Weil nun die Palästinenser nicht mehr länger auf die Einsichtsfähigkeit der besseren Zionisten hoffen wollen, werden sie in der kommenden Woche einen Antrag auf einen eigenen Staat bei den Vereinten Nationen in New York einreichen. Natürlich, und das weiß jeder, ist die ganze Sache vor allem symbolisch. Ein UN-Votum produziert keinen Staat, beendet keine Besatzung, schafft keine Gerechtigkeit. Der Slogan „Palästina 194“ ist reine Wohlfühl-Propaganda. http://www.tagesspiegel.de/meinung/israel-hat-verloren/4601424.html
Siehe auch:
Die Beziehung zur Türkei ist zerrüttet, die Palästinenser planen die Staatsgründung, in Kairo wird die Botschaft gestürmt: Israel steht massiv unter Druck. Sogar der bislang knallharte Ministerpräsident Netanjahu wird plötzlich nachgiebig. http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,785762,00.html#ref=rss
Die Anerkennung wäre ein symbolischer Sieg für die Palästinenser, der den Streit über die Grenzen zu Israel nicht löst. Der Status eines “non-member- state” gäbe ihnen aber auch neue rechtliche Handhabe.
http://www.zeit.de/politik/ausland/2011-09/nahost-palaestina-staat
Selbst der Knessetausschuss für Außen- und Sicherheitspolitik kommt nach dreimonatiger Arbeit zu einem ernüchternden Fazit: Der Regierung fehlt es an einem klaren und einheitlichen Konzept. Sie ist schlecht vorbereitet. http://www.tagesspiegel.de/politik/israels-panik-vor-palaestinensischem-antrag-auf-staatliche-anerkennung-/4598640.html
Deutschland versucht, die Palästinenser noch in letzter Minute von ihrem Vorhaben abzubringen, einen eigenen Staat im Alleingang durch die UN anerkennen zu lassen. “Deutschlands Position ist wie die anderer europäischer Staaten nicht positiv”, sagte der Außenminister der von der Fatah geführten Palästinenserverwaltung, Riad Malki, im palästinensischen Rundfunk.
http://www.n-tv.de/politik/Westerwelle-enttaeuscht-Abbas-article4277461.html