzuzuziehen, durch die historischere Erkenntnisse einige der theologisch verständlichen „ Interpretationen“ ersetzen, zumindest aber wissenschaftlicher ergänzen. Das gilt insbesondere, aber nicht nur, was die Person Jesu betrifft, so er denn gelebt haben sollte. Einige Entmythologisierungen helfen, manches auch auf der jüdischen Seite ( zu der Jesu zweifellos zählte )besser zu verstehen und einzuordnen. Auch der Unterschied zwischen dem, was die sich letztlich durchsetzenden Urchristen ( nach Paulus) noch glaubten und dem, was seitens der „ Kirche“ aus nicht immer uneigennützigen Gründen hinzugedichtet wurde, erklärt manches. Nicht immer im Interesse des Seelenfriedens der Gläubigen allerdings.

E Ekat / 23.06.2019

... “Die Geschichte, wie es dazu gekommen ist – wie sich die Christen die jüdische Bibel regelrecht zu Eigen machten ... ” Besser vielleicht: unter den Nagel rissen, den Tanach für sich reklamierten und auf ihre Belange umdeuteten.  Für viele Juden ist mit dem Erscheinen des Messias der Eintritt des Ende aller Tage verbunden. Das Ende aller Tage steht uns offenbar noch bevor, mithin dürfte Jesus nicht der Messias gewesen sein.

R. Gremli / 23.06.2019

Ein weiterer, ganz simpler Grund für das AT als Teil der christlichen Bibel ist die Tendenz jeder Religion, ihre Anfänge zurück zu verlegen. Das zeigt sich hier an der “Vorwegnahme Jesu” im AT. Das Gleiche gilt aber auch für die jüdischen Heiligen Schriften. Auch da gab es das Zurückverlegen der Anfänge in eine ferne Vergangenheit. Diesmal mittels sumerischer, assyrischer und sonstiger Sagen und Geschichten, die neu interpretiert wurden. Siehe dazu u.a. die Sintfluterzählungen. Desgleichen im Islam: Die Umdeutung der Abrahamgeschichten aus jüdischen Legenden und der Thora, sowie Isaak und Ismael, oder Joseph. Auch hier der Versuch, den Anfang des Islam in die ferne Vergangenheit zu verlegen. Traditionen dieser Art verleihen den rezenten “Propheten” (Mohammed, oder den Evangelisten) mehr Autorität.

Lef Kalender / 23.06.2019

Das AT ist für mich überwiegend eine Quelle schreiend komischer Geschichten. Meine Lieblingsgeschichte: Noah, der sofort nach der Sintflut seinen Wein anbaute, dann (nach verblüffend kurzer Zeit) sturzbetrunken und nackicht von seinen Söhnen gefunden wude usw. und daraus das Recht auf Versklavung Schwarzafrikas legitimiert wurde. Auch das Gesetz, unartige Söhne zu steinigen, habe ich gern mal meinen Söhnchen vorgelesen. Aber es gibt da noch viele andere seltsame Vorschriften, u Gebräuche und Geschichtchen und die ich gern mal in angenehmer Runde zitiere, gern auch dann, wenn Frauen anwesend sind, die auf ihre Rechte pochen. Insofern finde ich zwar, dass das AT ins Museum gehört, aber da auch stehen müsste - zur allgemeinen Erheiterung.

Bert Keller / 23.06.2019

Ex-Raucher und Ex-Gläubige. Man hüte sich vor ihnen.

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