Die israelische Luftwaffe flog massive Angriffe auf die Terrororganisation als Vergeltung für Raketen- und Drohnenangriffe auf Israel am Freitag.
Die israelische Luftwaffe hat am Sonntag Ziele der Huthi-Miliz im Jemen angegriffen, darunter eine militärische Anlage in der Hauptstadt Sanaa, ein Elektrizitätswerk und ein Treibstofflager. Dies meldete bild.de. Diese Angriffe wurden als Reaktion auf Raketen- und Drohnenangriffe der Huthi auf Israel durchgeführt. Berichten zufolge habe die Miliz erstmalig Streumunition eingesetzt. Israel konnte die meisten dieser Angriffe, die am Freitag erfolgten, abwehren.
Bei dem israelischen Angriff auf Sanaa sollen vier Personen gestorben und 67 verletzt worden sein, laut Angaben des von den Huthi kontrollierten Gesundheitsministeriums. An der Operation waren mehr als zehn Kampfflugzeuge über eine große Distanz beteiligt. Die Huthi-Miliz, die Verbindungen zum Iran hat, attackiert Israel seit Oktober 2023 aus Solidarität mit der Hamas. Israelische Gegenangriffe richten sich gegen mutmaßliche Huthi-Militärziele im Jemen.
Israel kämpft gegen verschiedene, vom Iran gesteuerte Terrororganisationen gleichzeitig: Neben den Huthis im Jemen gegen die Hamas im Gazastreifen, die Hisbollah im Libanon und islamische Terrorgruppen im Irak und Syrien. Obwohl die Hamas und Hisbollah stark geschwächt sind, sind sie noch nicht besiegt. Anders als die Hamas und Hisbollah, die Israel auch mit Landstreitkräften bekämpft, können die Huthis wegen der gepgraphischen Lage nur aus der Luft bekämpft werden. Neben Angriffen auf Israel beschießen die Huthis auch immer wieder Handelsschiffe, die tatsächlich oder vermeintlich mit Israel in Verbindung stehen.
Beitragsbild: US Air Force Link ">via Wikimedia Commons