„Also lassen Sie mich glasklar sein: Ich bin immer entschieden gegen anti-muslimischen Hass in all seinen Formen. Ich werde Islamophobie ausrotten: Ich werde dagegen vorgehen. Meine Regierung wird meinen Worten die Taten folgen lassen, die sie verdienen.“ Das hat Großbritanniens Premierminister Keir Starmer bei einer Rede im Rahmen eines muslimischen Fastenbrechens gesagt. Damit hat Starmer eine neue Inquisition angekündigt, diesmal eine britisch-islamische. Allein das Wort, das Keir Starmer benutzt, ist irreführend. Das Wort Islamophobie unterstellt nämlich, die Angst vor dem Islam sei irrational und unbegründet, eine Phobie halt. Die Angst vor dem Islam ist jedoch mehr als begründet.
Religionen sind nicht moderat. Sie sind immer radikal. Sie sind eine Manifestation des Glaubens an einen allmächtigen Gott. Das ist nicht moderat. Deshalb kann es auch keinen moderaten Islam geben. Es kann nur moderate Muslime geben. Sie zeichnen sich dadurch aus, den Koran nicht wörtlich zu nehmen. Man darf Angst haben, wenn jemand erklärt, es gäbe ein Buch, das Gottes Wort verkündet. Man muss besonders Angst haben, wenn diese Religion nach staatlicher Macht greift. Manche Menschen nennen es Islamophobie; ich nenne es Aufklärung.
Kritik an Religionen ist nicht geisteskrank
Islamophobie bedeutet nicht, Muslime zu hassen. Islamophobie ist vielmehr die Angst vor der Ideologie Islam, und diese Angst ist berechtigt. Rassismus ist die Verurteilung eines Menschen aufgrund seiner Herkunft. Die Beurteilung eines Menschen aufgrund seiner Überzeugungen und Bekenntnisse jedoch nennt sich Kritik. Kritik ist kein Rassismus. Kritik war und ist der Motor der Aufklärung. Wer einen Moslem verurteilt, weil er Araber ist, betreibt Rassismus. Wer einen Araber jedoch beurteilt, weil er Muslim ist, betreibt Aufklärung. Wer das Judentum als „patriarchale, überholte Wüstenreligion“ bezeichnet, übt Kritik. Wer jedoch einen Juden verurteilt, weil seine Mutter jüdisch ist, ist ein Antisemit.
Das Christentum wurde in den letzten Jahrhunderten arg kritisiert und beleidigt. Heute nennen wir es Aufklärung. Im Jahr 1927 erschien das Werk „Warum ich kein Christ bin“ von Bertrand Russell. Im Jahr 1950 bekam der Autor den Nobelpreis für Literatur verliehen. Er schrieb „mit vollster Überzeugung, dass die in ihren Kirchen organisierte christliche Religion der Hauptfeind des moralischen Fortschritts in der Welt war und ist“.
Heinrich Böll bekam ebenfalls den Nobelpreis. Er schrieb, der deutsche Katholizismus sei „mies bis dreckig, in seinen Methoden dumm bis dreist“. Albert Camus, ebenfalls Nobelpreisträger, schrieb: „Unmoralisch ist das Christentum.“ Friedrich Nietzsche nannte „das Christentum den einen großen Fluch, die eine große innerlichste Verdorbenheit, den einen großen Instinkt der Rache, dem kein Mittel giftig, heimlich, unterirdisch, klein genug ist – ich heiße es den einen unsterblichen Schandfleck der Menschheit.“
Der aufgeklärte Mensch jedoch geht gegen Überzeugungen und Ideologien
Gelten Russell, Böll, Nietzsche und Camus deshalb heute als rassistisch? Nein! Das Christentum ist keine Rasse, ebenso wenig wie der Islam. Obwohl sie gegenüber Christen deutliche Worte gefunden haben, von „Schandfleck der Menschheit“ bis „mies und dreckig“, gelten sie heute als Leuchttürme der Aufklärung. Wer Kritik am Islam als rassistisch brandmarkt, fällt damit der Aufklärung in den Rücken.
Ein Rassist geht gegen den Menschen selbst. Der aufgeklärte Mensch jedoch geht gegen Überzeugungen und Ideologien. Diese kritisiert und hinterfragt er. Ein Moslem, der von sich selbst sagt, ein gläubiger Mensch zu sein und nicht zur Gewalt gegen Ungläubige, Homosexuelle oder Juden aufruft oder diese Gewalt toleriert, stellt für einen aufgeklärten Menschen kein Problem dar. Im Gegenteil, ein aufgeklärter Mensch wird sogar sein Recht verteidigen, diese Form der Religion ausüben zu dürfen, ohne dabei von staatlicher Seite diskriminiert zu werden. Es wird ihn aber nicht davon abhalten, die Religion zu kritisieren.
Wer glaubt, ich verachte ihn, nur weil ich Witze über seinen Glauben mache, verwechselt sich mit seinen Überzeugungen. Der Mensch aber ist mehr als die Summe seiner Ideen. Wenn ein Terrorist bei der Tat „Allahu Akbar“ ruft, dann nimmt ein aufgeklärter Mensch diesen Terroristen ernst und kritisiert die Religion, in deren Auftrag der Täter glaubt zu handeln.
Das Mittel der Aufklärung ist Kritik. Wer sie unterbinden will, betreibt anti-aufklärerische Gesinnungstyrannei. Religionen sind Ideologien. Viele Menschen können sich zwar nicht aussuchen, im Sinne welcher Religion sie erzogen werden, aber sobald sie erwachsen sind, können sie ihre Vernunft nutzen und entscheiden, ob und wie sie in diesem Glauben weiterdenken wollen.
Wenn eine Ideologie nicht mehr kritisiert werden darf, wird sie totalitär. Egal ob Islam, Christentum oder Kommunismus – das Recht, Überzeugungen zu kritisieren und zu verarschen, sorgt dafür, dass sie menschlich bleiben. Wer sagt, der Feldherr Mohammed, der vor eineinhalb Jahrtausenden gelebt hat, dürfe nicht karikiert werden, jedoch schweigt, wenn ein Bäcker aus Mekka hingerichtet wird, weil er Christ geworden ist, der ist ein fundamentalistischer Fanatiker.
Es ist völlig verständlich, Angst zu haben vor einem Moslem, der den Koran wörtlich nimmt und sein Leben nach einem mordenden Feldherrn aus der Mitte des ersten Jahrtausends ausrichtet. Die Welt braucht geistige Hämmer, die so auf den Islam schlagen, wie einst Nietzsche auf das Christentum eingeschlagen hat. Ist das islamophob? War die Aufklärung christophob?

Da schreibt Herr Buurmann viele Sätze, die ein aufgeklärter Mensch direkt unterschreiben würde. „Religionen sind nicht moderat. Sie sind immer radikal.“ So ist das. „Man darf Angst haben, wenn jemand erklärt, es gäbe ein Buch, das Gottes Wort verkündet.“ Selbstverständlich. Vor allem, wenn dieser Jemand erklärt, nur ein (1) Buch mit diesem Anspruch wäre das richtige, und alle anderen nicht, sondern Lügen.
Andererseits gibt es nach meinem Verständnis einen Unterschied zwischen „Angst“ und „Phobie“. Letzteres verstehe ich als „Angststörung“. Und eine Angststörung kann sich irrational auswirken. Aus der Angst von einer Religion wird eine Phobie gegen sämtliche Mitglieder deren Gemeinschaft, ohne jegliche Differenzierung. Wird dann nicht aus der Angststörung selbst eine Art „Ideologie“?
Aufklärung weiß, dass Religionen weder kritikwürdig noch satisfaktionsfähig sind, egal welche. Der Verständige beschäftigt sich nicht mit sowas; was wohl die Weiber auf dem Fote so „denken“ unter ihrem Getuche? Fernhalten das, sollen abhauen.
Will Keir Rotherham Starmer alle Nicht-Islam-Gläubigen ausrotten? Das wäre der einzige Weg, die sogenannte „Islamophobie“ auszurotten. Im Verlauf der Ausrottung der Nicht-Islam-Gläubigen würde deren Aversion gegen den Islam immer mehr ansteigen, bis zur totalen Ausrottung der letzten von ihnen. Dann bliebe nur noch die innerislamische „Islamophobie“, primär zwischen Sunniten und Schiiten, sekundär betreffend die verschiedenen islamischen Häresien wie Alewiten, Ahmadiyya etc. Aber niemand sollte statt wohlbegründbarer Aversion Angst vor dem Islam haben. Auch nicht vor dem Teufel. KI berät: „Angst ist ein Instrument des Teufels, das durch Glauben und Selbstbewusstsein überwunden werden kann.“ Wenn Starmer und gleichgesinnte Inkompetente „anti-Muslim hostility“ bekämpfen wollten, dann hätten sie die Grooming Gangs nie verharmlosen dürfen. Aber vermutlich bereitet es ihnen sadistisches Vergnügen, diese Schwerverbrecher zu verharmlosen und zugleich jede Kritik an derartigen Verbrechern zu verfolgen. Zur Hölle mit allen Schwerverbrechern!
Die Frage ist eher warum die westliche Pseudo Elite so vernarrt in die Muslime und dem Islam sind?
Jetzt rächt sich, dass die Briten keine klar definierte Verfassung oder ein Grundgesetz haben, so wie wir in Deutschland. Wer den Islam kennt und die ersten 20 unveränderlichen Artikel unseres Grundgesetzes, der sieht sofort die Inkompatibilität mit 19 der ersten 20 Artikel. Der Islam ist hier Deutschland in seiner vollen Ausprägung ausgeübt als klar verfassungswidrig anzusehen. Insofern soll mir hier in Deutschland keiner mit Islamophobie kommen. Bei den Briten kann man das über die nationale Karte bzw. über die rechtliche Seite beim Empire bzw. dem Commonwealth regeln. Da der Islam in voller Ausprägung entweder keine Abweichler duldet oder diese mit einer Sondersteuer belegt und zudem früher oder später immer die Macht an sich reißen will, wäre da eventuell der Ansatzpunkt. Aber da müssen britische Juristen mal schauen. Ansonsten geht das eben über den Nationalstolz. Der Islam als Religion denkt und agiert supranational, hat aber eine weltliche Rechtsprechung mit der Scharia. Und das gefährdet klar die (noch) bestehenden Machtverhältnisse in Großbritannien. Und ich glaube, den Briten ist das auch längst klar. Denen fehlt nur die organisierte Gegenwehr. Eine derartige Wucht bzw. Drohkulisse, wie wir das hier Deutschland (theoretisch, hust ;-) noch hinbekommen, geht den Briten mit ihrer Höflichkeit im Moment ab. Aber das lässt sich wohl ändern. In dem Zusammenhang einen schönen Gruß an Tommy Robinson und ganz besonders auch an den Special Air Service. Ihr könnt, wenn ihr wollt. Ihr traut euch bloß nicht, wegen der öffentlichen Meinung. Und da sage ich nur: Scheißt drauf. Unser deutscher Ruf ist ja auch total versaut. Aber manchmal geht es einfach nicht anders und man kann damit durchaus leben. ;-)
Na, daß der Herr Starmer die spanische Inquisition gegen Oppositionelle reaktivieren will, ist nur allzu verständlich. Er ist schließlich maßgeblich für die sexuelle Versklavung von 250 000 indigenen britischen Mädchen verantwortlich, da er die pakistanischen Sklavenhändler in verantwortlicher Position mit Zähnen und Klauen verteidigt hat. Die britische Polizei verlor damals ihre Bobby-Unschuld, als sich die höheren Ränge schmieren ließen und die Pflastertreter mitvögeln durften. Wer sich nicht beugen wollte, wurde fertiggemacht und gefeuert. Und aktuell sitzen hunderte Dissidenten im Knast. Was soll man mit solch einem Kerl machen, wenn sich der Wind einmal dreht?
Selbstverständlich mündete die Aufklärung in die Christophobie! In jene Christophobie der angeblich aufgeklärten Ideologen sozialistischer und nationalsozialistischer Prägung, die ja nur ihre eigene Macht und Deutungshoheit über alle Lebensbereiche an die Stelle jener der Kirche setzen woll(t)en. So kam wesentlicher Widerstand gegen Nationalsozialisten und Sozialisten gewiss nicht durchweg, aber auch aus den Kirchen: Bonhoeffer, Korczak, Brüsewitz, dazu erst der jüdische Widerstand im Warschauer Ghetto und auch fast der gesamte polnische Widerstand der 1980er Jahre bis hin zu Johannes Paul II, um nur einige Wenige zu nennen. Die Aufklärung hat die Rückkehr und das Wüten der Ideologien jedenfalls nicht verhindern können. Da ist mir ein ehrlicher liberaler Agnostiker oder Atheist wie Camus übrigens dreimal lieber als andere Religionsfeinde aller ideologischen Couleur. Und so ist ja Camus auch vorgeworfen worden, kein wirklicher Linker zu sein. Die „Revolution“ hielt es nicht mit dem „Menschen in der Revolte“, dem „Fremden“ und noch nicht einmal mit der „Pest“; sie hielt es erst mit Stalin, danach mit Sartre, dann mit Mao und Ho Chi Minh. Das also sind die wahren Antifaschisten…! Auf dies bei uns immer noch Ungeklärte trifft jetzt der Islam. – Religion hin oder her, das Ganze (!) ist ein unausgegorenes Gebräu, an dem sich ein orientierungsloses Europa erst besäuft, bevor es darin ertrinkt. – Und dass auf ihn, Jesus, eingeprügelt wird, das kennt er ja alles schon… Daher schon mal im Voraus: Gut Pessach und fröhliche Ostern!